Daimler strebt für 2010 ein Konzern-EBIT von 6 Mrd. EUR an

27. Juli 2010

Daimler strebt für 2010 ein Konzern-EBIT von 6 Mrd. EUR an- Konzern-EBIT im zweiten Quartal von 2.104 (i. V. -1.005) Mio. EUR
- Konzernergebnis von 1.312 (i. V. -1.062) Mio. EUR
- Umsatz mit 25,1 (i. V. 19,6) Mrd. EUR deutlich über Vorjahr
- Free Cash Flow auf 2,5 Mrd. EUR deutlich erhöht
- Mercedes-Benz Cars strebt für 2010 ein EBIT von 4 Mrd. EUR an
- Daimler Trucks rechnet 2010 mit einem EBIT von rund 1 Mrd. EUR

Stuttgart - Die sich weltweit erholenden Automobilmärkte, das starke Wachstum in wichtigen Pkw- und Nutzfahrzeugmärkten, das attraktive Produktportfolio und die realisierten Effizienzsteigerungen haben sich für die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) im zweiten Quartal 2010 außerordentlich positiv ausgewirkt. Das Konzern-EBIT belief sich, wie bereits am 16. Juli veröffentlicht, auf 2.104 (i. V. -1.005) Mio. EUR.

“Unsere Strategie zahlt sich aus: Wir haben in allen Geschäftsfeldern beim Absatz und beim Umsatz eine sehr dynamische Entwicklung. Nach einem bereits guten ersten Quartal konnten wir nun im zweiten Quartal ein exzellentes Ergebnis erwirtschaften”, sagt Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. Insbesondere Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks konnten ihr operatives Ergebnis deutlich verbessern.

Für den Jahresverlauf bleibt Zetsche zuversichtlich: “Wir rechnen für das Jahr 2010 mit einem deutlichen Umsatzanstieg und streben ein EBIT aus dem laufenden Geschäft von 6 Mrd. EUR an.”

Die positive EBIT-Entwicklung im zweiten Quartal führte zu einer signifikanten Verbesserung des Konzernergebnisses auf 1.312 (i. V. -1.062) Mio. EUR. Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,18 (i. V. -0,99) EUR.

Konzernabsatz im zweiten Quartal um 27% gestiegen

Im zweiten Quartal 2010 hat Daimler weltweit 496.500 Pkw und Nutzfahrzeuge abgesetzt und damit das Vorjahresniveau um 27% übertroffen.

Der Konzern-Umsatz ist signifikant von 19,6 Mrd. EUR im Vorjahr auf 25,1 Mrd. EUR (+28%) gestiegen. Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg 21%.

Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts war positiv und erhöhte sich deutlich um 1,1 Mrd. EUR auf 2,5 Mrd. EUR.

Zum Ende des zweiten Quartals 2010 waren bei Daimler weltweit 257.658 (i. V. 257.427) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 163.507 (i. V. 162.818) in Deutschland tätig. Aufgrund der aktuellen Auftragslage und der sich weltweit erholenden Märkte wurde die Kurzarbeit - bis auf einen geringen Umfang - zum
30. Juni 2010 beendet.

Die Geschäftsfelder im Einzelnen

Mercedes-Benz Cars hat den Absatz im zweiten Quartal um 19% auf 342.500 Fahrzeuge gesteigert. Für die Marke Mercedes-Benz bedeutet dies das stärkste zweite Quartal aller Zeiten; der Absatz erhöhte sich um 24% auf 314.400 Fahrzeuge. Lebenszyklus bedingt wurden vom smart fortwo 27.100 (i. V. 33.500) Modelle ausgeliefert. Der Umsatz von Mercedes-Benz Cars nahm um 33% auf 14,0 Mrd. EUR zu. Das EBIT stieg um 1,7 Mrd. EUR auf 1.376 Mio. EUR. Die Umsatzrendite betrug 9,8% (i. V. -3,2%).

Die sehr positive Ergebnisentwicklung resultierte vor allem aus den gestiegenen Fahrzeugauslieferungen, insbesondere in China, sowie aus einem verbesserten Produkt-Mix. Darüber hinaus trugen eine bessere Preisdurchsetzung, Effizienzsteigerungen und leicht positive Wechselkurseffekte zu dieser deutlichen Ergebnisverbesserung bei.

Daimler Trucks konnte den Absatz um 55% auf 83.800 Lkw steigern. Zu dieser positiven Entwicklung trugen alle Kernmärkte bei, insbesondere Indonesien (+130%), die USA (+44%), Brasilien (+50%) und Europa (+39%). Der Umsatz lag mit 5,9 Mrd. EUR ebenfalls deutlich über dem Vorjahresniveau (4,2 Mrd. EUR). Das Geschäftsfeld erzielte mit einem EBIT von 300 (i. V. -508) Mio. EUR und einer Umsatzrendite von 5,1% (i. V. -12,0%) ebenfalls eine deutliche Ergebnisverbesserung.

