300 Teile pro Pkw: Industrielle Kennzeichnung und innovative Funktionsfolien Spezialetiketten und selbstklebende Funktionsteile in der Automobilindustrie

SPT Autorenfoto Michael Spoerl

(Quelle: OEM&Lieferant Ausgabe I/2017)

Von Michael Spörl, Leiter Strategisches Marketing bei Schreiner ProTech

In einem Mittelklassewagen sind bis zu 300 industrielle Kennzeichnungslösungen und innovative Funktionsteile auf Folienbasis verbaut. Da sie maßgeschneidert auf die jeweilige Anforderung angepasst ist, trägt jede einzelne dieser Anwendungen zur Prozessoptimierung und Kostenreduktion bei.

Oft wirken die selbstklebenden Lösungen zur (Bauteil-)Kennzeichnung im Auto unauffällig und nehmen nur kleinsten Raum in Anspruch. Ihre Existenz an Karosserie, im Innenraum oder rund um den Antriebsstrang gilt als selbstverständlich. Im Alltag nehmen wir all die Spezialetiketten in einem Pkw gar nicht wahr. Funktionsteile auf Folienbasis kommen in unterschiedlichsten Anwendungen zum Einsatz und sind am fertig produzierten Wagen häufig gar nicht zu sehen. Unsichtbar und extrem zuverlässig erfüllen sie ihre jeweilige Funktion. Ob Limousine, Cabriolet, Kombi, Coupé oder Roadster: Kein Pkw würde ohne die multifunktionalen Produkte auf Basis von Folien, Klebstoff und Farben fahren. Bis zu 300 dieser industriellen Kennzeichnungslösungen und innovativen Funktionsteile sind in einem Mittelklassewagen verbaut. Je nach Anforderung und Anwendungsgebiet erfüllen sie dabei vier Kernfunktionen: Sie kennzeichnen, sie schützen, sie be- und entlüften, sie verbinden und dichten, sie leiten Strom.

Weiterlesen

Elektromobilität im Anmarsch: VOIT Automotive elektrisiert

Astrid Wilhelm Wagner

(Quelle: OEM&Lieferant Ausgabe I/2017)

Von Astrid Wilhelm-Wagner, Leiterin PR & Marketing, VOIT Automotive GmbH

Elektromobilität und Autonomes Fahren sind der automobile Zukunftstrend und „elektrisieren“ Autofahrer, OEM und Zulieferer gleichermaßen. Ist Elektromobilität in vielen Automärkten weltweit noch ein Nischenthema und die Sättigungsrate in aufstrebenden Ländern mit Fahrzeugen mit konventioneller Antriebstechnik noch lange nicht erreicht, so ist der Kampf unter den OEM und 1st Tier Lieferanten um neue Zukunftstechnologien, Märkte und Produkte doch schon in vollem Gang.

Wichtiger Treiber des schrittweisen Wandels von konventioneller Antriebstechnik zur Elektromobilitätsind zunehmend schärfere gesetzliche Rahmenbedingungen, allen voran die CO2-Regulierung sowie der Kundenwunsch nach Mobilität auf hohem Niveau und Fahrspaß gerade der „Generation Y“. Denn klar ist: Die Elektromobilität ist im Anmarsch und die noch hemmenden Faktoren wie Ladezeit, Reichweite und niedrige Stückzahlen werden sich wohl schneller erledigen, als vermutet. Nicht aber die Kosten. Wie gestaltet man nun als Zulieferer in der Phase des Wandels den Umbau des Produktportfolios ökonomisch und ökologisch?

Hybridisierung & Elektrifizierung: innovative Technologien für ein breites Publikum

Hybridisierung und Elektrifizierung sind Schlüsseltechnologien, um die geforderten Grenzwerte von 95g CO2/km in 2020 einzuhalten und durch ihren modularen Ansatz im Stande, bezahlbare Lösungen zu bieten. Die großen Zulieferer bringen sich bereits jetzt in Stellung für den anziehenden Hybridmarkt, der in den frühen 2020ern erwartet wird und konzentrieren sich auf die Elektrifizierung des Antriebs, ob hybrid oder rein elektrisch. Statt der bisher nachträglich angedockten Elektrifizierung setzen die

Weiterlesen

Rückhaltesystem für Frontalkollisionen entwickeln und testen

(Quelle: OEM&Lieferant Ausgabe II/2016)

Von Dr. Knut Poeschel, Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Ingolstadt

Der Frontalaufprall stellt eine der häufigsten Unfallarten dar. Ein optimal ausgelegtes Rückhaltesystem gilt als zentrales Element, um den Insassenschutz zu erhöhen. Versuchsingenieure Bertrandt OEM Lieferant II 2016bei Bertrandt in Ingolstadt tragen dazu bei, Systeme der aktiven und passiven Fahrzeugsicherheit zu optimieren und für die Zukunft weiterzuentwickeln.

