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 Automotive OEM News

 Automobilindustrie - Nachrichten - Europa

27.05.2010

COMMERCIAL VEHICLES: EU registrations up 1.2% four months into the year

In April , with a total of 146,974 new registrations, results in the EU* rose by 9.1% compared to April last year, posting a second month of growth, and reflecting mostly a increase in registrations in the segment of light commercial vehicles. Compared to April 2008, overall new commercial vehicles registrations were down by 37.3%. With the same number of working days across the region in April, no calendar effect occurred. Four months into the year, the EU* registered 579,192 new commercial vehicles, or 1.2% more than over the same period a year ago, and 36.7% less than in 2008.

New Light Commercial Vehicles up to 3.5t – "vans"

The van segment was the main contributor to the positive results in April, recording 124,704 new registrations, or 13.7% more than a year ago. Major markets all posted growth, from +34.5% in Spain and +31.2% in France, making it the largest market in April, to 19.2% in Germany, 6.4% in the UK and 2.6% in Italy. From January to April, France (+13.1%) remained the biggest market, followed by Italy (+19.8%), the UK (+11.7%), Germany (+9.9%) and Spain (+20.7%). 496,618 new vans were registered over the period, or 6.2% more than in the first four months of 2009.

New Heavy Commercial Vehicles over 16t (excluding Buses & Coaches) – "heavy trucks"

In April, new heavy truck registrations declined by 11.0% in the EU with 13,421 new vehicles registered. Among the largest markets, only Spain posted growth (+12.1%). The Netherlands (-29.4%), Italy (-16.0%), France (-10.5%), Germany (-6.1%), the UK (-6.1%) and Poland** (-5.5%) all saw their markets contract. Four months into the year, the segment amounted to 48,096 new vehicles, representing a decline of 25.7%. With the exception of Poland** (+1.5%) and Spain (+1.9%), most of the larger markets recorded negative results, ranging from -42.9% in the Netherlands to -33.0% in France, -32.7% in Belgium, -27.7% in Italy, -26.5% in the UK and -18.5% in Germany.

New Commercial Vehicles over 3.5t (excluding Buses & Coaches) – "trucks"

April results show an 11.3% decrease in the registrations of new trucks which amounted to 19,501 units. Spain (+2.8%) and Poland** (+2.4%) performed equally and posted growth while the remaining major markets lost ground compared to last year. France and Germany saw their registrations drop by 3.7% and 6.6% respectively while the UK (-17.2%) and Italy (-17.6%) recorded a double-digit downturn. While Poland** remained stable (+0.3%) from January to April, all the other important markets were down, from -2.4% in Spain to -41.1% in the Netherlands. Germany (-13.8%), France (-27.0%) and the UK (-22.5%) were the largest markets. Truck registrations amounted to 71,840 units, decreasing by 21.9% compared to last year.

New Buses & Coaches over 3.5t

New bus and coach registrations fell by 11.6% in April, totaling 2,769 units. Of the major markets, only the Italian posted growth (+53.8%), while the French remained stable (+0.0%), and the British (-13.9%), German (-18.6%) and Spanish (-34.8%) shrank. From January to April, the UK (-6.0%) registered the most buses and coaches, followed by France (-11.6%), Germany (-15.3%), Italy (+14.8%) and Spain (-33.5%). Overall, 10,734 new vehicles were registered, or 13.7% less than over the same period last year.

* Data for Cyprus and Malta are unavailable
** Sales figures

NB: Commencing with the January 2010 new commercial vehicle registrations figures, the ACEA data sheet will provide new vehicle
registrations in alphabetical order for the countries of the European Union, and no longer separate for Western-Europe (15) and new
EU Member States (10)*. Results for the EFTA countries will continue to be reported separately. The monthly press releases will quote
the 'EU' figures first, followed by the 'total Europe' figures, adding up the EU and EFTA figures.
 

 

 

27.04.2010

Daimler erwartet für 2010 ein Konzern-EBIT von über 4 Mrd. EUR

- Konzern-EBIT im ersten Quartal 2010 mit 1.190 (i. V. -1.426) Mio. EUR deutlich positiv
- Konzernergebnis von 612 (i. V. -1.286) Mio. EUR
- Umsatz mit 21,2 (i. V. 18,7) Mrd. EUR weit über Vorjahresniveau
- Mercedes-Benz Cars erwartet für 2010 ein EBIT von 2,5 bis 3 Mrd. EUR
- Daimler Trucks rechnet für 2010 mit einem EBIT von 500 bis 700 Mio. EUR
- Daimler Financial Services erwartet für 2010 ein EBIT von mehr als 500 Mio. EUR


Stuttgart Daimler AG-Pressemitteilung - Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) weist, wie am 19. April 2010 bereits veröffentlicht, für das erste Quartal ein EBIT von 1.190 (i. V. -1.426) Mio. EUR aus. "Dieses sehr gute Ergebnis im ersten Quartal zeigt, dass wir in der Krise unsere Hausaufgaben erledigt haben und jetzt mit neuem Schwung auf den Erfolgspfad zurückgekehrt sind", sagt Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.

Die sehr gute Ergebnisentwicklung spiegelt den sich fortsetzenden Aufwärtstrend in nahezu allen Geschäftsfeldern wider. Insbesondere Mercedes-Benz Cars konnte im ersten Quartal 2010 aufgrund gestiegener Absatzzahlen im Oberklasse- und Luxussegment ein deutlich positives Ergebnis erzielen.

Die positive Entwicklung des operativen Ergebnisses führte zu einer signifikanten Verbesserung des Konzernergebnisses auf 612 Mio. EUR (i. V. -1.286 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,65 (i. V. -1,40) EUR.

Daimler erwartet für 2010 ein Konzern-EBIT von über 4 Mrd. EUR

Konzernabsatz im ersten Quartal um 21% gestiegen

Im ersten Quartal 2010 hat Daimler weltweit 402.700 Pkw und Nutzfahrzeuge abgesetzt und damit das Vorjahresniveau um 21% übertroffen.Der Umsatz von Daimler ist deutlich von 18,7 auf 21,2 Mrd. EUR gestiegen; bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg 15%.
Der Free Cash Flow aus dem Industriegeschäft war positiv und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von -1,1 Mrd. EUR auf 0,3 Mrd. EUR.
Zum Ende des ersten Quartals 2010 waren bei Daimler weltweit 254.779 (i. V. 263.819) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 161.449 (i. V. 164.983) in Deutschland tätig.

Die Geschäftsfelder im ersten Quartal im Einzelnen

Mercedes-Benz Cars verzeichnete im ersten Quartal 2010 eine sehr erfreuliche Geschäftsentwicklung. Insbesondere durch starkes Wachstum im Segment der E- und S-Klasse stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 20% auf 277.100 (i. V. 231.200) Einheiten. Damit setzt die Pkw-Sparte die positive Entwicklung des vierten Quartals 2009 in diesem Jahr weiter fort. Der Umsatz nahm im ersten Quartal um 28% auf 11,6 Mrd. EUR zu.

Das EBIT des Geschäftsfelds betrug 806 (i. V. -1.123) Mio. EUR. Die deutliche Belebung des Absatzes, insbesondere im Oberklasse- und Luxussegment, der damit verbundene bessere Produkt-Mix sowie eine bessere Preisdurchsetzung waren die wesentlichen Faktoren, die zu dieser Ergebnisverbesserung beigetragen haben. Vor allem in den USA und China konnte das Geschäftsfeld seine Fahrzeugabsätze deutlich steigern. Ergebnisbelastend wirkten Wechselkurseffekte, denen jedoch teilweise Effizienzgewinne und Kostenreduzierungen gegenüberstanden.

Daimler Trucks setzte 70.600 (i. V. 65.400) Fahrzeuge ab. Besonders die positive Absatzentwicklung in Lateinamerika (+79%) und Südostasien (+48%) konnte die niedrigeren Absätze in Deutschland, dem Nahen und Mittleren Osten sowie in Japan mehr als ausgleichen. Der Umsatz lag mit 4,9 Mrd. EUR in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

Das EBIT des Geschäftsfelds war mit 130 Mio. EUR wieder positiv (i. V. -142 Mio. EUR). Diese Ergebnisverbesserung ist vor allem auf die gute Geschäftsentwicklung in Lateinamerika zurückzuführen. Weitere positive Effekte ergaben sich aus den Maßnahmen zur Kostensenkung, insbesondere aus der Neuausrichtung der Tochtergesellschaften Daimler Trucks North America und Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation. Die Umsetzung dieser Programme beeinflusste das EBIT im abgelaufenen Quartal noch mit -17 (i. V. -45) Mio. EUR.

Mercedes-Benz Vans konnte infolge einer leichten Markterholung den Absatz auf 46.700 (i. V. 28.800) Transporter erhöhen. Der Umsatz lag mit 1,7 Mrd. EUR ebenfalls über dem Vorjahresniveau (1,3 Mrd. EUR).

Das Geschäftsfeld erzielte ein operatives Ergebnis von 64 (i. V. -91) Mio. EUR. Die positive Ergebnisentwicklung resultierte im Wesentlichen aus dem im Vergleich zum Vorjahr höheren Fahrzeugabsatz, insbesondere in Westeuropa. Belastungen durch Wechselkurseffekte konnten durch Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen weitgehend kompensiert werden.

Daimler Buses hat den weltweiten Absatz mit 8.400 (i. V. 6.800) Bussen und Fahrgestellen deutlich gesteigert. Der Umsatz lag mit 1.011 (i. V. 904) Mio. EUR über dem Vorjahresniveau.

Das Geschäftsfeld erzielte ein EBIT von 41 (i. V. 65) Mio. EUR und konnte damit erwartungsgemäß das hohe Vorjahresergebnis nicht erreichen. Die Ergebnisentwicklung ist im Wesentlichen auf geringere Fahrzeugabsätze in Westeuropa zurückzuführen, die durch den positiven Geschäftsverlauf in Lateinamerika nicht vollständig ausgeglichen werden konnten.

Bei Daimler Financial Services ging das weltweite Vertragsvolumen im Vergleich zum Vorjahreswert um 3% auf 59,9 Mrd. EUR zurück. Gegenüber dem Jahresende 2009 stieg das Vertragsvolumen um 3%, wechselkursbereinigt ist es um 1% gesunken. Das Neugeschäft stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6% auf 6,2 Mrd. EUR, wechselkursbereinigt gab es einen Anstieg von 5%.

Das Geschäftfeld weist ein EBIT von 119 (i. V. -167) Mio. EUR aus. Maßgeblich für die Ergebnisverbesserung waren hauptsächlich eine geringere Risikovorsorge sowie höhere Zinsmargen. Dagegen entstanden Aufwendungen im Wesentlichen aus der Bewertung zur Veräußerung vorgesehener nicht-fahrzeugbezogener Vermögenswerte, die Gegenstand von Leasingvereinbarungen sind (-46 Mio. EUR).

Die Überleitung der operativen Ergebnisse der Geschäftsfelder auf das EBIT des Konzerns enthält insbesondere das anteilige Ergebnis der at-equity bewerteten Beteiligung an EADS sowie weitere zentral verantwortete Sachverhalte.

Im ersten Quartal 2010 betrug der Anteil von Daimler am Ergebnis der EADS -269 (i. V. 83) Mio. EUR. Der starke Rückgang des Ergebnisbeitrags ist überwiegend auf die bei der EADS im Konzernabschluss 2009 gebildeten Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Militärtransporter A400M zurückzuführen. Gegenläufig führte der Verkauf der 5,3%-igen Beteiligung an Tata Motors zu einem Ertrag vor Steuern von 265 Mio. EUR, der in der Überleitung zum Konzern-EBIT berücksichtigt ist.

Die Sonderfaktoren, die die Ergebnisentwicklung der Daimler AG im ersten Quartal 2010 beeinflussten, sind in der Tabelle dargestellt.

Ausblick

Auf Basis der Planungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler, dass der Konzernabsatz im Jahr 2010 insgesamt deutlich steigen wird
(i. V.1,6 Mio. Fahrzeuge).

Nach dem deutlichen Rückgang im Jahr 2009 geht der Konzern davon aus, dass der Umsatz im Jahr 2010 zwar wieder steigt, aber noch deutlich unter dem Niveau des Jahres 2008 liegen wird. Das Wachstum wird dabei voraussichtlich von allen automobilen Geschäftsfeldern getragen.

Daimler rechnet für 2010 mit einem EBIT aus dem laufenden Geschäft von über 4 Mrd. EUR. Maßgebliche Grundlage für diese Erwartung ist die weitere Belebung der Märkte, die Aufhellung des konjunkturellen Umfelds und der Markterfolg der Produkte.

Die EBIT-Erwartungen der Geschäftsfelder aus dem laufenden Geschäft für 2010 im Einzelnen:

- Mercedes-Benz Cars rechnet mit einem EBIT von 2,5 bis 3 Mrd. EUR.
- Daimler Trucks erwartet ein EBIT von 500 bis 700 Mio. EUR.
- Mercedes-Benz Vans geht von einem EBIT in der Größenordnung von 250 Mio. EUR aus.
- Daimler Buses rechnet mit einem EBIT von 180 Mio. EUR.
- Daimler Financial Services erwartet ein EBIT von mehr als 500 Mio. EUR.

Mercedes-Benz Cars wird im laufenden Jahr von der vollen Verfügbarkeit der neuen E-Klasse Modelle profitieren. Nachdem die E-Klasse Limousine, das Coupé und das T-Modell bereits im Verlauf des Jahres 2009 sehr erfolgreich in den Markt eingeführt worden waren, folgte im ersten Quartal 2010 das neue E-Klasse Cabriolet. Für Absatzimpulse werden der neue Supersportwagen Mercedes Benz SLS AMG und ab dem Herbst 2010 auch die neuen Generationen der R-Klasse und der CL-Klasse sorgen. Darüber hinaus werden kontinuierlich weitere sparsame und umweltfreundliche Modellvarianten auf die Straße gebracht. Ab dem dritten Quartal werden die Fahrzeuge sukzessive auch mit neuen und besonders effizienten Sechs- und Acht-Zylinder-Benzinmotoren ausgestattet werden. Das schon umfangreiche Portfolio an BlueEFFICIENCY- Modellen wird bis Ende 2010 auf 85 Modellvarianten erweitert werden. Für die Marke smart wird von der neuen Generation des smart fortwo ab dem dritten Quartal 2010 eine Nachfragebelebung erwartet.

Auf der Basis des attraktiven und wettbewerbsfähigen Fahrzeugangebots geht Mercedes-Benz Cars davon aus, dass die Marktposition 2010 auch unter den weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen ausgebaut und das Geschäftsfeld in etwa doppelt so stark wie der Markt wachsen kann. Aus heutiger Sicht wird die globale Pkw-Nachfrage in diesem Jahr zwischen 3 und 4% zulegen.

Positiv dürften sich auf das EBIT von Mercedes-Benz Cars einerseits das höhere Absatzvolumen und andererseits höhere Margen auswirken. Die Bandbreite der EBIT-Prognose hängt im Wesentlichen von der Entwicklung der Märkte, der Volatilität der Wechselkurse und dem makroökonomischen Umfeld ab. Das Geschäftsfeld wird weiterhin erhebliche Mittel in die Entwicklung und Fertigung neuer Antriebstechnologien und innovativer Sicherheitssysteme investieren, um die Wettbewerbsposition in diesem schwierigen Marktumfeld zu verbessern.

Daimler Trucks erwartet für das laufende Jahr eine Erholung des Absatzes ausgehend vom niedrigen Niveau des Vorjahres. Wachstumsimpulse werden dabei zunächst für einige Märkte Lateinamerikas und von einem sehr niedrigen Niveau ausgehend auch für die NAFTA-Region erwartet. In Europa wird hingegen frühestens in der zweiten Jahreshälfte mit einer leichten Geschäftsbelebung gerechnet.

Mercedes-Benz Vans rechnet vor dem Hintergrund der steigenden Kundennachfrage im Transportergeschäft und der sich stabilisierenden Marktsituation mit einem deutlichen Anstieg des Absatzes gegenüber dem Vorjahr.

Daimler Buses erwartet ein Absatzwachstum, das im Wesentlichen durch die lateinamerikanischen Märkte getragen wird.

Daimler Financial Services geht von einer stabilen Entwicklung des weltweiten Vertragsvolumens im Fahrzeuggeschäft aus. Das Geschäftsfeld rechnet für das Gesamtjahr 2010 mit einem Rückgang der Kreditrisikokosten sowie mit weiteren Effizienzverbesserungen.

Vor dem Hintergrund der sich wieder belebenden Nachfrage geht Daimler davon aus, dass die weltweite Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Jahresende 2009 stabil bleiben oder leicht steigen wird.

Die in der nachfolgenden Tabelle dargestellten Sonderfaktoren haben das EBIT im ersten Quartal 2010 und 2009 beeinflusst:

Sonderfaktoren im EBIT / A400M

Werte in Mio. EUR

Daimler Trucks
Neuausrichtung Daimler Trucks North America

Q1 2010(12)Q1 2009(45)

Neuausrichtung Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation

Q1 2010 (5)Q1 2009-

Daimler Financial Services
Veräußerung nicht-fahrzeugbezogener Vermögenswerte

Q1 2010 (46) Q1 2009(28)

Überleitung
Ertrag aus dem Verkauf der Beteiligung an Tata Motors

Q1 2010265Q1 2009-

Gewinn aus Chrysler-bezogenen Vermögenswerten

Q1 2010-Q1 2009 40

A400M Militär-Transportflugzeug*

Q1 2010 (237) Q1 2009-

* Belastungen im Zusammenhang mit dem Militär-Transportflugzeug A400M der EADS werden nicht in der Berechnung des EBIT aus dem laufenden Geschäft berücksichtigt
 

 

 

03.06.2009

Fahrzeugzulassungen im Mai 2009

Pressemitteilung Kraftfahrt-Bundesamt Flensburg

Flensburg. Mit 384.578 fabrikneuen Personenkraftwagen (Pkw) wurde das Ergebnis des Aprils leicht gesteigert (+1,3 %) und die Neuzulassungen des Vorjahresmonats deutlich um +39,7 Prozent übertroffen. Der Privatanteil war mit 69,5 Prozent besonders hoch. Mietfahrzeuge waren dagegen stark rückläufig (-25,8 %).

Quelle: KBA

Ausländische Hersteller profitieren in verstärktem Maße vom Neuzulassungsboom. Ihr Anteil lag bei 40 Prozent. Das Führungstrio bilden Renault/Dacia (7,0 %), Skoda (4,9 %) und Fiat (4,5 %). Den größten Sprung machte Hyundai mit einem Absatzplus von +146 Prozent zum Mai 2008. Bei den deutschen Herstellern sind VW (+60,2 %), Opel (+57,1 %) und Ford (+48,3 %) auf Wachstumskurs. Mercedes (-2,4 %), BMW (-6,7 %) und Audi (-5,1 %) gingen mit einem Minus in die Monatsbilanz ein.

Die Nachfrage nach kleineren Autos ist ungebrochen. Es gab deutliche Zuwächse in den Segmenten Minis (+140 %), Kleinwagen (+92,7 %) und Kompaktklasse (+55,7 %). Die Oberklasse (-26,4 %) und die Obere Mittelklasse (-13,3 %) fahren zurzeit mit angezogener Handbremse. Geländewagen sind dagegen weiterhin gefragt (+5,8 %). Nur 27,1 Prozent der Neufahrzeuge werden mit Diesel betrieben. Im Mai wurden rund 1.000 Pkw mit Erdgasantrieb zugelassen (+46,8 %).

Quelle: KBA

Das hohe Zulassungsniveau bezieht sich nur auf den Pkw-Bereich. Alle anderen Branchen waren rückläufig. Die Kräder liegen -19,3 Prozent und die Nutzfahrzeuge -28,1 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Bei den Sattelzugmaschinen war der Rückgang mit -53,2 Prozent in besonderem Maße spürbar. Insgesamt wurden 426.690 Kraftfahrzeuge und 22.719 Kraftfahrzeuganhänger neu für den Straßenverkehr zugelassen.

Quelle: KBA

Mit 556.837 umgeschriebenen Kraftfahrzeugen ging der Gebrauchtmarkt im Mai um 8,7 Prozent zurück. Positive Veränderungswerte gab es nur bei den Lastkraftwagen (+9,3 %) und Bussen (+9,9 %). Der Pkw-Markt lag 9,4 Prozent unter Vorjahresniveau. Die vorübergehend hohe Nachfrage nach jungen Gebrauchten hat sich wieder relativiert. Der Anteil der bis zu 1 Jahr alten Pkw lag bei 11,8 Prozent.

 

03.06.2009

Der BMW 700. Der Retter wird 50

Pressemeldung BMW München
. Die Zeichen standen nicht gut. BMW steuerte in den 50er Jahren immer mehr ins Dilemma: 1952 erreichte zwar die Motorradproduktion ihren Höhe punkt, schrumpfte jedoch in den Folgejahren noch schneller, als sie Ende der 40er Jahre gewachsen war. 1950 entstand der Prototyp eines BMW Kleinwagens, der an die Linie des Vorkriegs-327 anknüpfte und den 600 ccm großen BMW Boxermotor als Triebwerk aufwies. Doch das Projekt wurde aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus verworfen. Die Isetta, mit der man ab 1954 versuchte den Rückgang im Motorradgeschäft aufzufangen, war dem Markt bald zu klein, denn mit dem Wirtschaftswunder blühten auch die Ansprüche der Autokäufer Ende der 50er Jahre weiter auf. Die spartanischen Kleinstwagen hatten ihren Zenith überschritten, die Kunden verlangten längere Radstände und mehr Komfort Und die Kraftfahrzeugindustrie boomte: Um ein sattes Drittel stieg allein 1955 die Produktion in Westdeutschland. BMW versuchte, mit neuen Modellen auf den fahrenden Zug aufzuspringen: Der BMW 600, eine verlängerte Isetta mit Zweizylinder-Boxermotor im Heck, sollte 1957 die Nachfrage nach einem viersitzigen Auto vorübergehend decken. Doch der 600 erwies sich als Fehlgriff, die Kunden lehnten den Fronteinstieg ab.

Zunächst versuchte die Entwicklungsabteilung aus wirtschaftlichen Gründen, einen konventionellen Kleinwagen unter möglichst weitgehender Verwendung von Teilen des BMW 600 auf die Räder zu stellen. Der Radstand wurde durch „Vorschuhen“ auf 1.900 mm verlängert, die Vordersitze wurden so weit zurückversetzt, dass man hinter den Radkästen einsteigen konnte. Es zeigte sich jedoch, dass ohne weitere Radstandverlängerung der Raum für die Hintersitze sehr beschränkt worden wäre. Das mit dem Radstand schnell steigende Gewicht machte den Ingenieuren ebenso Kummer wie die unübersichtliche Sitzposition. Der Weg, Rahmen und Aufbau des BMW 600 modisch abzuwandeln, war nicht oder nur mit erheblichen Kompromissen gangbar. BMW entschloss sich deshalb, mit einer neuen Auslegung des Aufbaus eine vielversprechendere Lösung zu finden.