Wesentlicher Faktor für dieses Ergebnis war die gute Absatzentwicklung. Weitere positive Effekte ergaben sich aus den Maßnahmen zur Kostensenkung, insbesondere aus der Neuausrichtung der Tochtergesellschaften Daimler Trucks North America und Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation. Durch die laufende Umsetzung dieser Programme wurde das EBIT im abgelaufenen Quartal noch mit -14 (i. V. -217) Mio. EUR beeinflusst.

Der Absatz von Mercedes-Benz Vans ist um 42% auf 59.400 Transporter gestiegen. Der Umsatz lag mit 2,0 Mrd. EUR ebenfalls deutlich über dem Vorjahresniveau (1,5 Mrd. EUR). Das operative Ergebnis betrug 127 (i. V. -10) Mio. EUR, die Umsatzrendite verbesserte sich auf 6,4% (i. V. -0,7%). Die Ergebnisverbesserung ist vor allem auf den deutlich gestiegenen Fahrzeugabsatz zurückzuführen. Belastungen durch Wechselkurseffekte konnten durch nachhaltige Effizienzsteigerungen mehr als kompensiert werden.

Daimler Buses setzte weltweit 10.800 (i. V. 8.300) Busse und Fahrgestelle ab. Der Umsatz lag mit 1,2 Mrd. EUR ebenfalls über dem Vorjahresniveau (1,1 Mrd. EUR). Das Geschäftsfeld übertraf mit einem EBIT von 79 (i. V. 49) Mio. EUR ebenfalls das Vorjahresergebnis. Die Umsatzrendite lag bei 6,6% (i. V. 4,4%). Positive Wechselkurseffekte sowie höhere Umsätze infolge gestiegener Auslieferungen von Fahrgestellen in Lateinamerika waren die wesentlichen Faktoren dieser Ergebnisentwicklung.

Das Vertragsvolumen von Daimler Financial Services stieg auf
63,8 Mrd. EUR und lag damit um 9% über dem Wert zum Jahresende 2009. Bereinigt um Wechselkurseffekte blieb das Portfolio stabil. Das Neugeschäft lag bei 7,9 (i. V. 6,5) Mrd. EUR. Das operative Ergebnis verbesserte sich deutlich auf 171 (i. V. 79) Mio. EUR.

Maßgeblich für den Ergebnisanstieg waren geringere Aufwendungen für die Risikovorsorge sowie höhere Zinsmargen. Darüber hinaus entstanden Gewinne im Zusammenhang mit der Veräußerung nicht-fahrzeugbezogener Vermögenswerte (26 Mio. EUR). Für die Neuausrichtung der Geschäftsaktivitäten in Deutschland entstanden gegenläufig Belastungen in Höhe von 78 Mio. EUR.

Die Überleitung der operativen Ergebnisse der Geschäftsfelder auf das EBIT des Konzerns enthält das anteilige Ergebnis der at-equity bewerteten Beteiligung an EADS, weitere zentral verantwortete Sachverhalte sowie Ergebniseffekte aus der Eliminierung konzerninterner Transaktionen zwischen den Geschäftsfeldern.

Die Sonderfaktoren, die die Ergebnisentwicklung der Daimler AG im zweiten Quartal 2010 beeinflussten, sind in der Tabelle auf der
Seite 9 dargestellt.

Ausblick

Auf Basis der Einschätzungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler, dass der Konzernabsatz im Jahr 2010 insgesamt deutlich zunehmen wird (i. V. 1,6 Mio. Fahrzeuge).

Der Daimler-Konzern rechnet für das Jahr 2010 mit einem deutlichen Umsatzanstieg (i. V. 78,9 Mrd. EUR).

Angesichts der guten Geschäftsentwicklung in allen Geschäftsfeldern und unterstützt durch die günstige Entwicklung wichtiger Wechselkurse hat der Daimler-Konzern seine Ergebnis-Prognose noch einmal erhöht. Für 2010 wird ein EBIT aus dem laufenden Geschäft von 6 Mrd. EUR angestrebt.

Diese Erwartung basiert auf der Annahme einer weiterhin stabilen konjunkturellen Entwicklung und dem anhaltenden Markterfolg der Konzern-Produkte. Die größten Risiken werden in den hohen Volatilitäten an den internationalen Finanzmärkten sowie in einer Eintrübung des makroökonomischen Umfelds gesehen.

Die neuen EBIT-Erwartungen der Geschäftsfelder aus dem laufenden Geschäft für 2010 im Einzelnen:

- Mercedes-Benz Cars strebt ein EBIT von 4 Mrd. EUR an.
- Daimler Trucks rechnet mit einem EBIT von rund 1 Mrd. EUR.
- Mercedes-Benz Vans geht von einem EBIT in der Größenordnung von 350 Mio. EUR aus.
- Daimler Buses erwartet ein EBIT von 180 Mio. EUR.
- Daimler Financial Services rechnet mit einem EBIT von etwa 800 Mio. EUR.

Mercedes-Benz Cars wird im laufenden Jahr von der vollen Verfügbarkeit der neuen E-Klasse Modelle profitieren. Für Absatzimpulse sorgen auch der neue Supersportwagen Mercedes-Benz SLS AMG und ab dem Herbst 2010 die neuen Generationen der R-Klasse und der CL-Klasse. Ab dem dritten Quartal 2010 werden die Fahrzeuge sukzessive mit neuen und besonders effizienten Sechs- und Acht-Zylinder-Benzinmotoren ausgestattet.

