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Automobilindustrie -
Nachrichten - Europa
27.05.2010
COMMERCIAL VEHICLES: EU registrations up 1.2% four months into the year
In April , with a total of 146,974 new registrations, results in the EU* rose by
9.1% compared to April last year, posting a second month of growth, and
reflecting mostly a increase in registrations in the segment of light commercial
vehicles. Compared to April 2008, overall new commercial vehicles registrations
were down by 37.3%. With the same number of working days across the region in
April, no calendar effect occurred. Four months into the year, the EU*
registered 579,192 new commercial vehicles, or 1.2% more than over the same
period a year ago, and 36.7% less than in 2008.
New Light Commercial Vehicles up to 3.5t – "vans"
The van segment was the main contributor to the positive results in April,
recording 124,704 new registrations, or 13.7% more than a year ago. Major
markets all posted growth, from +34.5% in Spain and +31.2% in France, making it
the largest market in April, to 19.2% in Germany, 6.4% in the UK and 2.6% in
Italy. From January to April, France (+13.1%) remained the biggest market,
followed by Italy (+19.8%), the UK (+11.7%), Germany (+9.9%) and Spain (+20.7%).
496,618 new vans were registered over the period, or 6.2% more than in the first
four months of 2009.
New Heavy Commercial Vehicles over 16t (excluding Buses & Coaches) – "heavy
trucks"
In April, new heavy truck registrations declined by 11.0% in the EU with 13,421
new vehicles registered. Among the largest markets, only Spain posted growth
(+12.1%). The Netherlands (-29.4%), Italy (-16.0%), France (-10.5%), Germany
(-6.1%), the UK (-6.1%) and Poland** (-5.5%) all saw their markets contract.
Four months into the year, the segment amounted to 48,096 new vehicles,
representing a decline of 25.7%. With the exception of Poland** (+1.5%) and
Spain (+1.9%), most of the larger markets recorded negative results, ranging
from -42.9% in the Netherlands to -33.0% in France, -32.7% in Belgium, -27.7% in
Italy, -26.5% in the UK and -18.5% in Germany.
New Commercial Vehicles over 3.5t (excluding Buses & Coaches) – "trucks"
April results show an 11.3% decrease in the registrations of new trucks which
amounted to 19,501 units. Spain (+2.8%) and Poland** (+2.4%) performed equally
and posted growth while the remaining major markets lost ground compared to last
year. France and Germany saw their registrations drop by 3.7% and 6.6%
respectively while the UK (-17.2%) and Italy (-17.6%) recorded a double-digit
downturn. While Poland** remained stable (+0.3%) from January to April, all the
other important markets were down, from -2.4% in Spain to -41.1% in the
Netherlands. Germany (-13.8%), France (-27.0%) and the UK (-22.5%) were the
largest markets. Truck registrations amounted to 71,840 units, decreasing by
21.9% compared to last year.
New Buses & Coaches over 3.5t
New bus and coach registrations fell by 11.6% in April, totaling 2,769 units. Of
the major markets, only the Italian posted growth (+53.8%), while the French
remained stable (+0.0%), and the British (-13.9%), German (-18.6%) and Spanish
(-34.8%) shrank. From January to April, the UK (-6.0%) registered the most buses
and coaches, followed by France (-11.6%), Germany (-15.3%), Italy (+14.8%) and
Spain (-33.5%). Overall, 10,734 new vehicles were registered, or 13.7% less than
over the same period last year.
* Data for Cyprus and Malta are unavailable
** Sales figures
NB: Commencing with the January 2010 new commercial vehicle registrations
figures, the ACEA data sheet will provide new vehicle
registrations in alphabetical order for the countries of the European Union, and
no longer separate for Western-Europe (15) and new
EU Member States (10)*. Results for the EFTA countries will continue to be
reported separately. The monthly press releases will quote
the 'EU' figures first, followed by the 'total Europe' figures, adding up the EU
and EFTA figures.
27.04.2010
Daimler erwartet für 2010 ein Konzern-EBIT von über 4 Mrd. EUR
- Konzern-EBIT im ersten Quartal 2010 mit 1.190 (i. V. -1.426) Mio. EUR deutlich
positiv
- Konzernergebnis von 612 (i. V. -1.286) Mio. EUR
- Umsatz mit 21,2 (i. V. 18,7) Mrd. EUR weit über Vorjahresniveau
- Mercedes-Benz Cars erwartet für 2010 ein EBIT von 2,5 bis 3 Mrd. EUR
- Daimler Trucks rechnet für 2010 mit einem EBIT von 500 bis 700 Mio. EUR
- Daimler Financial Services erwartet für 2010 ein EBIT von mehr als 500 Mio.
EUR
Stuttgart Daimler AG-Pressemitteilung - Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) weist,
wie am 19. April 2010 bereits veröffentlicht, für das erste Quartal ein EBIT von
1.190 (i. V. -1.426) Mio. EUR aus. "Dieses sehr gute Ergebnis im ersten Quartal
zeigt, dass wir in der Krise unsere Hausaufgaben erledigt haben und jetzt mit
neuem Schwung auf den Erfolgspfad zurückgekehrt sind", sagt Dr. Dieter Zetsche,
Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.
Die sehr gute Ergebnisentwicklung spiegelt den sich fortsetzenden Aufwärtstrend
in nahezu allen Geschäftsfeldern wider. Insbesondere Mercedes-Benz Cars konnte
im ersten Quartal 2010 aufgrund gestiegener Absatzzahlen im Oberklasse- und
Luxussegment ein deutlich positives Ergebnis erzielen.
Die positive Entwicklung des operativen Ergebnisses führte zu einer
signifikanten Verbesserung des Konzernergebnisses auf 612 Mio. EUR (i. V. -1.286
Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,65 (i. V. -1,40) EUR.

Konzernabsatz im ersten Quartal um 21% gestiegen
Im ersten Quartal 2010 hat Daimler weltweit 402.700 Pkw und Nutzfahrzeuge
abgesetzt und damit das Vorjahresniveau um 21% übertroffen.Der Umsatz von
Daimler ist deutlich von 18,7 auf 21,2 Mrd. EUR gestiegen; bereinigt um
Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg 15%.
Der Free Cash Flow aus dem Industriegeschäft war positiv und erhöhte sich
gegenüber dem Vorjahr von -1,1 Mrd. EUR auf 0,3 Mrd. EUR.
Zum Ende des ersten Quartals 2010 waren bei Daimler weltweit 254.779 (i. V.
263.819) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 161.449 (i.
V. 164.983) in Deutschland tätig.
Die Geschäftsfelder im ersten Quartal im Einzelnen
Mercedes-Benz Cars verzeichnete im ersten Quartal 2010 eine sehr erfreuliche
Geschäftsentwicklung. Insbesondere durch starkes Wachstum im Segment der E- und
S-Klasse stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 20% auf 277.100 (i. V.
231.200) Einheiten. Damit setzt die Pkw-Sparte die positive Entwicklung des
vierten Quartals 2009 in diesem Jahr weiter fort. Der Umsatz nahm im ersten
Quartal um 28% auf 11,6 Mrd. EUR zu.
Das EBIT des Geschäftsfelds betrug 806 (i. V. -1.123) Mio. EUR. Die deutliche
Belebung des Absatzes, insbesondere im Oberklasse- und Luxussegment, der damit
verbundene bessere Produkt-Mix sowie eine bessere Preisdurchsetzung waren die
wesentlichen Faktoren, die zu dieser Ergebnisverbesserung beigetragen haben. Vor
allem in den USA und China konnte das Geschäftsfeld seine Fahrzeugabsätze
deutlich steigern. Ergebnisbelastend wirkten Wechselkurseffekte, denen jedoch
teilweise Effizienzgewinne und Kostenreduzierungen gegenüberstanden.
Daimler Trucks setzte 70.600 (i. V. 65.400) Fahrzeuge ab. Besonders die positive
Absatzentwicklung in Lateinamerika (+79%) und Südostasien (+48%) konnte die
niedrigeren Absätze in Deutschland, dem Nahen und Mittleren Osten sowie in Japan
mehr als ausgleichen. Der Umsatz lag mit 4,9 Mrd. EUR in etwa auf dem Niveau des
Vorjahres.
Das EBIT des Geschäftsfelds war mit 130 Mio. EUR wieder positiv (i. V. -142 Mio.
EUR). Diese Ergebnisverbesserung ist vor allem auf die gute Geschäftsentwicklung
in Lateinamerika zurückzuführen. Weitere positive Effekte ergaben sich aus den
Maßnahmen zur Kostensenkung, insbesondere aus der Neuausrichtung der
Tochtergesellschaften Daimler Trucks North America und Mitsubishi Fuso Truck and
Bus Corporation. Die Umsetzung dieser Programme beeinflusste das EBIT im
abgelaufenen Quartal noch mit -17 (i. V. -45) Mio. EUR.
Mercedes-Benz Vans konnte infolge einer leichten Markterholung den Absatz auf
46.700 (i. V. 28.800) Transporter erhöhen. Der Umsatz lag mit 1,7 Mrd. EUR
ebenfalls über dem Vorjahresniveau (1,3 Mrd. EUR).
Das Geschäftsfeld erzielte ein operatives Ergebnis von 64 (i. V. -91) Mio. EUR.
Die positive Ergebnisentwicklung resultierte im Wesentlichen aus dem im
Vergleich zum Vorjahr höheren Fahrzeugabsatz, insbesondere in Westeuropa.
Belastungen durch Wechselkurseffekte konnten durch Effizienzgewinne und
Kosteneinsparungen weitgehend kompensiert werden.
Daimler Buses hat den weltweiten Absatz mit 8.400 (i. V. 6.800) Bussen und
Fahrgestellen deutlich gesteigert. Der Umsatz lag mit 1.011 (i. V. 904) Mio. EUR
über dem Vorjahresniveau.
Das Geschäftsfeld erzielte ein EBIT von 41 (i. V. 65) Mio. EUR und konnte damit
erwartungsgemäß das hohe Vorjahresergebnis nicht erreichen. Die
Ergebnisentwicklung ist im Wesentlichen auf geringere Fahrzeugabsätze in
Westeuropa zurückzuführen, die durch den positiven Geschäftsverlauf in
Lateinamerika nicht vollständig ausgeglichen werden konnten.
Bei Daimler Financial Services ging das weltweite Vertragsvolumen im Vergleich
zum Vorjahreswert um 3% auf 59,9 Mrd. EUR zurück. Gegenüber dem Jahresende 2009
stieg das Vertragsvolumen um 3%, wechselkursbereinigt ist es um 1% gesunken. Das
Neugeschäft stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6% auf 6,2 Mrd. EUR,
wechselkursbereinigt gab es einen Anstieg von 5%.
Das Geschäftfeld weist ein EBIT von 119 (i. V. -167) Mio. EUR aus. Maßgeblich
für die Ergebnisverbesserung waren hauptsächlich eine geringere Risikovorsorge
sowie höhere Zinsmargen. Dagegen entstanden Aufwendungen im Wesentlichen aus der
Bewertung zur Veräußerung vorgesehener nicht-fahrzeugbezogener Vermögenswerte,
die Gegenstand von Leasingvereinbarungen sind (-46 Mio. EUR).
Die Überleitung der operativen Ergebnisse der Geschäftsfelder auf das EBIT des
Konzerns enthält insbesondere das anteilige Ergebnis der at-equity bewerteten
Beteiligung an EADS sowie weitere zentral verantwortete Sachverhalte.
Im ersten Quartal 2010 betrug der Anteil von Daimler am Ergebnis der EADS -269
(i. V. 83) Mio. EUR. Der starke Rückgang des Ergebnisbeitrags ist überwiegend
auf die bei der EADS im Konzernabschluss 2009 gebildeten Rückstellungen im
Zusammenhang mit dem Militärtransporter A400M zurückzuführen. Gegenläufig führte
der Verkauf der 5,3%-igen Beteiligung an Tata Motors zu einem Ertrag vor Steuern
von 265 Mio. EUR, der in der Überleitung zum Konzern-EBIT berücksichtigt ist.
Die Sonderfaktoren, die die Ergebnisentwicklung der Daimler AG im ersten Quartal
2010 beeinflussten, sind in der Tabelle dargestellt.
Ausblick
Auf Basis der Planungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler, dass der
Konzernabsatz im Jahr 2010 insgesamt deutlich steigen wird
(i. V.1,6 Mio. Fahrzeuge).
Nach dem deutlichen Rückgang im Jahr 2009 geht der Konzern davon aus, dass der
Umsatz im Jahr 2010 zwar wieder steigt, aber noch deutlich unter dem Niveau des
Jahres 2008 liegen wird. Das Wachstum wird dabei voraussichtlich von allen
automobilen Geschäftsfeldern getragen.
Daimler rechnet für 2010 mit einem EBIT aus dem laufenden Geschäft von über 4
Mrd. EUR. Maßgebliche Grundlage für diese Erwartung ist die weitere Belebung der
Märkte, die Aufhellung des konjunkturellen Umfelds und der Markterfolg der
Produkte.
Die EBIT-Erwartungen der Geschäftsfelder aus dem laufenden Geschäft für 2010 im
Einzelnen:
- Mercedes-Benz Cars rechnet mit einem EBIT von 2,5 bis 3 Mrd. EUR.
- Daimler Trucks erwartet ein EBIT von 500 bis 700 Mio. EUR.
- Mercedes-Benz Vans geht von einem EBIT in der Größenordnung von 250 Mio. EUR
aus.
- Daimler Buses rechnet mit einem EBIT von 180 Mio. EUR.
- Daimler Financial Services erwartet ein EBIT von mehr als 500 Mio. EUR.
Mercedes-Benz Cars wird im laufenden Jahr von der vollen Verfügbarkeit der neuen
E-Klasse Modelle profitieren. Nachdem die E-Klasse Limousine, das Coupé und das
T-Modell bereits im Verlauf des Jahres 2009 sehr erfolgreich in den Markt
eingeführt worden waren, folgte im ersten Quartal 2010 das neue E-Klasse
Cabriolet. Für Absatzimpulse werden der neue Supersportwagen Mercedes Benz SLS
AMG und ab dem Herbst 2010 auch die neuen Generationen der R-Klasse und der
CL-Klasse sorgen. Darüber hinaus werden kontinuierlich weitere sparsame und
umweltfreundliche Modellvarianten auf die Straße gebracht. Ab dem dritten
Quartal werden die Fahrzeuge sukzessive auch mit neuen und besonders effizienten
Sechs- und Acht-Zylinder-Benzinmotoren ausgestattet werden. Das schon
umfangreiche Portfolio an BlueEFFICIENCY- Modellen wird bis Ende 2010 auf 85
Modellvarianten erweitert werden. Für die Marke smart wird von der neuen
Generation des smart fortwo ab dem dritten Quartal 2010 eine Nachfragebelebung
erwartet.
Auf der Basis des attraktiven und wettbewerbsfähigen Fahrzeugangebots geht
Mercedes-Benz Cars davon aus, dass die Marktposition 2010 auch unter den
weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen ausgebaut und das Geschäftsfeld in etwa
doppelt so stark wie der Markt wachsen kann. Aus heutiger Sicht wird die globale
Pkw-Nachfrage in diesem Jahr zwischen 3 und 4% zulegen.
Positiv dürften sich auf das EBIT von Mercedes-Benz Cars einerseits das höhere
Absatzvolumen und andererseits höhere Margen auswirken. Die Bandbreite der
EBIT-Prognose hängt im Wesentlichen von der Entwicklung der Märkte, der
Volatilität der Wechselkurse und dem makroökonomischen Umfeld ab. Das
Geschäftsfeld wird weiterhin erhebliche Mittel in die Entwicklung und Fertigung
neuer Antriebstechnologien und innovativer Sicherheitssysteme investieren, um
die Wettbewerbsposition in diesem schwierigen Marktumfeld zu verbessern.
Daimler Trucks erwartet für das laufende Jahr eine Erholung des Absatzes
ausgehend vom niedrigen Niveau des Vorjahres. Wachstumsimpulse werden dabei
zunächst für einige Märkte Lateinamerikas und von einem sehr niedrigen Niveau
ausgehend auch für die NAFTA-Region erwartet. In Europa wird hingegen frühestens
in der zweiten Jahreshälfte mit einer leichten Geschäftsbelebung gerechnet.
Mercedes-Benz Vans rechnet vor dem Hintergrund der steigenden Kundennachfrage im
Transportergeschäft und der sich stabilisierenden Marktsituation mit einem
deutlichen Anstieg des Absatzes gegenüber dem Vorjahr.
Daimler Buses erwartet ein Absatzwachstum, das im Wesentlichen durch die
lateinamerikanischen Märkte getragen wird.
Daimler Financial Services geht von einer stabilen Entwicklung des weltweiten
Vertragsvolumens im Fahrzeuggeschäft aus. Das Geschäftsfeld rechnet für das
Gesamtjahr 2010 mit einem Rückgang der Kreditrisikokosten sowie mit weiteren
Effizienzverbesserungen.
Vor dem Hintergrund der sich wieder belebenden Nachfrage geht Daimler davon aus,
dass die weltweite Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Jahresende 2009
stabil bleiben oder leicht steigen wird.
Die in der nachfolgenden Tabelle dargestellten Sonderfaktoren haben das EBIT im
ersten Quartal 2010 und 2009 beeinflusst:
Sonderfaktoren im EBIT / A400M
Werte in Mio. EUR
Daimler Trucks
Neuausrichtung Daimler Trucks North America
Q1 2010(12)Q1 2009(45)
Neuausrichtung Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation
Q1 2010 (5)Q1 2009-
Daimler Financial Services
Veräußerung nicht-fahrzeugbezogener Vermögenswerte
Q1 2010 (46) Q1 2009(28)
Überleitung
Ertrag aus dem Verkauf der Beteiligung an Tata Motors
Q1 2010265Q1 2009-
Gewinn aus Chrysler-bezogenen Vermögenswerten
Q1 2010-Q1 2009 40
A400M Militär-Transportflugzeug*
Q1 2010 (237) Q1 2009-
* Belastungen im Zusammenhang mit dem Militär-Transportflugzeug A400M der EADS
werden nicht in der Berechnung des EBIT aus dem laufenden Geschäft
berücksichtigt
03.06.2009
Fahrzeugzulassungen im Mai 2009
Pressemitteilung Kraftfahrt-Bundesamt Flensburg
Flensburg. Mit 384.578 fabrikneuen Personenkraftwagen
(Pkw) wurde das Ergebnis des Aprils leicht gesteigert (+1,3 %) und die
Neuzulassungen des Vorjahresmonats deutlich um +39,7 Prozent übertroffen. Der
Privatanteil war mit 69,5 Prozent besonders hoch. Mietfahrzeuge waren dagegen
stark rückläufig (-25,8 %).

Quelle: KBA
Ausländische Hersteller profitieren in verstärktem Maße vom
Neuzulassungsboom. Ihr Anteil lag bei 40 Prozent. Das Führungstrio bilden
Renault/Dacia (7,0 %), Skoda (4,9 %) und Fiat (4,5 %). Den größten Sprung machte
Hyundai mit einem Absatzplus von +146 Prozent zum Mai 2008. Bei den deutschen
Herstellern sind VW (+60,2 %), Opel (+57,1 %) und Ford (+48,3 %) auf
Wachstumskurs. Mercedes (-2,4 %), BMW (-6,7 %) und Audi (-5,1 %) gingen mit
einem Minus in die Monatsbilanz ein.
Die Nachfrage nach kleineren Autos ist ungebrochen. Es gab deutliche Zuwächse in
den Segmenten Minis (+140 %), Kleinwagen (+92,7 %) und Kompaktklasse (+55,7 %).
Die Oberklasse (-26,4 %) und die Obere Mittelklasse (-13,3 %) fahren zurzeit mit
angezogener Handbremse. Geländewagen sind dagegen weiterhin gefragt (+5,8 %).
Nur 27,1 Prozent der Neufahrzeuge werden mit Diesel betrieben. Im Mai wurden
rund 1.000 Pkw mit Erdgasantrieb zugelassen (+46,8 %).

Quelle: KBA
Das hohe Zulassungsniveau bezieht sich nur auf den Pkw-Bereich. Alle anderen
Branchen waren rückläufig. Die Kräder liegen -19,3 Prozent und die Nutzfahrzeuge
-28,1 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Bei den Sattelzugmaschinen war
der Rückgang mit -53,2 Prozent in besonderem Maße spürbar. Insgesamt wurden
426.690 Kraftfahrzeuge und 22.719 Kraftfahrzeuganhänger neu für den
Straßenverkehr zugelassen.