Bewährtes Fahrwerk aus dem BMW 600.
Dennoch wollten und konnten die Konstrukteure bei der Entwicklung des neuen Modells auf die erprobten Bauteile des BMW 600 nicht völlig verzichten. So modifizierten sie für den neuen Kleinwagen die bewährte Vorderachse des BMW 600 mit ihren spur- und sturzkonstant geführten Längsschwingen – den erhöhten Beanspruchungen durch Verstärkungen angepasst. Ebenso übernahmen sie die Hinterradaufhängung, die mit einer leichten Anstellung ihrer Schwingen die Lenkung in Abhängigkeit von der Kurvenbeschleunigung unterstützte und dem Übersteuern entgegenwirkte. Auch das voll synchronisierte Vierganggetriebe sowie das Kegelraddifferential vererbte der BMW 600 an den Nachfolger – und schließlich den von 600 auf 700 ccm vergrößerten Boxermotor, der ursprünglich aus dem Motorradbau kam.

Mit entscheidend war nun, diese Technik auch in marktfähiger und zukunftssicherer Form zu verpacken. Schon Ende 1957, also vor dem Anlaufen des BMW 600, hatte der neue BMW Vorstand den Auftrag gegeben, in Zusammenarbeit mit einer italienischen Karosseriefabrik einen konventionellen Kleinwagen fortschrittlicher Linienführung zu entwickeln und zu bauen. Bereits im Juli 1958 konnte der Wiener BMW Importeur und Autokonstrukteur Wolfgang Denzel seinen von Michelotti gezeichneten Wagen in Starnberg präsentieren. Im Oktober 1958 fiel die prinzipielle Entscheidung zugunsten dieses Entwurfs, auf dessen Basis nun BMW in Alleinregie die beiden vorgesehenen Karosserievarianten Coupé und Limousine bis zur Serienreife weiterentwickelte. Denn der Prototyp besaß zwar eine sehr ansprechende Form und zeigte ausgezeichnete Fahreigenschaften, hätte sich aber nicht mit erträglichem Werkzeugaufwand wirtschaftlich fertigen lassen. So entwickelten die BMW Stylisten auf dieser Basis in intensiver Kleinarbeit ein schnittiges Fahrzeug, das so gar nichts mehr mit den bisherigen BMW Formen zu tun hatte: den BMW 700.

Sein Design entsprach der Trapezlinie, bei der Dachaufbau und Grundkörper gegeneinander gesetzt werden und so zwei gegenläufige Körper bilden. Diese Designform war in den USA als Folge der Pontonbauweise aus der Streamline entstanden und von den italienischen Karosseriezeichnern kultiviert worden. Die BMW Hausdesigner machten unter der Leitung von Wilhelm Hofmeister aus diesem Entwurf zwei Autos, eine zweitürige Limousine und ein Coupé.

Der erste BMW mit selbsttragender Karosserie.
Neben der völlig neuen Form wartete der BMW 700 mit einer zweiten Überraschung auf: Er war der erste BMW mit selbsttragender Karosserie. Die Begründung damals: „Es mag im ersten Augenblick der Eindruck entstehen, dass wir damit einem von uns seit vielen Jahren vertretenen Prinzip untreu geworden sind, aber der Rechenschieber wies eben kühl und unbestechlich nach, dass wir mit einer selbsttragenden Bodengruppe rund 30 kg Gewicht einsparen, 60 bis 70 mm tiefer bauen und schließlich einen organischeren Ablauf der Fertigung erreichen, der sich natürlich im Preis auswirkt.“

BMW war kein Neuling auf dem Gebiet selbsttragender Blechprofile. Schon der BMW 326, der von 1936 bis Kriegsbeginn in Eisenach gebaut wurde, hatte eine Rahmengruppe aus hochstegigen Blechträgern, die mit dem Aufbau fest verschweißt war – die damals gültige Lösung des Problems mittragende Karosserie. Die Erfahrung zahlte sich aus: Ein Vergleich mit zwei bekannten europäischen Modellen gleicher Größenordnung mit selbsttragendem Aufbau zeigte die überlegene Steifheit der BMW Konstruktion.

Am 9. Juni 1959 trat der BMW Vorstand unter Generaldirektor Dr. Heinrich
Richter-Brohm die Flucht nach vorn an und präsentierte das zuerst fertig gestellte neue BMW 700 Coupé vor rund 100 internationalen Fachjournalisten. Sie waren nach Feldafing nahe München eingeladen worden, wo ihnen rund zwei Jahre zuvor der glücklose 600 vorgestellt worden war. Die Turbulenzen im BMW Modellprogramm hatten die kritische Berichterstattung noch verstärkt, weshalb Helmut Werner Bönsch, Direktor für Technische Verkaufsplanung, in seiner Begrüßungsrede gestand: „Die durch diese Zweifel geschaffene Atmosphäre war es nicht zuletzt, die uns veranlasste, Sie schon heute um Ihren Besuch zu bitten und nicht erst bis zur IAA zu warten, um Ihnen das neue BMW 700 Coupé vorzustellen.“

Das Debüt: Beifall auf offener Szene.
Als Bönsch das neue Coupé enthüllte, klang spontaner Beifall auf. Vor den Journalisten stand ein Fahrzeug mit einem Radstand von 2.120 mm, einer vorderen Spur von 1.270 mm und einer hinteren Spur von 1.200 mm. Damit war der BMW 700 den damals üblichen Kleinwagenwerten entwachsen und gestattete eine relativ freizügige Raumgestaltung. Besonders stolz waren die Konstrukteure darauf, dass sie bei einer Gesamtlänge von 3.540 mm durch konsequenten Leichtbau ein Trockengewicht von unter 600 kg und damit die Voraussetzung für günstige Beschleunigungswerte und gutes Bergsteigevermögen erreicht hatten. Gegenüber dem BMW 600 ergab sich bei einer Verlängerung des Radstands um 25 Prozent also lediglich eine Gewichtserhöhung von 14,5 Prozent. Trotz der niedrigen Gesamthöhe von 1.270 mm bot das Coupé eine akzeptable Kopffreiheit und die 93 cm breite Tür sorgte für einen in dieser Klasse ungewöhnlich bequemen Einstieg.

Bei den Sitzmaßen freute sich der Besitzer des BMW 700 über ein vorbildliches Verhältnis zwischen nutzbarem Innenraum und Außenabmessungen: gewölbte Scheiben ergaben glatte Türen und damit einen Gewinn an Innenbreite. Bönsch erklärte: „Bei der kunstvollen Verschachtelung von Fuß- und Kofferraum stand der moderne Schlafwagen Pate – manchmal kann man sogar von der Bundesbahn lernen.“ Und: „Wir haben auch wieder daran gedacht, dass zum leichten Einfädeln in Parklücken alle vier Kotflügelecken vom Fahrersitz sicher zu übersehen sind.“ Die körpergerecht geformten Vordersitze mit atmungsaktiver Polsterung konnten während der Fahrt verstellt werden und ihre Lehnen ließen sich in vier Stellungen neigen. Die Lehne der Rücksitzbank war wie beim BMW 600 umklappbar, um eine ganze Campingausrüstung unterbringen zu können.

Platz und Dynamik wie ein BMW 326.
Auch für Reisen mit normalem Gepäck war der BMW 700 gut gerüstet. Der glattflächige vordere Kofferraum war geräumig genug, um zwei Normkoffern von 70 cm Länge neben einigem Kleingepäck Platz zu bieten. Unter der Kofferraumfläche lag der Kraftstofftank, durch das davor stehende Reserverad vorbildlich geschützt. Mit 30 l Inhalt plus 3 l Reserve reichte er für einen Aktionsradius von rund 500 km aus: Nach der damals üblichen Verbrauchsangabe gab sich der BMW 700 mit rund 6 l auf 100 km zufrieden. Und immerhin schaffte es der bei 5.000 U/min 30 PS starke Zweizylinder, das Coupé bis auf 125 km/h zu beschleunigen. In welchen Leistungsregionen sich der Hoffnungsträger damit befand, machte Bönsch mit einem Vergleich mit dem legendären Tourensportwagen BMW 327 deutlich: „Das BMW 700 Coupé erreicht mit seinem 700-ccm-Zweizylinder von 30 PS bei gleichem Innenraum und sicher überlegener Straßenlage die gleiche Höchstgeschwindigkeit, die gleiche Beschleunigung und sicher höhere Straßen-Durchschnitte als der legendäre Vorgänger mit seinem Zweiliter-Sechszylinder-Zweivergaser-Motor.“

Die Journalisten fuhren – und waren begeistert. Die Form überzeugte ebenso wie die Fahreigenschaften: „Recht eindrucksvoll für einen Wagen dieser Größenklasse sind die Beschleunigungsdaten, kann man doch das Fahrzeug aus dem Stand in 20 s auf 90 und in rund 30 s auf 100 km/h beschleunigen.“ Manch einer ahnte schon die sportliche Karriere des 700er Coupés voraus: „Man hat das Gefühl, in einem Fahrzeug echter Sportwerte zu sitzen, ohne jedoch manche Härte und Enge dieses speziellen Wagens zu haben.“ Und schließlich sah die überwiegende Zahl der Tester den Optimismus des BMW Vorstands als durchaus berechtigt an: „BMW 700 Coupé heißt das neueste Erzeugnis der Bayerischen Motoren Werke, das ein Schlager der diesjährigen Automobil-Ausstellung zu werden verspricht.“

Publikumsmagnete der IAA 1959: BMW 700 Limousine und Coupé.
In der Tat entpuppte sich der BMW 700er als Publikumsmagnet. Für 5.300 DM einschließlich Heizung stand das neue Coupé auf dem BMW Stand der IAA 1959 in Frankfurt. Daneben die auf der gleichen konstruktiven Grundlage aufgebaute viersitzige Limousine, die Anfang 1960 in Serie gehen sollte. Mit einem Kaufpreis von DM 4.760 war sie um knapp 600 DM billiger als das besser ausgestattete Coupé. Die Limousine unterschied sich durch einen deutlich geräumigeren Karosserieaufbau, der vier erwachsenen Personen ausreichend Platz bot. Im Gegensatz zum Coupé, das fast schon sportwagenähnliches Flair vermittelte, überzeugte die Limousine durch ihre praktischen Anlagen. Ebenfalls vom Turiner Karossier Giovanni Michelotti entworfen, hatte auch die Limousine im BMW Designbüro unter Wilhelm Hofmeister ihre endgültige Form erhalten. Durch die steilere Front- und Heckscheibe sowie die geänderte Dachpartie wirkte die Limousine bei sonst gleicher Karosserie deutlich größer als das schnittige Coupé. Bei einem Fahrzeuggewicht, das mit 640 kg lediglich 10 kg über dem des Coupés lag, konnte auch die Limousine gute Fahrleistungen bieten. Der Beschleunigungswert von 0 auf 100 km/h betrug rund 30 s, die Höchst-Geschwindigkeit pendelte sich bei 120 km/h ein.

Kaum hatte die IAA ihre Pforten geschlossen, bilanzierte BMW Ende September: „Beide Neuschöpfungen fanden bei der Fachwelt und dem interessierten Publikum eine außerordentlich günstige und über alle optimistischen Erwartungen hinausgehende Aufnahme. Ungewöhnlich hohe Abschlüsse konnten nicht nur im Inlandsgeschäft, sondern vor allem im Export getätigt werden.“ Der BMW 700 stand in direkter Konkurrenz zum anfangs preiswerteren VW Käfer und sprach vor allem Autofahrer an, die sich optisch von der Masse abheben wollten. Aufgrund der großen Nachfrage mussten die Käufer monatelange Lieferzeiten in Kauf nehmen. Bereits 1960 konnte BMW über 35.000 Einheiten absetzen und allein mit dem BMW 700 rund 58 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaften.

Sportkarriere vorgezeichnet: BMW 700 Coupé.
Schon bald nach Produktionsbeginn im Juli 1959 zeigten sich die sportlichen Qualitäten des BMW 700 Coupés. Noch vor Jahresende starteten die ersten Coupés bei Wettbewerben, etwa der Rallye Sahara–Lappland. 1960 gewannen die schnellen Coupés Goldmedaillen und Titel, Hans Stuck sicherte sich im BMW 700 mit 60 Jahren noch einmal den Titel des deutschen Bergmeisters. Bei vielen Kunden entstand daraufhin der Wunsch nach einem stärkeren Motor. Im Sommer 1961 war es so weit: Auf dem Nürburgring wurde im August den Vertretern der Presse der BMW 700 Sport vorgeführt. Durch eine auf 9:1 erhöhte Verdichtung, eine schärfere Nockenwelle sowie eine Solex-Zweivergaseranlage leistete der Zweizylinder-Boxermotor nun 40 PS bei 5.700 U/min. Ein optionales Sportgetriebe und ein strafferes Fahrwerk mit härteren Stoßdämpfern sowie einem Drehstabilisator rundeten das sportliche Paket ab. Das reichte für einen Spurt aus dem Stand auf 100 km/h in knapp 20 s und eine Spitzengeschwindigkeit von 135 km/h. Der Kunde bezahlte für dieses Plus an Fahrfreude lediglich 550 DM extra. Vor allem auch im Motorsport wurde diese „heiße“ Variante des BMW 700 zur Legende der frühen 60er Jahre, unter Fans bekam er schnell den Spitznamen „der kleine Zornige“. Er lieferte sich spannende Duelle mit Konkurrenten von Steyr-Puch oder Abarth.

Renner mit Gitterrohrrahmen und Alukarosse: BMW 700 RS.
Für den Werkseinsatz hatte BMW zeitgleich zwei ganz heiße Eisen geschmiedet: 1960 den 700 GT, aus dem ein Jahr später der BMW 700 RS entstand. „Wenn am 18. 6. 1961 ein neuer BMW Sportwagen, der BMW 700 RS, am Start zum Roßfeld-Bergrennen steht, so handelt es sich dabei um einen Versuch der Techniker von BMW, die Grenzen der Fahreigenschaften des BMW 700 in höheren Geschwindigkeitsbereichen zu erkunden“, hieß es in der Ankündigung. Dass es sich tatsächlich um nicht mehr als einen Versuch handelte, beweist die Tatsache, dass der BMW 700 RS bei seinem Debüt in der Klasse der Sportwagen bis 1.600 ccm mit den Porsche Spyder und Porsche RSK am Start stand. Der kleine Renner hatte einen Gitterrohrrahmen mit Aluminiumkarosserie, einen 70 PS starken Königswellen-Motor und wog weniger als 600 kg. Je nach Übersetzung rannte der kleine Flitzer zwischen 150 und 200 km/h schnell. Das reichte aus, um Walter Schneider 1961 den Titel des Deutschen Rundstreckenmeisters auf dem 700 RS zu sichern.

Noch auf Jahre hinaus erwiesen sich die sportlichen 700er in den verschiedenen Leistungsstufen mindestens als konkurrenzfähig, oft aber auch als überlegen. Am Ende der Karriere des Zweizylinder-Sportwagens hatte Tourenwagen-Star Hubert Hahne als erfolgreichster Fahrer die meisten Siege eingefahren. Und er diente dem damaligen Nachwuchs für erste Fahrversuche: Hans-Joachim Stuck erinnert sich: „Bereits im Alter von 9 Jahren durfte ich meinen Vater zu Fahrerlehrgängen von der Scuderia Hanseat am Nürburgring begleiten. Dort durfte ich schon selber mit einem BMW 700 fahren, da es sich um eine abgesperrte Strecke handelte.“

BMW baute das Erfolgsmodell rasch aus. Neben dem Grundmodell BMW 700
bot BMW ab Februar 1961 das Modell 700 Luxus an, das bei gleicher Technik besser ausgestattet war. Als exklusivstes Modell der 700er Baureihe erschien parallel das BMW 700 Cabriolet. Wie schon so oft in der BMW Geschichte hatte die Karosserieschmiede Baur in Stuttgart eine offene Variante angeregt und schließlich von BMW den Auftrag zur Konstruktion und Produktion erhalten. Die tragenden Elemente wurden bei Baur versteift und das Wagenheck neu gestaltet. Ein un-komplizierter Verdeckmechanismus machte das Offenfahren zum Vergnügen, zumal BMW serienmäßig den stärkeren Motor des BMW 700 Sport einbaute.

1962: Generationswechsel zu mehr Komfort.
Im Frühjahr 1962 erfolgte die tiefgreifendste Änderung. Die Limousine erhielt bei verlängertem Radstand eine um 32 cm gewachsene Karosserie, eine Maßnahme, die den Komfort deutlich erhöhte. Vermarktet wurde das neue Modell als BMW LS und BMW LS Luxus. Das Coupé erhielt erst ab Herbst 1964 diese Neuerung und lief im letzten Produktionsjahr als BMW LS Coupé vom Band.

Insgesamt fand der erfolgreiche Kleinwagen bis 1965 knapp 190.000 Kunden.
In vielen Teilen der Welt: In Länder mit hohen Einfuhrzöllen für Automobile lieferte BMW an Montagebetriebe Teilesätze des BMW 700. Gebaut wurde der BMW 700 in dieser Form in Belgien, Italien, Argentinien und in wenigen Exemplaren in Israel. Er hatte seine Erwartungen mehr als erfüllt: Mit ihm hatte BMW einen Hoffnungsträger erhalten, der das Unternehmen durch die Krise von 1959 führte und den Durchbruch zur rentablen Großserienproduktion brachte.

 

7. April 2009

Mercedes-Benz Cars mit Absatz von 110.400 Fahrzeugen im März

-  Mercedes-Benz liefert 98.500 Modelle an Kunden aus
-  Rekordabsatz im März für Mercedes-Benz in China
-  Auftragseingänge für E-Klasse Limousine in Deutschland im ersten Quartal mehr als  verdoppelt
-  Mercedes-Benz präsentiert im April ML 450 HYBRID und S 400 HYBRID

Stuttgart -Im März lieferte Mercedes-Benz Cars weltweit 110.400 (i.V.131.500) Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, AMG, smart und Maybach an Kunden aus (minus 16 Prozent). Mercedes-Benz setzte im März 98.500 (i.V. 119.400) Pkw ab (minus 18 Prozent). Trotz der anhaltend schwierigen Situation auf den weltweiten Automobilmärkten und des Modellwechsels bei der E-Klasse verzeichnete der Absatz von Mercedes-Benz Cars im März damit eine Verbesserung im Vergleich zum Vormonat. Zudem erzielte das Geschäftsfeld höhere Auftragseingänge als im Januar und Februar dieses Jahres.

Dr. Klaus Maier, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Cars: “In Deutschland haben sich die Bestellungen für eine E-Klasse Limousine im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Insgesamt lagen uns bis zur Markteinführung der neuen E-Klasse Ende März bereits rund 50.000 Bestellungen vor.”

Für einen smart fortwo entschieden sich im ersten Quartal 28.800 (i.V. 28.900) Kunden. Damit lag der Absatz des Zweisitzers auf dem Rekordniveau des Vorjahres. In den USA erfreut sich der smart fortwo weiterhin großer Beliebtheit und erzielte mit 4.900 (i.V. 3.500) verkauften Modellen ein Plus von 42 Prozent. Nach seinem erfolgreichen Start in den USA wird der smart fortwo diesen Monat in China eingeführt.

Absatz Mercedes Benz Cars März 2009, Tabelle Daimler AG

Absatz Mercedes Benz Cars März 2009, Tabelle Daimler AG

In Deutschland verzeichnet Mercedes-Benz Cars seit einigen Wochen positive Impulse insbesondere im Kompaktwagen-Segment und bei den jungen Gebrauchten. So stiegen die Auftragseingänge der A- und B-Klasse deutlich an. Der smart fortwo konnte im März mit rund 3.400 (i.V. 2.700) Auslieferungen in Deutschland ein Plus von 25 Prozent verzeichnen.

In China erzielte Mercedes-Benz im März einen Rekordabsatz. Die Auslieferungen stiegen um 42 Prozent auf 5.400 (i.V. 3.800) Fahrzeuge. In den USA konnte Mercedes-Benz im März mit dem Verkauf von 15.600 (i.V. 20.800, minus 25 Prozent) Pkw trotz des stark rückläufigen Marktes (minus 37 Prozent) Marktanteile hinzugewinnen. Im SUV-Segment entwickelte sich Mercedes-Benz in den USA deutlich besser als die Premiumwettbewerber. In Kanada gewann Mercedes-Benz diesen Monat ebenfalls Marktanteile und ist mit einem Rekordzuwachs von 26 Prozent und 2.200 (i.V. 1.700) verkauften Einheiten die absatzstärkste Premiummarke.

Für das neue T-Modell der C-Klasse entschieden sich im März 6.800 (i.V. 6.700) Kunden, was einem Zuwachs von zwei Prozent entspricht.

Auch der Absatz des CLC Sportcoupés entwickelte sich im März positiv und legte um 43 Prozent auf 2.100 (i.V. 1.500) Einheiten zu. Ein Jahr nach seiner Modellpflege kommt auch der Premium Roadster der SL-Klasse weiter gut bei den Kunden an. Mit 2.000 verkauften Modellen seit Jahresbeginn lag der Absatz des Modells auf Vorjahresniveau. Die aktuelle Generation der S-Klasse Limousine behauptet im ersten Quartal trotz des anstehenden Modellwechsels die Marktführerschaft im Luxussegment.

In diesem Monat präsentiert Mercedes-Benz die ersten beiden Hybridmodelle: Auf der New York International Autoshow feiert der speziell für den US-Markt konzipierte ML 450 HYBRID seine Premiere. Er ist mit bis zu 60 Prozent Kraftstoffeinsparung gegenüber einem fast gleich starken V8-Benziner das effizienteste Fahrzeug in seinem Segment. Zwei Wochen später stellt Mercedes-Benz auf der Shanghai Autoshow im Zuge der neuen Generation der S-Klasse auch den S 400 HYBRID vor. Er ist der erste Mercedes-Benz Serien-Pkw mit Hybridantrieb und der CO2-Champion der Luxusklasse.