Für die Marke smart wird ab dem dritten Quartal 2010 eine Nachfrage-Belebung durch die neue Generation des smart fortwo erwartet. Auf der Basis des attraktiven und wettbewerbsfähigen Fahrzeugangebots geht das Geschäftsfeld davon aus, dass der Absatz der Marke Mercedes-Benz im Jahr 2010 zweistellig wachsen wird.

Für das zweite Halbjahr 2010 erwartet Mercedes-Benz Cars eine Fortsetzung des positiven Trends der ersten beiden Quartale, jedoch nicht mehr mit der gleichen Dynamik. Zwar werden global weiter stabile Absatzmärkte und ein sich festigendes wirtschaftliches Umfeld unterstellt, dennoch bestehen weiterhin Risiken einer verlangsamten Marktentwicklung in einigen Regionen. Hinzu kommen in der zweiten Jahreshälfte erhöhte Personalaufwendungen aufgrund der zum 31. Mai beendeten Arbeitszeitverkürzung; außerdem besteht eine hohe Volatilität bei wichtigen Währungen. Demgegenüber stehen eine konsequente Umsetzung des Effizienzprogramms und eine optimierte Produktpalette.

Daimler Trucks erwartet aufgrund der sich stabilisierenden Marktsituation in vielen Kernmärkten sowie der Verfügbarkeit neuer Modelle für das laufende Geschäftsjahr eine deutliche Erholung des Absatzes im Vergleich zum Vorjahr. Indonesien, USA, Brasilien und Europa werden dabei aller Voraussicht nach die Treiber bleiben. Darüber hinaus wird in Japan und der Türkei ebenfalls mit einer Erholung des Marktes gerechnet.

Absatzimpulse erwartet das Geschäftsfeld auch von den modellgepflegten Mercedes-Benz-Lkw Atego und Axor, die ab der Nutzfahrzeug-IAA bestellt werden können und ab Ende des Jahres ausgeliefert werden.

Die in den USA angebotenen Detroit Diesel-Aggregate der neuen schweren Motorengeneration mit BLUETEC-Technologie zur Erfüllung der Emissionsrichtlinie EPA10 führen zu steigender Nachfrage nach Freightliner-Lkw. Der neue Fuso Schwer-Lkw mit BLUETEC-Motoren der neuen schweren Motorengeneration von Daimler Trucks und der neue mittelschwere Fuso Fighter versprechen weitere Nachfrageimpulse.

Mercedes-Benz Vans erwartet vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage und der Markterholung im Transportergeschäft einen deutlichen Anstieg des Absatzes gegenüber dem Vorjahr.

Daimler Buses rechnet für 2010 mit einem Absatzwachstum, das im Wesentlichen durch die Entwicklung des Fahrgestellabsatzes der lateinamerikanischen Märkte getragen wird. In Westeuropa wird das Absatzvolumen hingegen marktbedingt unter dem Vorjahreswert bleiben.

Daimler Financial Services rechnet für 2010 mit einem Rückgang der weltweiten Kreditrisikokosten und weiteren Effizienzverbesserungen im Vergleich zum Vorjahr. Beim Vertragsvolumen wird auf wechselkursbereinigter Basis für die zweite Jahreshälfte von einer stabilen Entwicklung ausgegangen.

Vor dem Hintergrund der sich wieder belebenden Nachfrage erwartet der Daimler-Konzern, dass die weltweite Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Jahresende 2009 stabil bleiben oder leicht steigen wird.

Die in der nachfolgenden Tabelle dargestellten Sonderfaktoren haben das EBIT im zweiten Quartal 2010 und 2009 beeinflusst.

Sonderfaktoren im EBIT
Werte in Mio. EUR

Daimler Trucks
Neuausrichtung Daimler Trucks North America

Q2 2010
(4)
Q2 2009
(13)

Neuausrichtung Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation

Q2 2010
(10)
Q2 2009
(204)

Daimler Financial Services
Neuausrichtung der Geschäftsaktivitäten in Deutschland

Q2 2010
(78)
Q2 2009
-

Veräußerung nicht-fahrzeugbezogener Vermögenswerte

Q2 2010
26
Q2 2009
6

Überleitung
Aufwendungen im Zusammenhang mit Chrysler

Q2 2010
-
Q2 2009
(387)

Erfolgsmodell E-Klasse: bereits über 300.000 Modelle an Kunden übergeben

26. Juli 2010

- Dr. Joachim Schmidt: “E-Klasse setzt Maßstäbe bei Marktakzeptanz - Limousine, T-Modell, Coupé und Cabrio derzeit beliebteste Fahrzeuge in ihrem Segment.”
- Bis heute rund 230.000 Limousinen, 28.000 T-Modelle und insgesamt 60.000 Coupés und Cabrios ausgeliefert

Stuttgart - Die neue Mercedes-Benz E-Klasse begeistert seit ihrem Start Kunden in aller Welt: Bis heute wurden insgesamt über 300.000 Modelle dieser Baureihe ausgeliefert. Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb & Marketing: “Die neue E-Klasse ist ein voller Erfolg. Sie setzt nicht nur Maßstäbe bei Sicherheit, Komfort und Wirtschaftlichkeit, sondern auch bei der Marktakzeptanz: Jedes der vier Modelle - Limousine, T-Modell, Coupé und Cabrio - ist derzeit weltweit das meistverkaufte Fahrzeug in seiner Vergleichsklasse. Die positive Resonanz unserer Kunden auf die neuen E-Klasse Modelle freut uns sehr, denn sie ist eine wichtige Säule für den Erfolg von Mercedes-Benz.”