Komponenten eines Rückhaltesystems

Das Rückhaltesystem hat während einer Kollision die Aufgabe, auftretende Kräfte auf die Insassen zu reduzieren und das Verletzungsrisiko zu vermindern. Hinsichtlich ihrer Funktionen wird das Rückhaltesystem in primäre und sekundäre Komponenten unterteilt. Primäre Komponenten – wie Sicherheitsgurt mit Straffer, Schloss und Kraftbegrenzer sowie Frontal- und Knieairbag – senken Verletzungen. Sekundäre Komponenten, wie beispielswese Lenkrad, Lenksäule, Instrumententafel und Karosseriestruktur, erfüllen grundsätzlich andere Funktionen, wirken jedoch maßgeblich auf das Rückhaltesystem und den Insassenschutz ein.

Weiterlesen

Uncrossing the wires – eine neue Lösung für Hochspannungsverbindungen in Elektrofahrzeugen

Quelle: OEM&Lieferant Ausgabe I/2016

Von Marc-Andre Beck, Produkt Manager HUBER+SUHNER

Die steigende Popularität von Elektro- und Hybridfahrzeuge stellt Automobil-System-Designer vor immer neue und wachsende Herausforderungen. Viele Fahrzeugsysteme müssen über ihren gesamten Lebenszyklus störungssicher und zuverlässig funktionieren. Während Leistungselektronik und Batteriesysteme innerhalb der letzten Jahre erheblich verbessert wurden, müssen selbstverständlich auch Kabel, Verteilereinheiten und Verbindungssysteme den Anforderungen an Qualität, Langlebigkeit und Verlässlichkeit gerecht werden.

Weiterlesen

Fertigung auf Weltklasseniveau

Wie gelingt das einem großen, mittelständischen Automobilzulieferer wie VOIT Automotive?

Astrid Wilhelm WagnerOEM und Lieferant sprach mit der Leiterin für Public Relations & Marketing, Astrid Wilhelm-Wagner, darüber, wie es einem mittelständisch geprägten Unternehmen wie VOIT Automotive gelingt, in diesem Markt zu bestehen.

Angefangen 1947 als eine Stanz- und Prägewerkstatt für typische Nachkriegszeit-Kleinteile, wie beispielsweise Schuheisen, Tankdeckel oder Spardosen ist VOIT Automotive heute ein international agierender Systemlieferant für die Automobilindustrie mit rund 1.600 Beschäftigten. Das Technologieunternehmen mit Familientradition entwickelt und fertigt hochpräzise kundenspezifische Aluminium-Druckgussteile sowie Komponenten in Stanz-, Zieh-, Biegeroll- und Warmumformtechnologie.

In über 250 Fahrzeugmodellen und 45 Marken steckt die VOIT-Technologie. Jährlich werden zirka 140 Millionen der VOIT-Teile bei Audi, BMW, Mercedes-Benz, VW, Ford, Opel, Chrysler, Jaguar, Landrover in Funktionsbereichen, wie Triebwerk, Kraftstoffversorgung, Antriebsstrang, Assistenzsystemen und Karosserie verbaut. Als zuverlässiger Hersteller, Technologieführer und Entwicklungspartner ist VOIT Automotive mit gefragten Leistungen auch auf technologischen Zukunftsmärkten wie beispielsweise Lightweight Design, Efficiency, Comfort & Safety und Powertrain präsent.

Weiterlesen

SUPPLIERPARK® - Newsletter

Wir möchten Sie sehr gerne kostenlos über Automotive News, wie z.B. neue Zulieferprodukte, Technologien, Verfahren sowie Firmeneinträge aus dem SUPPLIERPARK® per E-mail informieren. Wenn Ihnen dieses Angebot gefällt, registrieren Sie sich bitte hier.

Als Dankeschön erhalten Sie b.a.w. einen für 12 Monate kostenlosen Eintrag ihres Automotive Zuliefer- oder Dienstleistungsunternehmens im Firmenverzeichnis.
---------------------------------------------------

Durch Angabe meiner E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Anmelden“ willige ich ein, dass mir die Firma Dr. Reinhard Lippmann - SUPPLIERPARK® in unregelmäßigen Abständen spezielle Informationen aus der Automotive Branche per E-Mail zuschickt. Meine Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

 
Wir geben ihre E-Mailadresse unter keinen Umständen weiter oder teilen sie mit Dritten.