Quelle: KBA
Mit 556.837 umgeschriebenen Kraftfahrzeugen ging der
Gebrauchtmarkt im Mai um 8,7 Prozent zurück. Positive Veränderungswerte gab es
nur bei den Lastkraftwagen (+9,3 %) und Bussen (+9,9 %). Der Pkw-Markt lag 9,4
Prozent unter Vorjahresniveau. Die vorübergehend hohe Nachfrage nach jungen
Gebrauchten hat sich wieder relativiert. Der Anteil der bis zu 1 Jahr alten Pkw
lag bei 11,8 Prozent.
03.06.2009
Der BMW 700. Der Retter wird 50
Pressemeldung BMW München. Die Zeichen standen nicht gut. BMW steuerte in
den 50er Jahren immer mehr ins Dilemma: 1952 erreichte zwar die
Motorradproduktion ihren Höhe punkt, schrumpfte jedoch in den Folgejahren noch
schneller, als sie Ende der 40er Jahre gewachsen war. 1950 entstand der Prototyp
eines BMW Kleinwagens, der an die Linie des Vorkriegs-327 anknüpfte und den 600
ccm großen BMW Boxermotor als Triebwerk aufwies. Doch das Projekt wurde aus
wirtschaftlichen Erwägungen heraus verworfen. Die Isetta, mit der man ab 1954
versuchte den Rückgang im Motorradgeschäft aufzufangen, war dem Markt bald zu
klein, denn mit dem Wirtschaftswunder blühten auch die Ansprüche der Autokäufer
Ende der 50er Jahre weiter auf. Die spartanischen Kleinstwagen hatten ihren
Zenith überschritten, die Kunden verlangten längere Radstände und mehr Komfort
Und die Kraftfahrzeugindustrie boomte: Um ein sattes Drittel stieg allein 1955
die Produktion in Westdeutschland. BMW versuchte, mit neuen Modellen auf den
fahrenden Zug aufzuspringen: Der BMW 600, eine verlängerte Isetta mit
Zweizylinder-Boxermotor im Heck, sollte 1957 die Nachfrage nach einem
viersitzigen Auto vorübergehend decken. Doch der 600 erwies sich als Fehlgriff,
die Kunden lehnten den Fronteinstieg ab.
Zunächst versuchte die Entwicklungsabteilung aus wirtschaftlichen Gründen, einen
konventionellen Kleinwagen unter möglichst weitgehender Verwendung von Teilen
des BMW 600 auf die Räder zu stellen. Der Radstand wurde durch „Vorschuhen“ auf
1.900 mm verlängert, die Vordersitze wurden so weit zurückversetzt, dass man
hinter den Radkästen einsteigen konnte. Es zeigte sich jedoch, dass ohne weitere
Radstandverlängerung der Raum für die Hintersitze sehr beschränkt worden wäre.
Das mit dem Radstand schnell steigende Gewicht machte den Ingenieuren ebenso
Kummer wie die unübersichtliche Sitzposition. Der Weg, Rahmen und Aufbau des BMW
600 modisch abzuwandeln, war nicht oder nur mit erheblichen Kompromissen
gangbar. BMW entschloss sich deshalb, mit einer neuen Auslegung des Aufbaus eine
vielversprechendere Lösung zu finden.
Bewährtes Fahrwerk aus dem BMW 600.
Dennoch wollten und konnten die Konstrukteure bei der Entwicklung des neuen
Modells auf die erprobten Bauteile des BMW 600 nicht völlig verzichten. So
modifizierten sie für den neuen Kleinwagen die bewährte Vorderachse des BMW 600
mit ihren spur- und sturzkonstant geführten Längsschwingen – den erhöhten
Beanspruchungen durch Verstärkungen angepasst. Ebenso übernahmen sie die
Hinterradaufhängung, die mit einer leichten Anstellung ihrer Schwingen die
Lenkung in Abhängigkeit von der Kurvenbeschleunigung unterstützte und dem
Übersteuern entgegenwirkte. Auch das voll synchronisierte Vierganggetriebe sowie
das Kegelraddifferential vererbte der BMW 600 an den Nachfolger – und
schließlich den von 600 auf 700 ccm vergrößerten Boxermotor, der ursprünglich
aus dem Motorradbau kam.
Mit entscheidend war nun, diese Technik auch in marktfähiger und
zukunftssicherer Form zu verpacken. Schon Ende 1957, also vor dem Anlaufen des
BMW 600, hatte der neue BMW Vorstand den Auftrag gegeben, in Zusammenarbeit mit
einer italienischen Karosseriefabrik einen konventionellen Kleinwagen
fortschrittlicher Linienführung zu entwickeln und zu bauen. Bereits im Juli 1958
konnte der Wiener BMW Importeur und Autokonstrukteur Wolfgang Denzel seinen von
Michelotti gezeichneten Wagen in Starnberg präsentieren. Im Oktober 1958 fiel
die prinzipielle Entscheidung zugunsten dieses Entwurfs, auf dessen Basis nun
BMW in Alleinregie die beiden vorgesehenen Karosserievarianten Coupé und
Limousine bis zur Serienreife weiterentwickelte. Denn der Prototyp besaß zwar
eine sehr ansprechende Form und zeigte ausgezeichnete Fahreigenschaften, hätte
sich aber nicht mit erträglichem Werkzeugaufwand wirtschaftlich fertigen lassen.
So entwickelten die BMW Stylisten auf dieser Basis in intensiver Kleinarbeit ein
schnittiges Fahrzeug, das so gar nichts mehr mit den bisherigen BMW Formen zu
tun hatte: den BMW 700.
Sein Design entsprach der Trapezlinie, bei der Dachaufbau und Grundkörper
gegeneinander gesetzt werden und so zwei gegenläufige Körper bilden. Diese
Designform war in den USA als Folge der Pontonbauweise aus der Streamline
entstanden und von den italienischen Karosseriezeichnern kultiviert worden. Die
BMW Hausdesigner machten unter der Leitung von Wilhelm Hofmeister aus diesem
Entwurf zwei Autos, eine zweitürige Limousine und ein Coupé.
Der erste BMW mit selbsttragender Karosserie.
Neben der völlig neuen Form wartete der BMW 700 mit einer zweiten Überraschung
auf: Er war der erste BMW mit selbsttragender Karosserie. Die Begründung damals:
„Es mag im ersten Augenblick der Eindruck entstehen, dass wir damit einem von
uns seit vielen Jahren vertretenen Prinzip untreu geworden sind, aber der
Rechenschieber wies eben kühl und unbestechlich nach, dass wir mit einer
selbsttragenden Bodengruppe rund 30 kg Gewicht einsparen, 60 bis 70 mm tiefer
bauen und schließlich einen organischeren Ablauf der Fertigung erreichen, der
sich natürlich im Preis auswirkt.“
BMW war kein Neuling auf dem Gebiet selbsttragender Blechprofile. Schon der BMW
326, der von 1936 bis Kriegsbeginn in Eisenach gebaut wurde, hatte eine
Rahmengruppe aus hochstegigen Blechträgern, die mit dem Aufbau fest verschweißt
war – die damals gültige Lösung des Problems mittragende Karosserie. Die
Erfahrung zahlte sich aus: Ein Vergleich mit zwei bekannten europäischen
Modellen gleicher Größenordnung mit selbsttragendem Aufbau zeigte die überlegene
Steifheit der BMW Konstruktion.
Am 9. Juni 1959 trat der BMW Vorstand unter Generaldirektor Dr. Heinrich
Richter-Brohm die Flucht nach vorn an und präsentierte das zuerst fertig
gestellte neue BMW 700 Coupé vor rund 100 internationalen Fachjournalisten. Sie
waren nach Feldafing nahe München eingeladen worden, wo ihnen rund zwei Jahre
zuvor der glücklose 600 vorgestellt worden war. Die Turbulenzen im BMW
Modellprogramm hatten die kritische Berichterstattung noch verstärkt, weshalb
Helmut Werner Bönsch, Direktor für Technische Verkaufsplanung, in seiner
Begrüßungsrede gestand: „Die durch diese Zweifel geschaffene Atmosphäre war es
nicht zuletzt, die uns veranlasste, Sie schon heute um Ihren Besuch zu bitten
und nicht erst bis zur IAA zu warten, um Ihnen das neue BMW 700 Coupé
vorzustellen.“
Das Debüt: Beifall auf offener Szene.
Als Bönsch das neue Coupé enthüllte, klang spontaner Beifall auf. Vor den
Journalisten stand ein Fahrzeug mit einem Radstand von 2.120 mm, einer vorderen
Spur von 1.270 mm und einer hinteren Spur von 1.200 mm. Damit war der BMW 700
den damals üblichen Kleinwagenwerten entwachsen und gestattete eine relativ
freizügige Raumgestaltung. Besonders stolz waren die Konstrukteure darauf, dass
sie bei einer Gesamtlänge von 3.540 mm durch konsequenten Leichtbau ein
Trockengewicht von unter 600 kg und damit die Voraussetzung für günstige
Beschleunigungswerte und gutes Bergsteigevermögen erreicht hatten. Gegenüber dem
BMW 600 ergab sich bei einer Verlängerung des Radstands um 25 Prozent also
lediglich eine Gewichtserhöhung von 14,5 Prozent. Trotz der niedrigen Gesamthöhe
von 1.270 mm bot das Coupé eine akzeptable Kopffreiheit und die 93 cm breite Tür
sorgte für einen in dieser Klasse ungewöhnlich bequemen Einstieg.
Bei den Sitzmaßen freute sich der Besitzer des BMW 700 über ein vorbildliches
Verhältnis zwischen nutzbarem Innenraum und Außenabmessungen: gewölbte Scheiben
ergaben glatte Türen und damit einen Gewinn an Innenbreite. Bönsch erklärte:
„Bei der kunstvollen Verschachtelung von Fuß- und Kofferraum stand der moderne
Schlafwagen Pate – manchmal kann man sogar von der Bundesbahn lernen.“ Und: „Wir
haben auch wieder daran gedacht, dass zum leichten Einfädeln in Parklücken alle
vier Kotflügelecken vom Fahrersitz sicher zu übersehen sind.“ Die körpergerecht
geformten Vordersitze mit atmungsaktiver Polsterung konnten während der Fahrt
verstellt werden und ihre Lehnen ließen sich in vier Stellungen neigen. Die
Lehne der Rücksitzbank war wie beim BMW 600 umklappbar, um eine ganze
Campingausrüstung unterbringen zu können.
Platz und Dynamik wie ein BMW 326.
Auch für Reisen mit normalem Gepäck war der BMW 700 gut gerüstet. Der
glattflächige vordere Kofferraum war geräumig genug, um zwei Normkoffern von 70
cm Länge neben einigem Kleingepäck Platz zu bieten. Unter der Kofferraumfläche
lag der Kraftstofftank, durch das davor stehende Reserverad vorbildlich
geschützt. Mit 30 l Inhalt plus 3 l Reserve reichte er für einen Aktionsradius
von rund 500 km aus: Nach der damals üblichen Verbrauchsangabe gab sich der BMW
700 mit rund 6 l auf 100 km zufrieden. Und immerhin schaffte es der bei 5.000
U/min 30 PS starke Zweizylinder, das Coupé bis auf 125 km/h zu beschleunigen. In
welchen Leistungsregionen sich der Hoffnungsträger damit befand, machte Bönsch
mit einem Vergleich mit dem legendären Tourensportwagen BMW 327 deutlich: „Das
BMW 700 Coupé erreicht mit seinem 700-ccm-Zweizylinder von 30 PS bei gleichem
Innenraum und sicher überlegener Straßenlage die gleiche Höchstgeschwindigkeit,
die gleiche Beschleunigung und sicher höhere Straßen-Durchschnitte als der
legendäre Vorgänger mit seinem Zweiliter-Sechszylinder-Zweivergaser-Motor.“
Die Journalisten fuhren – und waren begeistert. Die Form überzeugte ebenso wie
die Fahreigenschaften: „Recht eindrucksvoll für einen Wagen dieser Größenklasse
sind die Beschleunigungsdaten, kann man doch das Fahrzeug aus dem Stand in 20 s
auf 90 und in rund 30 s auf 100 km/h beschleunigen.“ Manch einer ahnte schon die
sportliche Karriere des 700er Coupés voraus: „Man hat das Gefühl, in einem
Fahrzeug echter Sportwerte zu sitzen, ohne jedoch manche Härte und Enge dieses
speziellen Wagens zu haben.“ Und schließlich sah die überwiegende Zahl der
Tester den Optimismus des BMW Vorstands als durchaus berechtigt an: „BMW 700
Coupé heißt das neueste Erzeugnis der Bayerischen Motoren Werke, das ein
Schlager der diesjährigen Automobil-Ausstellung zu werden verspricht.“
Publikumsmagnete der IAA 1959: BMW 700 Limousine und Coupé.
In der Tat entpuppte sich der BMW 700er als Publikumsmagnet. Für 5.300 DM
einschließlich Heizung stand das neue Coupé auf dem BMW Stand der IAA 1959 in
Frankfurt. Daneben die auf der gleichen konstruktiven Grundlage aufgebaute
viersitzige Limousine, die Anfang 1960 in Serie gehen sollte. Mit einem
Kaufpreis von DM 4.760 war sie um knapp 600 DM billiger als das besser
ausgestattete Coupé. Die Limousine unterschied sich durch einen deutlich
geräumigeren Karosserieaufbau, der vier erwachsenen Personen ausreichend Platz
bot. Im Gegensatz zum Coupé, das fast schon sportwagenähnliches Flair
vermittelte, überzeugte die Limousine durch ihre praktischen Anlagen. Ebenfalls
vom Turiner Karossier Giovanni Michelotti entworfen, hatte auch die Limousine im
BMW Designbüro unter Wilhelm Hofmeister ihre endgültige Form erhalten. Durch die
steilere Front- und Heckscheibe sowie die geänderte Dachpartie wirkte die
Limousine bei sonst gleicher Karosserie deutlich größer als das schnittige
Coupé. Bei einem Fahrzeuggewicht, das mit 640 kg lediglich 10 kg über dem des
Coupés lag, konnte auch die Limousine gute Fahrleistungen bieten. Der
Beschleunigungswert von 0 auf 100 km/h betrug rund 30 s, die
Höchst-Geschwindigkeit pendelte sich bei 120 km/h ein.
Kaum hatte die IAA ihre Pforten geschlossen, bilanzierte BMW Ende September:
„Beide Neuschöpfungen fanden bei der Fachwelt und dem interessierten Publikum
eine außerordentlich günstige und über alle optimistischen Erwartungen
hinausgehende Aufnahme. Ungewöhnlich hohe Abschlüsse konnten nicht nur im
Inlandsgeschäft, sondern vor allem im Export getätigt werden.“ Der BMW 700 stand
in direkter Konkurrenz zum anfangs preiswerteren VW Käfer und sprach vor allem
Autofahrer an, die sich optisch von der Masse abheben wollten. Aufgrund der
großen Nachfrage mussten die Käufer monatelange Lieferzeiten in Kauf nehmen.
Bereits 1960 konnte BMW über 35.000 Einheiten absetzen und allein mit dem BMW
700 rund 58 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaften.
Sportkarriere vorgezeichnet: BMW 700 Coupé.
Schon bald nach Produktionsbeginn im Juli 1959 zeigten sich die sportlichen
Qualitäten des BMW 700 Coupés. Noch vor Jahresende starteten die ersten Coupés
bei Wettbewerben, etwa der Rallye Sahara–Lappland. 1960 gewannen die schnellen
Coupés Goldmedaillen und Titel, Hans Stuck sicherte sich im BMW 700 mit 60
Jahren noch einmal den Titel des deutschen Bergmeisters. Bei vielen Kunden
entstand daraufhin der Wunsch nach einem stärkeren Motor. Im Sommer 1961 war es
so weit: Auf dem Nürburgring wurde im August den Vertretern der Presse der BMW
700 Sport vorgeführt. Durch eine auf 9:1 erhöhte Verdichtung, eine schärfere
Nockenwelle sowie eine Solex-Zweivergaseranlage leistete der
Zweizylinder-Boxermotor nun 40 PS bei 5.700 U/min. Ein optionales Sportgetriebe
und ein strafferes Fahrwerk mit härteren Stoßdämpfern sowie einem
Drehstabilisator rundeten das sportliche Paket ab. Das reichte für einen Spurt
aus dem Stand auf 100 km/h in knapp 20 s und eine Spitzengeschwindigkeit von 135
km/h. Der Kunde bezahlte für dieses Plus an Fahrfreude lediglich 550 DM extra.
Vor allem auch im Motorsport wurde diese „heiße“ Variante des BMW 700 zur
Legende der frühen 60er Jahre, unter Fans bekam er schnell den Spitznamen „der
kleine Zornige“. Er lieferte sich spannende Duelle mit Konkurrenten von
Steyr-Puch oder Abarth.
Renner mit Gitterrohrrahmen und Alukarosse: BMW 700 RS.
Für den Werkseinsatz hatte BMW zeitgleich zwei ganz heiße Eisen geschmiedet:
1960 den 700 GT, aus dem ein Jahr später der BMW 700 RS entstand. „Wenn am 18.
6. 1961 ein neuer BMW Sportwagen, der BMW 700 RS, am Start zum
Roßfeld-Bergrennen steht, so handelt es sich dabei um einen Versuch der
Techniker von BMW, die Grenzen der Fahreigenschaften des BMW 700 in höheren
Geschwindigkeitsbereichen zu erkunden“, hieß es in der Ankündigung. Dass es sich
tatsächlich um nicht mehr als einen Versuch handelte, beweist die Tatsache, dass
der BMW 700 RS bei seinem Debüt in der Klasse der Sportwagen bis 1.600 ccm mit
den Porsche Spyder und Porsche RSK am Start stand. Der kleine Renner hatte einen
Gitterrohrrahmen mit Aluminiumkarosserie, einen 70 PS starken Königswellen-Motor
und wog weniger als 600 kg. Je nach Übersetzung rannte der kleine Flitzer
zwischen 150 und 200 km/h schnell. Das reichte aus, um Walter Schneider 1961 den
Titel des Deutschen Rundstreckenmeisters auf dem 700 RS zu sichern.
Noch auf Jahre hinaus erwiesen sich die sportlichen 700er in den verschiedenen
Leistungsstufen mindestens als konkurrenzfähig, oft aber auch als überlegen. Am
Ende der Karriere des Zweizylinder-Sportwagens hatte Tourenwagen-Star Hubert
Hahne als erfolgreichster Fahrer die meisten Siege eingefahren. Und er diente
dem damaligen Nachwuchs für erste Fahrversuche: Hans-Joachim Stuck erinnert
sich: „Bereits im Alter von 9 Jahren durfte ich meinen Vater zu Fahrerlehrgängen
von der Scuderia Hanseat am Nürburgring begleiten. Dort durfte ich schon selber
mit einem BMW 700 fahren, da es sich um eine abgesperrte Strecke handelte.“
BMW baute das Erfolgsmodell rasch aus. Neben dem Grundmodell BMW 700
bot BMW ab Februar 1961 das Modell 700 Luxus an, das bei gleicher Technik besser
ausgestattet war. Als exklusivstes Modell der 700er Baureihe erschien parallel
das BMW 700 Cabriolet. Wie schon so oft in der BMW Geschichte hatte die
Karosserieschmiede Baur in Stuttgart eine offene Variante angeregt und
schließlich von BMW den Auftrag zur Konstruktion und Produktion erhalten. Die
tragenden Elemente wurden bei Baur versteift und das Wagenheck neu gestaltet.
Ein un-komplizierter Verdeckmechanismus machte das Offenfahren zum Vergnügen,
zumal BMW serienmäßig den stärkeren Motor des BMW 700 Sport einbaute.
1962: Generationswechsel zu mehr Komfort.
Im Frühjahr 1962 erfolgte die tiefgreifendste Änderung. Die Limousine erhielt
bei verlängertem Radstand eine um 32 cm gewachsene Karosserie, eine Maßnahme,
die den Komfort deutlich erhöhte. Vermarktet wurde das neue Modell als BMW LS
und BMW LS Luxus. Das Coupé erhielt erst ab Herbst 1964 diese Neuerung und lief
im letzten Produktionsjahr als BMW LS Coupé vom Band.
Insgesamt fand der erfolgreiche Kleinwagen bis 1965 knapp 190.000 Kunden.
In vielen Teilen der Welt: In Länder mit hohen Einfuhrzöllen für Automobile
lieferte BMW an Montagebetriebe Teilesätze des BMW 700. Gebaut wurde der BMW 700
in dieser Form in Belgien, Italien, Argentinien und in wenigen Exemplaren in
Israel. Er hatte seine Erwartungen mehr als erfüllt: Mit ihm hatte BMW einen
Hoffnungsträger erhalten, der das Unternehmen durch die Krise von 1959 führte
und den Durchbruch zur rentablen Großserienproduktion brachte.
7. April 2009
Mercedes-Benz Cars mit Absatz
von 110.400 Fahrzeugen im März
- Mercedes-Benz liefert 98.500 Modelle an Kunden aus
- Rekordabsatz im März für Mercedes-Benz in China
- Auftragseingänge für E-Klasse Limousine in Deutschland im ersten Quartal mehr
als verdoppelt
- Mercedes-Benz präsentiert im April ML 450 HYBRID und S 400 HYBRID
Stuttgart -Im März
lieferte Mercedes-Benz Cars weltweit 110.400 (i.V.131.500) Fahrzeuge der Marken
Mercedes-Benz, AMG, smart und Maybach an Kunden aus (minus 16 Prozent).
Mercedes-Benz setzte im März 98.500 (i.V. 119.400) Pkw ab (minus 18 Prozent).
Trotz der anhaltend schwierigen Situation auf den weltweiten Automobilmärkten
und des Modellwechsels bei der E-Klasse verzeichnete der Absatz von
Mercedes-Benz Cars im März damit eine Verbesserung im Vergleich zum Vormonat.
Zudem erzielte das Geschäftsfeld höhere Auftragseingänge als im Januar und
Februar dieses Jahres.
Dr. Klaus Maier, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz
Cars: “In Deutschland haben sich die Bestellungen für eine E-Klasse Limousine im
ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.
Insgesamt lagen uns bis zur Markteinführung der neuen E-Klasse Ende März bereits
rund 50.000 Bestellungen vor.”
Für einen smart fortwo entschieden sich im ersten Quartal
28.800 (i.V. 28.900) Kunden. Damit lag der Absatz des Zweisitzers auf dem
Rekordniveau des Vorjahres. In den USA erfreut sich der smart fortwo weiterhin
großer Beliebtheit und erzielte mit 4.900 (i.V. 3.500) verkauften Modellen ein
Plus von 42 Prozent. Nach seinem erfolgreichen Start in den USA wird der smart
fortwo diesen Monat in China eingeführt.
Absatz Mercedes Benz Cars März 2009,
Tabelle Daimler AG
In Deutschland verzeichnet Mercedes-Benz Cars seit einigen
Wochen positive Impulse insbesondere im Kompaktwagen-Segment und bei den jungen
Gebrauchten. So stiegen die Auftragseingänge der A- und B-Klasse deutlich an.
Der smart fortwo konnte im März mit rund 3.400 (i.V. 2.700) Auslieferungen in
Deutschland ein Plus von 25 Prozent verzeichnen.
In China erzielte Mercedes-Benz im März einen Rekordabsatz.
Die Auslieferungen stiegen um 42 Prozent auf 5.400 (i.V. 3.800) Fahrzeuge. In
den USA konnte Mercedes-Benz im März mit dem Verkauf von 15.600 (i.V. 20.800,
minus 25 Prozent) Pkw trotz des stark rückläufigen Marktes (minus 37 Prozent)
Marktanteile hinzugewinnen. Im SUV-Segment entwickelte sich Mercedes-Benz in den
USA deutlich besser als die Premiumwettbewerber. In Kanada gewann Mercedes-Benz
diesen Monat ebenfalls Marktanteile und ist mit einem Rekordzuwachs von 26
Prozent und 2.200 (i.V. 1.700) verkauften Einheiten die absatzstärkste
Premiummarke.
Für das neue T-Modell der C-Klasse entschieden sich im März
6.800 (i.V. 6.700) Kunden, was einem Zuwachs von zwei Prozent entspricht.
Auch der Absatz des CLC Sportcoupés entwickelte sich im März
positiv und legte um 43 Prozent auf 2.100 (i.V. 1.500) Einheiten zu. Ein Jahr
nach seiner Modellpflege kommt auch der Premium Roadster der SL-Klasse weiter
gut bei den Kunden an. Mit 2.000 verkauften Modellen seit Jahresbeginn lag der
Absatz des Modells auf Vorjahresniveau. Die aktuelle Generation der S-Klasse
Limousine behauptet im ersten Quartal trotz des anstehenden Modellwechsels die
Marktführerschaft im Luxussegment.
In diesem Monat präsentiert Mercedes-Benz die ersten beiden
Hybridmodelle: Auf der New York International Autoshow feiert der speziell für
den US-Markt konzipierte ML 450 HYBRID seine Premiere. Er ist mit bis zu 60
Prozent Kraftstoffeinsparung gegenüber einem fast gleich starken V8-Benziner das
effizienteste Fahrzeug in seinem Segment. Zwei Wochen später stellt
Mercedes-Benz auf der Shanghai Autoshow im Zuge der neuen Generation der
S-Klasse auch den S 400 HYBRID vor. Er ist der erste Mercedes-Benz Serien-Pkw
mit Hybridantrieb und der CO2-Champion der Luxusklasse.
06.03.2009
Mercedes-Benz Cars mit Absatz von 72.200 Fahrzeugen im Februar
• Marke Mercedes-Benz liefert 63.600 Fahrzeuge an Kunden aus
• smart verkauft 8.600 Modelle
• Mercedes-Benz präsentiert neues E-Klasse Coupé auf Automobilsalon in Genf
Stuttgart – Mercedes-Benz Cars lieferte im Februar angesichts der
anhaltend starken Rückgänge in nahezu allen Märkten und desanstehenden
Modellwechsels bei der volumenstarken E-Klasse weltweit 72.200 (i.V. 96.800)
Fahrzeuge an Kunden aus (minus 25
Prozent). Seit Jahresbeginn wurden134.500 (i.V. 187.200) Fahrzeuge der Marken
Mercedes-Benz, AMG, smart und Maybach verkauft (minus 28 Prozent). Mercedes-Benz
setzte im Februar 63.600 (i.V. 88.000) Einheiten ab, 28 Prozent weniger als im
Vorjahresmonat, dem absatzstärksten Februar aller Zeiten.
smart lieferte im Februar 8.600 (i.V. 8.800) Modelle an Kunden weltweit aus
(minus zwei Prozent). Inzwischen hat die aktuelle Generation des smart fortwo
das dritte Jahr des Lebenszyklus erreicht. Der smart fortwo ist nun seit einem
Jahr in den USA erhältlich. Dort entschieden sich diesen Monat 1.400 (i.V.
1.100) Kunden und damit 29 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum für den
innovativen Zweisitzer. Dr. Klaus Maier, Leiter Vertrieb und Marketing
Mercedes-Benz Cars: „Seit einigen Wochen spüren wir in Deutschland ein
wachsendes Interesse an unseren Neuwagen und jungen Gebrauchten. In Deutschland
verzeichnete der smart fortwo im Februar ein Absatzplus von 28 Prozent. Zudem
stiegen die Auftragseingänge für die A- und BKlasse deutlich. Auch die Nachfrage
nach unseren jungen Gebrauchten entwickelt sich seit Jahresbeginn mit
zweistelligen Zuwachsraten sehr erfreulich.“
In den USA hat Mercedes-Benz trotz des schwierigen Marktumfelds mit 14.200 (i.V.
18.600, minus 24 Prozent) Fahrzeugen mehr Pkw verkauft als jede andere
Premiummarke. Hierzu trug auch der gute Start des GLK bei. Der Absatz von
Gebrauchtfahrzeugen entwickelte sich in den USA mit 5.800 (i.V. 4.500)
verkauften Fahrzeugen positiv und verzeichnete ein Plus von 28 Prozent.
In China behauptet Mercedes-Benz weiterhin seine Position als die am schnellsten
wachsende Premiummarke. Im Februar stiegen die Verkäufe um 17 Prozent auf 3.000
(i.V. 2.500) Fahrzeuge. Seit Januar ist die B-Klasse in China erhältlich, dieses
Jahr wird außerdem der smart fortwo dort eingeführt.