Rund 230.000 Limousinen, 28.000 T-Modelle und insgesamt 60.000 Coupés und Cabrios der neuen E-Klasse Familie wurden bis heute an Kunden übergeben. Die Limousine startete im März 2009, das Coupé zwei Monate später im Mai, das T-Modell folgte im November. Seit der Markteinführung des Cabrios im März 2010 ist die Modellfamilie komplett. Mercedes-Benz bietet damit in diesem Segment ein einzigartiges Produktportfolio an.

Die Limousine konnte bereits einen Monat nach Markteinführung die weltweite Führung in der Vergleichsklasse übernehmen und seitdem verteidigen. Mit einem Marktanteil von über 50 Prozent in Deutschland, rund 40 Prozent in den übrigen westeuropäischen Märkten und über 30 Prozent in den USA liegt sie mit deutlichem Abstand vor den Wettbewerbern. Im ersten Halbjahr 2010 verkaufte Mercedes-Benz weltweit 101.700 Einheiten der Limousine, 62 Prozent mehr als im Vorjahr. Seit Kurzem ist die E-Klasse Limousine auf dem chinesischen Markt als Langversion erhältlich, was für weitere positive Absatzimpulse sorgen wird.

Das E-Klasse Coupé ist bei den Kunden ebenfalls sehr beliebt und verzeichnet über die ersten sechs Monate des Jahres hohe Wachstumsraten. Der größte Markt für das E-Klasse Coupé sind die USA mit einem Anteil von rund 20 Prozent am Gesamtabsatz, gefolgt von Deutschland, Großbritannien und China. Das erst kürzlich gestartete neue E-Klasse Cabrio kommt ebenfalls hervorragend an: Bereits zwei Monate nach seinem Start übernahm es die weltweite Marktführerschaft.

Auch das E-Klasse T-Modell stößt auf äußerst positive Resonanz. In der ersten Jahreshälfte verzeichnete es in nahezu allen Märkten mindestens zweistellige Zuwächse. In seinem größten Markt Deutschland ist es mit Abstand der beliebteste Kombi im Segment. Im ersten Halbjahr lieferte Mercedes-Benz mit 21.500 Einheiten mehr als doppelt so viele Modelle aus wie im Vorjahr (plus 124 Prozent).

Der Vorgänger der aktuellen E-Klasse war ebenfalls weltweit erfolgreich: Seit der Markteinführung vor sechs Jahren wurden 1,6 Millionen E-Klasse Limousinen und T-Modelle der Baureihe 211 an Kunden ausgeliefert. Insgesamt begeistert die E-Klasse seit sechzig Jahren über acht Generationen hinweg zwölf Millionen Kunden weltweit.

Die E-Klasse für die weltweiten Märkte fertigen zwei deutsche Werke: Das Werk Bremen produziert das Coupé und das Cabrio, in Sindelfingen werden die Limousine und das T-Modell gebaut. Die Langversion der E-Klasse Limousine für den chinesischen Markt wird bei der Beijing Benz Automotive Co., Ltd. hergestellt.

Bourns Inc. - Sensorik und Steuerungssysteme für Automotive

25. Juli 2010

Bourns Inc. ist ein Familienunternehmen in Privatbesitz mit Sitz in Kalifornien und weltweit insgesamt elf Produktionsstätten für Elektronische Komponenten mit etwa 5.000 Mitarbeitern.Seit 1949 ist Bourns führend in Design, Entwicklung und Herstellung von Potentiometern und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung mit Sensorik und Steuerungssystemen im Automobilbereich. In unseren Automotive Forschungs- und Entwicklungszentren in Sauerlach (bei München) und in Janesville /Wisconsin entwickeln und designen wir kundenspezifische Positions-, Drehzahl- und Drehmomentsensoren für den weltweiten Markt.

Bourns steht für innovative, qualitativ hochwertige und kostengünstige Lösungen. Unsere Produkte werden bereits eingestzt in: PKW, LKW, Busse

2E mechatronic GmbH & Co. KG

25. Juli 2010

Die 2E mechatronic GmbH & Co. KG wurde am 1.10.2002 gegründet. Sie ist aus der 2E Rolf Hiller GmbH hervorgegangen, die 1982 in Stuttgart gegründet wurde. 2E begann damals als Handelsunternehmen mit dem Vertrieb von DIN - Steckverbindern. Bald darauf fing 2E mit der Entwicklung und Produktion von eigenen Steckverbindern an. Damit war die Basis für die Entwicklung kundenspezifischer Steckverbinder geschaffen.Nach dem Umzug aus den zu klein gewordenen Räumen in Stuttgart Uhlbach 1990 in ein neues Gebäude in Wernau, konnte sich 2E zu einem kompetenten und zuverlässigen Hersteller für Steckverbinder und Gehäusetechnologie weiterentwickeln.
Offen für neue Technologien und Kundenwünsche, befaßt sich 2E seit 1998 mit der MID-Technologie. Die Mitgliedschaft im 3D-MID e.V. und der Erhalt des Forschungsprojekts AHMID führten dazu, daß 2E einer der führenden Anbieter von heißgeprägten MID-Baugruppen wurde.
Im Oktober 2000 übernahm Uwe Remer die Geschäftsführung.