 

06.03.2009

Mercedes-Benz Cars mit Absatz von 72.200 Fahrzeugen im Februar

• Marke Mercedes-Benz liefert 63.600 Fahrzeuge an Kunden aus
• smart verkauft 8.600 Modelle
• Mercedes-Benz präsentiert neues E-Klasse Coupé auf Automobilsalon in Genf

Stuttgart – Mercedes-Benz Cars lieferte im Februar angesichts der anhaltend starken Rückgänge in nahezu allen Märkten und desanstehenden Modellwechsels bei der volumenstarken E-Klasse weltweit 72.200 (i.V. 96.800) Fahrzeuge an Kunden aus (minus 25
Prozent). Seit Jahresbeginn wurden134.500 (i.V. 187.200) Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, AMG, smart und Maybach verkauft (minus 28 Prozent). Mercedes-Benz setzte im Februar 63.600 (i.V. 88.000) Einheiten ab, 28 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, dem absatzstärksten Februar aller Zeiten.

smart lieferte im Februar 8.600 (i.V. 8.800) Modelle an Kunden weltweit aus (minus zwei Prozent). Inzwischen hat die aktuelle Generation des smart fortwo das dritte Jahr des Lebenszyklus erreicht. Der smart fortwo ist nun seit einem Jahr in den USA erhältlich. Dort entschieden sich diesen Monat 1.400 (i.V. 1.100) Kunden und damit 29 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum für den innovativen Zweisitzer. Dr. Klaus Maier, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Cars: „Seit einigen Wochen spüren wir in Deutschland ein wachsendes Interesse an unseren Neuwagen und jungen Gebrauchten. In Deutschland verzeichnete der smart fortwo im Februar ein Absatzplus von 28 Prozent. Zudem stiegen die Auftragseingänge für die A- und BKlasse deutlich. Auch die Nachfrage nach unseren jungen Gebrauchten entwickelt sich seit Jahresbeginn mit zweistelligen Zuwachsraten sehr erfreulich.“

In den USA hat Mercedes-Benz trotz des schwierigen Marktumfelds mit 14.200 (i.V. 18.600, minus 24 Prozent) Fahrzeugen mehr Pkw verkauft als jede andere Premiummarke. Hierzu trug auch der gute Start des GLK bei. Der Absatz von Gebrauchtfahrzeugen entwickelte sich in den USA mit 5.800 (i.V. 4.500) verkauften Fahrzeugen positiv und verzeichnete ein Plus von 28 Prozent.

In China behauptet Mercedes-Benz weiterhin seine Position als die am schnellsten wachsende Premiummarke. Im Februar stiegen die Verkäufe um 17 Prozent auf 3.000 (i.V. 2.500) Fahrzeuge. Seit Januar ist die B-Klasse in China erhältlich, dieses Jahr wird außerdem der smart fortwo dort eingeführt.
Tabelle Absatz Mercedes Benz Cars im Februar 2009 (Quelle Daimler)
Auf dem Automobilsalon in Genf feiert das Coupé der neuen E-Klasse in diesen Tagen seine Weltpremiere. Verkaufsstart des Modells war am 19. Februar, Markteinführung ist am 9. Mai 2009. Dr. Klaus Maier: „Mercedes-Benz nimmt mit dem neuen Coupé eine Tradition auf, die in der Geschichte der E-Klasse immer wieder für Begeisterung sorgte. Mit seinem dynamischen Design und der neuen Motorengeneration verbindet es auf besondere Weise Emotion und Effizienz.“ Das neue E-Klasse Coupé ist bereits kurz nach Markteinführung mit dem neuen sparsamen Vierzylinder Dieselmotor im E 250 CDI BlueEFFICIENCY Coupé erhältlich. Er verbraucht lediglich 5,3 Liter auf 100 Kilometer und zählt mit 139 Gramm CO2 pro Kilometer zu den wirtschaftlichsten Automobilen seiner Klasse. Die neue Limousine der E-Klasse präsentierte Mercedes-Benz Anfang des Jahres im Rahmen der Detroit Auto Show. Verkaufsstart des neuen Modells war am 12. Januar. Bis Ende Februar lagen bereits rund 40.000 Bestellungen für die neue E-Klasse vor – noch vor der offiziellen Markteinführung am 28. März 2009.


06.03.2009

Volvo Cars Emissionslabor entwickelt neue Technologien zur Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß

Weltweit führende Forschungs- und Entwicklungseinrichtung
60 Experten führen 110 Tests pro Tag durch

Köln. Volvo Cars hat sein hochmodernes Emissionslabor weiter ausgebaut, um den Verbrauch und die CO2-Emissionen seiner Modelle weiter zu reduzieren. Die Forschungs- und Entwicklungseinrichtung des Automobilherstellers im schwedischen Göteborg ist eine der weltweit modernsten Einrichtungen ihrer Art. Zu den jüngsten Entwicklungen des Emissionslabor zählen die neuen DRIVe-Varianten des Volvo C30, Volvo S40 und Volvo V50, die sich durch besonders niedrige Verbrauchswerte und geringe CO2-Emissionen auszeichnen.
Volvo Cars hat sein hochmodernes Emissionslabor weiter ausgebaut, um den Verbrauch und die CO2-Emissionen seiner Modelle weiter zu reduzieren
„Bei allen Volvo Modellen hat die Reduzierung von Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxid-Emissionen hohe Priorität", sagt Magnus Jonsson, Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung bei Volvo Cars. „Um dies zu erreichen, konzentrieren wir uns sowohl auf die Antriebssysteme als auch auf die Fahrzeugkomponenten. Dazu zählen beispielsweise die Konzeption der Motoren und die Reduzierung des Rollwiderstands. Das Emissionslabor ist für uns ein wichtiges Werkzeug und trägt wesentlich dazu bei, dass wir unsere ehrgeizigen Ziele erreichen."

Die Forschungs- und Entwicklungseinrichtung wurde bereits Anfang der 70-er Jahre gebaut. Zur Erweiterung des Emissionslabors, in dem 60 Ingenieure und Techniker arbeiten, investierte Volvo Cars in den vergangenen sechs Jahren insgesamt 45 Millionen Euro. Die Einrichtung verfügt jetzt über zehn Testkammern für Benzin- und Dieselmotoren sowie für Triebwerke, die für den Einsatz von Bio-Ethanol (E85) ausgelegt sind. Hier werden unter anderem verschiedene Emissionsuntersuchungen bei Temperaturen zwischen -7 und +35 Grad durchgeführt. Hinzu kommen Fahrwerks-Messstände, auf denen die Fahrzeuge bis zu Geschwindigkeiten von 200 km/h getestet werden können. Pro Tag werden im Emissionslabor rund 110 Tests absolviert.

Das Emissionslabor begleitet sämtliche Phasen der Fahrzeugentwicklung. Das gilt beispielsweise auch für Optimierungen von Motoren zur Reduzierung von Emissionen. Dabei werden die Tests so oft wiederholt, bis das optimale Ergebnis erzielt wird. „Die CO2-Emissionen in einem Fahrzeug werden von zahlreichen Faktoren bestimmt. Das erfordert große Aufmerksamkeit auch in Bereichen, die üblicherweise nicht mit Emissionstests in Verbindung gebracht werden", sagt Alexander Petrofski, der für den technischen Bereich des Emissionslabors zuständig ist. Dazu zähle beispielsweise die Bremsanlage. „Schleifende Bremsen haben einen großen Einfluss auf die Testergebnisse", betont Petrofski. Daher arbeiten die Experten mit Entwicklungsingenieuren aus verschiedenen Bereichen zusammen, um alle relevanten Bauteile zu verbessern.
Erweiterung des Emissionslabors, in dem 60 Ingenieure und Techniker arbeiten, investierte Volvo Cars in den vergangenen sechs Jahren insgesamt 45 Millionen Euro
Um exakte Testergebnisse zu gewährleisten, gelten im Emissionslabor strenge Standards. So kann ein Fahrzeugtest beispielsweise nur dann durchgeführt werden, wenn die Temperatur des jeweiligen Modells exakt der des vorangegangenen Tests entspricht. Aus diesem Grund beträgt die Temperatur in der Garage für die Testfahrzeuge immer genau 25 Grad.

Ein aktuell wichtiges Thema für die Ingenieure des Emissionslabor ist die Euro 5 Abgasnorm, die ab 2011 für alle Neufahrzeuge gilt. Derzeit werden neue Methoden zur Messung von Größe und Gewicht der Rußpartikel bei Dieselmotoren entwickelt. Dabei arbeitet Volvo Cars auch mit seinen Zulieferern zusammen (Fotos: Volvo)

 

05.03.2009

Daimler Trucks verkauft 500sten Hybrid-Lkw der Marke Mitsubishi Fuso in Japan Presse-Information

- Über 500 Mitsubishi Fuso Canter Eco Hybrid seit Markteinfüh-rung 2006 in Japan verkauft

- Rund 250 leichte Hybrid-Lkw allein im Jahr 2008 ausgeliefert (+64% gegenüber Vorjahr)

- Daimler hat weltweit größte Hybrid-Nutzfahrzeugflotte mit rund 2.500 Fahrzeugen auf der Straße

Stuttgart/Kawasaki - Die Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) hat bis heute über 500 Einheiten des Hybrid-Lkw vom Typ Fuso Canter Eco Hybrid in Japan verkauft. Allein im Jahr 2008 wurden rund 250 Einheiten abgesetzt, was einem Absatzplus von 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besondere Treiber dieser Entwicklung sind die steigende Nachfrage nach umweltschonenden und verbrauchsarmen Nutzfahrzeugen.

Seit der Einführung im Jahr 2006 kommen die Fahrzeuge vor allem im städtischen Verkehr zum Einsatz. Besonders viel Kraftstoff spart der Hybrid-Lkw im Stop-and-Go- und Verteilerverkehr, beispielsweise bei der Paketzustellung oder während der Belieferung von Supermärkten. Mit seinem dieselelektrischen Hybrid-Antrieb verbindet er umweltfreundliches und sparsames Fahren.

Flottentest von Hybridfahrzeugen in Europa

Auch in Europas größtem Flottentest für Hybrid-Lkw ist der Canter Eco Hybrid seit August 2008 auf der Straße unterwegs. Insgesamt zehn Hybrid-Lkw sind bei acht Kunden in London im täglichen Einsatz. Ziel der drei Jahre dauernden Versuchsreihe ist es, neue Erkenntnisse aus dem Kundeneinsatz der 7,5-Tonnen Hybrid-Lkw zu gewinnen und gleichzeitig die hohe Wirtschaftlichkeit des dieselelektrischen Hybridantriebs unter Beweis zu stellen.

Die in dem Test eingesetzten Fahrzeuge sind auf europäische Bedingungen zugeschnitten. Ihre Hybridantriebe setzen sich aus einem Elektromotor und dem Antriebsstrang des 7,5 t-Serienfahrzeugs Fuso Canter zusammen, der die Euro 4-Norm erfüllt. Die Lkw sind mit einem neuen Messsystem zum Erheben der Testdaten ausgestattet und werden von zwei spezialisierten Servicezentren von Mercedes-Benz im Großraum London gewartet.

"Shaping Future Transportation"

Das hohe Engagement im Thema Hybrid sind sind wichtige Meilensteine in der Daimler Initiative "Shaping Future Transportation". Ziel dieser im November 2007 gestarteten Initiative ist es, mit effizienten und sauberen Antriebssystemen sowie alternativen Kraftstoffen das emissionsfreie Nutzfahrzeug von morgen Wirklichkeit werden zu lassen.

Daimler ist weltweit im Nutzfahrzeugbereich Marktführer bei Hybridantrieben. Bereits 1.700 Orion-Hybrid-Busse wurden an Kunden in den USA und Kanada ausgeliefert, weitere 1.100 sind bestellt.

Zudem wurden über 200 Hybridfahrzeuge von Freightliner in Betrieb genommen, 200 weitere werden ab 2009 an UPS ausgeliefert. In den nächsten drei Jahren wird Freightliner mehr als 1.500 mittelschwere Lkw mit Hybridantrieb auf die Straße bringen. Darüber hinaus bietet MFTBC den Hybridbus Fuso Aero Star Eco Hybrid an, von dem bereits 25 bei Kunden im Einsatz sind.

Über MFTBC

Die Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) mit Sitz im japanischen Kawasaki ist einer der führenden Nutzfahrzeughersteller Asiens. 2008 setzte das Unternehmen insgesamt 197.700 leichte, mittelschwere und schwere Lkw und Busse ab und hat mit diesem Absatzrekord den Vorjahresabsatz um 5% übertroffen. Die Daimler AG hält 85% der Anteile an MFTBC. Die übrigen 15% werden von verschiedenen Unternehmen der Mitsubishi Group gehalten. MFTBC gehört zum Geschäftsfeld Daimler Trucks der Daimler AG.


02.03.2009

Lernende Navigation hilft Sprit sparen.

München. Navigationssysteme sind beliebt, um zuverlässig zum Ziel zu führen. Die BMW Group Forschung und Technik erschließt ein vollkommen neues Potenzial der Routenfinder, indem sie diese mit künstlicher Intelligenz ausstattet und ihnen das Lernen beibringt. Zukünftig können Navigationssysteme so auch ohne Zieleingabe vor Verkehrsstaus warnen oder den Verbrauch senken.

Lernen und Vorausschauen.

In dem BMW 3er, den die Forscher als Prototypen umgebaut haben, kann die Navigation auch ohne Zieleingabe voraussagen, wo die Fahrt hingeht und welche Route gewählt wird. Selbstlernende Routenschätzung nennt Projektleiter Andreas Winckler das und erklärt: "Wir arbeiten daran, dass Fahrzeuge nicht nur auf die Befehle des Fahrers reagieren, sondern vorausschauend aktiv werden. Wir können dann das Auto auf zukünftige Ereignisse konditionieren. Das heißt: mehr Komfort, mehr Dynamik und all das bei weniger Verbrauch - eben EfficientDynamics."

Für diese Vorausschau muss das Navigationssystem zunächst lernen. Für jeden Fahrer wird ein geschütztes Profil angelegt, das Informationen zu dessen Fahrten speichert. Ziele, Abkürzungen und Schleichwege, aber auch Uhrzeit und z.B. die Sitzbelegung können hier als Informationen dienen. Andreas Winckler hat es schon getestet: "Montagmorgens hält mein Auto den Weg in die Arbeit für am wahrscheinlichsten. Sitzt mein Kind im Auto, plant die Navigation auch den Umweg zum Kindergarten ein. Und samstagmorgens schätzt mein individueller Routenplaner, dass es zum Sport geht." Bei solchen Prognosen ist das System der Forscher mittlerweile sehr zuverlässig. War es anfangs des Projekts noch nur in 30% der Fälle auf der richtigen Spur, ist die Trefferquote mittlerweile auf annähernd 70% angestiegen.

Mehr Komfort, mehr Dynamik, mehr Effizienz.

Mit all diesen Informationen wird die Fahrt um einiges komfortabler. Rechtzeitige Stauwarnungen, die Schnellauswahl des wahrscheinlichsten - nicht des letzten oder gespeicherten - Ziels, und der Abgleich mit dem individuellen Kalender im Smartphone sind nur die ersten von vielen möglichen Ideen.

Richtig interessant wird es, wenn das Navigationssystem mit den fahrzeuginternen Systemen vernetzt wird. Dafür werden die Informationen der intelligenten Navigation mit den Energiesparmaßnahmen von BMW EfficientDynamics kombiniert. Die Bremsenergierückgewinnung wirkt heute nur im Schubbetrieb, also beispielsweise erst beim tatsächlichen Bergabfahren. Mit einer vorausschauenden Navigation kann sie schon dann Sprit sparen, wenn das Gefälle noch ein Stück voraus liegt. Sie weiß ja, dass dort die Batterie wieder voll wird. Macht auch der Fahrer mit und nutzt die Information, dass in 500 Metern ein für ihn noch verdecktes Tempolimit besteht, dazu, sanft zu verzögern, statt abrupt auf die Bremse zu steigen, kann mit vorausschauendem Energiemanagement in Zukunft der Verbrauch um 5-10% gesenkt werden. Andererseits wird schon vor der Autobahn das Brennverfahren umgestellt, die Motoröl- und Kühlmitteltemperatur angepasst und das Automatikgetriebe auf den bevorstehenden Schaltvorgang vorbereitet. Für den Beschleunigungsvorgang an der Auffahrt gewinnt man damit an Dynamik. "Mit dem Konzept, eine intelligente lernende Navigation in ein Fahrzeug zu integrieren, sind wir zukünftig in der Lage, unsere Strategie BMW EfficientDynamics weiter zu verfeinern und konsequent umzusetzen", so Professor Dr. Raymond Freymann, Leiter der BMW Group Forschung und Technik.

Ausbaufähig.

Die Entwickler arbeiten daran, weitere Potenziale zu erschließen. Gerade für Hybridantriebe sind Informationen, z.B. über voraus liegende 30er Zonen und deren Länge interessant, um den Ladezustand der Akkus entsprechend anzupassen und optimal auszunutzen. In dem Prototyp der BMW Forschung und Technik GmbH fährt außerdem die Kamera des neuen BMW 7er zur Verkehrszeichenerkennung mit. Sie bringt dem Navigationsgerät noch unbekannte Tempolimits bei. Auch Kurvenradien und Höhenprofile könnten die Fahrzeugsensoren an die intelligente Instanz im Auto liefern. Robert Hein, Leiter Navigation und Datendienste der Zukunft, hat noch viel vor: "Vernetzung ist das Schlagwort der Zukunft. Der Vorteil an Innovationen wie der intelligenten lernenden Navigation ist, dass wir keine zusätzlichen schweren Steuergeräte im Auto brauchen. Im Moment ist das Nadelöhr für die Umsetzung allerdings noch der Bedarf an Speicherplatz. Wir sind aber zuversichtlich, dass dies in der nächsten Fahrzeuggeneration schon gelöst sein könnte."

 

 
27.02.2009

BMW ConnectedDrive auf der CeBit 2009

München/Hannover. Innovative Technologie, die den Komfort erhöht, Infotainment in einer neuen Dimension erlebbar macht und die Sicherheit im Fahrzeug signifikant steigert, präsentiert die BMW Group auf der CeBit 2009. Der neue BMW Z4 mit den aktuellsten Diensten von BMW ConnectedDrive wie beispielsweise BMW Routes wird auf dem Stand der Deutschen Telekom in Halle 26 (Stand A01) gezeigt.

Als erster Automobilhersteller der Welt bietet BMW exklusiv die Möglichkeit, sich eigene Routen im Internetportal auf www.bmw.com/routes zusammenzustellen und anschließend ins Fahrzeug zu übertragen. Ob Passstrecke oder Seenrundfahrt - der Kreativität sind mit BMW Routes ab sofort keinerlei Grenzen mehr gesetzt. Alternativ kann im Internetportal aber auch auf einen Pool von derzeit rund 25 eigens recherchierten BMW Routen zugegriffen werden. Diese Streckenempfehlungen schlängeln sich im Genießerslalom durch die Landschaft - mal leidenschaftlich kurvig, mal trassiert wie eine Rennstrecke. Zusätzlich können über diesen Dienst von BMW ConnectedDrive auch die Strecken der Rubrik "Mein schönster Umweg" aus dem BMW Magazin abgerufen werden.

Am PC erleben und intuitiv ins Fahrzeug übertragen.

Einfach und bequem können BMW Fahrer jetzt auch ihrer eigenen Kreativität Raum geben und sich selbst individuelle Routen zusammenstellen. Diese Traumroute lässt sich dann problemlos direkt vom PC über BMW Online ins Fahrzeug übertragen. Dort liegt sie in der Reiseliste zur Zielführung bereit. Und erstmals gibt es auch für BMW Fahrer, die keinen BMW ConnectedDrive Vertrag abgeschlossen haben, die Möglichkeit diese Routenplanung zu nutzen: Sie können sich selbst geplante Strecken direkt aus dem Routenplaner im Internet auf einen USB-Stick speichern und anschließend über die USB-Schnittstelle im Fahrzeug ins Navigationssystem importieren.
Diese Funktion ist für alle Fahrzeuge mit dem iDrive Bediensystem der neuesten Generation und dem Navigationssystem Professional verfügbar.

Das Plus an Infotainment.

Bei den für die BMW ConnectedDrive Kunden speziell kreierten BMW Routen steht die Strecke im Vordergrund, d. h. Autobahnen und viel befahrene Straßen werden vermieden, gut ausgebaute und befestigte Straßen bevorzugt. Es sind malerische Strecken mit landschaftlichen, kulinarischen und regionalen Highlights - vom Gourmetrestaurant über Romantikhotels bis zu Sehenswürdigkeiten. Allesamt eint sie der Geheimtipp-Charakter. Denn diese Empfehlungen sind speziell auf den Premium-Anspruch von BMW Fahrern zugeschnitten: von geistreich bis genussvoll, von sportlich bis ruhig. Welches der genannten Zwischenziele sie besuchen möchten, bestimmen die BMW Fahrer natürlich selbst. Nützliche und interessante Informationen zur Route und zu empfohlenen Zwischenzielen werden in Bild und Text angeboten. Diese Möglichkeit besteht auch bei selbst geplanten Routen.

Über BMW ConnectedDrive

Was am 19. August 1932 mit der feierlichen Präsentation des ersten Autoradios begonnen hat, führte BMW zur Perfektion: die vernetzte Mobilität. Unter dem Dachbegriff BMW ConnectedDrive vereint BMW ein einzigartiges Portfolio an Innovationen, die den Komfort erhöhen, Infotainment in einer neuen Dimension erlebbar machen und die Sicherheit in einem BMW signifikant steigern. BMW ConnectedDrive steht dabei für den Informationsaustausch zwischen Fahrer, Fahrzeug und Außenwelt. Ob aktuelle Verkehrsinformationen, E-Mails, Notruf, Night Vision mit Personenerkennung, BMW Routes, Internet oder telefonischer Auskunftsdienst - die Komfort-, Sicherheits- und Infotainment-Systeme an Bord eines BMW liefern dem Fahrer jederzeit so viele Informationen und Services wie nötig und gewünscht. Denn BMW ConnectedDrive bündelt alle Angebote an den Fahrer, die die "Freude am Fahren" noch komfortabler, sicherer und intensiver machen. Weitere Informationen sind im Internet unter www.bmw.com/connecteddrive abrufbar.

 

18.02.2009

Startschuss für Elektromobilität in Berlin mit Beginn der Bewerbungsphase für 50 MINI E

Erste Vattenfall Ladesäule für MINI E in Betrieb

• Umweltverträglicher Fahrspaß erstmals getestet
• Erste Stromladesäule erfolgreich in Betrieb genommen
• Bewerbungsphase für 50 MINI E beginnt
• Insgesamt 100 Berliner Bürger als Elektroauto-Nutzer gesucht

Berlin. Die Vattenfall Europe AG und die BMW Group sind erfolgreich in das gemeinsame Projekt "MINI E Berlin powered by Vattenfall" gestartet. Sie ermöglichten am Mittwoch die ersten Testfahrten mit den elektrischen MINI E auf den Straßen der Bundeshauptstadt. Aufgeladen wurden die Fahrzeuge an Vattenfalls erster Stromladesäule in Berlin-Treptow. Damit beginnt der Infrastrukturaufbau für das Projekt. Weitere Ladesäulen werden folgen. Der gelieferte Strom stammt aus erneuerbaren Energien.

Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: "Die erste Ladesäule ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Elektromobilität in Deutschland. Das Bundesumweltministerium unterstützt dieses Projekt, das bereits drei Monate nach Ankündigung auf Berlins Straßen sichtbar wird."