Auf dem Automobilsalon in Genf feiert das Coupé der neuen E-Klasse in diesen
Tagen seine Weltpremiere. Verkaufsstart des Modells war am 19. Februar,
Markteinführung ist am 9. Mai 2009. Dr. Klaus Maier: „Mercedes-Benz nimmt mit
dem neuen Coupé eine Tradition auf, die in der Geschichte der E-Klasse immer
wieder für Begeisterung sorgte. Mit seinem dynamischen Design und der neuen
Motorengeneration verbindet es auf besondere Weise Emotion und Effizienz.“ Das
neue E-Klasse Coupé ist bereits kurz nach Markteinführung mit dem neuen
sparsamen Vierzylinder Dieselmotor im E 250 CDI BlueEFFICIENCY Coupé erhältlich.
Er verbraucht lediglich 5,3 Liter auf 100 Kilometer und zählt mit 139 Gramm CO2
pro Kilometer zu den wirtschaftlichsten Automobilen seiner Klasse. Die neue
Limousine der E-Klasse präsentierte Mercedes-Benz Anfang des Jahres im Rahmen
der Detroit Auto Show. Verkaufsstart des neuen Modells war am 12. Januar. Bis
Ende Februar lagen bereits rund 40.000 Bestellungen für die neue E-Klasse vor –
noch vor der offiziellen Markteinführung am 28. März 2009.
06.03.2009
Volvo
Cars Emissionslabor entwickelt neue Technologien zur Reduzierung von
Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß
Weltweit führende Forschungs- und Entwicklungseinrichtung
60 Experten führen 110 Tests pro Tag durch
Köln. Volvo Cars hat sein hochmodernes Emissionslabor weiter ausgebaut,
um den Verbrauch und die CO2-Emissionen seiner Modelle weiter zu reduzieren. Die
Forschungs- und Entwicklungseinrichtung des Automobilherstellers im schwedischen
Göteborg ist eine der weltweit modernsten Einrichtungen ihrer Art. Zu den
jüngsten Entwicklungen des Emissionslabor zählen die neuen DRIVe-Varianten des
Volvo C30, Volvo S40 und Volvo V50, die sich durch besonders niedrige
Verbrauchswerte und geringe CO2-Emissionen auszeichnen.

„Bei allen Volvo Modellen hat die Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und
Kohlendioxid-Emissionen hohe Priorität", sagt Magnus Jonsson, Leiter des
Bereichs Forschung und Entwicklung bei Volvo Cars. „Um dies zu erreichen,
konzentrieren wir uns sowohl auf die Antriebssysteme als auch auf die
Fahrzeugkomponenten. Dazu zählen beispielsweise die Konzeption der Motoren und
die Reduzierung des Rollwiderstands. Das Emissionslabor ist für uns ein
wichtiges Werkzeug und trägt wesentlich dazu bei, dass wir unsere ehrgeizigen
Ziele erreichen."
Die Forschungs- und Entwicklungseinrichtung wurde bereits Anfang der 70-er Jahre
gebaut. Zur Erweiterung des Emissionslabors, in dem 60 Ingenieure und Techniker
arbeiten, investierte Volvo Cars in den vergangenen sechs Jahren insgesamt 45
Millionen Euro. Die Einrichtung verfügt jetzt über zehn Testkammern für Benzin-
und Dieselmotoren sowie für Triebwerke, die für den Einsatz von Bio-Ethanol
(E85) ausgelegt sind. Hier werden unter anderem verschiedene
Emissionsuntersuchungen bei Temperaturen zwischen -7 und +35 Grad durchgeführt.
Hinzu kommen Fahrwerks-Messstände, auf denen die Fahrzeuge bis zu
Geschwindigkeiten von 200 km/h getestet werden können. Pro Tag werden im
Emissionslabor rund 110 Tests absolviert.
Das Emissionslabor begleitet sämtliche Phasen der Fahrzeugentwicklung. Das gilt
beispielsweise auch für Optimierungen von Motoren zur Reduzierung von
Emissionen. Dabei werden die Tests so oft wiederholt, bis das optimale Ergebnis
erzielt wird. „Die CO2-Emissionen in einem Fahrzeug werden von zahlreichen
Faktoren bestimmt. Das erfordert große Aufmerksamkeit auch in Bereichen, die
üblicherweise nicht mit Emissionstests in Verbindung gebracht werden", sagt
Alexander Petrofski, der für den technischen Bereich des Emissionslabors
zuständig ist. Dazu zähle beispielsweise die Bremsanlage. „Schleifende Bremsen
haben einen großen Einfluss auf die Testergebnisse", betont Petrofski. Daher
arbeiten die Experten mit Entwicklungsingenieuren aus verschiedenen Bereichen
zusammen, um alle relevanten Bauteile zu verbessern.

Um exakte Testergebnisse zu gewährleisten, gelten im Emissionslabor strenge
Standards. So kann ein Fahrzeugtest beispielsweise nur dann durchgeführt werden,
wenn die Temperatur des jeweiligen Modells exakt der des vorangegangenen Tests
entspricht. Aus diesem Grund beträgt die Temperatur in der Garage für die
Testfahrzeuge immer genau 25 Grad.
Ein aktuell wichtiges Thema für die Ingenieure des Emissionslabor ist die Euro 5
Abgasnorm, die ab 2011 für alle Neufahrzeuge gilt. Derzeit werden neue Methoden
zur Messung von Größe und Gewicht der Rußpartikel bei Dieselmotoren entwickelt.
Dabei arbeitet Volvo Cars auch mit seinen Zulieferern zusammen (Fotos: Volvo)
05.03.2009
Daimler Trucks verkauft 500sten Hybrid-Lkw der Marke Mitsubishi Fuso in
Japan Presse-Information
- Über 500 Mitsubishi Fuso Canter Eco Hybrid seit Markteinfüh-rung 2006 in
Japan verkauft
- Rund 250 leichte Hybrid-Lkw allein im Jahr 2008 ausgeliefert (+64%
gegenüber Vorjahr)
- Daimler hat weltweit größte Hybrid-Nutzfahrzeugflotte mit rund 2.500
Fahrzeugen auf der Straße
Stuttgart/Kawasaki - Die Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC)
hat bis heute über 500 Einheiten des Hybrid-Lkw vom Typ Fuso Canter Eco Hybrid
in Japan verkauft. Allein im Jahr 2008 wurden rund 250 Einheiten abgesetzt, was
einem Absatzplus von 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besondere
Treiber dieser Entwicklung sind die steigende Nachfrage nach umweltschonenden
und verbrauchsarmen Nutzfahrzeugen.
Seit der Einführung im Jahr 2006 kommen die Fahrzeuge vor allem im
städtischen Verkehr zum Einsatz. Besonders viel Kraftstoff spart der Hybrid-Lkw
im Stop-and-Go- und Verteilerverkehr, beispielsweise bei der Paketzustellung
oder während der Belieferung von Supermärkten. Mit seinem dieselelektrischen
Hybrid-Antrieb verbindet er umweltfreundliches und sparsames Fahren.
Flottentest von Hybridfahrzeugen in Europa
Auch in Europas größtem Flottentest für Hybrid-Lkw ist der Canter Eco Hybrid
seit August 2008 auf der Straße unterwegs. Insgesamt zehn Hybrid-Lkw sind bei
acht Kunden in London im täglichen Einsatz. Ziel der drei Jahre dauernden
Versuchsreihe ist es, neue Erkenntnisse aus dem Kundeneinsatz der 7,5-Tonnen
Hybrid-Lkw zu gewinnen und gleichzeitig die hohe Wirtschaftlichkeit des
dieselelektrischen Hybridantriebs unter Beweis zu stellen.
Die in dem Test eingesetzten Fahrzeuge sind auf europäische Bedingungen
zugeschnitten. Ihre Hybridantriebe setzen sich aus einem Elektromotor und dem
Antriebsstrang des 7,5 t-Serienfahrzeugs Fuso Canter zusammen, der die Euro
4-Norm erfüllt. Die Lkw sind mit einem neuen Messsystem zum Erheben der
Testdaten ausgestattet und werden von zwei spezialisierten Servicezentren von
Mercedes-Benz im Großraum London gewartet.
"Shaping Future Transportation"
Das hohe Engagement im Thema Hybrid sind sind wichtige Meilensteine in der
Daimler Initiative "Shaping Future Transportation". Ziel dieser im November 2007
gestarteten Initiative ist es, mit effizienten und sauberen Antriebssystemen
sowie alternativen Kraftstoffen das emissionsfreie Nutzfahrzeug von morgen
Wirklichkeit werden zu lassen.
Daimler ist weltweit im Nutzfahrzeugbereich Marktführer bei Hybridantrieben.
Bereits 1.700 Orion-Hybrid-Busse wurden an Kunden in den USA und Kanada
ausgeliefert, weitere 1.100 sind bestellt.
Zudem wurden über 200 Hybridfahrzeuge von Freightliner in Betrieb genommen,
200 weitere werden ab 2009 an UPS ausgeliefert. In den nächsten drei Jahren wird
Freightliner mehr als 1.500 mittelschwere Lkw mit Hybridantrieb auf die Straße
bringen. Darüber hinaus bietet MFTBC den Hybridbus Fuso Aero Star Eco Hybrid an,
von dem bereits 25 bei Kunden im Einsatz sind.
Über MFTBC
Die Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) mit Sitz im japanischen
Kawasaki ist einer der führenden Nutzfahrzeughersteller Asiens. 2008 setzte das
Unternehmen insgesamt 197.700 leichte, mittelschwere und schwere Lkw und Busse
ab und hat mit diesem Absatzrekord den Vorjahresabsatz um 5% übertroffen. Die
Daimler AG hält 85% der Anteile an MFTBC. Die übrigen 15% werden von
verschiedenen Unternehmen der Mitsubishi Group gehalten. MFTBC gehört zum
Geschäftsfeld Daimler Trucks der Daimler AG.
02.03.2009
Lernende Navigation hilft Sprit sparen.
München. Navigationssysteme sind beliebt, um zuverlässig zum Ziel zu
führen. Die BMW Group Forschung und Technik erschließt ein vollkommen neues
Potenzial der Routenfinder, indem sie diese mit künstlicher Intelligenz
ausstattet und ihnen das Lernen beibringt. Zukünftig können Navigationssysteme
so auch ohne Zieleingabe vor Verkehrsstaus warnen oder den Verbrauch senken.
Lernen und Vorausschauen.
In dem BMW 3er, den die Forscher als Prototypen umgebaut haben, kann die
Navigation auch ohne Zieleingabe voraussagen, wo die Fahrt hingeht und welche
Route gewählt wird. Selbstlernende Routenschätzung nennt Projektleiter Andreas
Winckler das und erklärt: "Wir arbeiten daran, dass Fahrzeuge nicht nur auf die
Befehle des Fahrers reagieren, sondern vorausschauend aktiv werden. Wir können
dann das Auto auf zukünftige Ereignisse konditionieren. Das heißt: mehr Komfort,
mehr Dynamik und all das bei weniger Verbrauch - eben EfficientDynamics."
Für diese Vorausschau muss das Navigationssystem zunächst lernen. Für jeden
Fahrer wird ein geschütztes Profil angelegt, das Informationen zu dessen Fahrten
speichert. Ziele, Abkürzungen und Schleichwege, aber auch Uhrzeit und z.B. die
Sitzbelegung können hier als Informationen dienen. Andreas Winckler hat es schon
getestet: "Montagmorgens hält mein Auto den Weg in die Arbeit für am
wahrscheinlichsten. Sitzt mein Kind im Auto, plant die Navigation auch den Umweg
zum Kindergarten ein. Und samstagmorgens schätzt mein individueller
Routenplaner, dass es zum Sport geht." Bei solchen Prognosen ist das System der
Forscher mittlerweile sehr zuverlässig. War es anfangs des Projekts noch nur in
30% der Fälle auf der richtigen Spur, ist die Trefferquote mittlerweile auf
annähernd 70% angestiegen.
Mehr Komfort, mehr Dynamik, mehr Effizienz.
Mit all diesen Informationen wird die Fahrt um einiges komfortabler.
Rechtzeitige Stauwarnungen, die Schnellauswahl des wahrscheinlichsten - nicht
des letzten oder gespeicherten - Ziels, und der Abgleich mit dem individuellen
Kalender im Smartphone sind nur die ersten von vielen möglichen Ideen.
Richtig interessant wird es, wenn das Navigationssystem mit den fahrzeuginternen
Systemen vernetzt wird. Dafür werden die Informationen der intelligenten
Navigation mit den Energiesparmaßnahmen von BMW EfficientDynamics kombiniert.
Die Bremsenergierückgewinnung wirkt heute nur im Schubbetrieb, also
beispielsweise erst beim tatsächlichen Bergabfahren. Mit einer vorausschauenden
Navigation kann sie schon dann Sprit sparen, wenn das Gefälle noch ein Stück
voraus liegt. Sie weiß ja, dass dort die Batterie wieder voll wird. Macht auch
der Fahrer mit und nutzt die Information, dass in 500 Metern ein für ihn noch
verdecktes Tempolimit besteht, dazu, sanft zu verzögern, statt abrupt auf die
Bremse zu steigen, kann mit vorausschauendem Energiemanagement in Zukunft der
Verbrauch um 5-10% gesenkt werden. Andererseits wird schon vor der Autobahn das
Brennverfahren umgestellt, die Motoröl- und Kühlmitteltemperatur angepasst und
das Automatikgetriebe auf den bevorstehenden Schaltvorgang vorbereitet. Für den
Beschleunigungsvorgang an der Auffahrt gewinnt man damit an Dynamik. "Mit dem
Konzept, eine intelligente lernende Navigation in ein Fahrzeug zu integrieren,
sind wir zukünftig in der Lage, unsere Strategie BMW EfficientDynamics weiter zu
verfeinern und konsequent umzusetzen", so Professor Dr. Raymond Freymann, Leiter
der BMW Group Forschung und Technik.
Ausbaufähig.
Die Entwickler arbeiten daran, weitere Potenziale zu erschließen. Gerade für
Hybridantriebe sind Informationen, z.B. über voraus liegende 30er Zonen und
deren Länge interessant, um den Ladezustand der Akkus entsprechend anzupassen
und optimal auszunutzen. In dem Prototyp der BMW Forschung und Technik GmbH
fährt außerdem die Kamera des neuen BMW 7er zur Verkehrszeichenerkennung mit.
Sie bringt dem Navigationsgerät noch unbekannte Tempolimits bei. Auch
Kurvenradien und Höhenprofile könnten die Fahrzeugsensoren an die intelligente
Instanz im Auto liefern. Robert Hein, Leiter Navigation und Datendienste der
Zukunft, hat noch viel vor: "Vernetzung ist das Schlagwort der Zukunft. Der
Vorteil an Innovationen wie der intelligenten lernenden Navigation ist, dass wir
keine zusätzlichen schweren Steuergeräte im Auto brauchen. Im Moment ist das
Nadelöhr für die Umsetzung allerdings noch der Bedarf an Speicherplatz. Wir sind
aber zuversichtlich, dass dies in der nächsten Fahrzeuggeneration schon gelöst
sein könnte."
27.02.2009
BMW ConnectedDrive auf der CeBit 2009
München/Hannover. Innovative Technologie, die den Komfort erhöht,
Infotainment in einer neuen Dimension erlebbar macht und die Sicherheit im
Fahrzeug signifikant steigert, präsentiert die BMW Group auf der CeBit 2009. Der
neue BMW Z4 mit den aktuellsten Diensten von BMW ConnectedDrive wie
beispielsweise BMW Routes wird auf dem Stand der Deutschen Telekom in Halle 26
(Stand A01) gezeigt.
Als erster Automobilhersteller der Welt bietet BMW exklusiv die Möglichkeit,
sich eigene Routen im Internetportal auf www.bmw.com/routes zusammenzustellen
und anschließend ins Fahrzeug zu übertragen. Ob Passstrecke oder Seenrundfahrt -
der Kreativität sind mit BMW Routes ab sofort keinerlei Grenzen mehr gesetzt.
Alternativ kann im Internetportal aber auch auf einen Pool von derzeit rund 25
eigens recherchierten BMW Routen zugegriffen werden. Diese Streckenempfehlungen
schlängeln sich im Genießerslalom durch die Landschaft - mal leidenschaftlich
kurvig, mal trassiert wie eine Rennstrecke. Zusätzlich können über diesen Dienst
von BMW ConnectedDrive auch die Strecken der Rubrik "Mein schönster Umweg" aus
dem BMW Magazin abgerufen werden.
Am PC erleben und intuitiv ins Fahrzeug übertragen.
Einfach und bequem können BMW Fahrer jetzt auch ihrer eigenen Kreativität Raum
geben und sich selbst individuelle Routen zusammenstellen. Diese Traumroute
lässt sich dann problemlos direkt vom PC über BMW Online ins Fahrzeug
übertragen. Dort liegt sie in der Reiseliste zur Zielführung bereit. Und
erstmals gibt es auch für BMW Fahrer, die keinen BMW ConnectedDrive Vertrag
abgeschlossen haben, die Möglichkeit diese Routenplanung zu nutzen: Sie können
sich selbst geplante Strecken direkt aus dem Routenplaner im Internet auf einen
USB-Stick speichern und anschließend über die USB-Schnittstelle im Fahrzeug ins
Navigationssystem importieren.
Diese Funktion ist für alle Fahrzeuge mit dem iDrive Bediensystem der neuesten
Generation und dem Navigationssystem Professional verfügbar.
Das Plus an Infotainment.
Bei den für die BMW ConnectedDrive Kunden speziell kreierten BMW Routen steht
die Strecke im Vordergrund, d. h. Autobahnen und viel befahrene Straßen werden
vermieden, gut ausgebaute und befestigte Straßen bevorzugt. Es sind malerische
Strecken mit landschaftlichen, kulinarischen und regionalen Highlights - vom
Gourmetrestaurant über Romantikhotels bis zu Sehenswürdigkeiten. Allesamt eint
sie der Geheimtipp-Charakter. Denn diese Empfehlungen sind speziell auf den
Premium-Anspruch von BMW Fahrern zugeschnitten: von geistreich bis genussvoll,
von sportlich bis ruhig. Welches der genannten Zwischenziele sie besuchen
möchten, bestimmen die BMW Fahrer natürlich selbst. Nützliche und interessante
Informationen zur Route und zu empfohlenen Zwischenzielen werden in Bild und
Text angeboten. Diese Möglichkeit besteht auch bei selbst geplanten Routen.
Über BMW ConnectedDrive
Was am 19. August 1932 mit der feierlichen Präsentation des ersten Autoradios
begonnen hat, führte BMW zur Perfektion: die vernetzte Mobilität. Unter dem
Dachbegriff BMW ConnectedDrive vereint BMW ein einzigartiges Portfolio an
Innovationen, die den Komfort erhöhen, Infotainment in einer neuen Dimension
erlebbar machen und die Sicherheit in einem BMW signifikant steigern. BMW
ConnectedDrive steht dabei für den Informationsaustausch zwischen Fahrer,
Fahrzeug und Außenwelt. Ob aktuelle Verkehrsinformationen, E-Mails, Notruf,
Night Vision mit Personenerkennung, BMW Routes, Internet oder telefonischer
Auskunftsdienst - die Komfort-, Sicherheits- und Infotainment-Systeme an Bord
eines BMW liefern dem Fahrer jederzeit so viele Informationen und Services wie
nötig und gewünscht. Denn BMW ConnectedDrive bündelt alle Angebote an den
Fahrer, die die "Freude am Fahren" noch komfortabler, sicherer und intensiver
machen. Weitere Informationen sind im Internet unter www.bmw.com/connecteddrive
abrufbar.
18.02.2009
Startschuss für Elektromobilität in Berlin mit
Beginn der Bewerbungsphase für 50 MINI E
Erste Vattenfall Ladesäule für MINI E in Betrieb
• Umweltverträglicher Fahrspaß erstmals getestet
• Erste Stromladesäule erfolgreich in Betrieb genommen
• Bewerbungsphase für 50 MINI E beginnt
• Insgesamt 100 Berliner Bürger als Elektroauto-Nutzer gesucht
Berlin. Die Vattenfall Europe AG und die BMW Group sind erfolgreich in
das gemeinsame Projekt "MINI E Berlin powered by Vattenfall" gestartet. Sie
ermöglichten am Mittwoch die ersten Testfahrten mit den elektrischen MINI E auf
den Straßen der Bundeshauptstadt. Aufgeladen wurden die Fahrzeuge an Vattenfalls
erster Stromladesäule in Berlin-Treptow. Damit beginnt der Infrastrukturaufbau
für das Projekt. Weitere Ladesäulen werden folgen. Der gelieferte Strom stammt
aus erneuerbaren Energien.
Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit: "Die erste Ladesäule ist ein wichtiger
Schritt auf dem Weg zur Elektromobilität in Deutschland. Das
Bundesumweltministerium unterstützt dieses Projekt, das bereits drei Monate nach
Ankündigung auf Berlins Straßen sichtbar wird."
"Es freut uns als Energieversorger und langjähriger Partner der Hauptstadt, dass
wir mit unserer Ladeinfrastruktur die Mobilität zukunftsfähig machen“,
erläuterte Dr. Werner Süss, Generalbevollmächtigter von Vattenfall Europe in
Berlin. „Die Einweihung der ersten Stromladesäule ist dabei ein wichtiger
Meilenstein – damit bringen wir die Elektroautos auf Berlins Straßen“,
"Die BMW Group und Vattenfall Europe realisieren als erste ein solches Programm
zum Thema Elektromobilität in Deutschland“, so Peter Ratz, der bei der BMW Group
die Entwicklung des MINI E leitet. „Die im Projekt vorgesehene wissenschaftliche
Begleitung wird Politik, Autoherstellern und Energieversorgern äußerst wertvolle
Erkenntnisse über die Potentiale und Grenzen der Elektromobilität liefern.“
Trendsetter der Elektromobilität gesucht – jetzt online für den MINI E bewerben
Mit dem 18. Februar beginnt das Bewerbungsverfahren für die insgesamt 50 MINI E,
die im Rahmen des Projekts genutzt werden. Unter www.mini.de und
www.vattenfall.de können sich Interessierte über die Modalitäten der Teilnahme
am Projekt informieren. In zwei Nutzerphasen von jeweils sechs Monaten werden
insgesamt 100 Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit erhalten, den MINI E im
täglichen Einsatz zu testen.
Attraktives Paket für Nutzer
Die Nutzungsgebühr von EUR 650 pro Monat wird auf Grund der Teilnahme an der
wissenschaftlichen Begleitforschung um EUR 250 reduziert. Ein komplettes
Servicepaket inclusive Versicherungsschutz ist Teil des Umfangs. Damit liegen
die Nutzungsgebühren unter dem Preisniveau für einen konventionellen MINI.
Ergänzt wird dieses attraktive Angebot durch die im Vergleich gravierend
niedrigeren Betriebskosten, da der benötigte Strom deutlich günstiger ist als
Benzin oder Dieselkraftstoff.
Die ersten MINI E, die heute in Berlin in Betrieb genommen wurden, dienen in den
nächsten Wochen dazu, technische Tests für die Infrastruktur durchzuführen. Nach
Ende der Bewerbungsphase, Auswahl der Nutzer und Finalisierung des Aufbaus der
notwendigen Ladesäulen werden die 50 MINI E im Frühsommer 2009 übergeben werden.
In einer zweiten Bewerbungsphase ab Herbst 2009 werden dann weitere 50 Nutzer
für eine erneut sechs Monate dauernde Nutzungsphase ausgewählt werden.
Der MINI E ist vom 19. – 22. Februar auch auf der Messe MotorWelt in Berlin zu
sehen und wird anschließend auch im Showroom von MINI Berlin in der
Friedrichstrasse ausgestellt.
17.02.2009
Daimler AG - Geschäftsjahr 2008: Konzern-EBIT von 2,7 (i.
V. 8,7) Mrd. €
Geschäftsjahr 2008: Konzern-EBIT von 2,7 (i. V. 8,7) Mrd. EUR
- Konzernergebnis von 1,4 (i. V. 4,0) Mrd. EUR
- Konzernumsatz von 95,9 (i. V. 99,4) Mrd. EUR
- Dividende je Aktie soll 0,60 (i. V. 2,00) EUR betragen
- Ausblick: Erhebliche Belastungen für das EBIT im Jahr 2009 erwartet
- Effizienzsteigerungsprogramme intensiviert
Stuttgart - Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) hat heute die
vorläufigen und ungeprüften Ergebniszahlen für den Konzern und die
Geschäftsfelder für das Jahr 2008 vorgelegt.
Daimler erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein EBIT in Höhe von 2.730 (i.
V. 8.710) Mio. EUR.
Der Ergebnisrückgang war insbesondere bedingt durch Belastungen von 3.228 (i.
V. -377) Mio. EUR aus der Beteiligung an Chrysler sowie durch das niedrigere
Ergebnis von Mercedes-Benz Cars. Zudem enthielt das Vorjahresergebnis hohe
Erträge infolge der Übertragung von EADS-Anteilen (2008: 130 Mio. EUR; 2007:
1.573 Mio. EUR). Daimler Trucks erreichte vor allem aufgrund der schwierigen
wirtschaftlichen Lage in den USA und der Aufwendungen für die Neuausrichtung der
Aktivitäten im NAFTA-Raum nicht das Vorjahresergebnis. Positiv entwickelten sich
im Jahr 2008 die Ergebnisse bei Daimler Financial Services, Mercedes-Benz Vans
und Daimler Buses.
Ausgehend von den Erwartungen der Geschäftsfelder hatte das Unternehmen ein
EBIT aus dem laufenden Geschäft von mehr als 6 Mrd. EUR prognostiziert. Darin
nicht enthalten waren Sonderfaktoren aus der Neueinschätzung der Restwerte von
Leasingfahrzeugen bei Mercedes-Benz Cars, aus der Veräußerung von Immobilien am
Potsdamer Platz, aus der Übertragung von EADS-Anteilen, Belastungen aus der
Neuausrichtung von Daimler Trucks North America und aus dem neuen
Managementmodell sowie Effekte im Zusammenhang mit Chrysler. Ohne die
Sonderfaktoren hat Daimler dieses Ziel erreicht.
Die Sonderfaktoren, die die Ergebnisentwicklung in beiden Jahren
beeinflussten, sind in den Tabellen auf den Seiten 13 und 14 im Einzelnen
dargestellt.
Für Daimler bestand das Jahr 2008 aus einem sehr guten ersten und einem
schwierigen zweiten Halbjahr. Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der
Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, bei der
Jahrespressekonferenz: "Was wir unter normalen wirtschaftlichen Bedingungen
leisten können, haben wir im ersten Halbjahr 2008 bewiesen. Viele unserer
Geschäfte waren auf sehr gutem Kurs."
Für das Gesamtjahr lag das Konzernergebnis bei 1,4 (i. V. 4,0) Mrd. EUR. Das
Ergebnis je Aktie belief sich auf 1,41 EUR (i. V. 3,83 EUR).
Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, für das Geschäftsjahr 2008 eine
Dividende je Aktie von 0,60 (i. V. 2,00) EUR auszuschütten. Bezogen auf die am
31. Dezember 2008 dividendenberechtigten Aktien entspricht dies einer
Ausschüttungssumme von 556 (i. V.
1.928) Mio. EUR. Ausschlaggebend für die Anpassung der Dividende sind das
Ergebnis des Jahres 2008 sowie die nur schwer abschätzbare weitere Entwicklung
der Weltwirtschaft und der Automobilmärkte.
Konzernabsatz und -umsatz
Daimler hat im Jahr 2008 trotz der vor allem in der zweiten Jahreshälfte
äußerst schwierigen Marktbedingungen insgesamt 2,1 Mio. Fahrzeuge abgesetzt und
damit das Vorjahresniveau nahezu erreicht. Der Konzernumsatz erreichte 95,9 Mrd.
EUR nach 99,4 Mrd. EUR im Vorjahr. Bereinigt um Wechselkurseffekte war ein
Rückgang um 1% zu verzeichnen.
Free Cash Flow und Liquidität
Aufgrund der krisenhaften Entwicklung des zweiten Halbjahrs war der Free Cash
Flow des Industriegeschäfts im Jahr 2008 mit -3,9 (i. V. 7,6) Mrd. EUR nicht
zufriedenstellend. Maßgeblich war der unerwartet starke Absatzrückgang von
Mercedes-Benz Cars im vierten Quartal. Trotz Produktionskürzungen blieben die
Fahrzeugbestände weiterhin hoch. Darüber hinaus ergaben sich überproportional
hohe Auszahlungen für Lieferantenrechnungen, da turnusgemäß zum Jahresende eine
Vielzahl von Rechnungen bezahlt sowie Lieferantenverbindlichkeiten aus dem
dritten Quartal beglichen werden mussten. Der Rückgang des Free Cash Flow war
zudem bedingt durch die temporär erhöhten Investitionen in die neue E-Klasse und
in Technologien zur Verminderung von CO2-Emissionen, sowie dem Erwerb einer
Beteiligung von 10% am russischen LKW-Hersteller Kamaz.
Der Daimler-Konzern verfügt über eine gute Liquidität. Sie verminderte sich
im Jahr 2008 um 9,1 Mrd. EUR auf 8,0 Mrd. EUR. Die zum 31. Dezember 2007
außerordentlich hohe Liquidität stand im Zusammenhang mit der Abgabe der
Mehrheit an Chrysler. Mit der Verminderung wurde ein für den Daimler-Konzern
angemessenes Niveau erreicht. (gekürzt)
Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne den umfassenden Bericht zu.
16.02.2009
Platz ist in der kleinsten Lücke – Der neue
„Park Assist“ von Volkswagen
Mindestgröße der Parklücke verringert
Wolfsburg.
Der seit zwei Jahren erhältliche Volkswagen „Park Assist“ hat einen neuen
Schliff bekommen: Mit dem verfeinerten System, das das Einparken in Lücken
parallel zum Fahrbahnrand erleichtert, ist nun auch das mehrzügige Einparken
möglich. So bietet die neueste Generation des erfolgreichen Parklenkassistenten
(PLA) höchsten Komfort beim Einparken in kleinere Parklücken. Das überarbeitete
Technologie-Highlight ist im neuen Golf Plus ab sofort bestellbar, weitere
Modelle werden in Kürze folgen.
Die neuste Generation des „Park Assist“ wird auf
Knopfdruck aktiviert. Es sucht auf der per Blinker vorgegebenen Fahrbahnseite
nach möglichen Parklücken. Sobald der Parklenkassistent eine geeignete Lücke
erkannt
hat, die mindestens 1,1 Meter länger ist als die Gesamtfahrzeuglänge, wird dies
dem Fahrer im Display des Kombiinstruments angezeigt. Um die perfekte
Parkposition zu erreichen, erhält der Fahrer alle weiteren
Aufforderungen zum Vor- und Rückwärtsfahren weiterhin über das Display. Genau
wie bei der Ursprungsversion, in der die Parklücke noch 1,4 Meter länger sein
musste als das Fahrzeug, übernimmt der neue
Parklenkassistent dabei die Lenkbewegungen. Der Fahrer bleibt weiterhin für Gas,
Kupplung, Bremse und die Beobachtung des Umfeldes verantwortlich.
Die neue bequeme Einparkunterstützung kostet für den neuen Golf Plus Comfortline
lediglich 107,- Euro. Ab dem Frühsommer wird die neueste Generation des
Parklenkassistenten auch im Golf, Tiguan, Passat und
Passat CC erhältlich sein. (Foto VW)
12.02.2009
Daimler Nutzfahrzeuge 2008 weiter auf
Erfolgskurs
Daimler Trucks: Absatzsteigerung um 1% auf 472.100 Einheiten
Mercedes-Benz Lkw: Bester Absatz in der Geschichte
Mitsubishi Fuso: Absatzplus durch starkes internationales Geschäft
Daimler Trucks Nafta: Anhaltende Nachfrageschwäche in gesamter Branche
Daimler Buses: Rekordabsatz von 40.600 Bussen (+4%)
Stuttgart – Die Nutzfahrzeugmärkte haben sich im vergangenen Jahr wie
erwartet heterogen entwickelt. Während sich die Lkw-Märkte in Lateinamerika im
ersten Halbjahr 2008 deutlich positiv entwickelten, war nach jahrelangem Boom
der europäische Markt ab der zweiten Jahreshälfte 2008 rückläufig. Die
NAFTA-Region und Japan entwickelten sich erneut rückläufig.