Seit dem 01.10.2002 ist 2E mechatronic selbstständiges Mitglied der Narr-Gruppe/Kirchheim Teck.

Ausführliches Firmenprofil unter 2E mechatronic GmbH & Co. KG
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indEAS GmbH

25. Juli 2010

Unser Unternehmen wurde 1991 gegründet. Ein kontinuierliches Wachstum von 1991 bis heute sind der Beweis für die Innovationskraft der kerngesunden indEAS Eingabe- und Antriebs-Systeme GmbH. Seit dem Jahre 2004 befindet sich der Firmensitz in Pliezhausen bei Reutlingen. Dieser liegt verkehrsgünstig im Süden Deutschlands, am Rande der
Schwäbischen Alb, im Großraum Stuttgart - der starken Wirtschaftsmetropole weltbekannter Unternehmen.Im Automotive Sektor stellt indEAS folgende Produkte her:
- Veriegelungssysteme
- Pumpenantriebe
- Ventilantriebe

Ausführliches Firmenprofil unter indeas
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Haycad Engineering Ltd.

25. Juli 2010

Haycad Engineering entwickelt Bauteile und Komplettlösungen für die Automobilindustrie, für den Maschinen- und Anlagenbau, sowie für die
Konsumgüterindustrie. Unser hoch qualifizierte Konstruktions- Team mit langjähriger Projektkompetenz betreut den Entwicklungsauftrag von der Konzeptphase bis zum Serienanlauf. Haycad Engineering verfügt über mehrere erfahrene CAD-Konstrukteure. Wir setzen derzeit die CAD Programme CATIA V5, Unigraphics und ProE ein.Haycad Engineering verfügt die Flexibilität auch internationale Projekte zu betreuen zwecks Gewährleistung der Kundennähe und optimale Erfassung Ihrer Anforderungen.
Unser Leistungsspektrum in Kürze:

- Entwicklung von Karosserieausstattungsteilen für die Automobilindustrie
- Entwicklung und Fertigung von Kunststoffbauteilen
- Entwicklung von Komponenten für Fahrzeugmotoren* (AGR Ventile, Thermostaten)
- Entwurf von Komponenten und Komplettlösungen für den Sonderanlagenbau-(Solartechnik und Windanlagen)
- Strukturberechnung mithilfe der FEM*. Momentan setzen wir CATIA V5 FEA, ANSA und ANSYS ein.
- Füllsimulationen von Spritzgussformen*- für die Optimierung der Werkzeugauslegung setzen wir Moldex 3D ein
- CFD Berechnungen mit CATIA V5 und Ansis
- Ganzheitliche Produktentwicklung und technische Dokumentation. Erstellung ISO gerechter technischer Zeichnungen in deutscher oder englischer Sprache. Erstellung von technischen Illustrationen für Bedienungsanleitungen.
-Vorrichtungskonstruktion und Werkzeugbau.

Konstruktion von Spritzgiessformen, Werkzeugkonstruktion, Werkzeugerprobung und Inbetriebnahme. - Herstellung von Rapid Prototyping Modellen. Maschinenkapazitäten für Prototypenteile bis zu einer Größe von 55x 55 cm - Herstellung von Serienteilen. Durch optimale Einbindung geeigneter Projektpartner praktisch unbegrenzte Kapazitäten bezüglich der Komplexität und Taktzahl der hergestellten Teile.
- Consulting und Projektmanagement

Beratung internationaler Unternehmen bei der Suche eines geeigneten Produktionspartners oder Produktionsstandorts. Unsere Projektleiter haben langjährige Erfahrung in mehreren internationalen Projekten und können Ihre Projekte auch im Ausland betreuen.
Offizieller Partner der Firma Dassault Systemes für Bulgarien*

Als offizieller Partner von Dassault Systemes für Bulgarien sind wir für die Betreuung der Firmen, die die Produkte CATIA, ENOVIA und DELMIA in Bulgarien einsetzen. Wir führen Schulungen für CATIA und ENOVIA durch und gewährleisten den Support von diesen Firmen.

Offizieller Partner der Firma Core Tech Systems für Bulgarien
Als offizieller Partner von Core Tech Systems- Taiwan für Bulgarien sind wir für die Betreuung der Firmen, die das Produkt Moldex3D für die Simulation von Spritzgussprozessen in Bulgarien einsetzen.

Zu unseren Kunden zählen namhafte Automobilzulieferer in Europa. Seit Anfang 2009 sind wir offizieller Direktzulieferer von einem der deutschen Automobilhersteller. Wir liefern Fertigungs- und Montagedienstleistungen für die Fertigung von Karosserieschweissvorrichtungen.