"Es freut uns als Energieversorger und langjähriger Partner der Hauptstadt, dass wir mit unserer Ladeinfrastruktur die Mobilität zukunftsfähig machen“, erläuterte Dr. Werner Süss, Generalbevollmächtigter von Vattenfall Europe in Berlin. „Die Einweihung der ersten Stromladesäule ist dabei ein wichtiger Meilenstein – damit bringen wir die Elektroautos auf Berlins Straßen“,

"Die BMW Group und Vattenfall Europe realisieren als erste ein solches Programm zum Thema Elektromobilität in Deutschland“, so Peter Ratz, der bei der BMW Group die Entwicklung des MINI E leitet. „Die im Projekt vorgesehene wissenschaftliche Begleitung wird Politik, Autoherstellern und Energieversorgern äußerst wertvolle Erkenntnisse über die Potentiale und Grenzen der Elektromobilität liefern.“

Trendsetter der Elektromobilität gesucht – jetzt online für den MINI E bewerben
Mit dem 18. Februar beginnt das Bewerbungsverfahren für die insgesamt 50 MINI E, die im Rahmen des Projekts genutzt werden. Unter www.mini.de und www.vattenfall.de können sich Interessierte über die Modalitäten der Teilnahme am Projekt informieren. In zwei Nutzerphasen von jeweils sechs Monaten werden insgesamt 100 Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit erhalten, den MINI E im täglichen Einsatz zu testen.
Attraktives Paket für Nutzer
Die Nutzungsgebühr von EUR 650 pro Monat wird auf Grund der Teilnahme an der wissenschaftlichen Begleitforschung um EUR 250 reduziert. Ein komplettes Servicepaket inclusive Versicherungsschutz ist Teil des Umfangs. Damit liegen die Nutzungsgebühren unter dem Preisniveau für einen konventionellen MINI. Ergänzt wird dieses attraktive Angebot durch die im Vergleich gravierend niedrigeren Betriebskosten, da der benötigte Strom deutlich günstiger ist als Benzin oder Dieselkraftstoff.
Die ersten MINI E, die heute in Berlin in Betrieb genommen wurden, dienen in den nächsten Wochen dazu, technische Tests für die Infrastruktur durchzuführen. Nach Ende der Bewerbungsphase, Auswahl der Nutzer und Finalisierung des Aufbaus der notwendigen Ladesäulen werden die 50 MINI E im Frühsommer 2009 übergeben werden. In einer zweiten Bewerbungsphase ab Herbst 2009 werden dann weitere 50 Nutzer für eine erneut sechs Monate dauernde Nutzungsphase ausgewählt werden.

Der MINI E ist vom 19. – 22. Februar auch auf der Messe MotorWelt in Berlin zu sehen und wird anschließend auch im Showroom von MINI Berlin in der Friedrichstrasse ausgestellt.

 

17.02.2009

Daimler AG - Geschäftsjahr 2008: Konzern-EBIT von 2,7 (i. V. 8,7) Mrd. €

Geschäftsjahr 2008: Konzern-EBIT von 2,7 (i. V. 8,7) Mrd. EUR

- Konzernergebnis von 1,4 (i. V. 4,0) Mrd. EUR

- Konzernumsatz von 95,9 (i. V. 99,4) Mrd. EUR

- Dividende je Aktie soll 0,60 (i. V. 2,00) EUR betragen

- Ausblick: Erhebliche Belastungen für das EBIT im Jahr 2009 erwartet

- Effizienzsteigerungsprogramme intensiviert

Stuttgart - Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) hat heute die vorläufigen und ungeprüften Ergebniszahlen für den Konzern und die Geschäftsfelder für das Jahr 2008 vorgelegt.

Daimler erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein EBIT in Höhe von 2.730 (i. V. 8.710) Mio. EUR.

Der Ergebnisrückgang war insbesondere bedingt durch Belastungen von 3.228 (i. V. -377) Mio. EUR aus der Beteiligung an Chrysler sowie durch das niedrigere Ergebnis von Mercedes-Benz Cars. Zudem enthielt das Vorjahresergebnis hohe Erträge infolge der Übertragung von EADS-Anteilen (2008: 130 Mio. EUR; 2007: 1.573 Mio. EUR). Daimler Trucks erreichte vor allem aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage in den USA und der Aufwendungen für die Neuausrichtung der Aktivitäten im NAFTA-Raum nicht das Vorjahresergebnis. Positiv entwickelten sich im Jahr 2008 die Ergebnisse bei Daimler Financial Services, Mercedes-Benz Vans und Daimler Buses.

Ausgehend von den Erwartungen der Geschäftsfelder hatte das Unternehmen ein EBIT aus dem laufenden Geschäft von mehr als 6 Mrd. EUR prognostiziert. Darin nicht enthalten waren Sonderfaktoren aus der Neueinschätzung der Restwerte von Leasingfahrzeugen bei Mercedes-Benz Cars, aus der Veräußerung von Immobilien am Potsdamer Platz, aus der Übertragung von EADS-Anteilen, Belastungen aus der Neuausrichtung von Daimler Trucks North America und aus dem neuen Managementmodell sowie Effekte im Zusammenhang mit Chrysler. Ohne die Sonderfaktoren hat Daimler dieses Ziel erreicht.

Die Sonderfaktoren, die die Ergebnisentwicklung in beiden Jahren beeinflussten, sind in den Tabellen auf den Seiten 13 und 14 im Einzelnen dargestellt.

Für Daimler bestand das Jahr 2008 aus einem sehr guten ersten und einem schwierigen zweiten Halbjahr. Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, bei der

Jahrespressekonferenz: "Was wir unter normalen wirtschaftlichen Bedingungen leisten können, haben wir im ersten Halbjahr 2008 bewiesen. Viele unserer Geschäfte waren auf sehr gutem Kurs."

Für das Gesamtjahr lag das Konzernergebnis bei 1,4 (i. V. 4,0) Mrd. EUR. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 1,41 EUR (i. V. 3,83 EUR).

Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, für das Geschäftsjahr 2008 eine Dividende je Aktie von 0,60 (i. V. 2,00) EUR auszuschütten. Bezogen auf die am 31. Dezember 2008 dividendenberechtigten Aktien entspricht dies einer Ausschüttungssumme von 556 (i. V.

1.928) Mio. EUR. Ausschlaggebend für die Anpassung der Dividende sind das Ergebnis des Jahres 2008 sowie die nur schwer abschätzbare weitere Entwicklung der Weltwirtschaft und der Automobilmärkte.

Konzernabsatz und -umsatz

Daimler hat im Jahr 2008 trotz der vor allem in der zweiten Jahreshälfte äußerst schwierigen Marktbedingungen insgesamt 2,1 Mio. Fahrzeuge abgesetzt und damit das Vorjahresniveau nahezu erreicht. Der Konzernumsatz erreichte 95,9 Mrd. EUR nach 99,4 Mrd. EUR im Vorjahr. Bereinigt um Wechselkurseffekte war ein Rückgang um 1% zu verzeichnen.

Free Cash Flow und Liquidität

Aufgrund der krisenhaften Entwicklung des zweiten Halbjahrs war der Free Cash Flow des Industriegeschäfts im Jahr 2008 mit -3,9 (i. V. 7,6) Mrd. EUR nicht zufriedenstellend. Maßgeblich war der unerwartet starke Absatzrückgang von Mercedes-Benz Cars im vierten Quartal. Trotz Produktionskürzungen blieben die Fahrzeugbestände weiterhin hoch. Darüber hinaus ergaben sich überproportional hohe Auszahlungen für Lieferantenrechnungen, da turnusgemäß zum Jahresende eine Vielzahl von Rechnungen bezahlt sowie Lieferantenverbindlichkeiten aus dem dritten Quartal beglichen werden mussten. Der Rückgang des Free Cash Flow war zudem bedingt durch die temporär erhöhten Investitionen in die neue E-Klasse und in Technologien zur Verminderung von CO2-Emissionen, sowie dem Erwerb einer Beteiligung von 10% am russischen LKW-Hersteller Kamaz.

Der Daimler-Konzern verfügt über eine gute Liquidität. Sie verminderte sich im Jahr 2008 um 9,1 Mrd. EUR auf 8,0 Mrd. EUR. Die zum 31. Dezember 2007 außerordentlich hohe Liquidität stand im Zusammenhang mit der Abgabe der Mehrheit an Chrysler. Mit der Verminderung wurde ein für den Daimler-Konzern angemessenes Niveau erreicht. (gekürzt)

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne den umfassenden Bericht zu.

 

16.02.2009

Platz ist in der kleinsten Lücke – Der neue „Park Assist“ von Volkswagen
Mindestgröße der Parklücke verringert

VW PLA (Parklenkassistent) - mehrzügiges Einparken durch den VW Park AssistWolfsburg.  Der seit zwei Jahren erhältliche Volkswagen „Park Assist“ hat einen neuen Schliff bekommen: Mit dem verfeinerten System, das das Einparken in Lücken parallel zum Fahrbahnrand erleichtert, ist nun auch das mehrzügige Einparken möglich. So bietet die neueste Generation des erfolgreichen Parklenkassistenten (PLA) höchsten Komfort beim Einparken in kleinere Parklücken. Das überarbeitete Technologie-Highlight ist im neuen Golf Plus ab sofort bestellbar, weitere Modelle werden in Kürze folgen.
 

Die neuste Generation des „Park Assist“ wird auf Knopfdruck aktiviert. Es sucht auf der per Blinker vorgegebenen Fahrbahnseite nach möglichen Parklücken. Sobald der Parklenkassistent eine geeignete Lücke erkannt
hat, die mindestens 1,1 Meter länger ist als die Gesamtfahrzeuglänge, wird dies dem Fahrer im Display des Kombiinstruments angezeigt. Um die perfekte Parkposition zu erreichen, erhält der Fahrer alle weiteren
Aufforderungen zum Vor- und Rückwärtsfahren weiterhin über das Display. Genau wie bei der Ursprungsversion, in der die Parklücke noch 1,4 Meter länger sein musste als das Fahrzeug, übernimmt der neue
Parklenkassistent dabei die Lenkbewegungen. Der Fahrer bleibt weiterhin für Gas, Kupplung, Bremse und die Beobachtung des Umfeldes verantwortlich.

Die neue bequeme Einparkunterstützung kostet für den neuen Golf Plus Comfortline lediglich 107,- Euro. Ab dem Frühsommer wird die neueste Generation des Parklenkassistenten auch im Golf, Tiguan, Passat und
Passat CC erhältlich sein. (Foto VW)

 

12.02.2009

Daimler Nutzfahrzeuge 2008 weiter auf Erfolgskurs

Daimler Trucks: Absatzsteigerung um 1% auf 472.100 Einheiten
Mercedes-Benz Lkw: Bester Absatz in der Geschichte
Mitsubishi Fuso: Absatzplus durch starkes internationales Geschäft
Daimler Trucks Nafta: Anhaltende Nachfrageschwäche in gesamter Branche
Daimler Buses: Rekordabsatz von 40.600 Bussen (+4%)

Stuttgart – Die Nutzfahrzeugmärkte haben sich im vergangenen Jahr wie erwartet heterogen entwickelt. Während sich die Lkw-Märkte in Lateinamerika im ersten Halbjahr 2008 deutlich positiv entwickelten, war nach jahrelangem Boom der europäische Markt ab der zweiten Jahreshälfte 2008 rückläufig. Die NAFTA-Region und Japan entwickelten sich erneut rückläufig.
Die Märkte für Busse über 8t zGG entwickelten sich trotz der globalen Wirtschaftskrise weltweit positiv, wobei vor allem in Mexiko sowie in Mittel- und Osteuropa große Steigerungsraten zu verzeichnen waren. Aber auch die Märkte in Westeuropa und Nordamerika wuchsen noch einmal.

Daimler Trucks steigert Absatz um 1%
Daimler Trucks hat das abgelaufene Jahr trotz der in der zweiten Jahreshälfte begonnenen globalen Finanz- und Wirtschaftskrise gut gemeistert und weltweit insgesamt 472.100 leichte, mittelschwere und schwere Lkw abgesetzt. Das Vorjahresniveau wurde damit um 1% übertroffen. Daimler Trucks hat damit seine Position als weltweit größter Hersteller für schwere und mittelschwere Lkw verteidigt.
Mercedes-Benz Lkw erzielte mit 170.100 weltweit abgesetzten Fahrzeugen den höchsten Absatz in seiner Geschichte und hat nochmals 6% mehr als im bisherigen Spitzenjahr 2007 abgesetzt. Das wurde vor allem durch die hohe Nachfrage nach dem neuen schweren Lkw Mercedes-Benz Actros erreicht. Das Rekordergebnis basiert maßgeblich auf den Absatzsteigerungen im Nahen und Mittleren Osten (+90% auf 11.300 Fahrzeuge) sowie in Lateinamerika auf 43.400 Lkw (+14%), hier insbesondere auf der im ersten Halbjahr stark gestiegenen Nachfrage in Brasilien (34.500 Lkw, +23%). Mit 1.800 Fahrzeugen wurden insgesamt 35% mehr Mercedes-Benz Lkw in Russland abgesetzt als im Vorjahr. Die Marke mit dem Stern hat ihre Marktführerschaft in den Kernmärkten Deutschland, Türkei und EU29 erfolgreich verteidigt.

Mit 197.700 abgesetzten Fahrzeugen hat Mitsubishi Fuso 2008 den weltweiten Absatz um 5% gegenüber dem Vorjahr gesteigert und den höchsten Absatz seit der Vollkonsolidierung in den Daimler-Konzern im Jahr 2004 erzielt. Die Absatzsteigerung um 16% auf 155.700 Fahrzeuge in den Exportmärkten hat den Absatzrückgang im Heimatmarkt Japan auf 42.000 Fahrzeuge (-22%) mehr als ausgeglichen. Für den Erfolg von Mitsubishi Fuso im internationalen Geschäft haben unter anderem die Verkaufserfolge in Indonesien mit 47.000 abgesetzten Fahrzeugen (+58%) sowie in der Türkei mit 10.800 Fuso Lkw (+28%) beigetragen. Mitsubishi Fuso ist mit einem Marktanteil von 56,7% Marktführer bei den leichten Lkw in Indonesien und mit 59,1% Marktführer bei den leichten Lkw in Taiwan.

Der Absatz von Mitsubishi Fuso in Europa und der Türkei stieg trotz des rückläufigen Marktes um 10% auf 20.800 Einheiten. Der Mitsubishi Fuso Canter für den europäischen Markt wird in Portugal produziert und feierte im Oktober 2008 das 150.000ste Produktionsjubiläum.
Daimler Trucks Nafta hat 2008 weltweit insgesamt 104.300 Fahrzeuge der Marken Freightliner, Western Star, Sterling und Thomas Built Buses verkauft (-12%). Durch die starke Nachfrage nach dem Schwer-Lkw Cascadia, dem Flaggschiff von Freightliner, hat Daimler Trucks Nafta sich mit einem Absatzrückgang um 12% in der NAFTA-Region auf 95.100 Fahrzeuge gegenüber dem um 16% gesunkenen Gesamtmarkt für Lkw in dieser Region gut behauptet. In Mexiko, wo in Kürze ein neues Produktionswerk für Freightliner Lkw eröffnet wird, stieg der Absatz um 9% auf 9.400 Einheiten.
Daimler Trucks mit Global Excellence Programm gut gerüstet
Die konsequente Umsetzung des Global Excellence Programms bewährt sich gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Lage und stellt die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft. Andreas Renschler, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Daimler Trucks: „Daimler Trucks ist gut auf die gegenwärtige Situation vorbereitet. Dank des Global Excellence Programms konnten wir 2008 allen weltwirtschaftlichen Herausforderungen zum Trotz den Absatz erneut steigern.“
Das 2005 eingeführte Global Excellence Programm umfasst vier Inititativen: Management von Marktzyklen, Operational Excellence, Erschließung von Marktpotenzialen und neuen Märkten – insbesondere in den Märkten mit Wachstumschancen wie Russland, Indien und China – sowie zukünftige Produktgenerationen und Technologien.
Neben der weiteren, konsequenten Umsetzung der ersten beiden Initiativen implementiert Daimler Trucks nun auch verstärkt die dritte und vierte Initiative: Im April 2008 gründeten Daimler Trucks und die indische Hero Group das Joint Venture „Daimler Hero Commercial Vehicles Ltd.“. Auch Russland ist für Daimler Trucks ein sehr wichtiger Markt, da dort sowohl neue als auch gebrauchte Nutzfahrzeuge eine hohe Akzeptanz erfahren. Im Dezember 2008 ist Daimler Trucks eine strategische Partnerschaft mit dem russischen Lkw-Hersteller Kamaz eingegangen und sichert diese mit einem 10%-Anteil an dem Unternehmen ab.
Für die Umsetzung der vierten Initiative „Zukünftige Produkt­generationen und Technologien“ liegt der Fokus auf der Weiterentwicklung alternativer Antriebe und nachhaltiger Kraftstoffe. Zur Stärkung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit, investiert Daimler weiter in zukünftige Produkte und Technologien. Daher wird am Standort Gaggenau in ein neues Presswerk unter anderem für Lkw-Außenhautteile der Marke Mercedes-Benz investiert und Ende Februar in Saltillo, Mexiko, ein Montagewerk für Freightliner Lkw eröffnet.

Daimler Buses mit bestem Absatz überhaupt
Auch Daimler Buses erzielte 2008 mit weltweit 40.600 Bussen der Marken Mercedes-Benz, Setra und Orion den höchsten Absatz in seiner Geschichte und verkaufte 4% mehr Fahrzeuge als im Rekordjahr 2007. Darüber hinaus wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1.100 Minibusse der Marke Mercedes-Benz auf Sprinter-Basis in Europa verkauft (+18%).
In einem leicht gewachsenen Gesamtmarkt für Busse über 8t zGG in Westeuropa hat Daimler Buses den Absatz um 12% auf 7.800 Einheiten gesteigert und damit den Marktanteil auf 30,1% erhöht. Im stabilen deutschen Markt konnte Daimler Buses seine Marktführerschaft erneut deutlich ausbauen und steigerte den Marktanteil auf 60,1%. Grundlage hierfür war eine Absatzsteigerung um 11% auf 3.100 Busse. Auch in der Türkei konnte Daimler Buses den Absatz deutlich auf 1.000 Einheiten erhöhen (+21%) und die Marktführerschaft mit einem Marktanteil von 56,2% (+4,1%-Punkte) weiter stärken. In Zentral- und Osteuropa stieg der Absatz von Daimler Buses um 68% auf 1.300 Einheiten, während der Markt um 36% wuchs. Der Marktanteil von Daimler Buses erhöhte sich so von 17,8% auf 23,8%. Während der Markt in der NAFTA-Region um 11% wuchs, hat Daimler Buses dort 7.000 Busse abgesetzt, was einem Absatzplus von 15% entspricht. Der wichtige Markt in Brasilien wuchs deutlich, was zu einem Plus für Daimler Buses von 4% mehr Fahrzeuge (13.100 Einheiten) führte.
Renschler über das Busgeschäft: „Bei den Bussen haben wir 2008 ein absolutes Rekordjahr gehabt und den höchsten Absatz von Daimler Buses überhaupt erzielt. Mit einem Marktanteil von 15% sind wir Weltmarktführer für Omnibusse größer acht Tonnen. Besonders erfreulich ist es, dass wir es trotz der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise geschafft haben, unsere Marktführerschaft in wesentlichen Kernmärkten wie Deutschland, der Türkei, aber auch in Mexiko und Lateinamerika erfolgreich zu verteidigen.“ Daimler Buses ist auch bei Bussen mit Hybridantrieb Weltmarktführer und brachte mittlerweile rund 1.700 Hybridbusse der Marke Orion auf die Straßen Nordamerikas.

 

 

09.02.2009

Kunden schätzen die Allrad-Kompetenz von Volvo

Steigerung des AWD-Anteils der Premium-Marke auf 27,5% der Zulassungen
Attraktive und vielseitige XC-Modellpalette nimmt eine führende Position ein
Für den Volvo XC70 steht jetzt eine neue Top-Motorisierung zur Verfügung


Köln. Faszinierende Dynamik, vorbildliche Sicherheit und souveräne Fahreigenschaften auf jedem Terrain: All das bieten die allradgetriebenen Modelle Volvo XC60, Volvo XC70 und Volvo XC90. Die XC-Modellpalette überzeugt mit Premium-Qualität, hoher Variabilität und einer Vielzahl technischer Innovationen, wie dem weltweit einmaligen Fahrer-Assistenzsystem City Safety im neuen Volvo XC60. Die Kunden schätzen die Allrad-Kompetenz der schwedischen Premium-Marke: Während Allradfahrzeuge am Gesamtmarkt einen Anteil von 10,7 Prozent haben, ist dieser Wert bei Volvo seit Jahren gestiegen und lag im Jahr 2008 bei 27,5 Prozent. Dies bedeutete ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Der Großteil der Zulassungen von Volvo Allradfahrzeugen entfiel auf die XC-Modellpalette, die sich in einem schwierigen Marktumfeld sehr gut behauptet hat. Zudem verkörpern die XC-Modelle perfekt die Stärken des Volvo Markenbildes", sagt Thomas Viehweg, Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH.

Aktuell sind drei XC-Baureihen mit fünf verschiedenen Motorisierungen im Programm, neu im Portfolio ist jetzt ein Sechszylinder-Turbotriebwerk mit 285 PS (210 kW) für den Volvo XC70. Während der Volvo XC90 dank seiner großen Flexibilität und Motorisierungen bis 315 PS (232 kW) weiterhin seine Position als XC-Flaggschiff einnimmt, behauptet sich der Volvo XC70, der 1997 ein komplett neues Segment begründete, als Trendsetter der geländegängigen Kombis.

Mit dem Volvo XC60 hat der schwedische Hersteller ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte seiner allradgetriebenen XC-Modelle aufgeschlagen. Das erste Cross-Over-Modell des schwedischen Premium-Herstellers verbindet die Vielseitigkeit der XC-Range mit dem Charisma eines Sportcoupés und ist nicht nur der aufregendste, sondern auch der sicherste Volvo, der je gebaut wurde. So ist er als erstes Automobil weltweit serienmäßig mit dem innovativen Sicherheitssystem City Safety ausgestattet. Es sorgt dafür, dass Unfälle bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h entweder vollständig verhindert oder aber zumindest die Folgen deutlich abgeschwächt werden können. Der Volvo XC60 ist zunächst in drei Motorvarianten erhältlich.

Zu den Neuerungen innerhalb der XC-Range zählt auch der Sechszylinder-Turbomotor mit 285 PS (210 kW) und 3.0 Litern Hubraum im Volvo XC70 T6 AWD Geartronic. Er ersetzt die Version Volvo XC70 3.2 mit 238 PS (175 kW). Darüber hinaus sind sowohl der Volvo XC70 wie auch der Volvo XC90 in der exklusiven Sonderedition Volvo Ocean Race erhältlich, die sich mit einem besonders maritimen Touch präsentiert.