Die Märkte für Busse über 8t zGG entwickelten sich trotz der globalen
Wirtschaftskrise weltweit positiv, wobei vor allem in Mexiko sowie in Mittel-
und Osteuropa große Steigerungsraten zu verzeichnen waren. Aber auch die Märkte
in Westeuropa und Nordamerika wuchsen noch einmal.
Daimler Trucks steigert Absatz um 1%
Daimler Trucks hat das abgelaufene Jahr trotz der in der zweiten Jahreshälfte
begonnenen globalen Finanz- und Wirtschaftskrise gut gemeistert und weltweit
insgesamt 472.100 leichte, mittelschwere und schwere Lkw abgesetzt. Das
Vorjahresniveau wurde damit um 1% übertroffen. Daimler Trucks hat damit seine
Position als weltweit größter Hersteller für schwere und mittelschwere Lkw
verteidigt.
Mercedes-Benz Lkw erzielte mit 170.100 weltweit abgesetzten Fahrzeugen den
höchsten Absatz in seiner Geschichte und hat nochmals 6% mehr als im bisherigen
Spitzenjahr 2007 abgesetzt. Das wurde vor allem durch die hohe Nachfrage nach
dem neuen schweren Lkw Mercedes-Benz Actros erreicht. Das Rekordergebnis basiert
maßgeblich auf den Absatzsteigerungen im Nahen und Mittleren Osten (+90% auf
11.300 Fahrzeuge) sowie in Lateinamerika auf 43.400 Lkw (+14%), hier
insbesondere auf der im ersten Halbjahr stark gestiegenen Nachfrage in Brasilien
(34.500 Lkw, +23%). Mit 1.800 Fahrzeugen wurden insgesamt 35% mehr Mercedes-Benz
Lkw in Russland abgesetzt als im Vorjahr. Die Marke mit dem Stern hat ihre
Marktführerschaft in den Kernmärkten Deutschland, Türkei und EU29 erfolgreich
verteidigt.
Mit 197.700 abgesetzten Fahrzeugen hat Mitsubishi Fuso 2008 den weltweiten
Absatz um 5% gegenüber dem Vorjahr gesteigert und den höchsten Absatz seit der
Vollkonsolidierung in den Daimler-Konzern im Jahr 2004 erzielt. Die
Absatzsteigerung um 16% auf 155.700 Fahrzeuge in den Exportmärkten hat den
Absatzrückgang im Heimatmarkt Japan auf 42.000 Fahrzeuge (-22%) mehr als
ausgeglichen. Für den Erfolg von Mitsubishi Fuso im internationalen Geschäft
haben unter anderem die Verkaufserfolge in Indonesien mit 47.000 abgesetzten
Fahrzeugen (+58%) sowie in der Türkei mit 10.800 Fuso Lkw (+28%) beigetragen.
Mitsubishi Fuso ist mit einem Marktanteil von 56,7% Marktführer bei den leichten
Lkw in Indonesien und mit 59,1% Marktführer bei den leichten Lkw in Taiwan.
Der Absatz von Mitsubishi Fuso in Europa und der Türkei stieg trotz des
rückläufigen Marktes um 10% auf 20.800 Einheiten. Der Mitsubishi Fuso Canter für
den europäischen Markt wird in Portugal produziert und feierte im Oktober 2008
das 150.000ste Produktionsjubiläum.
Daimler Trucks Nafta hat 2008 weltweit insgesamt 104.300 Fahrzeuge der Marken
Freightliner, Western Star, Sterling und Thomas Built Buses verkauft (-12%).
Durch die starke Nachfrage nach dem Schwer-Lkw Cascadia, dem Flaggschiff von
Freightliner, hat Daimler Trucks Nafta sich mit einem Absatzrückgang um 12% in
der NAFTA-Region auf 95.100 Fahrzeuge gegenüber dem um 16% gesunkenen
Gesamtmarkt für Lkw in dieser Region gut behauptet. In Mexiko, wo in Kürze ein
neues Produktionswerk für Freightliner Lkw eröffnet wird, stieg der Absatz um 9%
auf 9.400 Einheiten.
Daimler Trucks mit Global Excellence Programm gut gerüstet
Die konsequente Umsetzung des Global Excellence Programms bewährt sich gerade in
der aktuellen wirtschaftlichen Lage und stellt die Weichen für eine weiterhin
erfolgreiche Zukunft. Andreas Renschler, im Vorstand der Daimler AG
verantwortlich für Daimler Trucks: „Daimler Trucks ist gut auf die gegenwärtige
Situation vorbereitet. Dank des Global Excellence Programms konnten wir 2008
allen weltwirtschaftlichen Herausforderungen zum Trotz den Absatz erneut
steigern.“
Das 2005 eingeführte Global Excellence Programm umfasst vier Inititativen:
Management von Marktzyklen, Operational Excellence, Erschließung von
Marktpotenzialen und neuen Märkten – insbesondere in den Märkten mit
Wachstumschancen wie Russland, Indien und China – sowie zukünftige
Produktgenerationen und Technologien.
Neben der weiteren, konsequenten Umsetzung der ersten beiden Initiativen
implementiert Daimler Trucks nun auch verstärkt die dritte und vierte
Initiative: Im April 2008 gründeten Daimler Trucks und die indische Hero Group
das Joint Venture „Daimler Hero Commercial Vehicles Ltd.“. Auch Russland ist für
Daimler Trucks ein sehr wichtiger Markt, da dort sowohl neue als auch gebrauchte
Nutzfahrzeuge eine hohe Akzeptanz erfahren. Im Dezember 2008 ist Daimler Trucks
eine strategische Partnerschaft mit dem russischen Lkw-Hersteller Kamaz
eingegangen und sichert diese mit einem 10%-Anteil an dem Unternehmen ab.
Für die Umsetzung der vierten Initiative „Zukünftige Produktgenerationen und
Technologien“ liegt der Fokus auf der Weiterentwicklung alternativer Antriebe
und nachhaltiger Kraftstoffe. Zur Stärkung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit,
investiert Daimler weiter in zukünftige Produkte und Technologien. Daher wird am
Standort Gaggenau in ein neues Presswerk unter anderem für Lkw-Außenhautteile
der Marke Mercedes-Benz investiert und Ende Februar in Saltillo, Mexiko, ein
Montagewerk für Freightliner Lkw eröffnet.
Daimler Buses mit bestem Absatz überhaupt
Auch Daimler Buses erzielte 2008 mit weltweit 40.600 Bussen der Marken
Mercedes-Benz, Setra und Orion den höchsten Absatz in seiner Geschichte und
verkaufte 4% mehr Fahrzeuge als im Rekordjahr 2007. Darüber hinaus wurden im
vergangenen Jahr insgesamt 1.100 Minibusse der Marke Mercedes-Benz auf
Sprinter-Basis in Europa verkauft (+18%).
In einem leicht gewachsenen Gesamtmarkt für Busse über 8t zGG in Westeuropa hat
Daimler Buses den Absatz um 12% auf 7.800 Einheiten gesteigert und damit den
Marktanteil auf 30,1% erhöht. Im stabilen deutschen Markt konnte Daimler Buses
seine Marktführerschaft erneut deutlich ausbauen und steigerte den Marktanteil
auf 60,1%. Grundlage hierfür war eine Absatzsteigerung um 11% auf 3.100 Busse.
Auch in der Türkei konnte Daimler Buses den Absatz deutlich auf 1.000 Einheiten
erhöhen (+21%) und die Marktführerschaft mit einem Marktanteil von 56,2%
(+4,1%-Punkte) weiter stärken. In Zentral- und Osteuropa stieg der Absatz von
Daimler Buses um 68% auf 1.300 Einheiten, während der Markt um 36% wuchs. Der
Marktanteil von Daimler Buses erhöhte sich so von 17,8% auf 23,8%. Während der
Markt in der NAFTA-Region um 11% wuchs, hat Daimler Buses dort 7.000 Busse
abgesetzt, was einem Absatzplus von 15% entspricht. Der wichtige Markt in
Brasilien wuchs deutlich, was zu einem Plus für Daimler Buses von 4% mehr
Fahrzeuge (13.100 Einheiten) führte.
Renschler über das Busgeschäft: „Bei den Bussen haben wir 2008 ein absolutes
Rekordjahr gehabt und den höchsten Absatz von Daimler Buses überhaupt erzielt.
Mit einem Marktanteil von 15% sind wir Weltmarktführer für Omnibusse größer acht
Tonnen. Besonders erfreulich ist es, dass wir es trotz der globalen Finanz- und
Wirtschaftskrise geschafft haben, unsere Marktführerschaft in wesentlichen
Kernmärkten wie Deutschland, der Türkei, aber auch in Mexiko und Lateinamerika
erfolgreich zu verteidigen.“ Daimler Buses ist auch bei Bussen mit Hybridantrieb
Weltmarktführer und brachte mittlerweile rund 1.700 Hybridbusse der Marke Orion
auf die Straßen Nordamerikas.
09.02.2009
Kunden schätzen die Allrad-Kompetenz von Volvo
Steigerung des AWD-Anteils der Premium-Marke auf 27,5% der Zulassungen
Attraktive und vielseitige XC-Modellpalette nimmt eine führende Position ein
Für den Volvo XC70 steht jetzt eine neue Top-Motorisierung zur Verfügung
Köln. Faszinierende Dynamik, vorbildliche Sicherheit und souveräne
Fahreigenschaften auf jedem Terrain: All das bieten die allradgetriebenen
Modelle Volvo XC60, Volvo XC70 und Volvo XC90. Die XC-Modellpalette überzeugt
mit Premium-Qualität, hoher Variabilität und einer Vielzahl technischer
Innovationen, wie dem weltweit einmaligen Fahrer-Assistenzsystem City Safety im
neuen Volvo XC60. Die Kunden schätzen die Allrad-Kompetenz der schwedischen
Premium-Marke: Während Allradfahrzeuge am Gesamtmarkt einen Anteil von 10,7
Prozent haben, ist dieser Wert bei Volvo seit Jahren gestiegen und lag im Jahr
2008 bei 27,5 Prozent. Dies bedeutete ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem
Vorjahr.