Referenzen liegen z.B. bei der Wahler GmbH, BMW Werkzeug- und Anlagenbau München und IKEA

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PKW Zulassungen im 1. Halbjahr 2010 stark rückläufig gegenüber Vorjahresergebnis. Im Vergleich zu 2008 mit -10,1 Prozent ebenfalls rückläufig

24. Juli 2010

Flensburg, 5. Juli 2010. Im ersten Halbjahr 2010 wurden 1,47 Millionen Personenkraftwagen (Pkw) für den Straßenverkehr neu zugelassen. Das hohe Vorjahresergebnis wurde somit um -28,7 Prozent unterschritten. Im Vergleich zu 2008 sind es -10,1 Prozent.Im Juni gab es, ähnlich wie schon in den Vormonaten, insgesamt deutlich weniger Kfz-Neuzulassungen als im Vorjahr (-28,7 %). Von den 289.259 Pkw wurden 43,5 Prozent von Privatpersonen zugelassenen.

Nach den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 sehen sich viele Hersteller mit stark rückläufigen Zulassungszahlen konfrontiert. Gegen den Trend gab es auch einige Lichtblicke. Nissan, Infiniti (+29,0 %) und Land Rover (+23,6 %) verbuchten deutlich mehr Zulassungen als 2009. BMW liegt mit -1,0 Prozent knapp unter Vorjahresniveau. Bei den deutschen Volumenherstellern Opel (-39,7 %) und Ford (-35,1 %) gab es einen deutlichen Einbruch. VW konnte trotz rückläufiger Zulassungen (-22,0 %) seine Vorrangstellung mit einem Anteil von 22,3 Prozent noch halten. Bei den ausländischen Marken ist Renault, Dacia mit 5,1 Prozent Marktführer. Skoda (4,6 %), Peugeot (3,1 %) und Fiat (3,0 %) folgen im Neuzulassungsranking. Die Vorjahresergebnisse konnten auch von diesen Herstellern nicht annähernd erreicht werden. Das Defizit zum Vorjahr liegt nach dem ersten Halbjahr insgesamt bei knapp 0,6 Millionen Pkw.

Insbesondere kleine Fahrzeuge sind im ersten Halbjahr 2010 weniger gefragt als im Vorjahreszeitraum. Mini- und Kleinwagensegment gingen um fast die Hälfte zurück, die Mini-Vans um -16,2 Prozent. Auch das größte Pkw-Segment, die Kompaktklasse, blieb mit -26,8 Prozent weit hinter dem starken Vorjahresergebnis zurück. Eine günstigere Entwicklung ist dagegen bei den Premiumfahrzeugen der Oberen Mittelklasse und der Oberklasse zu beobachten. Insbesondere Audi A8, Jaguar XF und XJ, Mercedes E-Klasse und BMW 5er sorgten für deutliche Zuwachsraten. Hier ist der Anteil der gewerblichen Halter recht hoch, teilweise über 90 Prozent. Das große Modellangebot an Geländefahrzeugen wird weiterhin gut angenommen (+3,2 %). Die Sportwagen gingen mit +16,9 Prozent in die Halbjahresbilanz ein.

Die Umweltrelevanz beim Autokauf wird durch eine weitere Senkung des CO2-Ausstoßes (im Durchschnitt 153,5 g/km) sowie des steigenden Anteiles der modernen Euro 5-Technologie (59,5 %) verdeutlicht. Dieselaggregate wurden von 40,3 Prozent der 1,47 Millionen Neuwagenkäufer bevorzugt.

Fast alle Fahrzeugklassen stehen mit einem negativen Vorzeichen in der Halbjahresbilanz. Lediglich die Lastkraftwagen sind seit einigen Monaten wieder auf Wachstumskurs (+9,4 %). Insgesamt wurden 1,71 Millionen Kfz und gut 124.000 Kfz-Anhänger in den vergangenen sechs Monaten neu zugelassen.

Mit 3,15 Millionen Halterwechsel stieg der Gebrauchtmarkt der Pkw leicht an (+0,9 %). Die Krafträder gingen im ersten Halbjahr um -3,7 Prozent zurück. Der Nutzfahrzeugmarkt hat wieder Fahrt aufgenommen (z. B. Lkw +10,9 %, Sattelzugmaschinen +22,2 %). 3,64 Millionen Besitzumschreibungen wurden insgesamt im ersten Halbjahr 2010

COMMERCIAL VEHICLES: registrations up 4.3% over first semester

24. Juli 2010

ACEA, July 23,  2010 In June, new registrations rose for all segments of commercial vehicles, resulting in an overall 13.2% increase in the EU*, with 166,929 new registrations in total. Over the first half-year, the market expanded by 4.3%, mainlylifted by the demand for vans (+8.0%). In total, 887,862 new commercial vehicles were recorded six months into the year.New Light Commercial Vehicles up to 3.5t - “vans”
New van registrations in June were up 12.9% compared to June last year, totaling 141,528 units. Like most EU countries, the major markets posted growth, ranging from 3.7% in Italy** to 14.4% in France, 17.1% in the UK, 17.6% in Germany and 21.5% in Spain. From January to June, 758,241 new vans were registered, or 8.0% more than over the same period a year ago. France (+10.5%) recorded the most new vehicles in numbers registered, followed by the UK (+15.6%), Italy** (+14.8%), Germany (+12.1%) and Spain (+24.1%).