Eine schwedische Erfolgsstory
Die XC-Historie begann vor elf Jahren, als der innovative, das Cross-Over-Segment begründende Volvo V70 Cross Country das Kürzel XC erhielt. Es gilt seither nicht nur als Synonym für Fahrzeuge mit erhöhter Bodenfreiheit und ausgeprägter Geländetauglichkeit, sondern begründete zugleich zwei komplett neue Baureihen des schwedischen Herstellers: Volvo XC70 und Volvo XC90. Während der Volvo XC70 konsequent dieser XC-Philosophie folgte, setzte das erste klassische SUV des schwedischen Herstellers neue Maßstäbe in seinem Segment. Mit der Roll Over Stability Control (RSC) wurde der bei Fahrzeugen mit hohem Schwerpunkt systembedingten erhöhten Kippgefahr wirksam entgegen gewirkt, und zugleich war der Volvo XC90 das erste SUV, das mit sieben Sitzen lieferbar war. Die Einzigartigkeit des Konzepts bescherte dem Volvo XC90 weltweit hohes Renommee, gleichzeitig avancierte das SUV zum weltweit meistverkauften Volvo Modell. Wie stark sich die Kunden in Deutschland für die allradgetriebenen Volvo Modelle begeistern können, zeigt ein Blick in die Zulassungsstatistiken: Betrug der Anteil der allradgetriebenen Fahrzeuge bei Volvo im Jahr 2002 gerade einmal 4 Prozent, waren es 2008 dank des Erfolgs der XC-Modelle schon 27,5 Prozent.

Hochmoderne Antriebstechnologie
Ein modernes Allradsystem muss heute weit mehr bieten als verbesserte Traktion bei widrigen Bedingungen. Das von Volvo gemeinsam mit dem schwedischen Antriebsspezialisten Haldex entwickelte System ist eine aktive, elektronisch gesteuerte und elektrohydraulisch betätigte Lamellenkupplung, die den Volvo Fahrzeugen - gemäß der Volvo Firmenphilosophie - durch das hohe technische Niveau und das extrem schnelle Ansprechverhalten zusätzliche Sicherheitsreserven garantiert. Bei den Volvo XC-Modellen wird das Drehmoment variabel zwischen Vorder- und Hinterachse stufenlos verteilt und damit den jeweiligen Bedingungen und Fahrsituationen optimal angepasst. Das System reagiert nahezu verzögerungsfrei auf Veränderungen der Traktionsverhältnisse und der Fahrbahngriffigkeit. Die Standard-Kraftverteilung beträgt 95 zu 5 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse und kann je nach Gripverhältnissen stufenlos variabel auf maximal 35 zu 65 Prozent verändert werden.

Volvo XC-Modelle im Überblick
Jüngstes Mitglied der XC-Baureihe ist der neue Volvo XC60. Das erste Cross-Over-Modell des schwedischen Herstellers ist in drei Motorvarianten (zwei Diesel, ein Benziner mit einer Leistung von 163 PS (120 kW), 185 PS (136 kW) bzw. 285 PS (210 kW) erhältlich. Der Volvo XC70 wird wahlweise als Sechszylinder-Turbobenziner mit 285 PS (210 kW) oder als Fünfzylinder-Diesel mit 185 PS (136 kW) angeboten. Der Volvo XC90 ist als Fünf-, Sechs- oder Achtzylinder lieferbar und leistet dabei 185 PS (136 kW), 238 PS (175 kW) bzw. 315 PS (232 kW).

 

 

 

 

29.01.2009

Volvo City Safety verhindert Kollisionen

Einzigartiges Assistenzsystem kann Auffahrunfälle bei niedrigem Tempo verhindern System kommt weltweit erstmals im Volvo XC60 serienmäßig zum Einsatz

Köln. Mit Volvo City Safety eröffnet der schwedische Premium-Automobilhersteller eine neue Dimension bei der automobilen Sicherheit. Das weltweit einzigartige Fahrer-Assistenzsystem kann typische Auffahrunfälle bei niedriger Geschwindigkeit ganz verhindern oder die Auswirkungen deutlich minimieren. Das neue System unterstützt den Fahrer durch seine hochmoderne Sicherheits-technologie in bedrohlichen Verkehrssituationen und bietet damit einen wirksamen Schutz für die Passagiere. Volvo City Safety kommt weltweit erstmals beim neuen Cross-Over-Modell Volvo XC60 zum Einsatz und zählt hier zur Serienausstattung. Künftig wird das System auch für andere Modelle des schwedischen Herstellers verfügbar sein.

Volvo City Safety wurde entwickelt, um insbesondere bei niedrigen Geschwindigkeiten die Gefahr einer Kollision wirksam zu reduzieren. Das System arbeitet mittels eines optischen Lasers im Bereich der Frontscheibe zur kontinuierlichen Verkehrsübewachung. Der Laser registriert Fahrzeuge und Hindernisse im Abstand von bis zu zehn Metern nach vorn. Auf Basis dieses Abstandes und der eigenen Geschwindigkeit wird fünfzigmal in der Sekunde die eventuell erforderliche Bremskraft berechnet, die zur Verhinderung eines Auffahrunfalls erforderlich wäre. Sobald dieser Wert eine bestimmte Grenze überschreitet, reduziert City Safety automatisch das Antriebsmoment und aktiviert die Bremse.

Aktiver Schutz bis 30 km/h
So kann City Safety beispielsweise ein plötzliches Bremsmanöver eines vorausfahrenden Fahrzeugs erfassen. Erkennt das System die unmittelbare Gefahr einer Kollision, werden Bremssystem, Sicherheitsgurte und Airbags vorgespannt. Bleibt die Reaktion des Fahrers auf diese Gefahrensituation aus, wird automatisch eine Notbremsung eingeleitet. Liegt die Relativgeschwindigkeit zwischen beiden Fahrzeugen unterhalb von 15 km/h, kann City Safety Zusammenstöße vollständig verhindern. Im Geschwindigkeitsbereich von 15 bis 30 km/h wird die Aufprallgeschwindigkeit drastisch reduziert und die Unfallfolgen damit deutlich vermindert.

75 Prozent aller Unfälle bei geringem Tempo
City Safety soll den Fahrer in alltäglichen Verkehrssituationen unterstützen. Das gilt beispielsweise in Stresssituation oder bei einer Ablenkung durch den Beifahrer, einer unbekannten Straßenführung oder einer unvorhersehbaren Verkehrssituation. Schon ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann in solchen Momenten Auslöser für einen Unfall sein. Ziel der Volvo Entwicklung war es daher, eine präventive Sicherheitstechnologie zur Unfallvermeidung zu realisieren, die explizit in alltäglichen Verkehrssituationen zur Anwendung kommt.

Neue Erkenntnisse aus der Verkehrsforschung belegen, dass sich 75 Prozent aller registrierten Verkehrsunfälle bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h ereignen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass bei der Hälfte dieser protokollierten Kollisionen der Fahrer überhaupt nicht gebremst hat, weil er abgelenkt war und sich nicht auf die eigentliche Fahrsituation konzentrierte. Diese Erkenntnisse waren die Grundlage für die Volvo Sicherheitsforschung zur Entwicklung der neuen Technologie. City Safety kommt weltweit erstmals im neuen kompakten Cross-Over-Modell Volvo XC60 serienmäßig zum Einsatz und wird künftig auch für andere Volvo Modelle verfügbar sein. City Safety ist ein Fahrer-Assistenzsystem und entbindet den Fahrer selbstverständlich nicht von der Verantwortung, einen angemessenen Sicherheitsabstand einzuhalten.

Die automatische Bremsfunktion wird erst dann aktiv, wenn eine Notsituation eingetreten und eine Kollision sehr wahrscheinlich ist. Das System ist bei Tag und Nacht gleichermaßen einsatzbereit. Dennoch unterliegt die Sensorik den Einschränkungen aller konventionellen optischen Systeme. Zwar befindet sich der Sensor im Wirkungsbereich der Scheinwerfer, da Nebel, Schnee oder Regen die Messung aber stören können, muss die Front-scheibe schmutz-, eis- und schneefrei gehalten werden.

Interaktion der Sicherheitssysteme
Um den Schutz der Insassen weiter zu optimieren, arbeitet der Lasersensor des Systems mit den elektronischen Steuerelementen für die Airbags und die adaptiven Gurtkraftbegrenzer zusammen. Diese so genannte PRS-Technologie (Pre-Prepared Restraints) kommt erstmals im Volvo XC60 zum Einsatz und stellt eine einzigartige Verbindung zwischen präventiven Systemen und den schützenden Sicherheitsfunktionen dar: Dank zusätzlicher Informationen durch den Lasersensor kann das PRS-Steuermodul im Kollisionsfall die Aktivität des adaptiven Gurtkraftbegrenzers je nach Aufprallstärke koordinieren und so Verletzungsrisiken weiter senken. PRS ist in allen Geschwindigkeitsbereichen im Einsatz, die Aktivierung des Rückhaltesystems erfolgt über eine pyrotechnische Zündeinheit im Gurtkraftbegrenzer.

Zudem ist City Safety kompatibel mit dem aktiven Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem, das im Funktionsbereich von 30 bis 200 km/h automatisch für einen konstanten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug sorgt. Auf diese Weise deckt Volvo mit seinen Fahrer-Assistenz-systemen sämtliche Geschwindigkeitsbereiche ab. Ein weiteres verfügbares Fahrer-Assistenz-system ist Driver Alert, das ab einem Tempo von 65 km/h aktiviert wird. Es warnt den Fahrer bei Übermüdung, unkonzentrierter Fahrweise und unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur.

Versicherer bietet Prämienrabatt
Die Effizienz von City Safety wird auch von den Versicherungsgesellschaften honoriert. In verschiedenen Ländern haben die Versicherer den Volvo XC60 bereits vor der Markteinführung in niedrigere Schadensklasen eingestuft. In Deutschland bietet die Volvo Auto Versicherung für Besitzer des neuen Modells eine um 15 Prozent reduzierte Prämie an. Zugleich befindet sich Volvo in Gesprächen mit dem Versicherungsverband, um für den deutschen Markt eine grundsätzlich günstigere Einstufung von Volvo Modellen mit City Safety zu erreichen.

Bereits vor der Einführung des Volvo XC60 in Deutschland haben ausländische Experten City Safety eingehend getestet. So wurde das System bereits im Frühjahr 2008 mit dem US-amerikanischen Sicherheitspreis „Traffic Safety Achievement Award" ausgezeichnet, der anlässlich der New York International Auto Show verliehen wurde. Im Mai folgte dann der britische „Fleet World Honours 1 Award". Diese Auszeichnung wird jährlich Automobilherstellern, Zulieferern oder Einzelpersonen verliehen, die auf ihrem jeweiligen Gebiet außergewöhnliche Leistungen erbracht haben.
 

26.01.2009

"10 Best Engines": Doppelerfolg für BMW EfficientDynamics in den USA.

München. Fulminanter Einstand für den neuen BMW Advanced Diesel mit BMW BluePerformance in den USA: Das renommierte Fachmagazin "Ward's Auto World" hat den Reihensechszylinder-Dieselmotor mit Variable Twin Turbo und SCR-System zur Minderung von Stickoxid-Emissionen in die Liste der "10 Best Engines" des Jahres 2009 aufgenommen.

BMW-6-Zylinder-Ottomotor-mit Bi-Turbo-und High-Precision-Injection- Foto BMW AG

BMW 6-Zylinder-Ottomotor mit Bi-Turbo und High Precision Injection (02/2006)/- BMW 6 cylinder petrol engine with Bi-Turbo and High Precision Injection (02/2006) - Foto BMW AG


Der 3,0 Liter große Dieselantrieb, der auf dem nordamerikanischen Automobilmarkt seit wenigen Monaten in den Modellen BMW 335d Limousine und BMW X5 xDrive35d angeboten wird, errang damit auf Anhieb die begehrte Auszeichnung, die zusätzlich auch dem 3,0 Liter-Reihensechszylinder-Benzinmotor mit Twin Turbo und High Precision Injection zuteil wurde. Der stärkste Sechszylinder-Benziner im BMW Motorenportfolio gehört bereits zum dritten Mal in Folge zu den "10 Best Engines". Mit der konstant positiven Bewertung für den Benziner und dem Auftakterfolg des BMW Advanced Diesel ist BMW in diesem Jahr der einzige Hersteller, der gleich mit zwei Motoren in der Top-Ten-Liste von "Ward's Auto World" vertreten ist.
Die Veröffentlichung der "10 Best Engines" Liste und die Preisübergabe erfolgten im Rahmen der North American International Auto Show 2009 in Detroit. Zuvor hatte die Experten-Jury aus dem umfangreichen Angebot aller in den USA verfügbaren Motoren die 10 innovativsten und zukunftsweisendsten Antriebseinheiten ausgewählt. Die Aufnahme des neuen BMW Advanced Diesel in das bereits zum 15. Mal aufgestellte Ranking war ebenso wenig umstritten wie die erneute Berücksichtigung des Twin Turbo Benzinmotors. In beiden Fällen würdigten die Juroren die faszinierende Leistungscharakteristik in Verbindung mit vorbildlich günstigen Verbrauchs- und Emissionswerten.
Mit diesen Eigenschaften repräsentieren die Reihensechszylinder auf eindrucksvolle Weise die Zielsetzung der Entwicklungsstrategie BMW EfficientDynamics.

BMW Advanced Diesel: Bester Abgesandter der Dieseltechnologie.
"Für Amerikaner, die ein Fahrzeug mit niedrigem Verbrauch und hohem Fahrspaß suchen, ist unsere Liste der beste Ausgangspunkt", urteilt die Jury über die in diesem Jahr gekürten Preisträger. Dies gilt in besonderer Weise für den ersten von BMW in den USA und Kanada eingeführten Dieselmotor. Er ist der einzige Dieselmotor eines Premiumherstellers, der in die "10 Best Engines" Liste für 2009 aufgenommen wurde. Der neue BMW Advanced Diesel mit BluePerformance basiert auf dem 3,0 Liter-Reihensechszylinder mit Aluminium-Kurbelgehäuse, Common-Rail-Direkteinspritzung und Variable Twin Turbo, der auf dem deutschen Automobilmarkt in der BMW 3er, BMW 5er und BMW 6er Reihe sowie für die Modelle BMW X3, BMW X5 und BMW X6 angeboten wird und dort 210 kW/286 PS sowie ein maximales Drehmoment von 580 Newtonmeter erzeugt.

Dank eines zusätzlich zum Dieselpartikelfilter installierten SCR Systems (Selective Catalytic Reduction) mit Harnstoffeinspritzung zur Reduzierung von Stickoxiden (NOX) unterbietet der BMW Advanced Diesel mit BMW Blue Performance auch die besonders anspruchsvollen Emissionsgrenzwerte in Kalifornien und anderen US-Bundesstaaten. Für die Juroren von "Ward's Auto World" wird er damit zum "besten Abgesandten der Dieseltechnologie". Dem BMW 335d und dem BMW X5 xDrive35d bescheinigten die Experten die Fähigkeit, sogar Hybrid-Modelle anderer Hersteller in den Schatten zu stellen und dem Dieselantrieb auch bei den bislang zurückhaltenden US-Kunden zum Durchbruch zu verhelfen.

Seriensieger: BMW Reihensechszylinder-Benzinmotor mit Twin Turbo und High Precision Injection.
Weltweit bestens etabliert ist der zweite BMW Motor in der Liste der "10 Best Engines". Der 3,0 Liter-Reihensechszylinder-Benzinmotor mit Twin Turbo und High Precision Injection begeistert durch spontanen Leistungsaufbau, Drehfreude und Laufkultur in allen Lastbereichen. Auf dem deutschen Automobilmarkt beweist das 225 kW/306 PS starke Triebwerk seine Qualitäten in der BMW 1er und BMW 3er Reihe, im BMW X6 xDrive35i sowie künftig auch im neuen BMW Z4 sDrive35i. Für die Jury von "Ward's Auto World" zählt der Twin Turbo Motor schlichtweg zu den "Besten aller Zeiten".

Mit der auf allen Automobilmärkten der Welt einsetzbaren Kombination aus Aluminium-Kurbelgehäuse, Twin Turbo Aufladung und der Benzindirekteinspritzung High Precision Injection erreicht der Sechszylinder deutliche Gewichts- und Effizienzvorteile gegenüber anderen - zumeist größeren und hubraumstärkeren - Motoren seiner Leistungsklasse. Dies macht ihn zum Symbol für Freude am Fahren auf einem besonders hohen Leistungsniveau und mit zeitgemäßen Verbrauchs- und Emissionswerten. Die Wertschätzung, die dieser Antrieb auch bei professionellen Experten genießt, äußert sich nicht zuletzt in renommierten Auszeichnungen. In den USA gehört der Twin Turbo Benzinmotor nicht nur zum dritten Mal in Folge zu den "10 Best Engines", sondern errang auch bereits zweimal - 2007 und 2008 - den Gesamtsieg beim "International Engine of the Year Award".
 

 

20. Januar 2009

Investition in neues Presswerk für Mercedes-Benz Werk Gaggenau in Kuppenheim

- Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 70 Mio. EUR

- Baubeginn 2009, Produktionsstart voraussichtlich 3. Quartal 2010

- Konsequente Verfolgung des Global Excellence Programms

- Dr. Holger Steindorf, Leiter der weltweiten Achs- und Getriebeproduktion für Lkw und Transporter der Daimler AG: "Die Entscheidung für ein neues Presswerk ist eine Investition in die Zukunft von Mercedes-Benz und gleichzeitig ein Bekenntnis zum Standort Gaggenau."

Stuttgart - Der Vorstand der Daimler AG hat beschlossen, in ein neues Presswerk für Mercedes-Benz zu investieren. Das Presswerk für Außenhautteile für Mercedes-Benz Lkw und die Nachfolgegenerationen der Mercedes-Benz Pkw A- und der B-Klasse wird in der Gemeinde Kuppenheim gebaut und gehört zum Mercedes-Benz Werk Gaggenau. Die Gesamtinvestitionen für das Presswerk belaufen sich auf rund 70 Mio. EUR. Ausschlaggebend für die Entscheidung für Kuppenheim waren die Nähe zum Werk Gaggenau und zu den Kundenwerken Wörth und Rastatt, die gute Infrastruktur und Verkehrsanbindung des Murgtals sowie die hohe Qualifikation der Fachkräfte in der Region.

Das Werk Gaggenau ist das Kompetenzzentrum für mechanische und automatisierte Schaltgetriebe und Komponenten im Konzern und setzt seine langfristig angelegte Standortstrategie konsequent um. Aufgrund der engen räumlichen Situation und fehlender Erweiterungsflächen wird die im Werk Gaggenau angesiedelte Umformtechnik in das neue Presswerk ausgelagert. Die dadurch freigestellten Flächen stehen damit für eine Erweiterung der Aggregat-Fertigung in Gaggenau zur Verfügung.

Baubeginn für das Presswerk auf dem 156.000 qm großen Grundstück ist schon im ersten Quartal 2009. Bereits im dritten Quartal 2010 soll das Gebäude fertig gestellt und der Testbetrieb gestartet werden. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts werden im neuen Presswerk rund 130 Arbeitsplätze geschaffen, die zum Teil durch bereits im Unternehmen beschäftigte Mitarbeiter besetzt werden. Heute fertigen die Mitarbeiter der Umformtechnik in einem Presswerk im Werk Gaggenau mit Schweißerei hochwertige Blechkarosserieteile und -komponenten für die Mercedes-Benz Pkw- und Lkw-Montagewerke in Rastatt und Wörth.

Dr. Holger Steindorf, Leiter der weltweiten Achs- und Getriebeproduktion für Lkw und Transporter der Daimler AG zur Bedeutung der Investition für den Standort: "Die Entscheidung für ein neues Presswerk ist eine Investition in die Zukunft von Mercedes-Benz und eindeutig ein Bekenntnis von Daimler zum Standort in Gaggenau und für das Murgtal. Für uns hat der solide wirtschaftliche Erfolg des Standorts und somit die Absicherung unserer Beschäftigung in der Region vor Ort hohe Priorität."

Michael Brecht, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Gaggenau: "Dies ist eine der wichtigsten Industrieansiedlungen in der Region. Die strategische Ausrichtung des Werks wird damit konsequent umgesetzt. Unser Dank geht an die Führungskräfte und die gesamte Presswerksmannschaft, die auf Hochtouren gearbeitet haben, um alle Voraussetzungen für diese Investition zu erfüllen. Darüber hinaus danken wir den Bürgermeistern Mußler und Wein von Kuppenheim und Bischweier für die professionelle und weitsichtige Unterstützung."

Die Investition in das Presswerk ist Beleg für die konsequente Umsetzung des Global Excellence Programms von Daimler Trucks. Im Rahmen der Initiative "Zukünftige Produktgenerationen und Technologien" tätigt der Bereich auch in einer rückläufigen Wirtschaftslage Investitionen, die Zukunftsprojekte und künftige Modellprojekte betreffen, um so die mittel- und langfristige Wettbewerbsfähigkeit sicher zu stellen.

 

16.Januar 2009

Nickel leakage minimised in all Volvo car interiors for allergy-sufferers

To alleviate for nickel allergy-sufferers, all nickel containing parts are tested to ensure nickel leakage meats the requirements set by Volvo.

Göteborg/Sweden Volvo Car Corporation - Nickel allergy is one of the most common causes of allergic contact dermatitis in the industrialised world. It is estimated that up to 15% of women, and up to 5% of men - up to 120 million people in the industrialised world - have nickel allergy. Those allergic to nickel may get an itchy rash when their skin touches a metal surface with nickel alloy. For these people, it is essential to avoid contact with nickel containing metals. But nickel can be found in many everyday items; from coins to watch bands, from eye-glass frames to necklage clasps - and in components in car interiors.

However, Volvo Cars has a strict requirement that parts supplied for our car interiors fulfil our nickel standard. This means that for all interior components with metallic appearance in Volvo cars, such as interior door handle, gear lever, key, Volvo badge in the steering wheel and climate control buttons, nickel leakage has been minimized. This Volvo standard applies to our whole car range. The nickel containing parts have been covered with a plating free of nickel, and they have all been tested to ensure nickel release fulfils the strict Volvo standard.

"At Volvo Cars, we have worked a long time with our suppliers to reduce allergens in the passenger cabin. All textiles and leather are certified to Oeko-Tex Standard 100, and four models with 9 different cabin interiors have interior air that is recommended by the Swedish Asthma and Allergy Association", says Andreas Andersson, responsible for clean car interiors at Volvo Cars.