„Der Großteil der Zulassungen von Volvo Allradfahrzeugen entfiel auf die
XC-Modellpalette, die sich in einem schwierigen Marktumfeld sehr gut behauptet
hat. Zudem verkörpern die XC-Modelle perfekt die Stärken des Volvo
Markenbildes", sagt Thomas Viehweg, Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH.
Aktuell sind drei XC-Baureihen mit fünf verschiedenen Motorisierungen im
Programm, neu im Portfolio ist jetzt ein Sechszylinder-Turbotriebwerk mit 285 PS
(210 kW) für den Volvo XC70. Während der Volvo XC90 dank seiner großen
Flexibilität und Motorisierungen bis 315 PS (232 kW) weiterhin seine Position
als XC-Flaggschiff einnimmt, behauptet sich der Volvo XC70, der 1997 ein
komplett neues Segment begründete, als Trendsetter der geländegängigen Kombis.
Mit dem Volvo XC60 hat der schwedische Hersteller ein neues Kapitel in der
Erfolgsgeschichte seiner allradgetriebenen XC-Modelle aufgeschlagen. Das erste
Cross-Over-Modell des schwedischen Premium-Herstellers verbindet die
Vielseitigkeit der XC-Range mit dem Charisma eines Sportcoupés und ist nicht nur
der aufregendste, sondern auch der sicherste Volvo, der je gebaut wurde. So ist
er als erstes Automobil weltweit serienmäßig mit dem innovativen
Sicherheitssystem City Safety ausgestattet. Es sorgt dafür, dass Unfälle bis zu
einer Geschwindigkeit von 30 km/h entweder vollständig verhindert oder aber
zumindest die Folgen deutlich abgeschwächt werden können. Der Volvo XC60 ist
zunächst in drei Motorvarianten erhältlich.
Zu den Neuerungen innerhalb der XC-Range zählt auch der Sechszylinder-Turbomotor
mit 285 PS (210 kW) und 3.0 Litern Hubraum im Volvo XC70 T6 AWD Geartronic. Er
ersetzt die Version Volvo XC70 3.2 mit 238 PS (175 kW). Darüber hinaus sind
sowohl der Volvo XC70 wie auch der Volvo XC90 in der exklusiven Sonderedition
Volvo Ocean Race erhältlich, die sich mit einem besonders maritimen Touch
präsentiert.
Eine schwedische Erfolgsstory
Die XC-Historie begann vor elf Jahren, als der innovative, das
Cross-Over-Segment begründende Volvo V70 Cross Country das Kürzel XC erhielt. Es
gilt seither nicht nur als Synonym für Fahrzeuge mit erhöhter Bodenfreiheit und
ausgeprägter Geländetauglichkeit, sondern begründete zugleich zwei komplett neue
Baureihen des schwedischen Herstellers: Volvo XC70 und Volvo XC90. Während der
Volvo XC70 konsequent dieser XC-Philosophie folgte, setzte das erste klassische
SUV des schwedischen Herstellers neue Maßstäbe in seinem Segment. Mit der Roll
Over Stability Control (RSC) wurde der bei Fahrzeugen mit hohem Schwerpunkt
systembedingten erhöhten Kippgefahr wirksam entgegen gewirkt, und zugleich war
der Volvo XC90 das erste SUV, das mit sieben Sitzen lieferbar war. Die
Einzigartigkeit des Konzepts bescherte dem Volvo XC90 weltweit hohes Renommee,
gleichzeitig avancierte das SUV zum weltweit meistverkauften Volvo Modell. Wie
stark sich die Kunden in Deutschland für die allradgetriebenen Volvo Modelle
begeistern können, zeigt ein Blick in die Zulassungsstatistiken: Betrug der
Anteil der allradgetriebenen Fahrzeuge bei Volvo im Jahr 2002 gerade einmal 4
Prozent, waren es 2008 dank des Erfolgs der XC-Modelle schon 27,5 Prozent.
Hochmoderne Antriebstechnologie
Ein modernes Allradsystem muss heute weit mehr bieten als verbesserte Traktion
bei widrigen Bedingungen. Das von Volvo gemeinsam mit dem schwedischen
Antriebsspezialisten Haldex entwickelte System ist eine aktive, elektronisch
gesteuerte und elektrohydraulisch betätigte Lamellenkupplung, die den Volvo
Fahrzeugen - gemäß der Volvo Firmenphilosophie - durch das hohe technische
Niveau und das extrem schnelle Ansprechverhalten zusätzliche Sicherheitsreserven
garantiert. Bei den Volvo XC-Modellen wird das Drehmoment variabel zwischen
Vorder- und Hinterachse stufenlos verteilt und damit den jeweiligen Bedingungen
und Fahrsituationen optimal angepasst. Das System reagiert nahezu
verzögerungsfrei auf Veränderungen der Traktionsverhältnisse und der
Fahrbahngriffigkeit. Die Standard-Kraftverteilung beträgt 95 zu 5 Prozent
zwischen Vorder- und Hinterachse und kann je nach Gripverhältnissen stufenlos
variabel auf maximal 35 zu 65 Prozent verändert werden.
Volvo XC-Modelle im Überblick
Jüngstes Mitglied der XC-Baureihe ist der neue Volvo XC60. Das erste
Cross-Over-Modell des schwedischen Herstellers ist in drei Motorvarianten (zwei
Diesel, ein Benziner mit einer Leistung von 163 PS (120 kW), 185 PS (136 kW)
bzw. 285 PS (210 kW) erhältlich. Der Volvo XC70 wird wahlweise als
Sechszylinder-Turbobenziner mit 285 PS (210 kW) oder als Fünfzylinder-Diesel mit
185 PS (136 kW) angeboten. Der Volvo XC90 ist als Fünf-, Sechs- oder
Achtzylinder lieferbar und leistet dabei 185 PS (136 kW), 238 PS (175 kW) bzw.
315 PS (232 kW).
29.01.2009
Volvo City Safety verhindert Kollisionen
Einzigartiges Assistenzsystem kann Auffahrunfälle bei niedrigem Tempo
verhindern System kommt weltweit erstmals im Volvo XC60 serienmäßig zum Einsatz
Köln. Mit Volvo City Safety eröffnet der schwedische
Premium-Automobilhersteller eine neue Dimension bei der automobilen Sicherheit.
Das weltweit einzigartige Fahrer-Assistenzsystem kann typische Auffahrunfälle
bei niedriger Geschwindigkeit ganz verhindern oder die Auswirkungen deutlich
minimieren. Das neue System unterstützt den Fahrer durch seine hochmoderne
Sicherheits-technologie in bedrohlichen Verkehrssituationen und bietet damit
einen wirksamen Schutz für die Passagiere. Volvo City Safety kommt weltweit
erstmals beim neuen Cross-Over-Modell Volvo XC60 zum Einsatz und zählt hier zur
Serienausstattung. Künftig wird das System auch für andere Modelle des
schwedischen Herstellers verfügbar sein.
Volvo City Safety wurde entwickelt, um insbesondere bei niedrigen
Geschwindigkeiten die Gefahr einer Kollision wirksam zu reduzieren. Das System
arbeitet mittels eines optischen Lasers im Bereich der Frontscheibe zur
kontinuierlichen Verkehrsübewachung. Der Laser registriert Fahrzeuge und
Hindernisse im Abstand von bis zu zehn Metern nach vorn. Auf Basis dieses
Abstandes und der eigenen Geschwindigkeit wird fünfzigmal in der Sekunde die
eventuell erforderliche Bremskraft berechnet, die zur Verhinderung eines
Auffahrunfalls erforderlich wäre. Sobald dieser Wert eine bestimmte Grenze
überschreitet, reduziert City Safety automatisch das Antriebsmoment und
aktiviert die Bremse.
Aktiver Schutz bis 30 km/h
So kann City Safety beispielsweise ein plötzliches Bremsmanöver eines
vorausfahrenden Fahrzeugs erfassen. Erkennt das System die unmittelbare Gefahr
einer Kollision, werden Bremssystem, Sicherheitsgurte und Airbags vorgespannt.
Bleibt die Reaktion des Fahrers auf diese Gefahrensituation aus, wird
automatisch eine Notbremsung eingeleitet. Liegt die Relativgeschwindigkeit
zwischen beiden Fahrzeugen unterhalb von 15 km/h, kann City Safety Zusammenstöße
vollständig verhindern. Im Geschwindigkeitsbereich von 15 bis 30 km/h wird die
Aufprallgeschwindigkeit drastisch reduziert und die Unfallfolgen damit deutlich
vermindert.
75 Prozent aller Unfälle bei geringem Tempo
City Safety soll den Fahrer in alltäglichen Verkehrssituationen
unterstützen. Das gilt beispielsweise in Stresssituation oder bei einer
Ablenkung durch den Beifahrer, einer unbekannten Straßenführung oder einer
unvorhersehbaren Verkehrssituation. Schon ein kurzer Moment der Unachtsamkeit
kann in solchen Momenten Auslöser für einen Unfall sein. Ziel der Volvo
Entwicklung war es daher, eine präventive Sicherheitstechnologie zur
Unfallvermeidung zu realisieren, die explizit in alltäglichen
Verkehrssituationen zur Anwendung kommt.
Neue Erkenntnisse aus der Verkehrsforschung belegen, dass sich 75 Prozent aller
registrierten Verkehrsunfälle bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h
ereignen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass bei der Hälfte dieser
protokollierten Kollisionen der Fahrer überhaupt nicht gebremst hat, weil er
abgelenkt war und sich nicht auf die eigentliche Fahrsituation konzentrierte.
Diese Erkenntnisse waren die Grundlage für die Volvo Sicherheitsforschung zur
Entwicklung der neuen Technologie. City Safety kommt weltweit erstmals im neuen
kompakten Cross-Over-Modell Volvo XC60 serienmäßig zum Einsatz und wird künftig
auch für andere Volvo Modelle verfügbar sein. City Safety ist ein
Fahrer-Assistenzsystem und entbindet den Fahrer selbstverständlich nicht von der
Verantwortung, einen angemessenen Sicherheitsabstand einzuhalten.
Die automatische Bremsfunktion wird erst dann aktiv, wenn eine Notsituation
eingetreten und eine Kollision sehr wahrscheinlich ist. Das System ist bei Tag
und Nacht gleichermaßen einsatzbereit. Dennoch unterliegt die Sensorik den
Einschränkungen aller konventionellen optischen Systeme. Zwar befindet sich der
Sensor im Wirkungsbereich der Scheinwerfer, da Nebel, Schnee oder Regen die
Messung aber stören können, muss die Front-scheibe schmutz-, eis- und schneefrei
gehalten werden.
Interaktion der Sicherheitssysteme
Um den Schutz der Insassen weiter zu optimieren, arbeitet der Lasersensor
des Systems mit den elektronischen Steuerelementen für die Airbags und die
adaptiven Gurtkraftbegrenzer zusammen. Diese so genannte PRS-Technologie (Pre-Prepared
Restraints) kommt erstmals im Volvo XC60 zum Einsatz und stellt eine
einzigartige Verbindung zwischen präventiven Systemen und den schützenden
Sicherheitsfunktionen dar: Dank zusätzlicher Informationen durch den Lasersensor
kann das PRS-Steuermodul im Kollisionsfall die Aktivität des adaptiven
Gurtkraftbegrenzers je nach Aufprallstärke koordinieren und so
Verletzungsrisiken weiter senken. PRS ist in allen Geschwindigkeitsbereichen im
Einsatz, die Aktivierung des Rückhaltesystems erfolgt über eine pyrotechnische
Zündeinheit im Gurtkraftbegrenzer.
Zudem ist City Safety kompatibel mit dem aktiven Geschwindigkeits- und
Abstandsregelsystem, das im Funktionsbereich von 30 bis 200 km/h automatisch für
einen konstanten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug sorgt. Auf diese Weise
deckt Volvo mit seinen Fahrer-Assistenz-systemen sämtliche
Geschwindigkeitsbereiche ab. Ein weiteres verfügbares Fahrer-Assistenz-system
ist Driver Alert, das ab einem Tempo von 65 km/h aktiviert wird. Es warnt den
Fahrer bei Übermüdung, unkonzentrierter Fahrweise und unbeabsichtigtem Verlassen
der Fahrspur.
Versicherer bietet Prämienrabatt
Die Effizienz von City Safety wird auch von den Versicherungsgesellschaften
honoriert. In verschiedenen Ländern haben die Versicherer den Volvo XC60 bereits
vor der Markteinführung in niedrigere Schadensklasen eingestuft. In Deutschland
bietet die Volvo Auto Versicherung für Besitzer des neuen Modells eine um 15
Prozent reduzierte Prämie an. Zugleich befindet sich Volvo in Gesprächen mit dem
Versicherungsverband, um für den deutschen Markt eine grundsätzlich günstigere
Einstufung von Volvo Modellen mit City Safety zu erreichen.
Bereits vor der Einführung des Volvo XC60 in Deutschland haben ausländische
Experten City Safety eingehend getestet. So wurde das System bereits im Frühjahr
2008 mit dem US-amerikanischen Sicherheitspreis „Traffic Safety Achievement
Award" ausgezeichnet, der anlässlich der New York International Auto Show
verliehen wurde. Im Mai folgte dann der britische „Fleet World Honours 1 Award".
Diese Auszeichnung wird jährlich Automobilherstellern, Zulieferern oder
Einzelpersonen verliehen, die auf ihrem jeweiligen Gebiet außergewöhnliche
Leistungen erbracht haben.
26.01.2009
"10 Best Engines": Doppelerfolg für BMW
EfficientDynamics in den USA.
München. Fulminanter Einstand für den neuen BMW
Advanced Diesel mit BMW BluePerformance in den USA: Das renommierte Fachmagazin
"Ward's Auto World" hat den Reihensechszylinder-Dieselmotor mit Variable Twin
Turbo und SCR-System zur Minderung von Stickoxid-Emissionen in die Liste der "10
Best Engines" des Jahres 2009 aufgenommen.