New Heavy Commercial Vehicles over 16t (excluding Buses & Coaches) - “heavy trucks”
In June, the segment of heavy trucks expanded by 17.3% with 14,843 new vehicles registered, marking the first increase in two years, and rebounding from very low levels. Of the main markets, the UK was the only one to decline (-2.9%), while France remained stable (+0.9), and Italy (+9.9%) and Germany (+43.7%) both expanded. In the first semester, 75,977 new heavy trucks were recorded, or 15.9% less than in the first semester of 2009. A vast majority of countries faced a downturn, ranging from -53.8% in Denmark to -5.9% in Germany. Of the most significant markets, the UK (-20.7%), Italy (-20.9%) and France (-24.6%) also contracted. Spain was the only one to grow (+8.2%)

New Commercial Vehicles over 3.5t (excluding Buses & Coaches) - “trucks”
In June, 22,318 new trucks were registered, representing an increase of 16.6% compared to the same month last year. Looking at the most important markets, France grew by 1.0%, the UK by 5.1%, Spain by 8.6%, Italy by 8.7% and Germany by 35.2%. Six months into the year, the truck category was down 13.4%, totaling 113,240 new registrations. Of the major markets, Spain (+2.3%) was the only one to post growth, while Germany (-3.2%), the UK (-16.0%), Italy (-19.0%) and France (-19.7%) all saw their markets contract.

New Buses & Coaches over 3.5t
New bus and coach registrations were up 4.9% in June, totaling 3,083 units. The UK (+0.8%) registered the most vehicles, followed by Sweden (+117.1%), France (-3.2%), Germany (-13.7%), Italy (+33.0%) and Spain (+0.4%). In the first semester, most countries recorded a downturn, including the UK (-6.0%), France (-6.9%), Germany (-14.7%) and Spain (-24.4%). Italy performed better than last year, registering15.6% more vehicles from January to June.

* Data for Cyprus and Malta are unavailable

** sales figures

NB: Commencing with the January 2010 new commercial vehicle registrations figures, the ACEA data sheet will provide new vehicle registrations in alphabetical order for the countries of the European Union, and no longer separate for Western-Europe (15) and new EU Member States (10)*. Results for the EFTA countries will continue to be reported separately. The monthly press releases will quote the ‘EU’ figures first, followed by the ‘total Europe’ figures, adding up the EU and EFTA figures.

Intermap Technologies lizenziert 3-D-Straßenvektordaten an Audi

29. Juni 2010

Die VW Group nutzt Intermaps 3-D-Straßenvektordaten für seine Forschungs- und Entwicklungsplattform, um verschiedene Fahrerassistenzsysteme und Kraftstoffmanagement-Applikationen zu entwickeln, zu testen und zu optimieren.

DENVER, Berlin & Gaimersheim, Deutschland (24. Juni 2010) Intermap Technologies, ein weltweit führendes Unternehmen für digitale 3-D-Kartierung und die Tochtergesellschaft der Audi AG, Audi Electronics Venture GmbH (AEV), gaben heute bekannt, dass die hochgenaue und einheitliche 3-D-Straßengeometrie von Intermap für alle Straßen in Deutschland an die VW AG geliefert wurden. Diese wird in die Forschungs- und Entwicklungsplattform des Automobilherstellers integriert.

Intermaps 3-D-Straßenvektordaten bieten derzeit als einziger Kartendatensatz eine Abdeckung für alle Straßenklassen - insgesamt mehr als 1 Millionen Straßenkilometer an hochgenauen Mittellinien und Höhendaten für das gesamte Land. Das Produkt wurde von den NEXTMap Daten des Unternehmens abgeleitet, die hochgenaue, einheitliche digitale Höhenmodelle für ganz Westeuropa umfassen. So ist es der VW Group möglich, innovative Technologien im gesamten Land zu testen - von kleinen ländlichen Straßen bis hin zur längsten Autobahn.
“Die Lizenzvereinbarung mit der VW Group ist ein weiteres Beispiel dafür, wie unser 3-D-Straßenvektordaten eingesetzt werden, um Fahrerassistenzsysteme und Kraftstoffmanagement-Applikationen zu unterstützen. Die 100%ige Straßenabdeckung, die unsere 3-D-Straßenvektoren bieten, ist dabei entscheidend.” erklärte Eric DesRoche, Senior Vice President, Automotive bei Intermap Technologies. “Die Volkswagen Forschungs- und Entwicklungsgruppe hat erkannt wie wichtig es ist, zur Erforschung neuer Applikationen flächendeckende, realitätsnahe Daten zu nutzen.”