15.Januar 2009

Daimler AG und Continental erhalten "Gelben Engel" für Lithium-Ionen-Technologie

- Weltweit erstmalige Integration einer Lithium-Ionen-Batterie in einen Großserien-Pkw

- Im Mercedes-Benz S 400 BlueHYBRID bereits ab Sommer 2009 verfügbar

- Gegen 51 Bewerbungen von 42 Unternehmen durchgesetzt

Stuttgart - Der ADAC hat der Daimler AG und ihrem Systempartner Continental den "Gelben Engel" 2009 in der Kategorie "Innovation und Umwelt" verliehen. Der größte Automobilclub Europas zeichnet den Stuttgarter Automobilkonzern für seine Lithium-Ionen-Batterie aus, die weltweit erstmals in einen Serien-Pkw integriert wird: Im Sommer 2009 kommt der Mercedes-Benz S 400 BlueHYBRID mit dieser zukunftsweisenden Technologie auf den Markt. Als weltweit erstem Hersteller ist es dem Stuttgarter Unternehmen gelungen, die bislang überwiegend in der Consumer-Elektronik eingesetzte Lithium-Ionen-Technik auf die hohen Anforderungen in Serien-PKW abzustimmen. Insgesamt hält die Daimler AG 25 Patente, die den Durchbruch bei dieser wichtigen Technologie ermöglicht haben. Entscheidend für diesen Erfolg ist vor allem die weltweit erstmalige Integration der Lithium-Ionen-Batterie in den Klimakreislauf des Fahrzeugs. Damit arbeitet der Energiespeicher immer bei optimalen Systemtemperaturen zwischen 15-35°C und kann so eine für den Betrieb im Pkw lange Lebensdauer (10 Jahre kalendarisch; 600.000 Ladezyklen) mit maximaler Leistungsfähigkeit erreichen. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung, nahm den "Gelben Engel" zusammen mit Heinz-Gerhard Wente, Personalvorstand der Continental AG und verantwortlich für die Division ContiTech, entgegen. Eine Jury, bestehend aus Experten vom ADAC, Verband der Automobilindustrie (VDA), Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK) sowie vom Zentralverband Deutsches Kraft-fahrzeuggewerbe (ZDK) hatte aus 51 Bewerbungen von 42 Unterneh-men die Lithium-Ionen-Technologie von Daimler zur Neuerung des Jahres gewählt. Die hohe Beteiligung ist ein neuer Rekord seit dem Bestehen des ADAC-Preises. Weltweit niedrigster CO2-Ausstoß in der Fahrzeugklasse Bereits im Sommer 2009 kommt der innovative Energiespeicher im neuen Mercedes-Benz S 400 BlueHYBRID auf den Markt. Die Kombination aus dem weiterentwickelten V6-Benzinmotor mit dem kompakten Hybridmodul macht den S 400 BlueHYBRID zur weltweit sparsamsten Luxuslimousine mit Ottomotor. Der Benzinverbrauch beträgt im NEFZ-Zyklus (kombiniert) lediglich 7,9 Liter pro 100 Kilometer. Das ergibt den in dieser Fahrzeug- und Leistungsklasse weltweit niedrigsten CO2-Ausstoß von nur 190 Gramm pro Kilometer. Im Zusammenspiel mit dem intelligenten Energiemanagement bietet das neue Modell umfangreiche Hybrid-Eigenschaften wie eine komfortable Start-Stopp Funktion des Verbrennungsmotors, Boosteffekt sowie Bremsenergierückgewinnung durch Rekuperation (Rückgewinnung elektrischer Energie aus kinetischer Energie).

Kompakte Abmessungen und deutlich höhere Leistungsfähigkeit

Die Vorteile der Lithium-Ionen Batterie liegen in erster Linie in ihren kompakten Abmessungen in Kombination mit einer deutlich höheren Leistungsfähigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Nickel-Metallhydrid-Batterien. Die Energiedichte überragt die der NiMH-Technologie um 30 Prozent und die Leistungsdichte um 50 Prozent. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch einen hohen Ladewirkungsgrad und eine lange Lebensdauer aus. Außerdem hat die Lithium-Ionen Batterie den geringsten Umwelteinfluss von allen anderen Batterie-Technologien und stellt eine langfristige und kostengünstige Rohstoffversorgung sicher. Ihr hoher Sicherheitsstandard liegt auf dem Niveau heutiger Autobatterien. Als Mercedes-Benz Systempartner war der internationale Automobilzulieferer Continental für die Entwicklung der Software und die Gesamtsystemapplikation verantwortlich. Ein aufwändiges Batteriemanagement überwacht die Batterie, so dass sie sich jederzeit im optimalen Arbeitsbereich befindet. Die Elektronik prüft dabei Gesamtzustand, wie beispielsweise Temperatur und Energiemenge in Abhängigkeit vom Alterungszustand der Batterie. Sicherungsschaltungen verhindern, dass der Energiespeicher beispielsweise zu heiß wird. Ein Cell Supervising Circuit überwacht die einzelnen Zellen und sorgt für deren optimales Zusammenspiel. Die Fertigung der Batterie übernimmt Continental in einer neu errichteten Produktionsstätte in Nürnberg. Bereits mehrfach ausgezeichnet In der Kategorie "Innovation und Umwelt" zeichnet der ADAC herausragende Initiativen, Projekte oder Innovationen aus den Bereichen Verkehrs- und Automobilsicherheit, Umweltschutz im Straßenverkehr und in der Automobilentwicklung aus. Bewerben können sich Institutionen, Verbände, Institute oder Unternehmen. Voraussetzung ist, dass die Neuerungen schon erfolgreich in die Praxis umgesetzt wurden.

Mercedes-Benz erhielt bereits 2006 für die sauberste Dieseltechnologie der Welt BlueTEC sowie 2007 für den Lkw Active Brake Assist die renommierte Auszeichnung in der Kategorie "Innovation und Umwelt".

Die "Gelben Engel" werden 2009 in den fünf Kategorien "Auto", "Marke", "Qualität", "Innovation und Umwelt" sowie "Persönlichkeit" vergeben und zählen zu den angesehensten europäischen Automobil-Auszeichnungen. Verbraucher schätzen sie als wertvolle Orientierung, denn bei der Entscheidung spielen auch Kriterien wie Preis-Leistungs-Verhältnis, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Umweltverträglichkeit eine Rolle. In der Kategorie "Marke" belegt Mercedes-Benz 2009 den zweiten Platz, ebenso in der Kategorie "Qualität" für den CLK. In der Kategorie "Auto" erzielt 2009 der SLK den dritten Rang, nach Platz eins für die C-Klasse im Jahr 2008.

08.Januar 2009

Der Dreipunkt-Sicherheitsgurt von Volvo – seit fünfzig Jahren der effektivste Lebensretter im Straßenverkehr

Köln - Volvo Ingenieur Nils Bohlin revolutionierte mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt Sicherheit im Straßenverkehr. Volvo 120 und PV544 sind 1959 die ersten Automobile mit serienmäßigem Dreipunktgurt. Nur wenige haben so viele Leben gerettet wie Nils Bohlin – der Volvo Ingenieur, der 1959 den Dreipunkt-Sicherheitsgurt erfand. Seine innovative Konstruktion passt sich dem Körper perfekt an und bietet bis heute den effektivsten Insassenschutz im Crashfall.

Seit den Sechzigerjahren hat Bohlins Entwicklung hunderttausende Leben gerettet und millionenfach die Schwere von Verletzungen reduziert. Das macht den Dreipunkt-Sicherheitsgurt zum wichtigsten Sicherheitsdetail in der 120-jährigen Geschichte des Automobils.

Der Umstand, dass Bohlins Entwicklung beim deutschen Patentamt ein ganzes Jahrhundert (1885 bis 1985) unter den acht wichtigsten Erfindungen im humanitären Bereich geführt wurde, bestätigt deren Effektivität. Bohlin teilt diese Ehre mit Patentinhabern vom Schlage eines Carl Benz, Thomas Alva Edison und Rudolf Diesel.

Vom Schleudersitz zu Volvo
Geboren wurde Nils Bohlin 1920 im schwedischen Härnösand, seine Karriere startete er 1942 bei Svenska Aeroplan Aktiebolaget (SAAB) als Flugzeugingenieur. Ab 1955 war er verantwortlich für die Entwicklung von Schleudersitzen und anderen Sicherheitseinrichtungen für Flugzeugpiloten. Schon damals ging Bohlin der Frage nach, wie der menschliche Körper bei extremen Verzögerungen bestmöglich zu schützen sei.
Schon bald erhielt er die Gelegenheit, seine Ideen weiterzuentwickeln: 1958 stellte ihn der damalige Volvo Präsident Gunnar Engellau als Sicherheitsingenieur ein.

Zweipunktgurt bot keine ausreichende Sicherheit
In der zweiten Hälfte der Fünfzigerjahre hatte Volvo verschiedene Lösungen entwickelt, um Fahrzeuginsassen bei einem Aufprall vor dem Kontakt mit Innenraumkomponenten zu schützen und die Schwere von Verletzungen zu begrenzen. So entstanden die verformbare Sicherheitslenksäule, gepolsterte Armaturentafeln und Befestigungspunkte für diagonale Zweipunktgurte an den Vordersitzen.
Bereits 1957 rüstete Volvo seine Modelle mit standardmäßigen Verankerungen für den Zweipunkt-Diagonalgurt aus, der allerdings nicht das gewünschte Sicherheitspotenzial bot: Die Gurtschnalle befand sich auf Brustkorbhöhe der angeschnallten Person, die Verletzungsgefahr für innere Organe war deshalb größer als die Schutzwirkung.
Volvo Päsident Engellau konnte eigene Erfahrungen einbringen. Ein Verwandter war bei einer solchen Gelegenheit zu Tode gekommen, eine Ursache dafür waren die Sicherheitsmängel des Zweipunktgurtes. Er betraute Bohlin mit der Aufgabe, eine bessere Alternative zu entwickeln.

Bohlins Lösung: Perfektionierung
Schnell kam Bohlin zu der Erkenntnis, dass Ober- und Unterkörper der angeschnallten Person mit jeweils einem Brust- und einem Hüftgurt separat gesichert werden mussten. Die größte Herausforderung lag darin, eine Lösung zu finden, die sich einhändig bedienen ließ.
1958 wurde das Ergebnis seiner Arbeit, der Dreipunktgurt, zum Patent angemeldet. Die Besonderheiten: Hüft- und Oberkörper-Diagonalgurt waren aus physiologischer Sicht optimal angeordnet: Der Gurt verlief über Becken und Brustkorb, die Verankerung befand sich in niedriger Position seitlich am Sitz. Die Gurtgeometrie formte ein „V“, dessen Spitze auch unter Last in Richtung Fahrzeugboden zeigte.
Darin lag der entscheidende Vorteil gegenüber der früheren Dreipunktlösung des Typs „Y“ (Griswold-Design). Bohlins Gurt war mehr eine Demonstration geometrischer Perfektionierung als eine grundlegend neue Innovation. Kurz darauf kam sie weltweit zum Einsatz, da Volvo das Patent umgehend allen Automobilherstellern zur Nutzung freigab.

Volvo erster Hersteller mit serienmäßigem Dreipunktgurt
1959 wurde der patentierte Dreipunktgurt in den Volvo Modellen Amazon (120) und PV 544 - dem Buckel - in den nordeuropäischen Märkten eingeführt. Volvo war damit der erste Automobilherstelller weltweit, der seine Modelle mit diesem wegweisenden Sicherheitstandard serienmäßig ausrüstete.
Wegen der relativ geringen Schutzwirkung des Zweipunktgurtes und der Tatsache, dass die Handhabung als umständlich galt, begegneten die Kunden auch dem Volvo Dreipunktsystem zunächst mit einer gewissen Skepsis – trotz der leichten Bedienung, des hohen Tragekomforts und der hohen Schutzwirkung.
Vor der weltweiten Markteinführung des Dreipunktgurtes in Volvo Modellen wurde deshalb eine Serie von Schlitten- und Kollisionstests mit allen seinerzeit verfügbaren Gurtsystemen durchgeführt. Mit eindeutigem Resultat: Der Volvo Dreipunktgurt bot bei Weitem den besten Schutz. Auf Basis dieser Ergebnisse stellte Volvo 1963 den Dreipunktgurt in den USA und weiteren Märkten vor. Damit waren die Vordersitze sämtlicher Volvo Modelle ab Werk mit diesem Sicherheitsfeature ausgestattet.

Für Fondpassagiere ist der Dreipunktgurt ebenso wichtig
Bei Volvo erkannte man schnell die Notwendigkeit, Sicherheitsgurte auch für die Passagiere im Fond in die Entwicklung einzubeziehen. Bereits 1958 waren Volvo Fahrzeuge mit Gurtverankerungen an den Rücksitzen versehen, doch es dauerte bis 1967, bis man die Autokäufer von Nutzen und Notwendigkeit dieser Sicherheitseinrichtung überzeugt hatte.
Die Menschen hatten damals die eigenartige Vorstellung, dass allein der Aufenthalt im Fahrzeugfond vor den Folgen einer Kollision schütze – gefährdet waren nach dieser Auffassung nur Fahrer und Beifahrer. Tatsache ist aber: Die Fahrgäste auf der Rückbank werden bei einem Aufprall mit einer Kraft von drei- bis fünf Tonnen vorwärts geschleudert und stellen damit ein hohes Verletzungsrisiko für sich selbst sowie für Fahrer und Beifahrer dar. Heute ist die Gurtpflicht auf den Rücksitzen gesetzlich geregelt und in vielen Ländern eine Selbstverständlichkeit.

Ein Leben lang Sicherheitsexperte
Auch in der Folgezeit trug Nils Bohlin maßgeblich dazu bei, dass Volvo in Sachen Verkehrssicherheit eine Führungsrolle in der Automobilindustrie einnahm. So erkannte er schnell die Notwendigkeit einer Seitenaufprall-Schutzvorrichtung und begann in den Siebzigerjahren, entsprechende Lösungen zu entwickeln. Diese resultierten in einer patentierten Technologie, die heute unter dem Kürzel SIPS (Side Impact Protection System) bekannt ist. Volvo zählte zu den ersten Automobilbauern weltweit, die ihren Kunden dieses Sicherheitssystem zur Verfügung stellen konnten.
Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand 1985 wurde Nils Bohlin in komplizierten Entwicklungsfragen immer wieder konsultiert. 2002 erlag er im Alter von 82 Jahren den Folgen eines Schlaganfalls.

Einer der wichtigsten Erfinder in der Automobilindustrie
Nils Bohlin erhielt zahlreiche internationale Ehrungen für seine Arbeit. Viele Menschen suchten sogar den persönlichen Kontakt. Sie wollten ihm danken, dass seine Erfindung ihr Leben gerettet hatte.

Nachstehend ein Überblick über die Auszeichnungen, die der Dreipunkt-Sicherheitsgurt und sein Erfinder Nils Bohlin im Laufe der Jahre erhielten:
1956 – Unterstützung für luftfahrtmedizinische Studien durch die USA, die schwedische Kirchenvereinigung und die

Vereinigung technischer Industrieangestellter
1965 – Auszeichnung für das beste absatzfördernde Ausstattungsmerkmal durch dieVolvo Händlervereinigung (Volvo Sitz, 1964)
1975 - Ralph H. Isbrandt-Medaille für den besten Technikbeitrag (SAE Society of Automotive Engineers Inc, USA)
1977 – Diplomurkunde zur Würdigung von Bohlins Pionierleistungen in der Fahrzeugsicherheit bei Volvo

(6. Konferenz „International Association of Accident and Traffic Medicine“)
1979 – Sicherheitspreis für herausragende Ingenieurleistungen (NHTSA, USA / ESV conference Paris)
1985 – Einstufung von Bohlins Entwicklung als eine der acht wichtigsten Erfindungen im humanitären Bereich des letzten Jahrhunderts

(Deutsches Patentamt)
1985 – Auszeichnung für besondere Errungenschaften (NHTSA, USA / ESV conference Oxford)
1989 – Aufnahme in die International Safety and Health Hall of Fame, USA
1992 – Sicherheitspreis „Second World Traffic Safety Conference“, New York/USA
1995 – Goldmedaille der Königlich Schwedischen Akademie der Ingenieurwissenschaften
1999 – Aufnahme in die Automotive Hall of Fame
2002 – Aufnahme in die National Inventors Hall of Fame

 

07.Januar 2009

Passat TSI EcoFuel knackt in der Mittelklasse erstmals die 120 g CO2-Marke - Volkswagens erster Turbo-Direkteinspritzer mit Erdgasantrieb startet zu einer bundesweiten Tankstellen-Tour

 

Wolfsburg, 07. Januar 2009 – Volkswagen erweitert seine erfolgreiche Erdgas-Fahrzeugflotte jetzt mit dem Passat TSI EcoFuel: Zur Darstellung seiner
Leistungsfähigkeit startet er nun schon kurz vor der Markteinführung eine bundesweite Rekordtour zu allen deutschen Erdgas-Tankstellen. Mit mehr als
800 Tankstellen ist die flächendeckende Versorgung mit Erdgas als Kraftstoff bundesweit bereits heute auf einem vergleichsweise guten Stand.

Rainer Zietlow, seines Zeichens automobiler Globetrotter, will dafür den eindrucksvollen Beweis antreten: Er wird binnen zweieinhalb Monaten deutschlandweit mehr als 800 Erdgas-Tankstellen anfahren. Sein Ziel ist, die Tour pünktlich zur AMI 2009 (Auto Mobil International) in Leipzig abzuschließen. RainerZietlow führte bereits 2007 mit einem Volkswagen Caddy EcoFuel erfolgreich eine Erdgas-Weltumrundung durch. Für die aktuelle, sogenannte „800 CNG EcoFuel Tour“ nutzt er einen Passat Variant TSI EcoFuel. Mit diesem Fahrzeug startet Volkswagen eine neue Ära erdgasbetriebener Automobile. Der weltweit erste für den Gasbetrieb ausgelegte Turbo-Direkteinspritzer wird trotz seiner 110 kW / 150 PS mit einem Verbrauch von rund 4,6 kg auf 100 km auskommen und damit nur etwa jede 20. Erdgas-Tankstelle auf

seinem 20.000 km langen Weg auch zum Tanken nutzen müssen. Der TSI EcoFuel des Passat, dessen Markteinführung in diesem Frühjahr erfolgt, ist bivalent ausgelegt. Bereits ab 1.500 U/min entwickelt der Motor ein Drehmoment von kraftvollen 220 Newtonmetern und hält es bis zu einer Drehzahl von 4.800 Touren aufrecht. Entsprechend sportlich fallen die Fahrleistungen aus. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Passat Variant in lediglich 9,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 210 km/h. Der Passat TSI EcoFuel wird ebenfalls mit dem innovativen und komfortablen DSG Doppelkupplungsgetriebe erhältlich sein, mit dem die Verbrauchswerte nochmals niedriger ausfallen und die CO2-Emissionen auf bis zu 119 g/km sinken.

Bemerkenswert ist auch die Reichweite des neuesten Volkswagen Erdgasfahrzeuges:
Mit 21 Kilogramm Gas, die in drei Tanks unter dem Fahrzeugboden lagern und dabei für über 450 Kilometer genügen, sowie 31 Liter Benzin fährt der Passat Variant 1.4 TSI EcoFuel insgesamt über 900 Kilometer weit.
 

15.Dezember .2008

Evonik und Daimler gründen strategische Allianz zur Entwicklung und Fertigung von Lithium-Ionen Batterien

  • Investition in den Antrieb der Zukunft

  • Partnerschaft von Evonik Industries und Daimler bei Li-Tec treibt Forschung, Entwicklung und Produktion von Zellen für Lithium-Ionen Batterien weiter voran

  • Evonik und Daimler kombinieren Schlüsseltechnologien für den Erfolg

  • Eintritt in einen Milliardenmarkt steht bevor

  • Gründung eines zusätzlichen Joint-Ventures zur Entwicklung und Produktion von Lithium-Ionen Akkus für Pkw, Busse und Nutzfahrzeuge

  • Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG: „Mit uns gibt es den Elektroantrieb für alle. Alltagstauglich, sicher, bezahlbar.“

  • Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Mit der Beteiligung an Li-Tec und der Gründung des Batterie Joint-Ventures bauen wir unsere Führungsposition auf dem Gebiet der alternativen Antriebe aus.“

Düsseldorf - Die Evonik Industries AG, Essen, und die Daimler AG, Stuttgart, entwickeln den Energiespeicher der Zukunft. Auf Basis der Lithium-Ionen Technologie von Evonik und mit dem Know-how von Daimler werden beide Großkonzerne die Forschung, Entwicklung und Produktion von Batteriezellen und Batteriesystemen am Standort Deutschland vorantreiben. Li-Tec Zellen werden kurzfristig in Elektrofahrzeugen von Mercedes-Benz Cars eingesetzt. Damit wird ein wichtiger Meilenstein für die Serienfertigung von Elektrofahrzeugen erreicht. Evonik hat auf dem Weg zur Technologieführerschaft in den vergangenen Jahren rund 80 Millionen Euro investiert. Das Ergebnis sind serienfähige High-Tech-Batteriezellen, die Konkurrenzprodukten in wesentlichen Punkten überlegen sind.

 

„Evonik ist das einzige Unternehmen, das eine kommerzielle Serienfertigung für Batteriezellen dieser Art auf die Beine stellen kann“, so Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG. „Wir werden auch weiterhin konsequent in relevante Zukunftstechnologien investieren. Mehr als 600 Patente zu batteriegetriebenen Fahrzeugen haben Daimler-Ingenieure in den letzten 30 Jahren angemeldet – davon über 230 auf dem Gebiet der Lithium-Ionen-Technologie“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.

 

Einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die weitere Entwicklung stellt die zum Evonik-Konzern gehörende Li-Tec dar. Zum 15. Dezember 2008 übernimmt die Daimler AG 49,9 Prozent an der Li-Tec Vermögensverwaltung GmbH
(Li-Tec). Evonik Industries AG hält bereits 50,1 Prozent. Beide Partner streben die Beteiligung eines dritten Gesellschafters für Li-Tec an, der über Kompetenzen in der Systemintegration Elektrik/Elektronik verfügt. Darüber hinaus werden die Unternehmen zusammen ein Joint-Venture gründen, mit klarem Fokus auf der Entwicklung und Produktion von Batterien und Batteriesystemen für automobile Anwendungen. An diesem Joint-Venture werden Daimler 90 Prozent und Evonik 10 Prozent halten.

 

Die vom Joint-Venture produzierten Lithium-Ionen Batterien werden sowohl im Pkw- als auch im Nutzfahrzeug-Bereich verbaut. Die verfügbaren Kapazitäten von Li-Tec und dem Joint-Venture sind zunächst auf den Bedarf der Daimler AG konzentriert. Darüber hinaus ist aber auch der Verkauf von Zellen und Batteriesystemen an Dritte vorgesehen.