BMW 6-Zylinder-Ottomotor mit Bi-Turbo und
High Precision Injection (02/2006)/- BMW 6 cylinder petrol engine with Bi-Turbo
and High Precision Injection (02/2006) - Foto BMW AG
Der 3,0 Liter große Dieselantrieb, der auf dem nordamerikanischen
Automobilmarkt seit wenigen Monaten in den Modellen BMW 335d Limousine und BMW
X5 xDrive35d angeboten wird, errang damit auf Anhieb die begehrte Auszeichnung,
die zusätzlich auch dem 3,0 Liter-Reihensechszylinder-Benzinmotor mit Twin Turbo
und High Precision Injection zuteil wurde. Der stärkste Sechszylinder-Benziner
im BMW Motorenportfolio gehört bereits zum dritten Mal in Folge zu den "10 Best
Engines". Mit der konstant positiven Bewertung für den Benziner und dem
Auftakterfolg des BMW Advanced Diesel ist BMW in diesem Jahr der einzige
Hersteller, der gleich mit zwei Motoren in der Top-Ten-Liste von "Ward's Auto
World" vertreten ist.
Die Veröffentlichung der "10 Best Engines" Liste und die Preisübergabe erfolgten
im Rahmen der North American International Auto Show 2009 in Detroit. Zuvor
hatte die Experten-Jury aus dem umfangreichen Angebot aller in den USA
verfügbaren Motoren die 10 innovativsten und zukunftsweisendsten
Antriebseinheiten ausgewählt. Die Aufnahme des neuen BMW Advanced Diesel in das
bereits zum 15. Mal aufgestellte Ranking war ebenso wenig umstritten wie die
erneute Berücksichtigung des Twin Turbo Benzinmotors. In beiden Fällen würdigten
die Juroren die faszinierende Leistungscharakteristik in Verbindung mit
vorbildlich günstigen Verbrauchs- und Emissionswerten.
Mit diesen Eigenschaften repräsentieren die Reihensechszylinder auf
eindrucksvolle Weise die Zielsetzung der Entwicklungsstrategie BMW
EfficientDynamics.
BMW Advanced Diesel: Bester Abgesandter der Dieseltechnologie.
"Für Amerikaner, die ein Fahrzeug mit niedrigem Verbrauch und hohem Fahrspaß
suchen, ist unsere Liste der beste Ausgangspunkt", urteilt die Jury über die in
diesem Jahr gekürten Preisträger. Dies gilt in besonderer Weise für den ersten
von BMW in den USA und Kanada eingeführten Dieselmotor. Er ist der einzige
Dieselmotor eines Premiumherstellers, der in die "10 Best Engines" Liste für
2009 aufgenommen wurde. Der neue BMW Advanced Diesel mit BluePerformance basiert
auf dem 3,0 Liter-Reihensechszylinder mit Aluminium-Kurbelgehäuse,
Common-Rail-Direkteinspritzung und Variable Twin Turbo, der auf dem deutschen
Automobilmarkt in der BMW 3er, BMW 5er und BMW 6er Reihe sowie für die Modelle
BMW X3, BMW X5 und BMW X6 angeboten wird und dort 210 kW/286 PS sowie ein
maximales Drehmoment von 580 Newtonmeter erzeugt.
Dank eines zusätzlich zum Dieselpartikelfilter installierten SCR Systems (Selective
Catalytic Reduction) mit Harnstoffeinspritzung zur Reduzierung von Stickoxiden (NOX)
unterbietet der BMW Advanced Diesel mit BMW Blue Performance auch die besonders
anspruchsvollen Emissionsgrenzwerte in Kalifornien und anderen US-Bundesstaaten.
Für die Juroren von "Ward's Auto World" wird er damit zum "besten Abgesandten
der Dieseltechnologie". Dem BMW 335d und dem BMW X5 xDrive35d bescheinigten die
Experten die Fähigkeit, sogar Hybrid-Modelle anderer Hersteller in den Schatten
zu stellen und dem Dieselantrieb auch bei den bislang zurückhaltenden US-Kunden
zum Durchbruch zu verhelfen.
Seriensieger: BMW Reihensechszylinder-Benzinmotor mit Twin Turbo und High
Precision Injection.
Weltweit bestens etabliert ist der zweite BMW Motor in der Liste der "10 Best
Engines". Der 3,0 Liter-Reihensechszylinder-Benzinmotor mit Twin Turbo und High
Precision Injection begeistert durch spontanen Leistungsaufbau, Drehfreude und
Laufkultur in allen Lastbereichen. Auf dem deutschen Automobilmarkt beweist das
225 kW/306 PS starke Triebwerk seine Qualitäten in der BMW 1er und BMW 3er
Reihe, im BMW X6 xDrive35i sowie künftig auch im neuen BMW Z4 sDrive35i. Für die
Jury von "Ward's Auto World" zählt der Twin Turbo Motor schlichtweg zu den
"Besten aller Zeiten".
Mit der auf allen Automobilmärkten der Welt einsetzbaren Kombination aus
Aluminium-Kurbelgehäuse, Twin Turbo Aufladung und der Benzindirekteinspritzung
High Precision Injection erreicht der Sechszylinder deutliche Gewichts- und
Effizienzvorteile gegenüber anderen - zumeist größeren und hubraumstärkeren -
Motoren seiner Leistungsklasse. Dies macht ihn zum Symbol für Freude am Fahren
auf einem besonders hohen Leistungsniveau und mit zeitgemäßen Verbrauchs- und
Emissionswerten. Die Wertschätzung, die dieser Antrieb auch bei professionellen
Experten genießt, äußert sich nicht zuletzt in renommierten Auszeichnungen. In
den USA gehört der Twin Turbo Benzinmotor nicht nur zum dritten Mal in Folge zu
den "10 Best Engines", sondern errang auch bereits zweimal - 2007 und 2008 - den
Gesamtsieg beim "International Engine of the Year Award".
20. Januar 2009
Investition in neues Presswerk für Mercedes-Benz Werk Gaggenau in Kuppenheim
- Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 70 Mio. EUR
- Baubeginn 2009, Produktionsstart voraussichtlich 3. Quartal 2010
- Konsequente Verfolgung des Global Excellence Programms
- Dr. Holger Steindorf, Leiter der weltweiten Achs- und Getriebeproduktion
für Lkw und Transporter der Daimler AG: "Die Entscheidung für ein neues
Presswerk ist eine Investition in die Zukunft von Mercedes-Benz und gleichzeitig
ein Bekenntnis zum Standort Gaggenau."
Stuttgart - Der Vorstand der Daimler AG hat beschlossen, in ein neues
Presswerk für Mercedes-Benz zu investieren. Das Presswerk für Außenhautteile für
Mercedes-Benz Lkw und die Nachfolgegenerationen der Mercedes-Benz Pkw A- und der
B-Klasse wird in der Gemeinde Kuppenheim gebaut und gehört zum Mercedes-Benz
Werk Gaggenau. Die Gesamtinvestitionen für das Presswerk belaufen sich auf rund
70 Mio. EUR. Ausschlaggebend für die Entscheidung für Kuppenheim waren die Nähe
zum Werk Gaggenau und zu den Kundenwerken Wörth und Rastatt, die gute
Infrastruktur und Verkehrsanbindung des Murgtals sowie die hohe Qualifikation
der Fachkräfte in der Region.
Das Werk Gaggenau ist das Kompetenzzentrum für mechanische und automatisierte
Schaltgetriebe und Komponenten im Konzern und setzt seine langfristig angelegte
Standortstrategie konsequent um. Aufgrund der engen räumlichen Situation und
fehlender Erweiterungsflächen wird die im Werk Gaggenau angesiedelte
Umformtechnik in das neue Presswerk ausgelagert. Die dadurch freigestellten
Flächen stehen damit für eine Erweiterung der Aggregat-Fertigung in Gaggenau zur
Verfügung.
Baubeginn für das Presswerk auf dem 156.000 qm großen Grundstück ist schon im
ersten Quartal 2009. Bereits im dritten Quartal 2010 soll das Gebäude fertig
gestellt und der Testbetrieb gestartet werden. Nach Fertigstellung des ersten
Bauabschnitts werden im neuen Presswerk rund 130 Arbeitsplätze geschaffen, die
zum Teil durch bereits im Unternehmen beschäftigte Mitarbeiter besetzt werden.
Heute fertigen die Mitarbeiter der Umformtechnik in einem Presswerk im Werk
Gaggenau mit Schweißerei hochwertige Blechkarosserieteile und -komponenten für
die Mercedes-Benz Pkw- und Lkw-Montagewerke in Rastatt und Wörth.
Dr. Holger Steindorf, Leiter der weltweiten Achs- und Getriebeproduktion für
Lkw und Transporter der Daimler AG zur Bedeutung der Investition für den
Standort: "Die Entscheidung für ein neues Presswerk ist eine Investition in die
Zukunft von Mercedes-Benz und eindeutig ein Bekenntnis von Daimler zum Standort
in Gaggenau und für das Murgtal. Für uns hat der solide wirtschaftliche Erfolg
des Standorts und somit die Absicherung unserer Beschäftigung in der Region vor
Ort hohe Priorität."
Michael Brecht, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Gaggenau: "Dies
ist eine der wichtigsten Industrieansiedlungen in der Region. Die strategische
Ausrichtung des Werks wird damit konsequent umgesetzt. Unser Dank geht an die
Führungskräfte und die gesamte Presswerksmannschaft, die auf Hochtouren
gearbeitet haben, um alle Voraussetzungen für diese Investition zu erfüllen.
Darüber hinaus danken wir den Bürgermeistern Mußler und Wein von Kuppenheim und
Bischweier für die professionelle und weitsichtige Unterstützung."
Die Investition in das Presswerk ist Beleg für die konsequente Umsetzung des
Global Excellence Programms von Daimler Trucks. Im Rahmen der Initiative
"Zukünftige Produktgenerationen und Technologien" tätigt der Bereich auch in
einer rückläufigen Wirtschaftslage Investitionen, die Zukunftsprojekte und
künftige Modellprojekte betreffen, um so die mittel- und langfristige
Wettbewerbsfähigkeit sicher zu stellen.
16.Januar 2009
Nickel leakage minimised in all Volvo car interiors for
allergy-sufferers
To alleviate for nickel allergy-sufferers, all
nickel containing parts are tested to ensure nickel leakage meats the
requirements set by Volvo.
Göteborg/Sweden Volvo Car Corporation -
Nickel allergy is one of the most common causes of allergic contact dermatitis
in the industrialised world. It is estimated that up to 15% of women, and up
to 5% of men - up to 120 million people in the industrialised world - have
nickel allergy. Those allergic to nickel may get an itchy rash when their skin
touches a metal surface with nickel alloy. For these people, it is essential
to avoid contact with nickel containing metals. But nickel can be found in
many everyday items; from coins to watch bands, from eye-glass frames to
necklage clasps - and in components in car interiors.
However, Volvo Cars has a strict requirement
that parts supplied for our car interiors fulfil our nickel standard. This
means that for all interior components with metallic appearance in Volvo cars,
such as interior door handle, gear lever, key, Volvo badge in the steering
wheel and climate control buttons, nickel leakage has been minimized. This
Volvo standard applies to our whole car range. The nickel containing parts
have been covered with a plating free of nickel, and they have all been tested
to ensure nickel release fulfils the strict Volvo standard.
"At Volvo Cars, we have worked a long time with
our suppliers to reduce allergens in the passenger cabin. All textiles and
leather are certified to Oeko-Tex Standard 100, and four models with 9
different cabin interiors have interior air that is recommended by the Swedish
Asthma and Allergy Association", says Andreas Andersson, responsible for clean
car interiors at Volvo Cars.
15.Januar 2009
Daimler AG und Continental erhalten "Gelben Engel" für
Lithium-Ionen-Technologie
- Weltweit erstmalige Integration einer Lithium-Ionen-Batterie in einen
Großserien-Pkw
- Im Mercedes-Benz S 400 BlueHYBRID bereits ab Sommer 2009 verfügbar
- Gegen 51 Bewerbungen von 42 Unternehmen durchgesetzt
Stuttgart - Der ADAC hat der Daimler AG und ihrem Systempartner
Continental den "Gelben Engel" 2009 in der Kategorie "Innovation und Umwelt"
verliehen. Der größte Automobilclub Europas zeichnet den Stuttgarter
Automobilkonzern für seine Lithium-Ionen-Batterie aus, die weltweit erstmals in
einen Serien-Pkw integriert wird: Im Sommer 2009 kommt der Mercedes-Benz S 400
BlueHYBRID mit dieser zukunftsweisenden Technologie auf den Markt. Als weltweit
erstem Hersteller ist es dem Stuttgarter Unternehmen gelungen, die bislang
überwiegend in der Consumer-Elektronik eingesetzte Lithium-Ionen-Technik auf die
hohen Anforderungen in Serien-PKW abzustimmen. Insgesamt hält die Daimler AG 25
Patente, die den Durchbruch bei dieser wichtigen Technologie ermöglicht haben.
Entscheidend für diesen Erfolg ist vor allem die weltweit erstmalige Integration
der Lithium-Ionen-Batterie in den Klimakreislauf des Fahrzeugs. Damit arbeitet
der Energiespeicher immer bei optimalen Systemtemperaturen zwischen 15-35°C und
kann so eine für den Betrieb im Pkw lange Lebensdauer (10 Jahre kalendarisch;
600.000 Ladezyklen) mit maximaler Leistungsfähigkeit erreichen. Dr. Thomas
Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für
Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung, nahm den "Gelben Engel"
zusammen mit Heinz-Gerhard Wente, Personalvorstand der Continental AG und
verantwortlich für die Division ContiTech, entgegen. Eine Jury, bestehend aus
Experten vom ADAC, Verband der Automobilindustrie (VDA), Verband der Importeure
von Kraftfahrzeugen (VDIK) sowie vom Zentralverband Deutsches
Kraft-fahrzeuggewerbe (ZDK) hatte aus 51 Bewerbungen von 42 Unterneh-men die
Lithium-Ionen-Technologie von Daimler zur Neuerung des Jahres gewählt. Die hohe
Beteiligung ist ein neuer Rekord seit dem Bestehen des ADAC-Preises. Weltweit
niedrigster CO2-Ausstoß in der Fahrzeugklasse Bereits im Sommer 2009 kommt der
innovative Energiespeicher im neuen Mercedes-Benz S 400 BlueHYBRID auf den
Markt. Die Kombination aus dem weiterentwickelten V6-Benzinmotor mit dem
kompakten Hybridmodul macht den S 400 BlueHYBRID zur weltweit sparsamsten
Luxuslimousine mit Ottomotor. Der Benzinverbrauch beträgt im NEFZ-Zyklus
(kombiniert) lediglich 7,9 Liter pro 100 Kilometer. Das ergibt den in dieser
Fahrzeug- und Leistungsklasse weltweit niedrigsten CO2-Ausstoß von nur 190 Gramm
pro Kilometer. Im Zusammenspiel mit dem intelligenten Energiemanagement bietet
das neue Modell umfangreiche Hybrid-Eigenschaften wie eine komfortable
Start-Stopp Funktion des Verbrennungsmotors, Boosteffekt sowie
Bremsenergierückgewinnung durch Rekuperation (Rückgewinnung elektrischer Energie
aus kinetischer Energie).
Kompakte Abmessungen und deutlich höhere Leistungsfähigkeit
Die Vorteile der Lithium-Ionen Batterie liegen in erster Linie in ihren
kompakten Abmessungen in Kombination mit einer deutlich höheren
Leistungsfähigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Nickel-Metallhydrid-Batterien.
Die Energiedichte überragt die der NiMH-Technologie um 30 Prozent und die
Leistungsdichte um 50 Prozent. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch einen
hohen Ladewirkungsgrad und eine lange Lebensdauer aus. Außerdem hat die
Lithium-Ionen Batterie den geringsten Umwelteinfluss von allen anderen
Batterie-Technologien und stellt eine langfristige und kostengünstige
Rohstoffversorgung sicher. Ihr hoher Sicherheitsstandard liegt auf dem Niveau
heutiger Autobatterien. Als Mercedes-Benz Systempartner war der internationale
Automobilzulieferer Continental für die Entwicklung der Software und die
Gesamtsystemapplikation verantwortlich. Ein aufwändiges Batteriemanagement
überwacht die Batterie, so dass sie sich jederzeit im optimalen Arbeitsbereich
befindet. Die Elektronik prüft dabei Gesamtzustand, wie beispielsweise
Temperatur und Energiemenge in Abhängigkeit vom Alterungszustand der Batterie.
Sicherungsschaltungen verhindern, dass der Energiespeicher beispielsweise zu
heiß wird. Ein Cell Supervising Circuit überwacht die einzelnen Zellen und sorgt
für deren optimales Zusammenspiel. Die Fertigung der Batterie übernimmt
Continental in einer neu errichteten Produktionsstätte in Nürnberg. Bereits
mehrfach ausgezeichnet In der Kategorie "Innovation und Umwelt" zeichnet der
ADAC herausragende Initiativen, Projekte oder Innovationen aus den Bereichen
Verkehrs- und Automobilsicherheit, Umweltschutz im Straßenverkehr und in der
Automobilentwicklung aus. Bewerben können sich Institutionen, Verbände,
Institute oder Unternehmen. Voraussetzung ist, dass die Neuerungen schon
erfolgreich in die Praxis umgesetzt wurden.
Mercedes-Benz erhielt bereits 2006 für die sauberste Dieseltechnologie der
Welt BlueTEC sowie 2007 für den Lkw Active Brake Assist die renommierte
Auszeichnung in der Kategorie "Innovation und Umwelt".
Die "Gelben Engel" werden 2009 in den fünf Kategorien "Auto", "Marke",
"Qualität", "Innovation und Umwelt" sowie "Persönlichkeit" vergeben und zählen
zu den angesehensten europäischen Automobil-Auszeichnungen. Verbraucher schätzen
sie als wertvolle Orientierung, denn bei der Entscheidung spielen auch Kriterien
wie Preis-Leistungs-Verhältnis, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit
und Umweltverträglichkeit eine Rolle. In der Kategorie "Marke" belegt
Mercedes-Benz 2009 den zweiten Platz, ebenso in der Kategorie "Qualität" für den
CLK. In der Kategorie "Auto" erzielt 2009 der SLK den dritten Rang, nach Platz
eins für die C-Klasse im Jahr 2008.
08.Januar 2009
Der Dreipunkt-Sicherheitsgurt von Volvo – seit
fünfzig Jahren der effektivste Lebensretter im Straßenverkehr
Köln - Volvo Ingenieur Nils Bohlin
revolutionierte mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt Sicherheit im Straßenverkehr.
Volvo 120 und PV544 sind 1959 die ersten Automobile mit serienmäßigem
Dreipunktgurt. Nur wenige haben so viele Leben gerettet wie Nils Bohlin – der
Volvo Ingenieur, der 1959 den Dreipunkt-Sicherheitsgurt erfand. Seine innovative
Konstruktion passt sich dem Körper perfekt an und bietet bis heute den
effektivsten Insassenschutz im Crashfall.
Seit den Sechzigerjahren hat Bohlins Entwicklung hunderttausende Leben gerettet
und millionenfach die Schwere von Verletzungen reduziert. Das macht den
Dreipunkt-Sicherheitsgurt zum wichtigsten Sicherheitsdetail in der 120-jährigen
Geschichte des Automobils.
Der Umstand, dass Bohlins Entwicklung beim deutschen Patentamt ein ganzes
Jahrhundert (1885 bis 1985) unter den acht wichtigsten Erfindungen im
humanitären Bereich geführt wurde, bestätigt deren Effektivität. Bohlin teilt
diese Ehre mit Patentinhabern vom Schlage eines Carl Benz, Thomas Alva Edison
und Rudolf Diesel.
Vom Schleudersitz zu Volvo
Geboren wurde Nils Bohlin 1920 im schwedischen Härnösand, seine Karriere
startete er 1942 bei Svenska Aeroplan Aktiebolaget (SAAB) als Flugzeugingenieur.
Ab 1955 war er verantwortlich für die Entwicklung von Schleudersitzen und
anderen Sicherheitseinrichtungen für Flugzeugpiloten. Schon damals ging Bohlin
der Frage nach, wie der menschliche Körper bei extremen Verzögerungen
bestmöglich zu schützen sei.
Schon bald erhielt er die Gelegenheit, seine Ideen weiterzuentwickeln: 1958
stellte ihn der damalige Volvo Präsident Gunnar Engellau als
Sicherheitsingenieur ein.
Zweipunktgurt bot keine ausreichende Sicherheit
In der zweiten Hälfte der Fünfzigerjahre hatte Volvo verschiedene Lösungen
entwickelt, um Fahrzeuginsassen bei einem Aufprall vor dem Kontakt mit
Innenraumkomponenten zu schützen und die Schwere von Verletzungen zu begrenzen.
So entstanden die verformbare Sicherheitslenksäule, gepolsterte Armaturentafeln
und Befestigungspunkte für diagonale Zweipunktgurte an den Vordersitzen.
Bereits 1957 rüstete Volvo seine Modelle mit standardmäßigen Verankerungen für
den Zweipunkt-Diagonalgurt aus, der allerdings nicht das gewünschte
Sicherheitspotenzial bot: Die Gurtschnalle befand sich auf Brustkorbhöhe der
angeschnallten Person, die Verletzungsgefahr für innere Organe war deshalb
größer als die Schutzwirkung.
Volvo Päsident Engellau konnte eigene Erfahrungen einbringen. Ein Verwandter war
bei einer solchen Gelegenheit zu Tode gekommen, eine Ursache dafür waren die
Sicherheitsmängel des Zweipunktgurtes. Er betraute Bohlin mit der Aufgabe, eine
bessere Alternative zu entwickeln.
Bohlins Lösung: Perfektionierung
Schnell kam Bohlin zu der Erkenntnis, dass Ober- und Unterkörper der
angeschnallten Person mit jeweils einem Brust- und einem Hüftgurt separat
gesichert werden mussten. Die größte Herausforderung lag darin, eine Lösung zu
finden, die sich einhändig bedienen ließ.
1958 wurde das Ergebnis seiner Arbeit, der Dreipunktgurt, zum Patent angemeldet.
Die Besonderheiten: Hüft- und Oberkörper-Diagonalgurt waren aus physiologischer
Sicht optimal angeordnet: Der Gurt verlief über Becken und Brustkorb, die
Verankerung befand sich in niedriger Position seitlich am Sitz. Die
Gurtgeometrie formte ein „V“, dessen Spitze auch unter Last in Richtung
Fahrzeugboden zeigte.
Darin lag der entscheidende Vorteil gegenüber der früheren Dreipunktlösung des
Typs „Y“ (Griswold-Design). Bohlins Gurt war mehr eine Demonstration
geometrischer Perfektionierung als eine grundlegend neue Innovation. Kurz darauf
kam sie weltweit zum Einsatz, da Volvo das Patent umgehend allen
Automobilherstellern zur Nutzung freigab.
Volvo erster Hersteller mit serienmäßigem Dreipunktgurt
1959 wurde der patentierte Dreipunktgurt in den Volvo Modellen Amazon (120)
und PV 544 - dem Buckel - in den nordeuropäischen Märkten eingeführt. Volvo war
damit der erste Automobilherstelller weltweit, der seine Modelle mit diesem
wegweisenden Sicherheitstandard serienmäßig ausrüstete.
Wegen der relativ geringen Schutzwirkung des Zweipunktgurtes und der Tatsache,
dass die Handhabung als umständlich galt, begegneten die Kunden auch dem Volvo
Dreipunktsystem zunächst mit einer gewissen Skepsis – trotz der leichten
Bedienung, des hohen Tragekomforts und der hohen Schutzwirkung.
Vor der weltweiten Markteinführung des Dreipunktgurtes in Volvo Modellen wurde
deshalb eine Serie von Schlitten- und Kollisionstests mit allen seinerzeit
verfügbaren Gurtsystemen durchgeführt. Mit eindeutigem Resultat: Der Volvo
Dreipunktgurt bot bei Weitem den besten Schutz. Auf Basis dieser Ergebnisse
stellte Volvo 1963 den Dreipunktgurt in den USA und weiteren Märkten vor. Damit
waren die Vordersitze sämtlicher Volvo Modelle ab Werk mit diesem
Sicherheitsfeature ausgestattet.
Für Fondpassagiere ist der Dreipunktgurt ebenso wichtig
Bei Volvo erkannte man schnell die Notwendigkeit, Sicherheitsgurte auch für
die Passagiere im Fond in die Entwicklung einzubeziehen. Bereits 1958 waren
Volvo Fahrzeuge mit Gurtverankerungen an den Rücksitzen versehen, doch es
dauerte bis 1967, bis man die Autokäufer von Nutzen und Notwendigkeit dieser
Sicherheitseinrichtung überzeugt hatte.
Die Menschen hatten damals die eigenartige Vorstellung, dass allein der
Aufenthalt im Fahrzeugfond vor den Folgen einer Kollision schütze – gefährdet
waren nach dieser Auffassung nur Fahrer und Beifahrer. Tatsache ist aber: Die
Fahrgäste auf der Rückbank werden bei einem Aufprall mit einer Kraft von drei-
bis fünf Tonnen vorwärts geschleudert und stellen damit ein hohes
Verletzungsrisiko für sich selbst sowie für Fahrer und Beifahrer dar. Heute ist
die Gurtpflicht auf den Rücksitzen gesetzlich geregelt und in vielen Ländern
eine Selbstverständlichkeit.
Ein Leben lang Sicherheitsexperte
Auch in der Folgezeit trug Nils Bohlin maßgeblich dazu bei, dass Volvo in
Sachen Verkehrssicherheit eine Führungsrolle in der Automobilindustrie einnahm.
So erkannte er schnell die Notwendigkeit einer Seitenaufprall-Schutzvorrichtung
und begann in den Siebzigerjahren, entsprechende Lösungen zu entwickeln. Diese
resultierten in einer patentierten Technologie, die heute unter dem Kürzel SIPS
(Side Impact Protection System) bekannt ist. Volvo zählte zu den ersten
Automobilbauern weltweit, die ihren Kunden dieses Sicherheitssystem zur
Verfügung stellen konnten.
Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand 1985 wurde Nils Bohlin in
komplizierten Entwicklungsfragen immer wieder konsultiert. 2002 erlag er im
Alter von 82 Jahren den Folgen eines Schlaganfalls.
Einer der wichtigsten Erfinder in der Automobilindustrie
Nils Bohlin erhielt zahlreiche internationale Ehrungen für seine Arbeit.
Viele Menschen suchten sogar den persönlichen Kontakt. Sie wollten ihm danken,
dass seine Erfindung ihr Leben gerettet hatte.
Nachstehend ein Überblick über die Auszeichnungen, die der
Dreipunkt-Sicherheitsgurt und sein Erfinder Nils Bohlin im Laufe der Jahre
erhielten:
1956 – Unterstützung für luftfahrtmedizinische Studien durch die USA, die
schwedische Kirchenvereinigung und die
Vereinigung technischer Industrieangestellter
1965 – Auszeichnung für das beste absatzfördernde Ausstattungsmerkmal durch
dieVolvo Händlervereinigung (Volvo Sitz, 1964)
1975 - Ralph H. Isbrandt-Medaille für den besten Technikbeitrag (SAE Society of
Automotive Engineers Inc, USA)
1977 – Diplomurkunde zur Würdigung von Bohlins Pionierleistungen in der
Fahrzeugsicherheit bei Volvo
(6. Konferenz „International Association of
Accident and Traffic Medicine“)
1979 – Sicherheitspreis für herausragende Ingenieurleistungen (NHTSA, USA / ESV
conference Paris)
1985 – Einstufung von Bohlins Entwicklung als eine der acht wichtigsten
Erfindungen im humanitären Bereich des letzten Jahrhunderts
(Deutsches Patentamt)
1985 – Auszeichnung für besondere Errungenschaften (NHTSA, USA / ESV conference
Oxford)
1989 – Aufnahme in die International Safety and Health Hall of Fame, USA
1992 – Sicherheitspreis „Second World Traffic Safety Conference“, New York/USA
1995 – Goldmedaille der Königlich Schwedischen Akademie der
Ingenieurwissenschaften
1999 – Aufnahme in die Automotive Hall of Fame
2002 – Aufnahme in die National Inventors Hall of Fame
07.Januar 2009
Passat TSI EcoFuel knackt in der Mittelklasse
erstmals die 120 g CO2-Marke - Volkswagens erster Turbo-Direkteinspritzer mit
Erdgasantrieb startet zu einer bundesweiten Tankstellen-Tour