Über Intermap Technologies
Intermap (TSX: IMP.TO) ist ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet der digitalen Kartographie und erstellt einheitliche, hochauflösende, digitale 3-D-Modelle der Erdoberfläche. Das Unternehmen hat pro-aktiv ganze Länder neu kartiert und einheitliche, nationale Datenbanken namens NEXTMap® aufgebaut, die kostengünstige Höhendaten und Radarbilder von beispielloser Genauigkeit liefern. Die Nachfrage nach NEXTMap Daten wächst mit dem Aufkommen neuer kommerzieller Einsatzbereiche in folgenden Märkten: GIS, Bauwesen, Automobilindustrie, GPS-Karten, Versicherungsrisikobewertung, Öl- und Gasindustrie, Hydrologie, erneuerbare Energien, Umweltplanung, Mobilfunk, Transportwesen, Luftfahrt und 3-D-Visualisierung.

Intermap hat seinen Hauptsitz in Denver, Colorado. Weitere Niederlassungen bestehen in Calgary, Detroit, Jakarta, London, München, Paris, Prag und Washington DC.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.Intermap.com, www.mobile.AccuTerra.com oder www.AccuTerra.com.

NEXTMap® und AccuTerra® sind eingetragene Marken der Intermap Technologies Corporation.

AEV, Audi Electronics Venture GmbH
Die Audi Electronics Venture GmbH (AEV) wurde im Jahr 2001 als hundertprozentige Tochter der AUDI AG gegründet. Die Zielsetzung lautet, Innovationen im Fahrzeug auf Basis neuer Technologien für die AUDI AG umzusetzen. Dies erfolgt durch eigene Funktions- und Softwareentwicklung, sowie durch Beteiligungen und Kooperationen. Somit ist die AEV zentrale Anlaufstelle für Hightech-Unternehmen im Elektronik- und Softwarebereich.

Zulassungszahlen PKW Mai deutlich niedriger als im Vorjahr

7. Juni 2010

KBA Flensburg, 3. Juni 2010. Mit 249.708 neuen Personenkraftwagen (Pkw) war das Zulassungsergebnis im Mai deutlich niedriger als im Vorjahr (-35,1 %). Auch die Zulassungen vom Mai 2008 wurden nicht erreicht (-9,3 %). Nach fünf Monaten liegt das Defizit zum Vorjahr bei über 450.000 Pkw.Das Mini- und Kleinwagen-Segment ging gegenüber den erhöhten Vorjahreszahlen um über 50 Prozent zurück. Einen Anstieg der Neuzulassungen um +9,0 Prozent gab es in der Oberen Mittelklasse. Die Geländewagen lagen mit +1,7 Prozent leicht über dem Vorjahreswert. Auch bei den Wohnmobilen gab es eine Aufwärtsbewegung (+4,2 %). Der Privatanteil der neuen Pkw lag bei 44,1 Prozent.

Die Aufwärtsbewegung in der Oberen Mittelklasse ist unter anderem auf die hohe Zulassungsquote des E-Klasse-Modells von Mercedes zurückzuführen. So erzielte Mercedes insgesamt gegen den Trend ein Plus von 6,0 Prozent. Alle anderen deutschen Marken waren rückläufig. Sehr deutliche Einbußen gab es bei Opel (-51,5 %), Ford (-45,9 %) und VW (-34,1 %). Bei den Import-Marken gab es Einbußen von bis zu -66 Prozent (Alfa Romeo). Aber auch hier konnten einige Hersteller ihr Vorjahresergebnis verbessern, wie zum Beispiel Land Rover (+42,3 %).

Im Nutzfahrzeugbereich sind überwiegend steigende Zulassungen zu beobachten. Mit 18.712 Neuzulassungen befinden sich die Lastkraftwagen (Lkw) auf Wachstumskurs (+11,3 %). Bei den Sattelzugmaschinen gab es mit +37,6 Prozent eine beachtliche Aufwärtsbewegung. Dem Aufwärtstrend konnten die Zugmaschinen der Land- und Forstwirtschaft (-4,1 %) und die Kraftomnibusse (-12,8 %) nicht folgen. Auch der Kraftradmarkt ist weiterhin rückläufig (-12,1 %). Insgesamt wurden im Mai 291.883 Kraftfahrzeuge (Kfz) und 25.367 Anhänger neu zugelassen.

Der Gebrauchtmarkt gestaltete sich im Mai mit 631.316 Kraftfahrzeugen positiv (+13,4 %). Mit 540.891 Besitzumschreibungen lag der Pkw-Markt +15,8 Prozent über Vorjahresniveau. Fast 95 Prozent der Pkw sind in privatem Besitz. Der Anteil der jungen Gebrauchten (bis zu 12 Monate alt) lag bei 12,5 Prozent.

Im Nutzfahrzeugbereich wechselten über 25.000 Lkw den Besitzer (+10,9 %). Bei den Sattelzugmaschinen gab es ein Plus von 30,2 Prozent. Die Kraftomnibusse gingen um -9,0 Prozent zurück. Bei den Krafträdern war ebenfalls ein Rückgang zu beobachten (-6,0 %). Die insgesamt positive Entwicklung des Gebrauchtmarktes spiegelt sich in allen Bundesländern wieder. Mit +18,7 Prozent erreichte Schleswig-Holstein die höchste Zuwachsrate.