 

Evonik führend bei Batteriezellen-Entwicklung

„Mit uns gibt es den Elektroantrieb für alle - alltagstauglich, sicher, bezahlbar“, sagte Evonik-Chef Müller. Die heutigen Li-Tec-Zellen sind aufgrund des technischen Konzeptes mit einem keramischen Separator von Evonik am besten für Elektrofahrzeuge geeignet. Die im weltweiten Vergleich führende Flachzelle ermöglicht eine hohe Energiedichte bei gleichzeitig kompakten Abmessungen und hervorragender Sicherheit, die beim Einsatz von Batterien mit hoher Energiedichte oberste Priorität haben muss. Die Lithium-Ionen Flachzellenbatterie der ersten Generation soll kurzfristig bei Elektroautos von Mercedes-Benz Cars eingesetzt werden.

 

Daimler führend auf dem Gebiet lokal emissionsfreier Antriebe

Daimler betreibt bereits seit Ende der 1970er Jahre intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu batteriebetriebenen Fahrzeugen. Dazu gehört neben Fahrzeugkonzepten auch die Weiterentwicklung einzelner Schlüsselkomponenten wie Elektromotoren oder Energiespeicher.

„Der Energiespeicher ist das Herzstück der Fahrzeug-Elektrifizierung und damit die Schlüsselkomponente für nachhaltige Mobilität“, so Zetsche. Weitere Fortschritte bei der Speicherung von elektrischer Energie im Auto verspricht das von Daimler in die Kooperation eingebrachte Konzept der Rahmenflachzelle. Diese ist nach dem Grundprinzip eines Brennstoffzellen-Stacks konstruiert und ermöglicht eine standardisierte Fertigung innerhalb eines Baukastensystems.

 

Weltweit führende Batterietechnik aus Deutschland – Lithium-Ionen Batterien als Schlüssel für nachhaltige Mobilität

„Mit unserem gemeinsamen Engagement bestätigen wir einmal mehr die Innovationsstärke der deutschen Industrie“, so Müller und Zetsche bei der Pressekonferenz. „Gleichzeitig schreiben Daimler und Evonik damit ein weiteres Stück Industriegeschichte. Wir holen eine Technologie zurück nach Deutschland, die es hier schon lange nicht mehr gegeben hat.“

Der Wandel in der Automobilindustrie steigert die Nachfrage für saubere und effiziente Fahrzeuge. Prognosen zufolge soll das Marktvolumen für leistungsstarke Lithium-Ionen Batterien im nächsten Jahrzehnt die Schwelle von 10 Mrd. € übersteigen, das für Batteriematerialien 4 Mrd. €.

Allein in Deutschland sollen nach dem Willen der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 mindestens eine Million Elektroautos das Straßenbild in Städten prägen. „Von dieser Entwicklung wird die Kooperation stark profitieren“, sagte Müller. Die Zahl der Arbeitsplätze allein für die Schlüsseltechnologie von Evonik soll langfristig von heute gut 100 auf über 1000 ansteigen. „Das ist auch ein klares Bekenntnis zum Ausbau der Produktion in Deutschland“, so Müller. Er ergänzte: „Auf unserem Weg zur europäischen Nummer eins unter den Herstellern von Lithium-Ionen Batteriekomponenten sind wir ein großes Stück vorangekommen. Unseren Technologievorsprung wollen wir in der Partnerschaft mit Daimler weiter ausbauen.“ 

Lithium-Ionen Batterien mit der Technologie von Evonik sind insbesondere bei der Lebensdauer der Konkurrenz derzeit überlegen. Auch bei Sicherheit, Gewicht der Batterie sowie ihrer Serientauglichkeit ist die Evonik-Technologie führend. „Evonik hat eine Idee von der Zukunft. Wir machen marktfähige Produkte aus gesellschaftlichen Bedürfnissen. Nun machen wir unsere neue Technologie mit einem starken Partner alltagstauglich“, sagte Müller.

Die Elektrifizierung des Automobils ist nach Einschätzung von Daimler der Schlüssel zur nachhaltigen Mobilität. Um alle Anforderungen an eine umweltverträgliche Mobilität langfristig erfüllen zu können, hat das Unternehmen ein breit gefächertes Spektrum von effizienten, sauberen und leistungsfähigen Antriebstechnologien für unterschiedlichste Kundenbedürfnisse und Einsatzzwecke entwickelt.

Bereits im nächsten Jahr startet Mercedes-Benz mit dem ersten Hybrid, dem S 400 BlueHYBRID, der weltweit sparsamstem Luxuslimousine mit Ottomotor. Auch vorgesehen sind Serienfahrzeuge mit Brennstoffzelle sowie mit rein batterie-elektrischem Antrieb. Ihre Alltagstauglichkeit hat Daimler bereits im Rahmen zahlreicher Flottenversuche und Infrastrukturprojekte erfolgreich erprobt, unter anderem mit dem smart electric drive in London. Mit „e-mobility Berlin“ und „e-mobility Italy“ starteten weitere Daimler Großprojekte für Elektrofahrzeuge in diesem Jahr.

25.November 2008

Daimler unterstützt Initiative der Bundesregierung zur Elektromobilität

Umfangreichste Erfahrung bei emissionsfreiem Fahren - 100 Elektro-smarts in London und "grüner" Strom in Berlin - Forschungskooperation für schnellere Marktreife

Stuttgart/Berlin - Die Daimler AG beteiligt sich aktiv an der Mitgestaltung des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität der Bundesregierung. Im Rahmen der von den Ministerien ausgerichteten Strategiekonferenz, bringt das Unternehmen dazu seine Erfahrungen auf diesem Gebiet in die Diskussion ein. "Wir begrüßen, dass die Bundesregierung das Thema Elektromobilität in ihr Energie- und Klimaprogramm aufgenommen hat. Auch bei Daimler ist dies fester Bestandteil der Antriebsstrategie", sagt Prof. Herbert Kohler, Leiter Fahrzeugaufbau und Antriebe für Forschung und Vorentwicklung sowie Umweltbevollmächtigter der Daimler AG. "Als der Hersteller mit den weltweit umfangreichsten Erfahrungen in punkto emissionsfreies Fahren werden wir diese Initiative nachhaltig unterstützen", so Prof. Kohler weiter.

Brennstoffzelle als Vorreiter der Elektromobilität

Bereits seit 1994 erforscht Daimler den Einsatz der Brennstoffzellentechnologie im Automobil und verfügt damit über das umfangreichste Know-how auf dem Gebiet der Elektroantriebe. Die Flotte von rund 100 Brennstoffzellenfahrzeugen hat bis heute insgesamt mehr als 4,2 Millionen Kilometer emissionsfrei zurückgelegt. Und ab 2010 wird das Unternehmen mit der Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL das erste Brennstoffzellenfahrzeug in Kleinserie produzieren.

Großprojekte mit 100 smarts in London...

Auch beim rein batterieelektrischen Fahren verfügt die Daimler AG über eine fundierte Erfahrungsbasis. So startete das Unternehmen im Juli 2007 ein Projekt in London, bei dem 100 smart fortwo electric drive im Fuhrpark ausgewählter Kunden unterwegs sind. Dabei bewährt sich das umweltfreundliche Antriebskonzept für die Stadt jeden Tag aufs Neue. Besonderer Vorteil in der britischen Metropole: statt der üblicherweise fälligen 8 britischen Pfund pro Tag (Congestion Charge) fährt der smart electric drive völlig gebührenfrei in die City.

....und "grünem" Strom in Berlin

Um für die Elektromobilität auch die notwendigen technischen Rahmenbedingungen zu schaffen, hat Daimler zusammen mit der RWE AG mit "e-mobility Berlin" eines der weltweit größten Projekte zur Erprobung von batteriebetriebenen Fahrzeugen ins Leben gerufen. Dort sollen sowohl die Fahrzeugtechnik als auch die Infrastruktur weiterentwickelt sowie offene Standards etabliert werden. Ab Ende 2009 wird in Berlin eine Flotte von mehr als 100 Elektrofahrzeugen der Marken smart und Mercedes-Benz zum Einsatz kommen. An den insgesamt 500 Ladestationen sollen die Fahrzeuge im gesamten Stadtgebiet mit grünem Strom versorgt werden.

Forschungskooperation für schnellere Marktreife

Mit dem Ziel die Marktreife von Elektro- und Hybridfahrzeugen deutlich zu beschleunigen, starten die Daimler AG und das Karlsruher Institut für Technologie die Forschungskooperation "Projekthaus e-drive" auf dem Gebiet der Elektroantriebe. Durch die erstmalige Bündelung der Bereiche Leistungselektronik, Steuerungs- und Regelungstechnik sowie elektrische Energiespeicher und Elektromaschinen unter einem Dach im "Projekthaus e-drive" werden wertvolle Synergien generiert, um die Forschungsaktivitäten zur nachhaltigen Mobilität effizient voranzutreiben.

Bundesregierung setzt auf Zusammenarbeit

Fahrzeuge mit Elektroantrieb bieten große Potenziale zur Verringerung der verkehrsbedingten CO2-Emissionen. Daher hat die Bundesregierung das Thema Elektromobilität in ihr integriertes Energie- und Klimaprogramm aufgenommen. Um gemeinsam einen nationalen Entwicklungsplan für Elektromobilität zu erarbeiten, hat sie die Vertreter der betreffenden Industrien zu Gesprächen eingeladen. So soll der Rahmen für künftige Technologieentwicklungen und für eine anzustrebende Markteinführung von Plugin-Hybrid- und Elektrofahrzeugen in Deutschland erarbeitet werden.

 

 

18.November 2008

Forschungsprojekt myCOMAND - Revolution im Armaturenbrett: Mercedes-Benz zeigt neue Perspektiven für das Infotainment im Auto

Stuttgart - Mit myCOMAND gibt Mercedes-Benz einen Ausblick auf künftige, vollständig Internet-basierte Infotainmentsysteme im Auto. myCOMAND ist besonders leistungsfähig und anwenderfreundlich und bietet ein bislang unerreicht vielfältiges Funktionsspektrum. Dabei werden alle Daten und Informationen via World Wide Web stets auf dem neuesten Stand gehalten. Weil sämtliche Funktionen unter einer attraktiv gestalteten Bedienoberfläche gebündelt sind, kann der Nutzer sie intuitiv abrufen. Die vollständige Integration, Bedien- und Datensicherheit hatten bei der Konzeption von myCOMAND höchste Priorität.

Mobiltelefone, Laptops und PDAs (Personal Digital Assistant) bieten schon heute mobilen Internetzugang fast überall und jederzeit. Nur im Auto werden diese Funktionen aus Sicherheits- und Komfortgründen sowie wegen zu geringer Bandbreite der Funknetze kaum genutzt. Dabei könnten gerade Geschäftsreisende die umfangreichen Möglichkeiten des World Wide Web im Auto besonders sinnvoll nutzen.

Informatik-Experten rechnen damit, dass das Internet in wenigen Jahren nahezu überall mit deutlich höherer Bandbreite als heute per Funknetz zur Verfügung stehen wird. Dadurch eröffnen sich neue, reizvolle Möglichkeiten für Telematik- und Infotainment-Anwendungen in Automobilen. Deshalb hat der Stuttgarter Premium-Hersteller ein Forschungsprojekt für ein ganz neues, Internet-basiertes Infotainmentsystem mit dem Namen myCOMAND gestartet. Mit diesem komplett neu entwickelten System demonstriert Mercedes-Benz bereits heute, auf welche Funktionen Autofahrer künftig zugreifen können.

In punkto Information und Unterhaltung bietet die vollständig Internet-basierte Lösung entscheidende Vorteile gegenüber den heute üblichen Systemen im Auto. Per Funk aktualisiert es sich bei jedem Motorstart automatisch und bringt die Software somit fortlaufend auf den neuesten Stand. Auch alle individuell abgerufenen Daten und Informationen sind stets aktuell und stehen den Insassen immer zur Verfügung, ohne dass komplizierte Bedienungsschritte notwendig sind. Verglichen mit aktuellen mobilen Endgeräten, aber auch mit den heute verfügbaren Festeinbauten, ist das Internet bei myCOMAND nicht nur viel schneller, sondern gleichzeitig auch wesentlich benutzerfreundlicherer und damit sicherer integriert: Das System bietet dem Fahrer je nach Situation individuell passende Internet-Services an.

Vielfältiger persönlicher Service und grenzenlose Unterhaltung

Dank der großen Informationsvielfalt des Internets ermöglichen die optimale Integration und die sekundengenaue Aktualität einen beispiellosen Funktionsumfang. Die wichtigsten neuen Dienste von myCOMAND sind:

- Die Off-Board-Navigation. Sie arbeitet nicht nur stets mit dem neuesten Kartenmaterial, sondern berücksichtigt bei der Routenwahl auch die im Internet verfügbaren Verkehrsinformationen. Neben der konventionellen Kartendarstellung können auch Satellitenbilder wiedergegeben werden, die eine leichtere Orientierung ermöglichen. Die Suche von Zielen muss nicht mehr einem starren Format folgen, sondern erlaubt die freie Eingabe. Dabei können Ziele mit aktuellsten Daten verknüpft werden, so dass der Fahrer zum Beispiel leicht die günstigste Tankstelle im Umkreis oder entlang der Route finden kann.

- Der Trip-Assist. Dieser Service greift automatisch auf eine große Zahl von Informationen zu, die im Internet verfügbar sind und präsentiert sie dem Fahrer zur richtigen Zeit in einer optimal aufbereiteten Form. Auf diese Weise kann das System eine Vielzahl aktueller Informationen und Serviceleistungen im Auto anbieten. Der Trip-Assist von myCOMAND zeigt zum Beispiel das Wetter entlang der Route an und informiert über das Hotel- und Freizeitangebot am Zielort. Auch die Hotelbuchung aus dem Auto heraus ist für den Trip-Assist kein Problem. Restaurantplätze oder Theaterkarten lassen sich damit ebenfalls kurzfristig, einfach und stressfrei reservieren.

- Das World Radio. Über das Internet ist weltweit fast jeder Radiosender verfügbar - so können auch unterwegs Radiostationen vom anderen Ende der Welt empfangen werden. Der Fahrer kann über das World Radio von myCOMAND Sender nach Genre suchen, die seinem individuellen Musikgeschmack entsprechen. Zusätzlich kann eine eigene Musikbibliothek im Internet hinterlegt werden, die dann weltweit und jederzeit im Auto verfügbar ist.

- Internet-Telefonie. Wie alle anderen Services nutzt bei myCOMAND auch die Telefonie die Vorteile des Internets. Dank Voice over Internet Protocol (VoIP) ermöglicht myCOMAND eine kostenlose Telefonverbindung oder Übermittlung von Kurznachrichten über das Internet sowie die gleichzeitige Übertragung von Sprache und Daten.

- Selbstverständlich erlaubt es darüber hinaus ein Browser, wie gewohnt im Internet zu surfen.

myCOMAND ist so programmiert, dass es alle für einen Service notwendigen Informationen - seien es Hotelbeschreibungen, Wettervorhersagen oder die Angaben über freie Parkplätze - ohne umständliches Suchen über den Browser selbständig im Internet sucht und zum gewünschten Dienst zusammenstellt. Dadurch wird der Zugriff auf Daten deutlich beschleunigt.

Attraktive Optik, intuitive Bedienung

myCOMAND bietet nicht nur viele neue Möglichkeiten, sondern ist überdies optisch attraktiv gestaltet und intuitiv zu bedienen. Das zentral angeordnete Display bietet eine brillante Auflösung. Das Display liegt optimal im Blickfeld des Fahrers, so dass dieser das aktuelle Verkehrsgeschehen besser im Auge behalten kann. Der COMAND Controller, ein ergonomisch optimierter Drehdrücksteller auf der Mittelkonsole, ermöglicht einfaches und sicheres Bedienen.

Der Ausgangsbildschirm zeigt eine stilisierte Erdkugel. Um sie rotieren durch Drehen am Drehdrücksteller alle zur Auswahl stehenden Funktionen; ein Druck wählt den Menüpunkt im Vordergrund aus. Dadurch öffnet sich ein neues Menü für weitere Auswahlpunkte. Die Gestaltung der Menüs rings um einen symbolhaften Globus ist nicht nur ein optisches Highlight, sie macht auch die Bedienung mit dem bewegungssynchronisierten Drehdrücksteller ganz einfach.

Durch zwei Tasten neben dem zentralen Bedienelement können Zusatzfunktionen wie beispielsweise die Menüoptionen aufgerufen werden. Außerdem ermöglicht es die "Zurück"-Taste, eventuelle Fehleingaben schnell zu korrigieren. Durch die zukünftige Anbindung von LINGUATRONIC wird sich myCOMAND auch per Spracheingabe bedienen lassen.

Mit myCOMAND ist der Grundstein für eine optimale Anwendung des Internets im Auto gelegt. Die Forscher von Mercedes-Benz rechnen damit, dass noch einige Jahre vergehen werden, bis die technischen Voraussetzungen erfüllt sind und ein solches System in Serienautos erhältlich sein wird.


18.November 2008

Volvo XC60 startet auf dem deutschen Markt

Köln. Deutschland-Premiere für den Volvo XC60: Am 22. und 23. November 2008 finden bei den deutschen Volvo Vertragspartnern zahlreiche und vielfältige Aktionen zur Markteinführung des neuen Cross-Over-Modells statt. Dabei setzt der Volvo XC60 gleich mehrere Maßstäbe: Er verkörpert die neue Volvo Formensprache, er zeichnet sich durch eine Vielzahl von technischen Innovationen ebenso aus wie durch seine sportliche Agilität und er ist das erste Automobil weltweit, das serienmäßig mit City Safety ausgerüstet ist. Das innovative Sicherheitssystem hilft, Auffahrunfälle bei niedrigen Geschwindigkeiten vollständig zu vermeiden oder zumindest die Folgen deutlich abzuschwächen.

„Der neue Volvo XC60 ist nicht nur der aufregendste Volvo aller Zeiten, er ist auch der sicherste, der jemals gebaut wurde", sagt Thomas Viehweg, Geschäftsführer von Volvo Car Germany. „Seine große Variabilität und die unverwechselbaren Charaktereigenschaften machen ihn zu einem gleichermaßen vielseitigen wie verlässlichen Fahrzeug auf und abseits der Piste. Und sein attraktives Preis-Leistungsverhältnis macht ihn zum einzigen echten Herausforderer für die Wettbewerbsfahrzeuge der deutschen Premium-Hersteller."

Der Volvo XC60 schlägt in der Modellpalette des schwedischen Herstellers ein neues Design-Kapitel auf. Er kreiert eine neue Formensprache und verkörpert zugleich alle Qualitäten, die den exzellenten Ruf des schwedischen Premium-Herstellers begründen: vorbildliche Sicherheit, einzigartiges Design, technische Innovationskraft und sportliche Agilität. Schon optisch verfügt das Fahrzeug über mehr Dynamik, Emotionalität sowie Leidenschaft als jeder andere Volvo zuvor und verbindet dabei die Vielseitigkeit der Volvo XC-Range mit dem Charisma eines Sportcoupés. Die neue Scheinwerferpartie wirkt herausfordernd, die nach hinten breit auslaufenden Elemente betonen die V-Kontur der Motorhaube und die keilförmigen Proportionen des Aufbaus. Die skulpturartig ausgeformten Linien des Fahrzeugs kommen in der Seitenansicht besonders deutlich zur Geltung. Große Räder, wuchtige Radhäuser und der abgedunkelte untere Karosseriebereich verstärken die Dominanz, dagegen wirkt der obere Teil durch die fließende Linienführung und die abfallende Dachkontur coupéhaft und sportlich. Das Interieur zeichnet sich durch hochwertige Materialien, herausragende Verarbeitungsqualität und eine prägnante Farb- und Formenharmonie aus. Neben dem hohen Komfort ist vor allem das außergewöhnlich Sitzkonzept kennzeichnend.

Der neue Volvo XC60 gehört zu den sichersten Fahrzeugen der Welt. Auf allen Plätzen wird den Insassen ein Maximum an Schutz gewährt. Die Fahrgastzelle aus hochfestem Stahl ist auch schwersten Belastungen gewachsen. Zum Überroll-Schutzsystem ROPS (Roll Over Protection System) gehören spezielle Verstärkungen des Windschutzscheibenrahmens, des Daches und der Türsäulen. Zudem sind sämtliche Tür- und Innenraumverkleidungen mit energieabsorbierenden Materialien gepolstert, um zusätzlichen Schutz vor Verletzungen zu gewährleisten.

Der neue Volvo XC60 markiert zweifellos die Spitze der Volvo Sicherheitsentwicklung. Er verfügt über sämtliche Volvo Technologien zur Unfallvermeidung und zum bestmöglichen Insassenschutz. Darüber hinaus ist der neue Volvo XC60 mit zahlreichen Regelsystemen ausgestattet, die den besonderen Anforderungen an Fahrzeuge des SUV-Segments gerecht werden. Dazu gehören beispielsweise das Überroll-Schutzsystem ROPS (Roll Over Protection System) einschließlich RSC (Roll Stability Control) und die überarbeitete Fahrdynamikregelung DSTC (Dynamic Stability and Traction Control), die zudem neue Funktionen wie die Anhänger-Stabilisierungskontrolle (TSA) umfasst. Ein deutliches Plus an Fahrsicherheit garantiert auch das Blind Spot Information System (BLIS), das Fahrzeuge im so genannten toten Winkel erkennt und den Fahrer entsprechend warnt. Darüber hinaus ist der neue Volvo XC60 das erste Automobil weltweit, das serienmäßig mit City Safety ausgerüstet ist. Diese Innovation hilft, Unfälle bei niedriger Geschwindigkeit entweder vollständig zu vermeiden oder zumindest die Folgen abzuschwächen. Das Aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem inkl. Bremsassistent Pro und Einleitung einer Notbremsung sorgt in einem Funktionsbereich von 30 bis 200 km/h automatisch für einen konstanten Abstand zum Vordermann. Ein weiteres Feature von Volvo zur Unfallvermeidung ist Driver Alert. Das optionale System warnt den Fahrer bei Übermüdung, unkonzentrierter Fahrweise und dem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur. Serienmäßig gehören das SIPS Seitenaufprall-Schutzsystem, Front- und Seitenairbags, SIPS Kopf-Schulterairbags sowie das Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS (Whiplash Protection System) zum Ausstattungsumfang. Das Intelligente Fahrer-Informations-System IDIS (Intelligent Driver Information System), das den Fahrer in kritischen Fahrsituationen vor akustischer und optischer Ablenkung schützt, komplettiert das ungewöhnlich umfangreiche Sicherheitspaket.