Wolfsburg, 07. Januar 2009 – Volkswagen erweitert
seine erfolgreiche Erdgas-Fahrzeugflotte jetzt mit dem Passat TSI EcoFuel: Zur
Darstellung seiner
Leistungsfähigkeit startet er nun schon kurz vor der Markteinführung eine
bundesweite Rekordtour zu allen deutschen Erdgas-Tankstellen. Mit mehr als
800 Tankstellen ist die flächendeckende Versorgung mit Erdgas als Kraftstoff
bundesweit bereits heute auf einem vergleichsweise guten Stand.
Rainer Zietlow, seines Zeichens automobiler
Globetrotter, will dafür den eindrucksvollen Beweis antreten: Er wird binnen
zweieinhalb Monaten deutschlandweit mehr als 800 Erdgas-Tankstellen anfahren.
Sein Ziel ist, die Tour pünktlich zur AMI 2009 (Auto Mobil International) in
Leipzig abzuschließen. RainerZietlow führte bereits 2007 mit einem Volkswagen
Caddy EcoFuel erfolgreich eine Erdgas-Weltumrundung durch. Für die aktuelle,
sogenannte „800 CNG EcoFuel Tour“ nutzt er einen Passat Variant TSI EcoFuel. Mit
diesem Fahrzeug startet Volkswagen eine neue Ära erdgasbetriebener Automobile.
Der weltweit erste für den Gasbetrieb ausgelegte Turbo-Direkteinspritzer wird
trotz seiner 110 kW / 150 PS mit einem Verbrauch von rund 4,6 kg auf 100 km
auskommen und damit nur etwa jede 20. Erdgas-Tankstelle auf
seinem 20.000 km langen Weg auch zum Tanken
nutzen müssen. Der TSI EcoFuel des Passat, dessen Markteinführung in diesem
Frühjahr erfolgt, ist bivalent ausgelegt. Bereits ab 1.500 U/min entwickelt der
Motor ein Drehmoment von kraftvollen 220 Newtonmetern und hält es bis zu einer
Drehzahl von 4.800 Touren aufrecht. Entsprechend sportlich fallen die
Fahrleistungen aus. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Passat Variant in
lediglich 9,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 210 km/h. Der Passat
TSI EcoFuel wird ebenfalls mit dem innovativen und komfortablen DSG
Doppelkupplungsgetriebe erhältlich sein, mit dem die Verbrauchswerte nochmals
niedriger ausfallen und die CO2-Emissionen auf bis zu 119 g/km sinken.
Bemerkenswert ist auch die Reichweite des
neuesten Volkswagen Erdgasfahrzeuges:
Mit 21 Kilogramm Gas, die in drei Tanks unter dem Fahrzeugboden lagern und dabei
für über 450 Kilometer genügen, sowie 31 Liter Benzin fährt der Passat Variant
1.4 TSI EcoFuel insgesamt über 900 Kilometer weit.
15.Dezember .2008
Evonik und
Daimler gründen strategische Allianz zur Entwicklung und Fertigung von
Lithium-Ionen Batterien
-
Investition in den Antrieb der
Zukunft
-
Partnerschaft von Evonik
Industries und Daimler bei Li-Tec treibt Forschung, Entwicklung und Produktion
von Zellen für Lithium-Ionen Batterien weiter voran
-
Evonik und Daimler kombinieren
Schlüsseltechnologien für den Erfolg
-
Eintritt in einen
Milliardenmarkt steht bevor
-
Gründung eines zusätzlichen
Joint-Ventures zur Entwicklung und Produktion von Lithium-Ionen Akkus für Pkw,
Busse und Nutzfahrzeuge
-
Dr. Werner Müller,
Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG: „Mit uns gibt es den
Elektroantrieb für alle. Alltagstauglich, sicher, bezahlbar.“
-
Dr. Dieter Zetsche,
Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Mit
der Beteiligung an Li-Tec und der Gründung des Batterie Joint-Ventures bauen
wir unsere Führungsposition auf dem Gebiet der alternativen Antriebe aus.“
Düsseldorf - Die Evonik
Industries AG, Essen, und die Daimler AG, Stuttgart, entwickeln den
Energiespeicher der Zukunft. Auf Basis der Lithium-Ionen Technologie von Evonik
und mit dem Know-how von Daimler werden beide Großkonzerne die Forschung,
Entwicklung und Produktion von Batteriezellen und Batteriesystemen am Standort
Deutschland vorantreiben. Li-Tec Zellen werden kurzfristig in Elektrofahrzeugen
von Mercedes-Benz Cars eingesetzt. Damit wird ein wichtiger Meilenstein für die
Serienfertigung von Elektrofahrzeugen erreicht. Evonik hat auf dem Weg zur
Technologieführerschaft in den vergangenen Jahren rund 80 Millionen Euro
investiert. Das Ergebnis sind serienfähige High-Tech-Batteriezellen, die
Konkurrenzprodukten in wesentlichen Punkten überlegen sind.
„Evonik ist das einzige
Unternehmen, das eine kommerzielle Serienfertigung für Batteriezellen dieser Art
auf die Beine stellen kann“, so Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der Evonik
Industries AG. „Wir werden auch weiterhin konsequent in relevante
Zukunftstechnologien investieren. Mehr als 600 Patente zu batteriegetriebenen
Fahrzeugen haben Daimler-Ingenieure in den letzten 30 Jahren angemeldet – davon
über 230 auf dem Gebiet der Lithium-Ionen-Technologie“, so Dr. Dieter Zetsche,
Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.
Einen wesentlichen Erfolgsfaktor
für die weitere Entwicklung stellt die zum Evonik-Konzern gehörende Li-Tec dar.
Zum 15. Dezember 2008 übernimmt die Daimler AG 49,9 Prozent an der Li-Tec
Vermögensverwaltung GmbH
(Li-Tec). Evonik Industries AG hält bereits 50,1 Prozent. Beide Partner streben
die Beteiligung eines dritten Gesellschafters für Li-Tec an, der über
Kompetenzen in der Systemintegration Elektrik/Elektronik verfügt. Darüber hinaus
werden die Unternehmen zusammen ein Joint-Venture gründen, mit klarem Fokus auf
der Entwicklung und Produktion von Batterien und Batteriesystemen für automobile
Anwendungen. An diesem Joint-Venture werden Daimler 90 Prozent und Evonik 10
Prozent halten.
Die vom Joint-Venture
produzierten Lithium-Ionen Batterien werden sowohl im Pkw- als auch im
Nutzfahrzeug-Bereich verbaut. Die verfügbaren Kapazitäten von Li-Tec und dem
Joint-Venture sind zunächst auf den Bedarf der Daimler AG konzentriert. Darüber
hinaus ist aber auch der Verkauf von Zellen und Batteriesystemen an Dritte
vorgesehen.
Evonik führend bei
Batteriezellen-Entwicklung
„Mit uns gibt es den
Elektroantrieb für alle - alltagstauglich, sicher, bezahlbar“, sagte Evonik-Chef
Müller. Die heutigen Li-Tec-Zellen sind aufgrund des technischen Konzeptes mit
einem keramischen Separator von Evonik am besten für Elektrofahrzeuge geeignet.
Die im weltweiten Vergleich führende Flachzelle ermöglicht eine hohe
Energiedichte bei gleichzeitig kompakten Abmessungen und hervorragender
Sicherheit, die beim Einsatz von Batterien mit hoher Energiedichte oberste
Priorität haben muss. Die Lithium-Ionen Flachzellenbatterie der ersten
Generation soll kurzfristig bei Elektroautos von Mercedes-Benz Cars eingesetzt
werden.
Daimler führend auf dem
Gebiet lokal emissionsfreier Antriebe
Daimler betreibt bereits seit
Ende der 1970er Jahre intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu
batteriebetriebenen Fahrzeugen. Dazu gehört neben Fahrzeugkonzepten auch die
Weiterentwicklung einzelner Schlüsselkomponenten wie Elektromotoren oder
Energiespeicher.
„Der Energiespeicher ist das
Herzstück der Fahrzeug-Elektrifizierung und damit die Schlüsselkomponente für
nachhaltige Mobilität“, so Zetsche. Weitere Fortschritte bei der Speicherung von
elektrischer Energie im Auto verspricht das von Daimler in die Kooperation
eingebrachte Konzept der Rahmenflachzelle. Diese ist nach dem Grundprinzip eines
Brennstoffzellen-Stacks konstruiert und ermöglicht eine standardisierte
Fertigung innerhalb eines Baukastensystems.
Weltweit führende
Batterietechnik aus Deutschland – Lithium-Ionen Batterien als Schlüssel für
nachhaltige Mobilität
„Mit unserem gemeinsamen
Engagement bestätigen wir einmal mehr die Innovationsstärke der deutschen
Industrie“, so Müller und Zetsche bei der Pressekonferenz. „Gleichzeitig
schreiben Daimler und Evonik damit ein weiteres Stück Industriegeschichte. Wir
holen eine Technologie zurück nach Deutschland, die es hier schon lange nicht
mehr gegeben hat.“
Der Wandel in der
Automobilindustrie steigert die Nachfrage für saubere und effiziente Fahrzeuge.
Prognosen zufolge soll das Marktvolumen für leistungsstarke Lithium-Ionen
Batterien im nächsten Jahrzehnt die Schwelle von 10 Mrd. € übersteigen, das für
Batteriematerialien 4 Mrd. €.
Allein in Deutschland sollen
nach dem Willen der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 mindestens eine Million
Elektroautos das Straßenbild in Städten prägen. „Von dieser Entwicklung wird die
Kooperation stark profitieren“, sagte Müller. Die Zahl der Arbeitsplätze allein
für die Schlüsseltechnologie von Evonik soll langfristig von heute gut 100 auf
über 1000 ansteigen. „Das ist auch ein klares Bekenntnis zum Ausbau der
Produktion in Deutschland“, so Müller. Er ergänzte: „Auf unserem Weg zur
europäischen Nummer eins unter den Herstellern von Lithium-Ionen
Batteriekomponenten sind wir ein großes Stück vorangekommen. Unseren
Technologievorsprung wollen wir in der Partnerschaft mit Daimler weiter
ausbauen.“
Lithium-Ionen Batterien mit der
Technologie von Evonik sind insbesondere bei der Lebensdauer der Konkurrenz
derzeit überlegen. Auch bei Sicherheit, Gewicht der Batterie sowie ihrer
Serientauglichkeit ist die Evonik-Technologie führend. „Evonik hat eine Idee von
der Zukunft. Wir machen marktfähige Produkte aus gesellschaftlichen
Bedürfnissen. Nun machen wir unsere neue Technologie mit einem starken Partner
alltagstauglich“, sagte Müller.
Die Elektrifizierung des
Automobils ist nach Einschätzung von Daimler der Schlüssel zur nachhaltigen
Mobilität. Um alle Anforderungen an eine umweltverträgliche Mobilität
langfristig erfüllen zu können, hat das Unternehmen ein breit gefächertes
Spektrum von effizienten, sauberen und leistungsfähigen Antriebstechnologien für
unterschiedlichste Kundenbedürfnisse und Einsatzzwecke entwickelt.
Bereits im nächsten Jahr startet
Mercedes-Benz mit dem ersten Hybrid, dem S 400 BlueHYBRID, der weltweit
sparsamstem Luxuslimousine mit Ottomotor. Auch vorgesehen sind Serienfahrzeuge
mit Brennstoffzelle sowie mit rein batterie-elektrischem Antrieb. Ihre
Alltagstauglichkeit hat Daimler bereits im Rahmen zahlreicher Flottenversuche
und Infrastrukturprojekte erfolgreich erprobt, unter anderem mit dem smart
electric drive in London. Mit „e-mobility Berlin“ und „e-mobility Italy“
starteten weitere Daimler Großprojekte für Elektrofahrzeuge in diesem Jahr.
25.November 2008
Daimler unterstützt Initiative der Bundesregierung zur Elektromobilität
Umfangreichste Erfahrung bei emissionsfreiem Fahren - 100 Elektro-smarts
in London und "grüner" Strom in Berlin - Forschungskooperation für schnellere
Marktreife
Stuttgart/Berlin - Die Daimler AG beteiligt sich aktiv an der
Mitgestaltung des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität der
Bundesregierung. Im Rahmen der von den Ministerien ausgerichteten
Strategiekonferenz, bringt das Unternehmen dazu seine Erfahrungen auf diesem
Gebiet in die Diskussion ein. "Wir begrüßen, dass die Bundesregierung das Thema
Elektromobilität in ihr Energie- und Klimaprogramm aufgenommen hat. Auch bei
Daimler ist dies fester Bestandteil der Antriebsstrategie", sagt Prof. Herbert
Kohler, Leiter Fahrzeugaufbau und Antriebe für Forschung und Vorentwicklung
sowie Umweltbevollmächtigter der Daimler AG. "Als der Hersteller mit den
weltweit umfangreichsten Erfahrungen in punkto emissionsfreies Fahren werden wir
diese Initiative nachhaltig unterstützen", so Prof. Kohler weiter.
Brennstoffzelle als Vorreiter der Elektromobilität
Bereits seit 1994 erforscht Daimler den Einsatz der
Brennstoffzellentechnologie im Automobil und verfügt damit über das
umfangreichste Know-how auf dem Gebiet der Elektroantriebe. Die Flotte von rund
100 Brennstoffzellenfahrzeugen hat bis heute insgesamt mehr als 4,2 Millionen
Kilometer emissionsfrei zurückgelegt. Und ab 2010 wird das Unternehmen mit der
Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL das erste Brennstoffzellenfahrzeug in Kleinserie
produzieren.
Großprojekte mit 100 smarts in London...
Auch beim rein batterieelektrischen Fahren verfügt die Daimler AG über eine
fundierte Erfahrungsbasis. So startete das Unternehmen im Juli 2007 ein Projekt
in London, bei dem 100 smart fortwo electric drive im Fuhrpark ausgewählter
Kunden unterwegs sind. Dabei bewährt sich das umweltfreundliche Antriebskonzept
für die Stadt jeden Tag aufs Neue. Besonderer Vorteil in der britischen
Metropole: statt der üblicherweise fälligen 8 britischen Pfund pro Tag
(Congestion Charge) fährt der smart electric drive völlig gebührenfrei in die
City.
....und "grünem" Strom in Berlin
Um für die Elektromobilität auch die notwendigen technischen
Rahmenbedingungen zu schaffen, hat Daimler zusammen mit der RWE AG mit "e-mobility
Berlin" eines der weltweit größten Projekte zur Erprobung von
batteriebetriebenen Fahrzeugen ins Leben gerufen. Dort sollen sowohl die
Fahrzeugtechnik als auch die Infrastruktur weiterentwickelt sowie offene
Standards etabliert werden. Ab Ende 2009 wird in Berlin eine Flotte von mehr als
100 Elektrofahrzeugen der Marken smart und Mercedes-Benz zum Einsatz kommen. An
den insgesamt 500 Ladestationen sollen die Fahrzeuge im gesamten Stadtgebiet mit
grünem Strom versorgt werden.
Forschungskooperation für schnellere Marktreife
Mit dem Ziel die Marktreife von Elektro- und Hybridfahrzeugen deutlich zu
beschleunigen, starten die Daimler AG und das Karlsruher Institut für
Technologie die Forschungskooperation "Projekthaus e-drive" auf dem Gebiet der
Elektroantriebe. Durch die erstmalige Bündelung der Bereiche
Leistungselektronik, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie elektrische
Energiespeicher und Elektromaschinen unter einem Dach im "Projekthaus e-drive"
werden wertvolle Synergien generiert, um die Forschungsaktivitäten zur
nachhaltigen Mobilität effizient voranzutreiben.
Bundesregierung setzt auf Zusammenarbeit
Fahrzeuge mit Elektroantrieb bieten große Potenziale zur Verringerung der
verkehrsbedingten CO2-Emissionen. Daher hat die Bundesregierung das Thema
Elektromobilität in ihr integriertes Energie- und Klimaprogramm aufgenommen. Um
gemeinsam einen nationalen Entwicklungsplan für Elektromobilität zu erarbeiten,
hat sie die Vertreter der betreffenden Industrien zu Gesprächen eingeladen. So
soll der Rahmen für künftige Technologieentwicklungen und für eine anzustrebende
Markteinführung von Plugin-Hybrid- und Elektrofahrzeugen in Deutschland
erarbeitet werden.
18.November 2008
Forschungsprojekt myCOMAND - Revolution im Armaturenbrett: Mercedes-Benz
zeigt neue Perspektiven für das Infotainment im Auto
Stuttgart - Mit myCOMAND gibt Mercedes-Benz einen Ausblick auf
künftige, vollständig Internet-basierte Infotainmentsysteme im Auto. myCOMAND
ist besonders leistungsfähig und anwenderfreundlich und bietet ein bislang
unerreicht vielfältiges Funktionsspektrum. Dabei werden alle Daten und
Informationen via World Wide Web stets auf dem neuesten Stand gehalten. Weil
sämtliche Funktionen unter einer attraktiv gestalteten Bedienoberfläche
gebündelt sind, kann der Nutzer sie intuitiv abrufen. Die vollständige
Integration, Bedien- und Datensicherheit hatten bei der Konzeption von myCOMAND
höchste Priorität.

Mobiltelefone, Laptops und PDAs (Personal Digital Assistant) bieten schon
heute mobilen Internetzugang fast überall und jederzeit. Nur im Auto werden
diese Funktionen aus Sicherheits- und Komfortgründen sowie wegen zu geringer
Bandbreite der Funknetze kaum genutzt. Dabei könnten gerade Geschäftsreisende
die umfangreichen Möglichkeiten des World Wide Web im Auto besonders sinnvoll
nutzen.
Informatik-Experten rechnen damit, dass das Internet in wenigen Jahren nahezu
überall mit deutlich höherer Bandbreite als heute per Funknetz zur Verfügung
stehen wird. Dadurch eröffnen sich neue, reizvolle Möglichkeiten für Telematik-
und Infotainment-Anwendungen in Automobilen. Deshalb hat der Stuttgarter
Premium-Hersteller ein Forschungsprojekt für ein ganz neues, Internet-basiertes
Infotainmentsystem mit dem Namen myCOMAND gestartet. Mit diesem komplett neu
entwickelten System demonstriert Mercedes-Benz bereits heute, auf welche
Funktionen Autofahrer künftig zugreifen können.
In punkto Information und Unterhaltung bietet die vollständig
Internet-basierte Lösung entscheidende Vorteile gegenüber den heute üblichen
Systemen im Auto. Per Funk aktualisiert es sich bei jedem Motorstart automatisch
und bringt die Software somit fortlaufend auf den neuesten Stand. Auch alle
individuell abgerufenen Daten und Informationen sind stets aktuell und stehen
den Insassen immer zur Verfügung, ohne dass komplizierte Bedienungsschritte
notwendig sind. Verglichen mit aktuellen mobilen Endgeräten, aber auch mit den
heute verfügbaren Festeinbauten, ist das Internet bei myCOMAND nicht nur viel
schneller, sondern gleichzeitig auch wesentlich benutzerfreundlicherer und damit
sicherer integriert: Das System bietet dem Fahrer je nach Situation individuell
passende Internet-Services an.
Vielfältiger persönlicher Service und grenzenlose Unterhaltung
Dank der großen Informationsvielfalt des Internets ermöglichen die optimale
Integration und die sekundengenaue Aktualität einen beispiellosen
Funktionsumfang. Die wichtigsten neuen Dienste von myCOMAND sind:
- Die Off-Board-Navigation. Sie arbeitet nicht nur stets mit dem neuesten
Kartenmaterial, sondern berücksichtigt bei der Routenwahl auch die im Internet
verfügbaren Verkehrsinformationen. Neben der konventionellen Kartendarstellung
können auch Satellitenbilder wiedergegeben werden, die eine leichtere
Orientierung ermöglichen. Die Suche von Zielen muss nicht mehr einem starren
Format folgen, sondern erlaubt die freie Eingabe. Dabei können Ziele mit
aktuellsten Daten verknüpft werden, so dass der Fahrer zum Beispiel leicht die
günstigste Tankstelle im Umkreis oder entlang der Route finden kann.
- Der Trip-Assist. Dieser Service greift automatisch auf eine große Zahl von
Informationen zu, die im Internet verfügbar sind und präsentiert sie dem Fahrer
zur richtigen Zeit in einer optimal aufbereiteten Form. Auf diese Weise kann das
System eine Vielzahl aktueller Informationen und Serviceleistungen im Auto
anbieten. Der Trip-Assist von myCOMAND zeigt zum Beispiel das Wetter entlang der
Route an und informiert über das Hotel- und Freizeitangebot am Zielort. Auch die
Hotelbuchung aus dem Auto heraus ist für den Trip-Assist kein Problem.
Restaurantplätze oder Theaterkarten lassen sich damit ebenfalls kurzfristig,
einfach und stressfrei reservieren.
- Das World Radio. Über das Internet ist weltweit fast jeder Radiosender
verfügbar - so können auch unterwegs Radiostationen vom anderen Ende der Welt
empfangen werden. Der Fahrer kann über das World Radio von myCOMAND Sender nach
Genre suchen, die seinem individuellen Musikgeschmack entsprechen. Zusätzlich
kann eine eigene Musikbibliothek im Internet hinterlegt werden, die dann
weltweit und jederzeit im Auto verfügbar ist.
- Internet-Telefonie. Wie alle anderen Services nutzt bei myCOMAND auch die
Telefonie die Vorteile des Internets. Dank Voice over Internet Protocol (VoIP)
ermöglicht myCOMAND eine kostenlose Telefonverbindung oder Übermittlung von
Kurznachrichten über das Internet sowie die gleichzeitige Übertragung von
Sprache und Daten.
- Selbstverständlich erlaubt es darüber hinaus ein Browser, wie gewohnt im
Internet zu surfen.

myCOMAND ist so programmiert, dass es alle für einen Service notwendigen
Informationen - seien es Hotelbeschreibungen, Wettervorhersagen oder die Angaben
über freie Parkplätze - ohne umständliches Suchen über den Browser selbständig
im Internet sucht und zum gewünschten Dienst zusammenstellt. Dadurch wird der
Zugriff auf Daten deutlich beschleunigt.
Attraktive Optik, intuitive Bedienung
myCOMAND bietet nicht nur viele neue Möglichkeiten, sondern ist überdies
optisch attraktiv gestaltet und intuitiv zu bedienen. Das zentral angeordnete
Display bietet eine brillante Auflösung. Das Display liegt optimal im Blickfeld
des Fahrers, so dass dieser das aktuelle Verkehrsgeschehen besser im Auge
behalten kann. Der COMAND Controller, ein ergonomisch optimierter
Drehdrücksteller auf der Mittelkonsole, ermöglicht einfaches und sicheres
Bedienen.

Der Ausgangsbildschirm zeigt eine stilisierte Erdkugel. Um sie rotieren durch
Drehen am Drehdrücksteller alle zur Auswahl stehenden Funktionen; ein Druck
wählt den Menüpunkt im Vordergrund aus. Dadurch öffnet sich ein neues Menü für
weitere Auswahlpunkte. Die Gestaltung der Menüs rings um einen symbolhaften
Globus ist nicht nur ein optisches Highlight, sie macht auch die Bedienung mit
dem bewegungssynchronisierten Drehdrücksteller ganz einfach.
Durch zwei Tasten neben dem zentralen Bedienelement können Zusatzfunktionen
wie beispielsweise die Menüoptionen aufgerufen werden. Außerdem ermöglicht es
die "Zurück"-Taste, eventuelle Fehleingaben schnell zu korrigieren. Durch die
zukünftige Anbindung von LINGUATRONIC wird sich myCOMAND auch per Spracheingabe
bedienen lassen.
Mit myCOMAND ist der Grundstein für eine optimale Anwendung des Internets im
Auto gelegt. Die Forscher von Mercedes-Benz rechnen damit, dass noch einige
Jahre vergehen werden, bis die technischen Voraussetzungen erfüllt sind und ein
solches System in Serienautos erhältlich sein wird.
18.November 2008
Volvo XC60 startet auf dem deutschen Markt
Köln. Deutschland-Premiere für den Volvo XC60: Am 22. und 23. November 2008
finden bei den deutschen Volvo Vertragspartnern zahlreiche und vielfältige
Aktionen zur Markteinführung des neuen Cross-Over-Modells statt. Dabei setzt der
Volvo XC60 gleich mehrere Maßstäbe: Er verkörpert die neue Volvo Formensprache,
er zeichnet sich durch eine Vielzahl von technischen Innovationen ebenso aus wie
durch seine sportliche Agilität und er ist das erste Automobil weltweit, das
serienmäßig mit City Safety ausgerüstet ist. Das innovative Sicherheitssystem
hilft, Auffahrunfälle bei niedrigen Geschwindigkeiten vollständig zu vermeiden
oder zumindest die Folgen deutlich abzuschwächen.
„Der neue Volvo XC60 ist nicht nur der
aufregendste Volvo aller Zeiten, er ist auch der sicherste, der jemals gebaut
wurde", sagt Thomas Viehweg, Geschäftsführer von Volvo Car Germany. „Seine große
Variabilität und die unverwechselbaren Charaktereigenschaften machen ihn zu
einem gleichermaßen vielseitigen wie verlässlichen Fahrzeug auf und abseits der
Piste. Und sein attraktives Preis-Leistungsverhältnis macht ihn zum einzigen
echten Herausforderer für die Wettbewerbsfahrzeuge der deutschen
Premium-Hersteller."
Der Volvo XC60 schlägt in der
Modellpalette des schwedischen Herstellers ein neues Design-Kapitel auf. Er
kreiert eine neue Formensprache und verkörpert zugleich alle Qualitäten, die den
exzellenten Ruf des schwedischen Premium-Herstellers begründen: vorbildliche
Sicherheit, einzigartiges Design, technische Innovationskraft und sportliche
Agilität. Schon optisch verfügt das Fahrzeug über mehr Dynamik, Emotionalität
sowie Leidenschaft als jeder andere Volvo zuvor und verbindet dabei die
Vielseitigkeit der Volvo XC-Range mit dem Charisma eines Sportcoupés. Die neue
Scheinwerferpartie wirkt herausfordernd, die nach hinten breit auslaufenden
Elemente betonen die V-Kontur der Motorhaube und die keilförmigen Proportionen
des Aufbaus. Die skulpturartig ausgeformten Linien des Fahrzeugs kommen in der
Seitenansicht besonders deutlich zur Geltung. Große Räder, wuchtige Radhäuser
und der abgedunkelte untere Karosseriebereich verstärken die Dominanz, dagegen
wirkt der obere Teil durch die fließende Linienführung und die abfallende
Dachkontur coupéhaft und sportlich. Das Interieur zeichnet sich durch
hochwertige Materialien, herausragende Verarbeitungsqualität und eine prägnante
Farb- und Formenharmonie aus. Neben dem hohen Komfort ist vor allem das
außergewöhnlich Sitzkonzept kennzeichnend.
Der neue Volvo XC60 gehört zu den
sichersten Fahrzeugen der Welt. Auf allen Plätzen wird den Insassen ein Maximum
an Schutz gewährt. Die Fahrgastzelle aus hochfestem Stahl ist auch schwersten
Belastungen gewachsen. Zum Überroll-Schutzsystem ROPS (Roll Over Protection
System) gehören spezielle Verstärkungen des Windschutzscheibenrahmens, des
Daches und der Türsäulen. Zudem sind sämtliche Tür- und Innenraumverkleidungen
mit energieabsorbierenden Materialien gepolstert, um zusätzlichen Schutz vor
Verletzungen zu gewährleisten.
Der neue Volvo XC60 markiert
zweifellos die Spitze der Volvo Sicherheitsentwicklung. Er verfügt über
sämtliche Volvo Technologien zur Unfallvermeidung und zum bestmöglichen
Insassenschutz. Darüber hinaus ist der neue Volvo XC60 mit zahlreichen
Regelsystemen ausgestattet, die den besonderen Anforderungen an Fahrzeuge des
SUV-Segments gerecht werden. Dazu gehören beispielsweise das
Überroll-Schutzsystem ROPS (Roll Over Protection System) einschließlich RSC
(Roll Stability Control) und die überarbeitete Fahrdynamikregelung DSTC (Dynamic
Stability and Traction Control), die zudem neue Funktionen wie die
Anhänger-Stabilisierungskontrolle (TSA) umfasst. Ein deutliches Plus an
Fahrsicherheit garantiert auch das Blind Spot Information System (BLIS), das
Fahrzeuge im so genannten toten Winkel erkennt und den Fahrer entsprechend
warnt. Darüber hinaus ist der neue Volvo XC60 das erste Automobil weltweit, das
serienmäßig mit City Safety ausgerüstet ist. Diese Innovation hilft, Unfälle bei
niedriger Geschwindigkeit entweder vollständig zu vermeiden oder zumindest die
Folgen abzuschwächen. Das Aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem inkl.
Bremsassistent Pro und Einleitung einer Notbremsung sorgt in einem
Funktionsbereich von 30 bis 200 km/h automatisch für einen konstanten Abstand
zum Vordermann. Ein weiteres Feature von Volvo zur Unfallvermeidung ist Driver
Alert. Das optionale System warnt den Fahrer bei Übermüdung, unkonzentrierter
Fahrweise und dem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur. Serienmäßig gehören
das SIPS Seitenaufprall-Schutzsystem, Front- und Seitenairbags, SIPS
Kopf-Schulterairbags sowie das Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS (Whiplash
Protection System) zum Ausstattungsumfang. Das Intelligente
Fahrer-Informations-System IDIS (Intelligent Driver Information System), das den
Fahrer in kritischen Fahrsituationen vor akustischer und optischer Ablenkung
schützt, komplettiert das ungewöhnlich umfangreiche Sicherheitspaket.
Der neue Volvo XC60 ist in drei
Motorvarianten als Benziner und Diesel mit einer Leistung von 163 PS (120 kW)
bis 285 PS (210 kW) erhältlich. Ein leistungsstarker Turbo-Benziner mit einem
3,0-Liter-Aggregat und 285 PS (210
kW) markiert dabei die
Top-Motorisierung. Der Volvo XC60 T6 AWD wird ausschließlich mit einem
Sechs-Gang-Automatikgetriebe inklusive Geartronic-Funktion angeboten. Zwei
effiziente Turbo-Diesel (je 2,4 Liter
Hubraum) mit
Common-Rail-Direkteinspritzung und 163 PS (120 kW) beziehungsweise 185 PS (136
kW) vervollständigen die Motorenpalette. Sowohl der Volvo XC60 2.4D AWD als auch
der Volvo XC60 D5 AWD sind standardmäßig mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe
kombiniert. Wahlweise ist auch eine Sechs-Gang-Automatik inklusive
Geartronic-Funktion erhältlich. Auch in punkto Umweltfreundlichkeit
repräsentieren beide Selbstzünder den neuesten Stand der Technik: So werden dank
serienmäßiger Ausrüstung mit einem Partikelfilter rund 95 Prozent der
Rußemissionen eliminiert.
Der neue Volvo XC60 verfügt über eine
äußerst umfangreiche Serienausstattung und bietet in seinem Segment ein
einzigartiges Preis-Leistungsverhältnis. Eine breite Palette an Farben und
Materialien sowie zahlreiche Komfortelemente ermöglichen einen hohen
Individualisierungsgrad. Der neue Volvo XC60 wird neben der Basis-Version in den
drei Ausstattungsvarianten Kinetic, Momentum und Summum angeboten. Bereits die
Basis bietet elektrisch betriebene Fensterheber vorn und hinten, sowie eine
Zentralverriegelung, die per Funkfernbedienung mit integriertem Schlüssel
aktiviert wird. Auch 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine elektromechanische
Parkbremse, eine integrierte Dachreling sowie elektrisch verstell- und
beheizbare Außenspiegel gehören zur Grundausstattung. Dank zahlreicher Optionen
und einem attraktiven Zubehörprogramm lässt sich der Volvo XC60 den vielfältigen
individuellen Kundenwünschen anpassen.
18.November 2008
Preview of Volvo S80L tailored for China
Guangzhou, 18 Nov. 2008 - Volvo Car Corporation proudly presented
the Volvo S80L at the 6th Guangzhou Motor Show in south China. The S80L, a long
wheelbase version of the popular S80 sedan, has been locally tailored and
specifically designed for the market in China. Furthermore, the Volvo S80L will
be locally produced in China. The new design was unveiled by Dr. Alexander
Klose, CEO of Volvo Car China, and marks the acceleration of its localization
plan.
Volvo Cars has enjoyed
stable growth since entering China. It released its first locally built model,
the Volvo S40, in 2006, to better address the Chinese market and the particular
demands of Chinese consumers. The valuable experience which followed the S40's
success further enhanced Volvo's confidence in promoting a strategy of local
manufacture.
"Therefore, Volvo made a
decision to produce its flagship sedan, the S80, in China, with upgrades to suit
the tastes of Chinese consumers' and to meet the increasing demand for premium
cars in China," said Dr. Klose.
Throughout its long
history, Volvo has made safety its core value. Eighty years' of refinement and
the accumulation of meticulous car-making techniques has enabled Volvo's
flagship S80 to attain a leading market position. With top-level safety, quality,
and design, the S80 has consolidated Volvo's strength and status among luxury
car brands, maintaining its unique competitive advantages within the fiercely
competed Chinese luxury car market. The all-new long wheelbase S80L is expected
to further enhance the perception of Volvo's premium among Chinese consumers.
Bigger Space, More Luxurious Appointments
The long wheelbase S80L is to be built at the CFMA Chongqing plant in
China. And it is specially designed for Chinese consumers, with larger and more
comfortable rear seat space. In addition, the S80L boasts top-level features and
equipment. Volvo's world-leading innovative technology, guarantees premium
appointments, a comfortable driving experience and unsurpassed safety. The S80L
targets successful mature achievers who have a strong sense of responsibility
for their families and the society.
Reflecting Volvo's Premium Quality, Technology and
Safety
To ensure the success of S80L's local production in China, Volvo has
done a huge amount of preparatory work. Before the project even kicked off,
technical experts and senior executives from Volvo visited China many times to
inspect local suppliers and ensure the quality of locally produced parts and
components. They also issued concrete and detailed requirements for every part
used by Volvo.
Since 2000, Volvo Cars Safety Centre in Sweden, which boasts the most advanced
testing facility in the world, has conducted over 2,000 crash tests. Many of
Volvo's leading preventive safety technologies were invented there, resulting in
the S80 and S80L's top performance in comprehensive safety protection.
The S80 has enjoyed
critical success, resulting in many international awards, cementing its position
in the premium car sector. The S80L shares all the features and qualities of the
S80 sedan and it exceeds its sibling by being 14 cm longer and all this extra
length appears in the rear seat creating an outstanding comfort for the
passengers. The popularity of the S80 sedan has set a solid foundation for the
introduction of the S80L in China. Volvo believe S80L's world leading safety
technology, premium quality, and luxurious design will give it powerful market
competitiveness and win the S80L a significant share of the luxury car segment
in China.
Descriptions and facts
in this press material relate to Volvo Cars' international car range. Described
features might be optional. Vehicle specifications may vary from one country to
another and may be altered without prior notification.
17.November 2008
AUTOSAR erstmals in Serie - im neuen BMW 7er
 
München - Im neuen BMW 7er kommen weltweit
erstmalig Steuergeräte mit AUTOSAR (Automobile offene Systemarchitektur) zum
Serieneinsatz. Sowohl auf der Applikationsebene als auch in der
Infrastruktursoftware wurde AUTOSAR umgesetzt. Die BMW Group setzt auch
weiterhin auf die Standardisierung der Schnittstellen gemeinsam mit den
Entwicklungspartnern. Schritt für Schritt soll immer mehr AUTOSAR Einzug in die
zukünftigen Fahrzeuggenerationen halten. Das Ziel formuliert Elmar Frickenstein,
Leiter Elektrik/Elektronik und Fahrerarbeitsplatz klar: "Wir wollen 100 %
AUTOSAR in allen unseren Fahrzeugen."
AUTOSAR ist eine weltweite Entwicklungspartnerschaft von Automobilherstellern,
-zulieferern und weiteren Unternehmen der Elektronik-, Halbleiter- und
Softwareindustrie. Seit 2003 arbeiten die daran beteiligten Unternehmen an der
Entwicklung und Einführung einer offenen und standardisierten
Software-Architektur für die Automobilindustrie. Der AUTOSAR-Ansatz vereinfacht
den Austausch und die Update-Möglichkeiten von Software und bildet die Basis, um
die wachsende Komplexität der Elektrik und Elektronik im Kraftfahrzeug sicher zu
beherrschen. Zudem verbessert AUTOSAR die Kosteneffizienz, ohne Kompromisse in
der Qualität einzugehen.
Bereits seit 2001 setzt die BMW Group standardisierte Basis-Software, den so
genannten BMW Standard Core, in Steuergeräten ein. Darin sind die
Systemfunktionen implementiert, d.h. Betriebs- (Energiehaushalt, Standby),
Administrations- (Codierung, Diagnose) und Infrastrukturfunktionen
(Personalisierung, Condition Based Service).
Im aktuellen Standard Core für den BMW 7er sind das Netzwerk- und
Speichermanagement und ein Großteil der Diagnoseumfänge nach AUTOSAR umgesetzt.
Daneben enthalten mehrere Steuergeräte des BMW 7ers bereits eine
AUTOSAR-konforme Laufzeitumgebung (Runtime Environment), die es ermöglicht,
Anwendungsprogramme plattformunabhängig zu realisieren. Ein Beispiel ist das
Zentrale Gateway. Dieses Steuergerät stellt die schnelle und breitbandige
Verbindung sowohl von externen Fahrzeugzugängen (Ethernet, CAN) als auch von
fahrzeuginternen Systembussen (CAN, MOST, FlexRay) untereinander sicher. Darüber
hinaus regelt es zentrale Infrastrukturfunktionen wie Fahrzeugzustand,
Programmierung oder Energieverbrauch.
Für zukünftig neu zu entwickelnde Steuergeräte setzt die BMW Group ganz klar auf
die Einführung und Ausweitung von AUTOSAR. Deshalb gibt es eine präzise
Migrationsstrategie und entsprechende Anforderungen an alle beteiligten
Lieferanten. Heute läuft bereits die Entwicklung in den Domänen Antrieb,
Fahrwerk, Sicherheit, Innenraum und Karosserie.
Für Elmar Frickenstein liegt der Nutzen auf der Hand: "Folgende
Fahrzeuggenerationen werden umfangreich von industrieweiten Standardprozessen
profitieren und natürlich von austauschbarer und wieder verwendbarer Software.
Schon heute sehen wir im BMW 7er eine hervorragende Reife und Qualität des
Betriebssystems. Die standardisierten AUTOSAR-Schnittstellen und durchgängige
Tools auf Lieferantenseite machen weitere Steigerungen möglich."
Weitere Informationen zur Entwicklungspartnerschaft AUTOSAR finden Sie auf
www.autosar.org.
07.November 2008
Mercedes-Benz Cars wächst seit Jahresbeginn um zwei Prozent
- Im Oktober 93.800 Pkw der Marken Mercedes-Benz, AMG,smart und Maybach an
Kunden ausgeliefert
- smart verzeichnet im Oktober erneut Rekordverkäufe
- Neue Generation von Vierzylinder- Dieselmotoren im C 250 CDI BlueEFFICIENCY
Prime Edition
Stuttgart - In einem zunehmend schwierigen Marktumfeld in Westeuropa,
Japan und den USA konnte Mercedes-Benz Cars den Absatz seit Jahresbeginn mit
1.073.700 (i.V. 1.056.900) Auslieferungen weltweit um zwei Prozent steigern.
Insgesamt 93.800 (i.V. 114.600) Kunden entschieden sich im Oktober für ein
Modell der Marken Mercedes-Benz, AMG, smart und Maybach (minus18 Prozent).
Die Marke Mercedes-Benz setzte seit Jahresbeginn 960.300 (i.V. 976.600)
Fahrzeuge weltweit ab (minus zwei Prozent). Im Oktober wurden 82.500 (i.V.
103.900) Mercedes-Benz Modelle an Kunden ausgeliefert (minus 21 Prozent).
smart konnte mit 11.300 (i.V. 10.700) verkauften Modellen im Oktober einen
Zuwachs von sieben Prozent verbuchen. Seit Jahresbeginn stiegen die
Auslieferungen des Zweisitzers an Kunden weltweit um 47 Prozent auf 113.200 (i.V.
77.100) Einheiten.
Der Absatz im C-Klasse Segment entwickelte sich in den ersten zehn Monaten
des Jahres mit insgesamt 380.300 (i.V. 315.400) ausgelieferten Modellen positiv
und stieg um 21 Prozent. Für das neue T-Modell entschieden sich mit 5.700 (i.V.
1.200) verkauften Fahrzeugen im Oktober nahezu fünfmal so viele Kunden wie im
Vorjahreszeitraum. Auch das neue CLC-Sportcoupé kommt weiterhin hervorragend bei
den Kunden an. Im Oktober sind die Auslieferungen um 56 Prozent auf 2.200 (i.V.
1.400) Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen.
Die neue GLK-Klasse verzeichnete in diesem Monat zu ihrer Markteinführung am
18. Oktober in Westeuropa eine sehr positive Kundenresonanz. In Deutschland
beispielsweise registrierten die Händler einen hohen Besucherandrang: über
100.000 bestehende und potentielle Kunden kamen zu der Premiere des kompakten
SUV in die Showrooms. Sie konnten bei zahlreichen Probefahrten die
hervorragenden On- und Offroad Fahreigenschaften des GLK erleben.
Diesen Monat startete Mercedes-Benz mit dem Verkauf der neuen Generation von
Vierzylinder-Dieselmotoren. Der neue Motor verbindet Fahrspaß mit hervorragender
Effizienz. Er wird ab Dezember zuerst im C 250 CDI BlueEFFICIENCY Prime Edition
erhältlich sein und ermöglicht einen Verbrauch von nur 5,2 Liter pro 100 km.
Später wird der Vierzylinder-Dieselmotor auch in der E-Klasse und im neuen GLK
eingeführt.
In Deutschland lagen die Auslieferungen der Marke Mercedes-Benz von Januar
bis Oktober mit 255.500 (i.V. 255.600) verkauften Fahrzeugen auf dem Niveau des
Vorjahres. Angesichts der angespannten Marktentwicklung belief sich der Absatz
von Mercedes- Benz in Westeuropa seit Jahresbeginn insgesamt auf 546.400 (i.V.
569.300) Pkw (minus 4 Prozent). In den USA lieferte Mercedes-Benz seit
Jahresbeginn 192.300 (i.V. 203.100) Fahrzeuge aus (minus 5 Prozent).
Auf den wichtigen automobilen Wachstumsmärkten China und Russland entwickelte
sich Mercedes-Benz seit Jahresbeginn weiterhin positiv. In China erhöhten sich
die Verkäufe der Marke um 53 Prozent auf 36.000 (i.V. 23.600) Pkw. In Russland
übertraf Mercedes-Benz den Vorjahreswert um zehn Prozent mit der Auslieferung
von 14.300 (i.V.
13.000) Fahrzeugen. Auch in der Region Naher und Mittlerer Osten verzeichnete
die Marke Zuwächse. Die Auslieferungen stiegen mit 17.900 (i.V. 15.500)
verkauften Pkw um 15 Prozent.
29. Oktober 2008
Volkswagen im Fuel Economy Guide 2009
Jetta Clean TDI als einziger Diesel unter den
TOP 10 in den USA
Wolfsburg- VW AG – Der
Jetta TDI gehört zu den zehn verbrauchsärmsten Fahrzeugen im US-Markt. In dem
aktuell veröffentlichten „Fuel Economy Guide 2009“ nahm die US-Behörde EPA (Environmental
Protection Agency) den Jetta TDI in die Top Ten der verbrauchs- und
schadstoffärmsten Fahrzeuge auf.
In der aktuellen Auflage der
Informationsschrift wurde der vor zwei Monaten in den Markt eingeführte Jetta
2.0 l Clean TDI besonders hervorgehoben, weil er mit seinem Verbrauch von 5,7
Litern pro 100 Kilometern hervorragende Werte erreicht. Hinzu kommt die
Tatsache, dass der Jetta Clean TDI gleichzeitig die strengen kalifornischen
Schadstoffgrenzwerte erfüllt. Erreicht wurde dies durch innermotorische
Maßnahmen und durch eine von Volkswagen speziell entwickelte
Abgasnachbehandlung, die den Ausstoß an Stickoxiden (NOx) um bis zu 90 Prozent
reduziert. Zentrales Element dieser Abgasnachbehandlung ist ein
NOx-Speicherkatalysator. Der 2005 eingeführte Jetta ist das meistverkaufte
Volkswagen-Modell in den USA und hat sich längst als das beliebteste Fahrzeug
eines europäischen Herstellers etabliert. Der sportlicher denn je konzipierte
Jetta komplettiert das Limousinen-Spektrum unterhalb des Passat. Der „Fuel
Economy Guide“ wird jedes Jahr mit dem Ziel herausgegeben, die amerikanischen
Verbraucher vor einer Kaufentscheidung umfassend über Verbrauch und
Umweltverträglichkeit zu informieren. Die US Environmental Protection Agency
(EPA) mit Sitz in Washington D.C. ist eine Organisation der USA zum Schutz der
Umwelt und zum Schutz der menschlichen Gesundheit. Weitere Informationen zum
Fuel Economy Guide 2009 der EPA finden Sie unter
www.fueleconomy.gov.
29. Oktober 2008
Amerikanische Umweltschutzbehörde EPA (Environmental
Protection Agency) setzt den smart fortwo in ihrer aktuellen Liste der
sparsamsten Autos ohne Hybridantrieb auf den ersten Platz
Stuttgart –Nach den Erkenntnissen
der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA glänzt der smart fortwo mit der
besten Kraftstoff-Effizienz aller in den USA zugelassenen Fahrzeuge ohne
Hybridantrieb. Außerdem übertrifft der Zweisitzer bereits die für 2020
geplanten U.S. Standards für den Flottenver-brauch (CAFE = Corporate Average
Fuel Economy) und wurde in Kalifornien als ULEV (Ultra-Low Emissions Vehicle)
eingestuft.
Das in den USA erhältliche Modell
mit 52kW/71 PS sowie die aktuellen smart fortwo mhd-Modelle mit 45 kW/61 PS
und 52 kW/71 PS verbrauchen 4,3 Liter Kraftstoff pro hundert Kilometer
(CO2-Emission 103 g/km). Der smart fortwo cdi mit 33 kW/45 PS-Motor ist mit
einem kombinierten Verbrauch von 3,4 Liter auf 100 Kilometer (NEFZ) nach wie
vor das verbrauchsärmste Serienfahrzeug der Welt und mit Emissionen von 88g
/km weiterhin CO2‑Champion. Gleichzeitig beanspruchen sie konkurrenzlos wenig
Verkehrs- und Parkfläche und bringen dennoch zwei Personen inklusive Gepäck
bei hohem Komfort und höchster Sicherheit ans Ziel. Damit gibt smart auf
einzigartige Weise viele Antworten auf Fragen der individuellen urbanen
Mobilität.
Dank seiner herausragenden
Eigenschaften und seinem frischen Design,
das Funktionalität mit Lebensfreude verbindet, hat sich der smart fortwo in
vielen Ländern zum begehrten Kultauto entwickelt. Das zeigen auch die
Absatzzahlen. Seit Anfang dieses Jahres stiegen die Auslieferungen des
Zweisitzers weltweit um 53 Prozent auf 101. 900 Fahrzeuge. In den USA wurden
seit der Markteinführung im Januar 2008 bereits 19.000 smart fortwo an Kunden
ausgeliefert.
27. Oktober
2008
Volkswagen Phaeton auf Spitzenposition beim
GTÜ-Gebrauchtwagenreport
Wolfsburg- VW AG - Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat
den „Gebrauchtwagenreport 2009“ vorgestellt. Der Ratgeber der Stuttgarter
Sachverständigen-Organisation erfasst die Stärken und Schwächen von 170 gängigen
Fahrzeugmodellen. Vorbildlich in der Ober- und Luxusklasse sei der Phaeton. Er
weise gleich in zwei Altersklassen – nach einem bis drei und vier bis fünf
Jahren - die wenigsten Mängel auf.
Der Phaeton überzeuge vor allem dank seines serienmäßigen 4Motion-Allradantriebs
und der Vierrad-Luftfederung, die sowohl aktive Sicherheit biete als auch für
höchsten Komfort sorge. Hinzu komme die hohe Verarbeitungsqualität und das
klare, zeitlose Design, das den Phaeton auch noch nach Jahren attraktiv daher
kommen lasse. Die Erfahrungen aus über 5 Millionen Hauptuntersuchungen fließen
in den Gebrauchtwagen-Ratgeber 2009 von GTÜ und Auto-Zeitung ein. Eine nach
Fahrzeugkategorien und Altersklassen bzw. Laufleistung aufgeschlüsselte
Übersicht lässt erkennen, wie hoch die Mängelhäufigkeit und das zu erwartende
Pannen- und Reparaturrisiko ist. Alle Beurteilungen basieren dabei auf realen
Technikchecks, bei denen alle Schwachpunkte registriert wurden.
23. Oktober
2008
Aus einer Vision wird Realität:
Erste Straßentests für die „Car-2-Car“-Kommunikation
Wolfsburg / Dudenhofen - Auf einem Testgelände
in Dudenhofen wird derzeit ein Meilenstein in der automobilen Zukunft gesetzt.
Zum ersten Mal zeigen mehrere Fahrzeughersteller gemeinsam ihre neuesten
Erkenntnisse zur „Car-2-Car“ Kommunikation. Volkswagen demonstriert die Technik
von morgen in einem Passat Variant TDI und einem Golf GTI.
Ziel der „Car-2-Car"-Forschung ist es, einen
einheitlichen Standard für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen aufzubauen.
Denn durch die gezielte Weitergabe von Informationen soll die Verkehrssicherheit
erhöht werden. Gerät beispielsweise ein Fahrzeug in eine kritische Situation –
wie Stau, Nebel, Glatteis oder Unfall –, gibt es die entsprechenden
Informationen an alle betroffenen Verkehrsteilnehmer im Umkreis weiter. Der
nachfolgende Verkehr wird rechtzeitig gewarnt und kann situationsgerecht
reagieren.
Bei den Erprobungen auf dem Testgelände in
Dudenhofen spielen der Passat und der Golf die Rolle des Senders, Empfängers und
Vermittlers. Realisiert wird der Datenaustausch zwischen den Autos mit so
genannten Ad-hoc-Netzen, wobei Wireless-LAN hierfür die Technologiebasis bietet.
In der Demonstration werden folgende Situationen nachgespielt: Warnung vor einem
Motorrad an einer Kreuzung, einem stehenden Fahrzeug, einer Baustelle und einem
Polizeieinsatzfahrzeug. Der Zugriff auf die Fahrzeugdaten erfolgt über das so
genannte CarGate, das selbige abstrahiert und einen einfachen Zugriff auf eine
Vielzahl von Informationen ermöglicht – beispielsweise Geschwindigkeit,
Drehzahl, Einzelradgeschwindigkeiten oder den Status der Warnblinker.
06.08.2008
1-millionster BMW
mit EfficientDynamics ausgeliefert
München - Jubiläumsfahrzeug heute in
der BMW Niederlassung München übergeben. BMW 520d Touring; (177PS, 140g CO2/km,
5,3 L/100km) kombiniert zum Herbst 2008 EU5 Emissions-Niveau mit Freude am
Fahren, Sicherheit und Komfort auf höchstem Niveau.
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14.05.2008
100 Jahre an einem Standort: Mercedes-Benz Mannheim
Mannheim - Das Jahr 2008 steht für
das Mercedes-Benz Werk Mannheim der Daimler AG ganz im Zeichen eines großen
Jubiläums: Vor 100 Jahren beginnt an diesem Ort die Produktion im neu gebauten
Werk der Aktiengesellschaft Benz & Cie., Rheinische Gasmotoren-Fabrik in
Mannheim. Offiziell eingeweiht...
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12.03.2008
Ölige Angelegenheit
Stuttgart – Mit Hilfe eines speziellen Sensors lassen sich Ölwechselintervalle
um zirka 25 Prozent verlängern. Forscher der Daimler AG haben ein praktisches
System entwickelt, mit dem sie ...
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29.02.2008
Daimler gelingt Durchbruch bei
Batterietechnologie
Stuttgart - Die Daimler AG hat den entscheidenden
Durchbruch in der Batterietechnologie erzielt. Als weltweit erstem Hersteller
ist es dem Stuttgarter Unternehmen gelungen, die bislang überwiegend ...
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28.02.2008
BlueEFFICIENCY in der C-Klasse:
Kraftstoffverbrauch um 12 Prozent verringert
Stuttgart - Mit drei besonders sparsamen
BlueEFFICIENCY-Limousinen ergänzt Mercedes-Benz ab Frühjahr 2008 das Programm
der C-Klasse. Bei den volumenstarken ...
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20.02.2008
Die ersten
Bilder: Der neue Volvo XC60, der sicherste und aufregendste Volvo aller Zeiten
Weltpremiere am 4. März 2008 auf dem
Genfer Automobil-Salon
Köln. Volvo
veröffentlicht die ersten Fotos einer der spannendsten Automobilneuheiten, die
das Jahr 2008 zu bieten hat: des neuen Volvo...
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30. Januar 2008
Flüssiges Eisen
Daimler Communications, Stuttgart. Geschmolzene
Eisenpartikel werden mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Oberfläche
geschleudert – diese Technologie heißt...
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