Der neue Volvo XC60 ist in drei Motorvarianten als Benziner und Diesel mit einer Leistung von 163 PS (120 kW) bis 285 PS (210 kW) erhältlich. Ein leistungsstarker Turbo-Benziner mit einem 3,0-Liter-Aggregat und 285 PS (210

kW) markiert dabei die Top-Motorisierung. Der Volvo XC60 T6 AWD wird ausschließlich mit einem Sechs-Gang-Automatikgetriebe inklusive Geartronic-Funktion angeboten. Zwei effiziente Turbo-Diesel (je 2,4 Liter

Hubraum) mit Common-Rail-Direkteinspritzung und 163 PS (120 kW) beziehungsweise 185 PS (136 kW) vervollständigen die Motorenpalette. Sowohl der Volvo XC60 2.4D AWD als auch der Volvo XC60 D5 AWD sind standardmäßig mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe kombiniert. Wahlweise ist auch eine Sechs-Gang-Automatik inklusive Geartronic-Funktion erhältlich. Auch in punkto Umweltfreundlichkeit repräsentieren beide Selbstzünder den neuesten Stand der Technik: So werden dank serienmäßiger Ausrüstung mit einem Partikelfilter rund 95 Prozent der Rußemissionen eliminiert.

Der neue Volvo XC60 verfügt über eine äußerst umfangreiche Serienausstattung und bietet in seinem Segment ein einzigartiges Preis-Leistungsverhältnis. Eine breite Palette an Farben und Materialien sowie zahlreiche Komfortelemente ermöglichen einen hohen Individualisierungsgrad. Der neue Volvo XC60 wird neben der Basis-Version in den drei Ausstattungsvarianten Kinetic, Momentum und Summum angeboten. Bereits die Basis bietet elektrisch betriebene Fensterheber vorn und hinten, sowie eine Zentralverriegelung, die per Funkfernbedienung mit integriertem Schlüssel aktiviert wird. Auch 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine elektromechanische Parkbremse, eine integrierte Dachreling sowie elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel gehören zur Grundausstattung. Dank zahlreicher Optionen und einem attraktiven Zubehörprogramm lässt sich der Volvo XC60 den vielfältigen individuellen Kundenwünschen anpassen.


18.November 2008

Preview of Volvo S80L tailored for China

Guangzhou, 18 Nov. 2008  - Volvo Car Corporation proudly presented the Volvo S80L at the 6th Guangzhou Motor Show in south China. The S80L, a long wheelbase version of the popular S80 sedan, has been locally tailored and specifically designed for the market in China. Furthermore, the Volvo S80L will be locally produced in China. The new design was unveiled by Dr. Alexander Klose, CEO of Volvo Car China, and marks the acceleration of its localization plan.

Volvo Cars has enjoyed stable growth since entering China. It released its first locally built model, the Volvo S40, in 2006, to better address the Chinese market and the particular demands of Chinese consumers. The valuable experience which followed the S40's success further enhanced Volvo's confidence in promoting a strategy of local manufacture.

"Therefore, Volvo made a decision to produce its flagship sedan, the S80, in China, with upgrades to suit the tastes of Chinese consumers' and to meet the increasing demand for premium cars in China," said Dr. Klose.

Throughout its long history, Volvo has made safety its core value. Eighty years' of refinement and the accumulation of meticulous car-making techniques has enabled Volvo's flagship S80 to attain a leading market position. With top-level safety, quality, and design, the S80 has consolidated Volvo's strength and status among luxury car brands, maintaining its unique competitive advantages within the fiercely competed Chinese luxury car market. The all-new long wheelbase S80L is expected to further enhance the perception of Volvo's premium among Chinese consumers.

Bigger Space, More Luxurious Appointments
The long wheelbase S80L is to be built at the CFMA Chongqing plant in China. And it is specially designed for Chinese consumers, with larger and more comfortable rear seat space. In addition, the S80L boasts top-level features and equipment. Volvo's world-leading innovative technology, guarantees premium appointments, a comfortable driving experience and unsurpassed safety. The S80L targets successful mature achievers who have a strong sense of responsibility for their families and the society.

Reflecting Volvo's Premium Quality, Technology and Safety
To ensure the success of S80L's local production in China, Volvo has done a huge amount of preparatory work. Before the project even kicked off, technical experts and senior executives from Volvo visited China many times to inspect local suppliers and ensure the quality of locally produced parts and components. They also issued concrete and detailed requirements for every part used by Volvo.


Since 2000, Volvo Cars Safety Centre in Sweden, which boasts the most advanced testing facility in the world, has conducted over 2,000 crash tests. Many of Volvo's leading preventive safety technologies were invented there, resulting in the S80 and S80L's top performance in comprehensive safety protection.

 

The S80 has enjoyed critical success, resulting in many international awards, cementing its position in the premium car sector. The S80L shares all the features and qualities of the S80 sedan and it exceeds its sibling by being 14 cm longer and all this extra length appears in the rear seat creating an outstanding comfort for the passengers. The popularity of the S80 sedan has set a solid foundation for the introduction of the S80L in China. Volvo believe S80L's world leading safety technology, premium quality, and luxurious design will give it powerful market competitiveness and win the S80L a significant share of the luxury car segment in China.

Descriptions and facts in this press material relate to Volvo Cars' international car range. Described features might be optional. Vehicle specifications may vary from one country to another and may be altered without prior notification.

 

17.November 2008

AUTOSAR erstmals in Serie - im neuen BMW 7er

München - Im neuen BMW 7er kommen weltweit erstmalig Steuergeräte mit AUTOSAR (Automobile offene Systemarchitektur) zum Serieneinsatz. Sowohl auf der Applikationsebene als auch in der Infrastruktursoftware wurde AUTOSAR umgesetzt. Die BMW Group setzt auch weiterhin auf die Standardisierung der Schnittstellen gemeinsam mit den Entwicklungspartnern. Schritt für Schritt soll immer mehr AUTOSAR Einzug in die zukünftigen Fahrzeuggenerationen halten. Das Ziel formuliert Elmar Frickenstein, Leiter Elektrik/Elektronik und Fahrerarbeitsplatz klar: "Wir wollen 100 % AUTOSAR in allen unseren Fahrzeugen."

AUTOSAR ist eine weltweite Entwicklungspartnerschaft von Automobilherstellern, -zulieferern und weiteren Unternehmen der Elektronik-, Halbleiter- und Softwareindustrie. Seit 2003 arbeiten die daran beteiligten Unternehmen an der Entwicklung und Einführung einer offenen und standardisierten Software-Architektur für die Automobilindustrie. Der AUTOSAR-Ansatz vereinfacht den Austausch und die Update-Möglichkeiten von Software und bildet die Basis, um die wachsende Komplexität der Elektrik und Elektronik im Kraftfahrzeug sicher zu beherrschen. Zudem verbessert AUTOSAR die Kosteneffizienz, ohne Kompromisse in der Qualität einzugehen.

Bereits seit 2001 setzt die BMW Group standardisierte Basis-Software, den so genannten BMW Standard Core, in Steuergeräten ein. Darin sind die Systemfunktionen implementiert, d.h. Betriebs- (Energiehaushalt, Standby), Administrations- (Codierung, Diagnose) und Infrastrukturfunktionen (Personalisierung, Condition Based Service).

Im aktuellen Standard Core für den BMW 7er sind das Netzwerk- und Speichermanagement und ein Großteil der Diagnoseumfänge nach AUTOSAR umgesetzt. Daneben enthalten mehrere Steuergeräte des BMW 7ers bereits eine AUTOSAR-konforme Laufzeitumgebung (Runtime Environment), die es ermöglicht, Anwendungsprogramme plattformunabhängig zu realisieren. Ein Beispiel ist das Zentrale Gateway. Dieses Steuergerät stellt die schnelle und breitbandige Verbindung sowohl von externen Fahrzeugzugängen (Ethernet, CAN) als auch von fahrzeuginternen Systembussen (CAN, MOST, FlexRay) untereinander sicher. Darüber hinaus regelt es zentrale Infrastrukturfunktionen wie Fahrzeugzustand, Programmierung oder Energieverbrauch.

Für zukünftig neu zu entwickelnde Steuergeräte setzt die BMW Group ganz klar auf die Einführung und Ausweitung von AUTOSAR. Deshalb gibt es eine präzise Migrationsstrategie und entsprechende Anforderungen an alle beteiligten Lieferanten. Heute läuft bereits die Entwicklung in den Domänen Antrieb, Fahrwerk, Sicherheit, Innenraum und Karosserie.

Für Elmar Frickenstein liegt der Nutzen auf der Hand: "Folgende Fahrzeuggenerationen werden umfangreich von industrieweiten Standardprozessen profitieren und natürlich von austauschbarer und wieder verwendbarer Software. Schon heute sehen wir im BMW 7er eine hervorragende Reife und Qualität des Betriebssystems. Die standardisierten AUTOSAR-Schnittstellen und durchgängige Tools auf Lieferantenseite machen weitere Steigerungen möglich."

Weitere Informationen zur Entwicklungspartnerschaft AUTOSAR finden Sie auf www.autosar.org.

 

07.November 2008

Mercedes-Benz Cars wächst seit Jahresbeginn um zwei Prozent

- Im Oktober 93.800 Pkw der Marken Mercedes-Benz, AMG,smart und Maybach an Kunden ausgeliefert
- smart verzeichnet im Oktober erneut Rekordverkäufe
- Neue Generation von Vierzylinder- Dieselmotoren im C 250 CDI BlueEFFICIENCY Prime Edition

Stuttgart - In einem zunehmend schwierigen Marktumfeld in Westeuropa, Japan und den USA konnte Mercedes-Benz Cars den Absatz seit Jahresbeginn mit 1.073.700 (i.V. 1.056.900) Auslieferungen weltweit um zwei Prozent steigern. Insgesamt 93.800 (i.V. 114.600) Kunden entschieden sich im Oktober für ein Modell der Marken Mercedes-Benz, AMG, smart und Maybach (minus18 Prozent).

Die Marke Mercedes-Benz setzte seit Jahresbeginn 960.300 (i.V. 976.600) Fahrzeuge weltweit ab (minus zwei Prozent). Im Oktober wurden 82.500 (i.V. 103.900) Mercedes-Benz Modelle an Kunden ausgeliefert (minus 21 Prozent).

smart konnte mit 11.300 (i.V. 10.700) verkauften Modellen im Oktober einen Zuwachs von sieben Prozent verbuchen. Seit Jahresbeginn stiegen die Auslieferungen des Zweisitzers an Kunden weltweit um 47 Prozent auf 113.200 (i.V. 77.100) Einheiten.

Der Absatz im C-Klasse Segment entwickelte sich in den ersten zehn Monaten des Jahres mit insgesamt 380.300 (i.V. 315.400) ausgelieferten Modellen positiv und stieg um 21 Prozent. Für das neue T-Modell entschieden sich mit 5.700 (i.V. 1.200) verkauften Fahrzeugen im Oktober nahezu fünfmal so viele Kunden wie im Vorjahreszeitraum. Auch das neue CLC-Sportcoupé kommt weiterhin hervorragend bei den Kunden an. Im Oktober sind die Auslieferungen um 56 Prozent auf 2.200 (i.V. 1.400) Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen.

Die neue GLK-Klasse verzeichnete in diesem Monat zu ihrer Markteinführung am 18. Oktober in Westeuropa eine sehr positive Kundenresonanz. In Deutschland beispielsweise registrierten die Händler einen hohen Besucherandrang: über 100.000 bestehende und potentielle Kunden kamen zu der Premiere des kompakten SUV in die Showrooms. Sie konnten bei zahlreichen Probefahrten die hervorragenden On- und Offroad Fahreigenschaften des GLK erleben.

Diesen Monat startete Mercedes-Benz mit dem Verkauf der neuen Generation von Vierzylinder-Dieselmotoren. Der neue Motor verbindet Fahrspaß mit hervorragender Effizienz. Er wird ab Dezember zuerst im C 250 CDI BlueEFFICIENCY Prime Edition erhältlich sein und ermöglicht einen Verbrauch von nur 5,2 Liter pro 100 km. Später wird der Vierzylinder-Dieselmotor auch in der E-Klasse und im neuen GLK eingeführt.

In Deutschland lagen die Auslieferungen der Marke Mercedes-Benz von Januar bis Oktober mit 255.500 (i.V. 255.600) verkauften Fahrzeugen auf dem Niveau des Vorjahres. Angesichts der angespannten Marktentwicklung belief sich der Absatz von Mercedes- Benz in Westeuropa seit Jahresbeginn insgesamt auf 546.400 (i.V.

569.300) Pkw (minus 4 Prozent). In den USA lieferte Mercedes-Benz seit Jahresbeginn 192.300 (i.V. 203.100) Fahrzeuge aus (minus 5 Prozent).

Auf den wichtigen automobilen Wachstumsmärkten China und Russland entwickelte sich Mercedes-Benz seit Jahresbeginn weiterhin positiv. In China erhöhten sich die Verkäufe der Marke um 53 Prozent auf 36.000 (i.V. 23.600) Pkw. In Russland übertraf Mercedes-Benz den Vorjahreswert um zehn Prozent mit der Auslieferung von 14.300 (i.V.

13.000) Fahrzeugen. Auch in der Region Naher und Mittlerer Osten verzeichnete die Marke Zuwächse. Die Auslieferungen stiegen mit 17.900 (i.V. 15.500) verkauften Pkw um 15 Prozent.


29. Oktober 2008

Volkswagen im Fuel Economy Guide 2009 Jetta Clean TDI als einziger Diesel unter den TOP 10 in den USA

Wolfsburg- VW AG   – Der Jetta TDI gehört zu den zehn verbrauchsärmsten Fahrzeugen im US-Markt. In dem aktuell veröffentlichten „Fuel Economy Guide 2009“ nahm die US-Behörde EPA (Environmental Protection Agency) den Jetta TDI in die Top Ten der verbrauchs- und schadstoffärmsten Fahrzeuge auf.

In der aktuellen Auflage der Informationsschrift wurde der vor zwei Monaten in den Markt eingeführte Jetta 2.0 l Clean TDI besonders hervorgehoben, weil er mit seinem Verbrauch von 5,7 Litern pro 100 Kilometern hervorragende Werte erreicht. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Jetta Clean TDI gleichzeitig die strengen kalifornischen Schadstoffgrenzwerte erfüllt. Erreicht wurde dies durch innermotorische Maßnahmen und durch eine von Volkswagen speziell entwickelte Abgasnachbehandlung, die den Ausstoß an Stickoxiden (NOx) um bis zu 90 Prozent reduziert. Zentrales Element dieser Abgasnachbehandlung ist ein NOx-Speicherkatalysator. Der 2005 eingeführte Jetta ist das meistverkaufte Volkswagen-Modell in den USA und hat sich längst als das beliebteste Fahrzeug eines europäischen Herstellers etabliert. Der sportlicher denn je konzipierte Jetta komplettiert das Limousinen-Spektrum unterhalb des Passat. Der „Fuel Economy Guide“ wird jedes Jahr mit dem Ziel herausgegeben, die amerikanischen Verbraucher vor einer Kaufentscheidung umfassend über Verbrauch und Umweltverträglichkeit zu informieren. Die US Environmental Protection Agency (EPA) mit Sitz in Washington D.C. ist eine Organisation der USA zum Schutz der Umwelt und zum Schutz der menschlichen Gesundheit. Weitere Informationen zum Fuel Economy Guide 2009 der EPA finden Sie unter www.fueleconomy.gov.


29. Oktober 2008

Amerikanische Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) setzt den smart fortwo in ihrer aktuellen Liste der sparsamsten Autos ohne Hybridantrieb auf den ersten Platz

Stuttgart –Nach den Erkenntnissen der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA glänzt der smart fortwo mit der besten Kraftstoff-Effizienz aller in den USA zugelassenen Fahrzeuge ohne Hybridantrieb. Außerdem übertrifft der Zweisitzer bereits die für 2020 geplanten U.S. Standards für den Flottenver-brauch (CAFE = Corporate Average Fuel Economy) und wurde in Kalifornien als ULEV (Ultra-Low Emissions Vehicle) eingestuft.

Das in den USA erhältliche Modell mit 52kW/71 PS sowie die aktuellen smart fortwo mhd-Modelle mit 45 kW/61 PS und 52 kW/71 PS verbrauchen 4,3 Liter Kraftstoff pro hundert Kilometer (CO2-Emission 103 g/km). Der smart fortwo cdi mit 33 kW/45 PS-Motor ist mit einem kombinierten Verbrauch von 3,4 Liter auf 100 Kilometer (NEFZ) nach wie vor das verbrauchsärmste Serienfahrzeug der Welt und mit Emissionen von 88g /km weiterhin CO2‑Champion. Gleichzeitig beanspruchen sie konkurrenzlos wenig Verkehrs- und Parkfläche und bringen dennoch zwei Personen inklusive Gepäck bei hohem Komfort und höchster Sicherheit ans Ziel. Damit gibt smart auf einzigartige Weise viele Antworten auf Fragen der individuellen urbanen Mobilität.

Dank seiner herausragenden Eigenschaften und seinem frischen Design,
das Funktionalität mit Lebensfreude verbindet, hat sich der smart fortwo in vielen Ländern zum begehrten Kultauto entwickelt. Das zeigen auch die Absatzzahlen. Seit Anfang dieses Jahres stiegen die Auslieferungen des Zweisitzers weltweit um 53 Prozent auf 101. 900 Fahrzeuge. In den USA wurden seit der Markteinführung im Januar 2008 bereits 19.000 smart fortwo an Kunden ausgeliefert.


27. Oktober 2008

Volkswagen Phaeton auf Spitzenposition beim GTÜ-Gebrauchtwagenreport

Wolfsburg- VW AG  - Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat den „Gebrauchtwagenreport 2009“ vorgestellt. Der Ratgeber der Stuttgarter Sachverständigen-Organisation erfasst die Stärken und Schwächen von 170 gängigen Fahrzeugmodellen. Vorbildlich in der Ober- und Luxusklasse sei der Phaeton. Er weise gleich in zwei Altersklassen – nach einem bis drei und vier bis fünf Jahren - die wenigsten Mängel auf.

Der Phaeton überzeuge vor allem dank seines serienmäßigen 4Motion-Allradantriebs und der Vierrad-Luftfederung, die sowohl aktive Sicherheit biete als auch für höchsten Komfort sorge. Hinzu komme die hohe Verarbeitungsqualität und das klare, zeitlose Design, das den Phaeton auch noch nach Jahren attraktiv daher kommen lasse. Die Erfahrungen aus über 5 Millionen Hauptuntersuchungen fließen in den Gebrauchtwagen-Ratgeber 2009 von GTÜ und Auto-Zeitung ein. Eine nach Fahrzeugkategorien und Altersklassen bzw. Laufleistung aufgeschlüsselte Übersicht lässt erkennen, wie hoch die Mängelhäufigkeit und das zu erwartende Pannen- und Reparaturrisiko ist. Alle Beurteilungen basieren dabei auf realen Technikchecks, bei denen alle Schwachpunkte registriert wurden.
 

23. Oktober 2008

Aus einer Vision wird Realität:
Erste Straßentests für die „Car-2-Car“-Kommunikation


Wolfsburg / Dudenhofen  - Auf einem Testgelände in Dudenhofen wird derzeit ein Meilenstein in der automobilen Zukunft gesetzt. Zum ersten Mal zeigen mehrere Fahrzeughersteller gemeinsam ihre neuesten Erkenntnisse zur „Car-2-Car“ Kommunikation. Volkswagen demonstriert die Technik von morgen in einem Passat Variant TDI und einem Golf GTI.

Ziel der „Car-2-Car"-Forschung ist es, einen einheitlichen Standard für die Kommunikation zwischen Fahrzeugen aufzubauen. Denn durch die gezielte Weitergabe von Informationen soll die Verkehrssicherheit erhöht werden. Gerät beispielsweise ein Fahrzeug in eine kritische Situation – wie Stau, Nebel, Glatteis oder Unfall –, gibt es die entsprechenden Informationen an alle betroffenen Verkehrsteilnehmer im Umkreis weiter. Der nachfolgende Verkehr wird rechtzeitig gewarnt und kann situationsgerecht reagieren.

Bei den Erprobungen auf dem Testgelände in Dudenhofen spielen der Passat und der Golf die Rolle des Senders, Empfängers und Vermittlers. Realisiert wird der Datenaustausch zwischen den Autos mit so genannten Ad-hoc-Netzen, wobei Wireless-LAN hierfür die Technologiebasis bietet. In der Demonstration werden folgende Situationen nachgespielt: Warnung vor einem Motorrad an einer Kreuzung, einem stehenden Fahrzeug, einer Baustelle und einem Polizeieinsatzfahrzeug. Der Zugriff auf die Fahrzeugdaten erfolgt über das so genannte CarGate, das selbige abstrahiert und einen einfachen Zugriff auf eine Vielzahl von Informationen ermöglicht – beispielsweise Geschwindigkeit, Drehzahl, Einzelradgeschwindigkeiten oder den Status der Warnblinker.


06.08.2008

1-millionster BMW mit EfficientDynamics ausgeliefert

München - Jubiläumsfahrzeug heute in der BMW Niederlassung München übergeben. BMW 520d Touring;  (177PS, 140g CO2/km, 5,3 L/100km) kombiniert zum Herbst 2008 EU5 Emissions-Niveau mit Freude am Fahren,  Sicherheit und Komfort auf höchstem Niveau.
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14.05.2008

100 Jahre an einem Standort: Mercedes-Benz Mannheim

Mannheim - Das Jahr 2008 steht für das Mercedes-Benz Werk Mannheim der Daimler AG ganz im Zeichen eines großen Jubiläums: Vor 100 Jahren beginnt an diesem Ort die Produktion im neu gebauten Werk der Aktiengesellschaft Benz & Cie., Rheinische Gasmotoren-Fabrik in Mannheim. Offiziell eingeweiht...
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12.03.2008

Ölige Angelegenheit

Stuttgart – Mit Hilfe eines speziellen Sensors lassen sich Ölwechselintervalle um zirka 25 Prozent verlängern. Forscher der Daimler AG haben ein praktisches System entwickelt, mit dem sie ...
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29.02.2008

Daimler gelingt Durchbruch bei Batterietechnologie

Stuttgart - Die Daimler AG hat den entscheidenden Durchbruch in der Batterietechnologie erzielt. Als weltweit erstem Hersteller ist es dem Stuttgarter Unternehmen gelungen, die bislang überwiegend ...
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28.02.2008

BlueEFFICIENCY in der C-Klasse: Kraftstoffverbrauch um 12 Prozent verringert

Stuttgart - Mit drei besonders sparsamen BlueEFFICIENCY-Limousinen ergänzt Mercedes-Benz ab Frühjahr 2008 das Programm der C-Klasse. Bei den volumenstarken ...
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20.02.2008

Die ersten Bilder: Der neue Volvo XC60, der sicherste und aufregendste Volvo aller Zeiten

Weltpremiere am 4. März 2008 auf dem Genfer Automobil-Salon 

Köln. Volvo veröffentlicht die ersten Fotos einer der spannendsten Automobilneuheiten, die das Jahr 2008 zu bieten hat: des neuen Volvo...
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30. Januar 2008

Flüssiges Eisen

Daimler Communications, Stuttgart. Geschmolzene Eisenpartikel werden mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Oberfläche geschleudert – diese Technologie heißt...
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